Ölspur A92

Ölschaden auf der A92 zwischen den Anschlussstellen Dingolfing-Ost und Dingolfing-Mitte in Fahrtrichtung München. Bei einem PKW kam es während der Fahrt zu einem Motordefekt worauf Motoröl austrat. Durch die Feuerwehr wurde die Ölspur auf einer länge von ca. 300m abgestreut. Auslaufendes Restöl aus dem PKW wurde ebenfalls gebunden. Die Absicherung der Einsatzstelle wurde durch den Verkehrssicherungsanhänger übernommen. Nach Abschluss der Arbeit wurde die Einsatzstelle an die zuvor über die Polizei verständigte Autobahnmeisterei übergeben, welche auch die Beschilderung der Einsatzstelle übernahm.

Brand Feld

Die Feuerwehren Steinberg, Poxau, Reisbach, Frontenhausen und Dingolfing wurden zu einem brennenden Weizenfeld in Liebertsöd gerufen. Die FF Dingolfing war über das „Modul Wassertransport“ mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Wechselladerfahrzeug mit dem AB-Wasser alarmiert. Beim Ausrücken wurden die Einheiten der Feuerwehr Dingolfing aufgrund der ersten Lagemeldung der zuständigen Feuerwehren abbestellt.

Brand Photovoltaikanlage

Die Feuerwehren Moosthenning, Thürnthenning, Lengthal, Ottering und Dingolfing wurden mit dem Meldebild „rauchende Photovoltaikanlage“ ins BMW Werk 02.23 (Hochrüstzentrum) alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das betroffene Gebäude bereits durch die anwesende BMW Führungskraft geräumt worden. Die örtlich zuständige Feuerwehr Moosthenning hatte ein Löschrohr aufgebaut, das betroffene und rauchende Modul gekühlt bzw. abgelöscht und eine Nachschau mit der Wärmebildkamera (WF BMW) durchgeführt. Durch die Betriebsmitarbeiter war die für das Gebäude zuständige Firma verständigt worden. Bis zum Eintreffen blieben die nachalarmierte BMW Werkfeuerwehr und die FF Moosthenning vor Ort. Für die restlichen Feuerwehren war kein Eingreifen erforderlich.

Vorstellung der Verbandsversammlungsgastgeber


Grüne Täler – Sanfte Hügel – High Tech

Für unseren Vorsitzenden Alfons Weinzierl wird es am 20./21.09.2019 die letzte Verbandsversammlung sein. Nach 16 Jahren beendet er seine Karriere als Vorsitzender des LFV Bayern. Aus diesem Grund dürfen wir Sie in diesem Jahr, als Gäste der Landesverbandsversammlung in Dingolfing begrüßen. Dies ist die Heimatstadt von Alfons Weinzierl. An dieser Stelle möchten wir Ihnen unsere diesjährigen Gastgeber gerne vorstellen:

Die Stadt Dingolfing

Hervorragend erreichbar, mitten im Herzen Niederbayerns, direkt an der A92, nahe an der Metropol- und Flughafenregion München liegt die Stadt Dingolfing – ein Kleinod im schönen Isartal. Aus der mittelalterlichen Stadt ist eine fortschrittliche, aufstrebende Einkaufsstadt mit rund 20.000 Einwohnern geworden. Von den längst vergangenen Zeiten berichten heute Zeitzeugen aus Mauern und Stein. Dingolfing ist eine Stadt, die Tradition und Moderne aktiv miteinander vereint. In den letzten Jahren hat sich das Bild des Oberzentrums entscheidend gewandelt. Neuzeitliche Architektur, gepaart mit aufwendig renovierten historischen Bauten. So entstanden eindrucksvolle Plätze, die zum Verweilen einladen und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Dingolfing deutlich erhöhen.

Zahlreiche kulturelle Angebote, wie Ausstellungen, Konzerte und vielfältige Stadtführungen runden das Angebot ab. Die idyllische Lage inmitten einer alten Kulturlandschaft und herrlicher Natur macht Dingolfing zum perfekten Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen. Aber auch technischer Fortschritt und leistungsfähige Industrie sind hier beheimatet. Das größte BMW Group Werk Europas mit rund 18.000 Mitarbeitern und über 800 Auszubildenden hat seinen Sitz in Dingolfing. 2018 liefen hier unglaubliche 330.000 BMW-Fahrzeuge vom Band. Der Standort Dingolfing wird ab 2021 Fertigungsstätte des BMW iNEXT sein – des neuen technologischen Leuchtturms der BMW Group in Sachen E-Mobilität und autonomes Fahren. Trotz Innovation und Fortschritt hat sich Dingolfing die niederbayerische Gemütlichkeit erhalten und ist nicht nur deshalb kontinuierlich Zuzugsmagnet für Menschen aus nah und fern.

