Verpuffung Industriegebäude

Die Feuerwehren Wendelskirchen, Loiching, Frauenbiburg, Höfen, Frontenhausen, Niederviehbach, Oberviehbach, Weigendorf, Aham und Dingolfing wurden mit dem Meldebild „Brand Futtermittelindustrie“ nach Grafenwald gerufen. Beim Befüllen eines Silos kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung, bei der das Silo sowie Teile des Gebäudes stark beschädigt wurden. Personen wurden nicht verletzt. Durch die Einsatzkräfte wurde vorsorglich eine Löschleitung errichtet und der gesamte Bereich erkundet. In Abstimmung mit dem Betreiber wurde vor Ort festgelegt, nachdem feststand dass keine akute Gefährdung sowie kein Brand am Gebäude selbst entstanden war, dass das Silo kontrolliert entleert wird. Die angerückten Feuerwehren konnten, bis auf die örtlich zuständige Feuerwehr Wendelskirchen, abrücken. Die Besatzung der Feuerwehr Dingolfing unterstütze den Einsatzleiter bei der Raumordnung sowie bei der Abstimmung der erforderlichen Maßnahmen und übernahm die Kommunikation mit der ILS. Zusätzlich zu den Feuerwehren waren der Kreisbrandrat, der örtlich zuständige Kreisbrandinspektor, zwei Rettungswägen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei.

Pressebericht im Wochenblatt

Neu­en Ein­satz­leit­wa­gen übergeben


Neu­er Ein­satz­leit­wa­gen für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Din­gol­fing

Bürgermeister Josef Pellkofer (links) und Sabrina Haider von der Stadtkämmerei (rechts) übergaben den neuen ELW an das Beschaffungsteam.

Am Dienstag konnte die Feuerwehr nach rund dreijähriger Planungs- und Bauzeit ihren neuen Einsatzleitwagen in Empfang nehmen. Bürgermeister Josef Pellkofer überreichte dem Kommandanten Stefan Klein die Fahrzeugschlüssel. Das Fahrzeug, das bei größeren Schadensereignissen den Einsatzleiter vor Ort unterstützt, ist mit modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet und ist das Bindeglied zwischen Einsatzstelle und der Integrierten Leitstelle in Landshut. Neben Telefon- sowie Internetanschluss gehören Fax, Drucker und Scanner, Gefahrgutnachschlagewerke, Prüfröhrchen zur Messung von chemischen Substanzen in der Luft, ein Satz zur Entnahme von Wasserproben, ein Photoionisationsdetektor-Messgerät sowie ein tragbarer Stromerzeuger zur Beladung. Ebenso ist der ELW mit einem Einsatzführungsprogramm ausgestattet, auf welchem Einsatzpläne bestimmter Sonderobjekte im Landkreis hinterlegt sind. Von den Kosten von rund 170 000 Euro wurden 100 000 Euro durch das Förderprogramm Katastrophenschutz des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr, bezuschusst. Die übrigen 70 000 Euro übernimmt die Stadt Dingolfing.