Brandmeldeanlage

Ausgelöst hatte die Sprinklergruppe im 2. UG. Die Erkundung ergab einen Druckverlust in der Trockensprinklerleitung durch einen geschlossenen Absperrhahn am Druckluftkompressor. Der Wasserzufluss wurde gestoppt und die Einsatzstelle den Mitarbeitern der Stadtwerke übergeben. Diese sperrten das 2. UG durch die fehlende Brandabsicherung ab.

Verkehrsunfall A92

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A92 zwischen den Anschlussstellen Dingolfing-Ost und Pilsting. Bei einem Überholmannöver war es zu einem Unfall gekommen. Ein PKW kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam in einem Wassergraben auf dem Dach zum liegen. Bis zum eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle 4 Insassen aus dem PKW befreit. Die Betroffenen wurden durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Da sich das Fahrzeug mit der Front im Wasser befand, wurden an 2 Stellen Ölfließtücher in den Graben eingebracht. Um auf die andere Seite des Graben zu gelangen wurden 4 Steckleiterteile eingebracht. Für den Rettungshubschrauber Christoph 15, der auf der BAB zur Landung ging musste für diese Zeit die Autobahn komplett gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr wieder einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Bis zur Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen blieb die FF vor Ort und sicherte die Einsatzstelle wegen der Brandgefahr und zusätzlich auslaufenden Betriebsstoffen die Einsatzstelle ab. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die angeforderte Autobahnmeisterei übernahm die Reinigung der Einsatzstelle.

Pressebericht in der PNP

Hinweis zur Insektenentfernung


Die Feuerwehr darf nur in äußersten Notfällen Insekten entfernen!

Immer wieder kommt es vor, dass sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dingolfing bei „ihrer Feuerwehr“ melden und anfragen, ob durch die Einsatzkräfte Wespen oder Bienen entfernt werden können. Stefan Klein, federführender Kommandant der Dingolfinger Stadtfeuerwehren, erklärt, warum die Feuerwehr das nur in Ausnahmesituationen darf: Hautflügler gehören gemäß Bundesnaturschutzgesetz (§ 44 BNatSchG) mitunter zu den schützenswerten Tierarten und genießen deshalb besondere Beachtung in der Bevölkerung und im Besonderen von Tier- und Naturschutzverbänden. Viele Menschen fühlen sich jedoch gestört oder bedroht von diesen Tieren und nehmen Kontakt auf mit der Feuerwehr bzw. wählen sogar den Notruf 112, mit der Bitte die Schwärme und Nester zu entfernen. Aufgabe der Feuerwehr ist es jedoch – und so steht es im Gesetz – immer dann tätig zu werden, wenn eine akute Gefährdung für Menschen, Tiere, die Umwelt oder besondere Sachgüter besteht. Den Schutz der Güter bezeichnet man als „hoheitliche Aufgaben“, die den Wehren als Aufgabe vom Staat übertragen wurden. Um hier möglichst schnell tätig werden zu können, räumt der Gesetzgeber sogar ein, je nach Meldung, auch die Einsatzstellen mit Sondersignal anzufahren. Wenn sich nun Menschen melden, die sich von den Tieren lediglich gestört oder nur subjektiv bedroht fühlen bzw. durch die Tiere keinerlei konkrete Gefährdung, insbesondere für die Gesundheit – dies ist zum Beispiel bei Allergikern, Kleinkindern oder mobilitätseingeschränkten Menschen gegeben – besteht, darf die Feuerwehr unter Einhaltung der ihnen gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht tätig werden. Für solche Fälle empfiehlt Stefan Klein, sich an das Landratsamt, Bereich Naturschutzbehörde, zu wenden. Die Mitarbeiter des Landratsamtes kennen wiederum Fachleute und Tierfreunde, die sich um die vermeintlichen Störenfriede annehmen. Die Feuerwehr bittet um Verständnis, dass es nicht darum geht, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern nicht helfen will, sondern dass es nicht deren Aufgabe ist. Auch kommen immer wieder Anfragen zur Schädlingsbekämpfung, hier würden die Einsatzkräfte in direkter Konkurrenz zu gewerblichen Betrieben stehen, die mit diesen Aufgaben ihr Geld verdienen und dürfen deshalb nicht tätig werden.

Pressebericht auf Idowa