Gegenüber der Herzogburg in der Oberen Stadt stand früher das erste Gerätehaus der Feuerwehr Dingolfing. Nach einigen Umzügen und einer schwierigen Standortsuche wurde 1985 mit dem Neubau der Feuerwache an der Wollerstrasse begonnen. Zwei Jahre später ist die Feuerwehr dort eingezogen. Zu dieser Wache gehören neben der Fahrzeughalle mit 10 Stellplätzen auch der 24 m hohe Schlauchturm, die Schlauchpflegeanlage, eine Atemschutzwerkstatt und die zentrale Atemschutzübungsanlage, die von vielen Wehren aus dem Landkreis genutzt wird. Im Erdgeschoß befinden sich die Funkzentrale sowie Umkleideräume und die Fahrzeugpflege mit Waschhalle und Werkstatt. Im Obergeschoß befinden sich der Lehrsaal, das gemütliche Stüberl, Büros, Besprechungs-, Schulungs- und Schlafräume. Denn beim traditionellen Dingolfinger Kirta, der sechs Tag lang das gesellschaftliche Leben in der Isarstadt prägt, stellt die FF Dingolfing eine Wachbereitschaft. Damit jeder auch mal zum Feiern darf, wird hierzu ein Bereitschaftsplan erstellt. Im Dachgeschoss der Feuerwehr sind Vorratsmaterial und die Kleiderkammer untergebracht.

Bei den Fahrzeugen ist besonders das Wechselladerfahrzeug zu erwähnen. Zum Transport von Abrollbehältern mit feuerwehrtechnischer Ausrüstung und größeren Spezialgeräten mit Hakensystem. Der Ladekran dient zum Heben, Versetzen, Senken oder Ziehen von Lasten, sobald die Dringlichkeit den Einsatz eines privaten Unternehmens nicht rechtfertigt. Außerdem ist die Drehleiter DLA (K) 23/12 und ein moderner Einsatzleitwagen mit neuester Technik ausgestattet. Weitere Fahrzeuge und Hilfsmittel sind auf der Website der Dingolfinger Feuerwehr zu sehen unter www.feuerwehr-dingolfing.de. Im Jahr 2018 wurde die FF Dingolfing zu 253 Einsätzen gerufen. Der Verein der Feuerwehr Dingolfing zählt 174 Mitglieder, davon stehen 88 aktive Feuerwehrleute für den Einsatzdienst bereit und 5 Feuerwehranwärter bilden die Jugendgruppe. Im vergangenen Jahr hat die Feuerwehr Dingolfing ganz traditionell ihr 150. Gründungsfest gefeiert. Patenverein war die Feuerwehr aus Landau/Isar. Auch die Stadtteilwehren aus Frauenbiburg, Höfen, Sossau und Teisbach haben kräftig mitgeholfen damit das Fest so gut gelingen konnte. Die Jugendfeuerwehr Dingolfing und die Maschinisten üben immer am Mittwoch. Die „Modulare Truppausbildung“ findet jeden Freitag statt. Wer unter der Woche keine Zeit hat, kann in der Samstagsgruppe seine Ausbildung auffrischen. In der Winterzeit treffen sich die Kameradinnen und Kameraden montags zum Dienstsport. Feuerwehrball, Skiausflug, Maibaumaufstellen und der Jugendausflug fördern die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt. Besonders wenn im Rahmen eines großen Festes der Maibaum aufgestellt wird, helfen alle zusammen. Dann sitzen die Senioren mit der Feuerwehrjugend beim Kartoffelschälen und da gibt es dann auch die eine oder andere „Anekdote“ zu erzählen.

Der Landkreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau lässt es sich gut leben. Hier findet man beste Arbeitsbedingungen, geringe Lebenshaltungskosten, vielfältige Freizeit- und Kulturangebote, hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten und ein breit gefächertes Angebot für Familien. Wirtschaftlich geprägt ist der Landkreis durch die Autoindustrie, die sich in idealer Weise mit florierender Mittelstandswirtschaft und traditioneller Landwirtschaft auf unserem Boden vereint.

Ein Stück Altbayern, typisch und unverwechselbar: Von den neun niederbayerischen Landkreisen liegt der Landkreis Dingolfing-Landau in der westlichen Mitte Niederbayerns. Die Fläche des Kreisgebietes erstreckt sich über 878 Quadratkilometer mit 96.171 Einwohnern (Stand 30. Juni 2018). Die Landschaft präsentiert sich im satten Grün und bietet viel Abwechslung. Nicht umsonst wird die Region südlich der Isar bis an den Inn aufgrund ihrer Vielfältigkeit als „niederbayerische Toskana“ bezeichnet. Das Gebiet wird geprägt von drei weiten Flusstälern der Isar, Vils und Aitrach mit sanften, teilweise bewaldeten Hügelketten. Hier gibt es sie noch, die stillen Ecken von unberührter Natur. So wird der Schutz der Landschaft im Landkreis Dingolfing-Landau großgeschrieben. Sechs Naturschutzgebiete sowie zehn Gebiete des europaweiten ökologischen Schutzgebietnetzes „Natura 2000“ liegen im Kreisgebiet. Mehrere hundert artenreiche Lebensräume werden vom Landschaftspflegeverband Dingolfing-Landau betreut und nach seinen Vorgaben von Landwirten naturschonend gepflegt. 65 Prozent der Kreisfläche werden noch landwirtschaftlich bearbeitet, 20 Prozent der Fläche sind bewaldet und 4,3 Prozent der Kreisfläche bestehen aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten oder gehören „Natura 2000“ an.

Nicht ohne Grund gehört der Landkreis Dingolfing-Landau als einer von zwei niederbayerischen Landkreisen zur Metropolregion München, einem der führenden Wirtschaftsräume Europas. In der Kreisstadt Dingolfing befindet sich das weltweit größte Komponentenwerk des Automobilherstellers BMW, 20 Kilometer östlich davon – in der Marktgemeinde Wallersdorf – steht seit Kurzem ein Logistikzentrum, das zusammen mit dem Dynamikzentrum in Dingolfing Millionen von BMW-Kunden in aller Welt mit Ersatzteilen versorgt. Die ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur macht’s möglich.

Die gesamte Region profitiert von der Strahlkraft des Premiumherstellers. So sind im Landkreis Dingolfing-Landau zahlreiche Zulieferer der Automobilbranche erfolgreich vertreten, aber auch etliche kleine und mittelständische Betriebe aus anderen Wirtschaftszweigen. Dingolfing-Landau zählt insgesamt rund 7.000 Betriebe aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, verarbeitendem Gewerbe und Baugewerbe.

Ein großes Plus für den Landkreis mit seinen 15 Gemeinden, Märkten und Städten ist die überaus verkehrsgünstige Lage. Zentral im westlichen Niederbayern gelegen, führt die Autobahn A92 München-Deggendorf durch den Landkreis, vorbei an der BMW-Stadt Dingolfing. Die Bundesstraße B20, bekannt als „Blaue Route“, von Furth im Wald bis ins Berchtesgadener Land, durchquert als eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen den Landkreis. Der Landkreis liegt außerdem an der Bahnstrecke von Passau nach München und schafft somit auch schnelle Verbindungen auf dem Gleis. Ein kleiner Verkehrsflugplatz in Dingolfing und weitere kleinere Flugplätze in der Umgebung bieten auch Verbindung über die Luft. Die Nähe zum Münchner Flughafen bildet einen weiteren Standortvorteil. Rund 2.000 Kilometer umfasst das Straßennetz aus Bundes-, Kreis- und Gemeindestraßen. Circa 350 Kilometer davon sind Kreisstraßen. Der Landkreis investiert jährlich Millionen im zweistelligen Bereich, um seinen Bürgern Sicherheit und Mobilität auf den Kreisstraßen zu gewährleisten und die Wege für Radfahrer und Fußgänger sicher zu machen.

Vor der Gebietsreform im Jahr 1972 zählte der Landkreis Dingolfing 32 Gemeinden, im Landkreis Landau waren es 31. Bei der Reform wurden die Grenzen erheblich verschoben; so gehörte der Markt Frontenhausen bis dahin zum Landkreis Vilsbiburg, der Markt Simbach bei Landau zum Landkreis Eggenfelden. Trotz heftiger Proteste aus Landau wurde Dingolfing zum Sitz des neuen Landkreises, einen Ausgleich sollte die Verlegung des Amtsgerichtes von Dingolfing nach Landau schaffen. Der neue Landkreis trug den vorläufigen Namen „Untere Isar“. Am 1. Mai 1973 wurde der Name in „Dingolfing-Landau“ geändert. Heute umfasst der Landkreis Dingolfing-Landau die Städte Dingolfing und Landau, die Märkte Eichendorf, Frontenhausen, Pilsting, Reisbach, Simbach bei Landau und Wallersdorf sowie die Gemeinden Gottfrieding, Loiching, Mamming, Marklkofen, Mengkofen, Moosthenning und Niederviehbach, wobei Mamming und Gottfrieding eine Verwaltungsgemeinschaft bilden.

Langeweile kommt im Ferienland Dingolfing-Landau niemals auf. Der Unternehmungslustige kann aus sportiven und kulturellen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wählen. An jeder Ecke ist was los: Märkte, Volksfeste, Vereinsjubiläen, Kulturveranstaltungen, Stadt- und Erlebnisführungen, Pilgerwanderungen sowie Ausstellungen erwarten den Besucher. Der Landkreis ist ein Eldorado für Radfahrer. Über 570 Kilometer mit 16 ausgewählten Rundtouren bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade für jede Ausdauer an. Ein Tourismusmagnet ist ebenso der Bayern-Park bei Reisbach. Der Freizeitpark wartet mit über 80 Attraktionen auf, die gleichermaßen bei Jung und Alt für Vergnügen sorgen. Segler und Surfer kommen auf dem Vilstalstausee auf ihre Kosten, der auch mit seinem Naturschutzgebiet Naturliebhabern Erholung bietet. Ebenso im Vilstal gelegen ist der 18-Loch-Golfplatz „Schloßberg“, der an vielen Stellen einen wunderschönen Ausblick ins Vilstal gewährt und bei Golfern als sportlich anspruchsvoll gilt. Ein weiterer Golfplatz liegt nur wenige Kilometer weiter bei Landau. Mehrere Museen runden das Angebot ab.

Im Kreisfeuerwehrverband Dingolfing-Landau gibt es 93 Freiwillige Feuerwehren mit 4.500 aktiven Feuerwehrdienstleistenden (Stand 31.12.2018). Ferner betreibt die BMW AG in Dingolfing eine Werkfeuerwehr mit 138 hauptamtlichen Kräften. Erfreulicher Weise bleibt die Anzahl der Jugendlichen in unseren Feuerwehren mit derzeit 522 Feuerwehranwärtern in den letzten Jahren relativ konstant. Im Berichtsjahr 2018 wurden die 93 Freiwilligen Feuerwehren zu 1.172 Einsatzstellen alarmiert. Der Landkreis ist in zwei Inspektionsbereiche aufgeteilt. Neben dem Kreisbrandrat Josef Kramhöller bilden die beiden Kreisbrandinspektoren Dionys Härtl und Johann Maier zusammen mit neun Gebietskreisbrandmeistern und sieben Fachkreisbrandmeistern die Landkreisführung.

Alle 93 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises und die Werkfeuerwehr BMW haben sich dem Kreisfeuerwehrverband Dingolfing-Landau angeschlossen. Nach der Gründungsversammlung am 29.01.1995 lenkte der Gründungsvorsitzende Alfons Weinzierl 15 Jahre die Geschicke des Verbandes. Mit dem jetzigen Vorsitzenden KBR Josef Kramhöller vertritt der Verband derzeit die Interessen von über 4.600 Feuerwehrleuten im Landkreis Dingolfing-Landau. Zahlreiche Sponsoren stellen jedes Jahr den finanziellen Grundstock für die Förderung des Feuerwehrwesens durch den Kreisfeuerwehrverband. Besondere Schwerpunkte sind dabei zahlreiche Projekte im Bereich der Unfallverhütung sowie der Fortbildung und ganz besonders der überörtlichen Jugendarbeit. Ein besonderes Augenmerk richtet die Verbandsführung dabei auf die Nachhaltigkeit der Verbandsarbeit. Seit nicht weniger als 25 Jahren veranstaltet der Kreisfeuerwehrverband jährlich einen zentralen Kreisfeuerwehrjugendtag für alle Feuerwehranwärter des Landkreises. Dabei erfolgt auch die Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung. Neben einer festen Grundförderung für Feuerwehranwärter fördert er auch die verschiedensten Veranstaltungen von Jugendgruppen durch eine finanzielle Unterstützung.

Der Bezirk Niederbayern

Niederbayern ist mit 10.330 Quadratkilometern und rund 1,2 Millionen Einwohnern der flächenmäßig zweitgrößte bayerische Regierungsbezirk, in dem rund zehn Prozent der Menschen im Freistaat leben.

Die Landschaft wird vom Mittelgebirge und Nationalpark Bayerischer Wald im Nordosten, vom Hügelland zwischen Isar und Inn im Süden und vom weiten Donautal dazwischen geprägt. Die Donau fließt in Niederbayern durch die spektakuläre Weltenburger Enge bei Kelheim, durch den fruchtbaren Gäuboden (Bayerns „Kornkammer“) bei Straubing und die Dreiflüssestadt Passau. Die Wirtschaft in der Region ist durch die Automobilindustrie mit dem weltweit größten BMW-Werk in Dingolfing und bedeutenden Zulieferbetrieben geprägt. Eine wichtige Rolle spielt der Tourismus im Bayerischen Wald und im bayerischen Golf- und Thermenland mit Europas beliebtestem Kurort Bad Füssing. Außerdem hat die Landwirtschaft nach wie vor eine große Bedeutung.

Niederbayern grenzt an die Oberpfalz (Nordwesten), an Oberbayern (Südwesten), die Tschechische Republik (Nordosten) und Österreich (Südosten). Der Name „Niederbayern“ entstand im Jahr 1255, als die bayerischen Herzöge das Land teilten. Der östliche Teil – das bayerische Unterland – wurde zu Niederbayern, der westliche zu Oberbayern. Die Grenzen und der Name der Region änderten sich im Lauf der Jahrhunderte mehrfach. Erst 1808 hatte Niederbayern weitgehend seine heutige Form und Größe. Seit 1956 ist Landshut, wie bereits im Mittelalter und von 1839 bis 1932, wieder Sitz der Bezirksregierung und damit die „Hauptstadt“ des Regierungsbezirks.

Der Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern setzt sich aus neun Kreis- und drei Stadtfeuerwehr-verbänden zusammen und zählt eine Gesamtzahl von 148.838 Mitgliedern. Insgesamt gehören diesem 1.044 Mitgliedsfeuerwehren an. Von den 48.451 aktiven Feuerwehrdienstleistenden sind 3.957 weiblich.

Vor allem der Nachwuchsgewinnung kommt in Niederbayern besondere Bedeutung zu. Derzeit erlernen 6.907 Jugendliche in 850 Jugendgruppen das Feuerwehrhandwerk. Dazu kommen 1.162 Kinder in 85 Kinderfeuerwehren.

Seit Juni letzten Jahres wird der Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern von KBR Nikolaus Höfler (KFV Kelheim) und seinen beiden Stellvertretern KBR Hermann Keilhofer (KFV Regen) und KBI Helmut Niederhauser (KFV Rottal-Inn) geleitet. Ansprechend und zeitgemäß repräsentiert den Verband ein neues Logo, das im Layout ähnlich dem des Landesfeuerwehrverbandes ist und damit die Verbundenheit untereinander zum Ausdruck bringen soll. Derzeit befindet sich eine neue Homepage im Aufbau, der unter www.bfv-bayern.de viele weitere interessante Informationen zum Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern zu entnehmen sind.

Die Verantwortlichen des Gastgeberbezirks freuen sich außerordentlich den LFV Bayern und seine Gäste im September begrüßen zu dürfen.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zur ausgelösten Brandmeldeanlage in das Donau-Isar-Klinikum Dingolfing alarmiert. Während des ausrückens gab die Leitstelle die Rückmeldung, dass ein merklich angetrunkener Patient einen Druckknopfmelder Mutwillig einschlug und somit den Feueralarm auslöste. Durch diese Rückmeldung verblieb der Löschzug vorerst auf Bereitschaft an der Feuerwache. Nach Rücksprache mit der Polizei vor Ort wurde der Melder zurückgesetzt und die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Das zerbrochene Glas des Druckknopfmelder wird durch den Hausmeister ersetzt.

Brandmeldeanlage

Der Schutzbereich des Rauchmelders wurde ohne Feststellung kontrolliert. Die Anlage wurde zurückgestellt und das Gebäude wieder verschlossen.

Wohnungsöffnung

Eine Frau hatte sich bei eingeschaltetem Herd aus Ihrer Wohnung ausgesperrt. Ein Nachbar setzte den Notruf ab und besorgte beim in der Arbeit befindenden Ehemann den Schlüssel für die Wohnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Wohnungstüre bereits geöffnet. Durch die Feuerwehr und Polizei wurde die Küche kontrolliert. Das Essen konnte noch rechtzeitig vom Herd entfernt werden.

Verkehrsabsicherung A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde im Rahmen eines Verkehrsunfalles, nachdem von der
Autobahnmeisterei keine Kräfte zur Verfügung standen, auf Anforderung der örtlich zuständigen Feuerwehr Wallersdorf mit dem Verkehrssicherungsanhäger alarmiert um bei der AS Wallersdorf-Nord eine Verkehrsausleitung zu erstellen. Noch auf der Anfahrt wurde mitgeteilt, dass bereits in Fahrtrichtung Deggendorf bei KM 110 mehrere Fahrzeugteile auf der Straße lagen. Die Einsatzkräfte stellten auf dem Standstreifen lediglich eine Holzlatte fest, die beseitigt wurde, um weitere Folgeunfälle zu vermeiden. Anschließend wurde die angeforderte Ausleitung erstellt.

Pressebericht in der PNP

Rettung eines Pferdes

Eine besorgte Bürgerin teilte der Feuerwehr Dingolfing telefonisch in der Wache (war besetzt wegen Übung Leistungsabzeichen) mit, dass das Pferd ihrer Tochter im Stall über ein Loch im Boden in den Keller des Bauwerkes gestürzt war. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing ließen über die Integrierte Leitstelle Landshutz gemäß Meldebild/Alarm- und Ausrückeordnung die örtlich zuständige Feuerwehr Sossau alarmieren. Auf Anforderung des ebenfalls alarmierten Kreisbrandmeisters und nach einer ersten Lagebeurteilung rückte die Feuerwehr Dingolfing zusätzlich zur Stadtteilfeuerwehr mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, mit dem Rüstwagen und dem Wechsellader mit Kran und Tierbergegerät aus. Zur Versorgung der Einsatzstelle wurde der Mannschaftstransporter der FF DGF eingesetzt. In Abstimmung mit der Besitzerin, der Polizei und einem anwesenden Fachberater des Technischen Hilfswerkes wurde ein Teilbereich des Stalldaches geöffnet, die Fassade entfernt, eine direkt an den Stall angrenzende Umzäunung demontiert, mehrere Bäume und Sträucher entfernt und der Boden um das Loch in der Kellerdecke so weit geöffnet, dass es den Abmaßen des verunglückten Pferdes entsprach. Im Anschluss konnte das Tier, welches durch zwei anwesende Ärztinnen betreut und ruhig gestellt wurde, mittels einem privat bereitgestellten Teleskoplader und dem Tierbergegerät der Feuerwehr aus dem Keller auf Erdgleiche gebracht und der Besitzerin übergeben werden. Nachdem sich der Einsatz aufgrund der Komplexität bis in die Nacht hin erstreckte, war eine umfangreiche Ausleuchtung erforderlich. Über eine ansässige Firma konnten zwei Motortrennschleifer organisiert werden, die zur Öffnung der Kellerdrecke zwingend erforderlich waren. Von der Kläranlage Dingolfing wurden ebenfalls div. Werkzeuge, über den Bereitschaftsdienst bereitgestellt. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Grundstücks- bzw. Pferdebesitzer, mit dem Hinweis die Schadenstelle abzusichern, übergeben.

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Bei Katastrophen spielen Grenzen keine Rolle


Wann Feuerwehren in benachbarte Gemeinden und Landkreise ausrücken

Sieben Einsätze innerhalb von zehn Tagen. Die Dingolfinger Wehr ist in diesen Sommermonaten stark gefordert. Im Juni rückten sie zu insgesamt dreizehn Einsätzen aus, sieben davon alleine im Zeitraum von 4. bis 14. Juni. Dass das noch nicht alles war, macht schon ein kurzer Blick auf die Einsätze im angebrochenen Monat klar: In der ersten Juli-Woche wurden die Wehrkräfte schon neun Mal alarmiert, dabei teilweise drei Mal am selben Tag.

Eine ausgelöste Brandmeldeanlage, ein Unfall auf der Autobahn, ein brennender Bagger oder LKW, eine Garage in Vollbrand, Personenrettung, Tragehilfe für den Rettungsdienst, Wohnungsöffnung oder Großbrand – die Wehrkräfte müssen für alle Eventualitäten gerüstet sein. Hinzu kommt, dass die Dingolfinger Wehr nicht nur im Stadtgebiet einsatzbereit ist, sondern – wie der Großeinsatz vom 3. Juni zeigt, wo man zum Brand des Recyclinghofs nach Wörth gerufen wurde – bei Alarmierung auch den Wehrkräften der umliegenden Gemeinden unter die Arme greift.

Warum und wann die Dingolfinger Wehr auch in andere Gemeinden oder sogar Landkreise ausrücken muss, ist rechtlich klar geregelt, erklärt Stefan Fischer, stellvertretender Kommandant der Dingolfinger Wehr, im Gespräch.

Sonderfall: Katastrophenschutzgesetz

Startpunkt der „Juni-Einsatzserie“ war der Großbrand in Wörth. Wörth, im Landkreis Landshut, ist im Regelfall nicht Einsatzgebiet der Dingolfinger Wehren. Trotzdem rückten die Freiwilligen Feuerwehren Dingolfing, Höfen, Loiching, Niederviehbach und die Werkfeuerwehr der BMW Dingolfing aus. Insgesamt waren rund 300 Feuerwehrleute aus verschiedenen Landkreisen vor Ort, um zu helfen. Grund dafür war das Katastrophenschutzgesetz.

Nachdem durch den Großbrand eine enorme Gefahr ausging – immerhin zogen die Rauchwolken auch über Dingolfing hinweg – entschloss man sich, den Katastrophenfall auszurufen, wodurch das Bayerische Katastrophenschutzgesetz (BayKSG) Anwendung auf den Einsatz fand.

In Artikel sieben des BayKSG wird festgelegt, welche Personengruppen rechtlich dazu verpflichtet sind, im Katastrophenfall zu helfen. Zu diesen Gruppen zählen auch die Feuerwehren – ungeachtet dessen, ob sich der Sitz der jeweiligen Feuerwehr im Zuständigkeitsbereich der Katastrophenschutzbehörde befindet. Wer angefordert wird, muss also helfen. Und im Fall des Großbrands in Wörth war alle Hilfe nötig, denn schon die Menge an benötigtem Schaummittel konnte nur durch die Zusammenarbeit aller öffentlichen (Freiwillige Feuerwehren) und nicht-öffentlichen (Werkfeuerwehren) Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

Feuerwehrgesetz schreibt Nachbarschaftshilfe vor

Doch muss es nicht immer ein Katastrophenfall sein, bei dem ver schiedene Feuerwehren zusammenarbeiten. Innerhalb eines Landkreises ist es keine Seltenheit, bei Unfällen oder Bränden Wehrkräfte aus verschiedenen Gemeinden anzutreffen. „Das schreibt das Bayerische Feuerwehrgesetz vor“, erklärt Stefan Fischer.

In Artikel 17 „Überörtliche Hilfe der gemeindlichen Feuerwehren“ des BayFwG ist dieser Fall klar geregelt: „Die gemeindlichen Feuerwehren haben bei Bedarf auch außerhalb des Gemeindegebiets Hilfe zu leisten (…).“ Beispiele der vergangenen Wochen zeigen, wie oft dieser Fall eintritt. So rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Weigendorf, Frauenbiburg, Teisbach und Dingolfing am Freitag, 5. Juli an, um die Loichinger Kräfte beim Löschen eines brennenden Baggers zu unterstützen.

Wie läuft eine Alarmierung ab?

Eine Alarmierung erfolgt immer über die Integrierte Leitstelle Landshut (ILS). Zunächst wird die nächstgelegene Feuerwehr alarmiert, dann folgen die Wehren, die über die benötigten Einsatzmittel wie zum Beispiel bestimmte Fahrzeuge, Geräte oder Gruppen von Einsatzkräften (Atemschutzträger) verfügen.

Nicht selten kommt es dazu, dass die Wehrkräfte den Einsatz noch während der Anfahrt abbrechen, weil eine Rückmeldung durch die örtlich zuständige Wehr erfolgt ist. Die Aufgabe der zuerst eintreffenden Wehr ist bei jedem Einsatz klar geregelt: Sichern der Einsatzstelle, Brandschutz, Lageerkundung und eine erste qualifizierte Lagemeldung an die ILS. Einen solchen Fall gab es zum Beispiel Ende Juni, als eine Brandmeldeanlage in Wörth auslöste und die Dingolfinger Wehr noch während der Anfahrt abbestellt wurde.

Häufiger Einsatz: Brandmeldeanlagen

Zum Einsatzstichwort „BMA“ (Brandmeldeanlage) wurde die Feuerwehr Dingolfing übrigens acht Mal seit Juni alarmiert. „Das ist schon manchmal eine undankbare Geschichte, aber es gibt genügend Fälle, in denen durch die Brandmeldeanlage schlimmeres verhindert werden konnte“, so Stefan Fischer. So waren unter den letzten Alarmierungen Einige dabei, die ihre Berechtigung hatten, weil zum Beispiel Wasserdampf aus einem Gerät austrat. Durch die schnelle Reparatur wurden Folgeschäden vermieden.

Brand Werkstatt

Die Feuerwehren Gottfrieding, Sossau und Dingolfing wurden zum Brand einer Werkstatt in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gottfriedingerschwaige gerufen. Der Brandleider hatte in der Werkstatt vor dem Brandausbruch Schweißarbeiten durchgeführt und diese kurzzeitig verlassen. Bei seiner Rückkehr stand die Einrichtung der Werkstatt bereits in Vollbrand. Sofort brachte der Besitzer mehrere Handfeuerlöscher zum Einsatz und konnte so den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehren eindämmen. Durch die Einsatzkräfte wurden die Löschmaßnahmen durch den Einsatz zweier Löschrohre intensiviert, die Fehlbodendecke geöffnet, der darüber liegende Saal sowie angrenzende Bereiche durch Trupps, geschützt mit schwerem Atemschutz, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und belüftet da sich der Rauch bereits entsprechend ausgebreitet hatte. Der anwesende Rettungsdienst übernahm die Absicherung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Brandleider, mit der Auflage halbstündliche Nachschauen durchzuführen, übergeben.

Pressebericht im Wochenblatt

Brandmeldeanlage

Noch vor dem Ausrücken informierte uns die ILS über eine Entkalkung einer Kaffeemaschine im Personalraum vom Einkaufsmarkt. Vor Ort war der Melder ausgelöst und nach einer Kontrolle des Personalraums konnte die Anlage zurückgesetzt werden. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst und der Betreiber.

Brandmeldeanlage

Ausgelöst hatte die Sprinklergruppe im 2. UG. Die Erkundung ergab einen Druckverlust in der Trockensprinklerleitung durch einen geschlossenen Absperrhahn am Druckluftkompressor. Der Wasserzufluss wurde gestoppt und die Einsatzstelle den Mitarbeitern der Stadtwerke übergeben. Diese sperrten das 2. UG durch die fehlende Brandabsicherung ab.

Verkehrsunfall A92

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A92 zwischen den Anschlussstellen Dingolfing-Ost und Pilsting. Bei einem Überholmannöver war es zu einem Unfall gekommen. Ein PKW kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam in einem Wassergraben auf dem Dach zum liegen. Bis zum eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle 4 Insassen aus dem PKW befreit. Die Betroffenen wurden durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Da sich das Fahrzeug mit der Front im Wasser befand, wurden an 2 Stellen Ölfließtücher in den Graben eingebracht. Um auf die andere Seite des Graben zu gelangen wurden 4 Steckleiterteile eingebracht. Für den Rettungshubschrauber Christoph 15, der auf der BAB zur Landung ging musste für diese Zeit die Autobahn komplett gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr wieder einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Bis zur Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen blieb die FF vor Ort und sicherte die Einsatzstelle wegen der Brandgefahr und zusätzlich auslaufenden Betriebsstoffen die Einsatzstelle ab. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die angeforderte Autobahnmeisterei übernahm die Reinigung der Einsatzstelle.

Pressebericht in der PNP

Hinweis zur Insektenentfernung


Die Feuerwehr darf nur in äußersten Notfällen Insekten entfernen!

Immer wieder kommt es vor, dass sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dingolfing bei „ihrer Feuerwehr“ melden und anfragen, ob durch die Einsatzkräfte Wespen oder Bienen entfernt werden können. Stefan Klein, federführender Kommandant der Dingolfinger Stadtfeuerwehren, erklärt, warum die Feuerwehr das nur in Ausnahmesituationen darf: Hautflügler gehören gemäß Bundesnaturschutzgesetz (§ 44 BNatSchG) mitunter zu den schützenswerten Tierarten und genießen deshalb besondere Beachtung in der Bevölkerung und im Besonderen von Tier- und Naturschutzverbänden. Viele Menschen fühlen sich jedoch gestört oder bedroht von diesen Tieren und nehmen Kontakt auf mit der Feuerwehr bzw. wählen sogar den Notruf 112, mit der Bitte die Schwärme und Nester zu entfernen. Aufgabe der Feuerwehr ist es jedoch – und so steht es im Gesetz – immer dann tätig zu werden, wenn eine akute Gefährdung für Menschen, Tiere, die Umwelt oder besondere Sachgüter besteht. Den Schutz der Güter bezeichnet man als „hoheitliche Aufgaben“, die den Wehren als Aufgabe vom Staat übertragen wurden. Um hier möglichst schnell tätig werden zu können, räumt der Gesetzgeber sogar ein, je nach Meldung, auch die Einsatzstellen mit Sondersignal anzufahren. Wenn sich nun Menschen melden, die sich von den Tieren lediglich gestört oder nur subjektiv bedroht fühlen bzw. durch die Tiere keinerlei konkrete Gefährdung, insbesondere für die Gesundheit – dies ist zum Beispiel bei Allergikern, Kleinkindern oder mobilitätseingeschränkten Menschen gegeben – besteht, darf die Feuerwehr unter Einhaltung der ihnen gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht tätig werden. Für solche Fälle empfiehlt Stefan Klein, sich an das Landratsamt, Bereich Naturschutzbehörde, zu wenden. Die Mitarbeiter des Landratsamtes kennen wiederum Fachleute und Tierfreunde, die sich um die vermeintlichen Störenfriede annehmen. Die Feuerwehr bittet um Verständnis, dass es nicht darum geht, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern nicht helfen will, sondern dass es nicht deren Aufgabe ist. Auch kommen immer wieder Anfragen zur Schädlingsbekämpfung, hier würden die Einsatzkräfte in direkter Konkurrenz zu gewerblichen Betrieben stehen, die mit diesen Aufgaben ihr Geld verdienen und dürfen deshalb nicht tätig werden.

Pressebericht auf Idowa

Verkehrsunfall

Unfall auf der Brumather Straße, Kreuzungsbereich Laaberstraße. Insgesamt drei PKW waren in einen Unfall verwickelt, ein Fahrzeug hatte sich überschlagen und kam auf dem Dach zum liegen. Die beteiligten Fahrzeuge waren in Fahrtrichtung Stadtmitte auf der rechten Fahrspur zum stehen gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle vier betroffenen Personen und zwei Hunde von Passanten aus den Fahrzeugen gerettet und auf den Gehsteig verbracht worden. Der anwesende Rettungsdienst untersuchte die betroffenen und transportierte eine Patientin zur Weiterbehandlung in das Donau-Isar-Klinikum – Haus Dingolfing. Die Polizei nahm die Unfalldaten auf. Die Kräfte der Feuerwehr betreuten die betroffenen Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, errichteten kurzzeitig eine Vollsperrung auf Höhe der Bayernwerkstraße, kontrollierten die beteiligten Fahrzeuge auf Brandgefahr und sicherten die Einsatzstelle bis zur Übernahme durch die Polizei ab. Ein weiteres eingreifen war nicht erforderlich.

Brand Bagger

Die Feuerwehren Weigendorf, Loiching, Teisbach, Frauenbiburg und Dingolfing wurden zum Brand eines Baggers in der, an der DGF 16 gelegenen Kiesgrube bei Maßendorf alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Nutzfahrzeug bereits in Vollbrand. Durch die Feuerwehren wurden insgesamt zwei C-Lösch- und ein Kombischaumrohr zum Einsatz gebracht. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing versorgten die Feuerwehren Teisbach und Loiching mit insgesamt 5.600 Litern Löschwasser aus dem TLF und dem Löschgruppenfahrzeug. Der an der Kiesgrube angrenzende Wald wurde mittels Wärmebildkamera ohne Feststellung kontrolliert. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die örtlich zuständige Feuerwehr Weigendorf übergeben.

Brandmeldeanlage

Der Punktrauchmelder hatte in einer Einhausung in unmittelbarer Nähe eines Backofens, nachdem die Türe des Ofens geöffnet wurde, ausgelöst. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Schutzbereich des Melders ohne Feststellung, stellten die Brandmeldeanlage zurück und übergaben die Einsatzstelle an den anwesenden Marktleiter.

Brandmeldeanlage

Durch eine Staubentwicklung bei Bauarbeiten im Freien wurde, durch eine geöffnete Tür im Wohnbereich, ein Rauchmelder ausgelöst. Die Kontrolle des betroffenen Bereiches bestätigte dies. Die noch nicht aufgeschaltete Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und dem Betreiber übergeben.

Brandmeldeanlage

Im Bereich eines Heizraumes bzw. dem ehemaligen Heizöllager hatte die Punktrauchmelderlinie ausgelöst. Die weitere Erkundung ergab, dass in einem Versorgungsschacht außerhalb des Gebäudes eine Heißwasserleitung geborsten war. Der ausgetretene Dampf hatte sich über div. Versorgungsschächte bis ins Gebäude ausgebreitet und den o.g. Melder ausgelöst. Die Verantwortlichen der Firma nahmen die Meldegruppe außer Betrieb, kümmerten sich um die Abschaltung und Instandsetzung der Leitung und pumpten den vollgelaufenen Schacht aus. Die Feuerwehr stellte die Brandmeldeanlage zurück und übergab die Einsatzstelle an den Breichsleiter.

Brand am Gebäude

Die Feuerwehren Loiching, Teisbach, Höfen und Dingolfing wurden zu einem Zimmerbrand nach Loiching alarmiert. Durch die örtlich zuständige Feuerwehr Loiching wurde noch auf der Anfahrt die Rückmeldung gegeben, dass der Brand bereits gelöscht und lediglich Belüftungsmaßnahmen nötig seien. Die Feuerwehr Dingolfing wendete daraufhin und kehrte zur Wache zurück.

Brand Scheune Niederaichbach

Die Feuerwehren Niederaichbach, Wörth, Postau und Dingolfing wurden zum Brand eines Holzschuppen alarmiert. Dieser war direkt an eine Garage bzw. Haus angebaut, auf die das Feuer drohte überzugreifen. Die Feuerwehren Wörth und Niederaichbach nahmen insgesammt 3 C-Rohre zur Brandbekämpfung vor. Durch die Feuerwehr Dingolfing wurde über die Drehleiter mit einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz das Garagendach mit einem Einreißhaken ausgedeckt und auf Glutnester kontrolliert.

Pressebericht auf Idowa