25. Jugendtag des Kreisfeuerwehrverbandes


Die künftigen Helden des Landkreises

Der Landkreis und die Gemeinden haben eine starke Jugend hinter sich. Die Teilnehmer am Kreisfeuerwehrjugendtag mit den Ehrengästen.

„Sie reden nicht, sie packen an!“ – bereits zum 25. Mal lud der Kreisfeuerwehrverband Dingolfing-Landau zum Kreisfeuerwehrjugendtag ein, bei dem die Nachwuchskräfte die Jugendleistungsprüfung ablegten. Und die Beteiligung war so hoch wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. 132 Nachwuchskräfte stellten sich an diesem Tag in Gottfrieding den zehn praktischen und der einen theoretischen Übung und zeigten damit ihr großes Können.

Vorab begrüßte Kreisbrandrat Josef Kramhöller alle Jugendlichen mit ihren Ausbildern sowie zahlreiche Ehrengäste, namentlich den Hausherrn und ersten Bürgermeister Gerald Rost, die organisierende Feuerwehr Gottfrieding, Landrat Heinrich Trapp, MdL Dr. Petra Loibl, Direktor der Sparkasse Niederbayern-Mitte Franz Mühlbauer, die anwesenden Bürgermeistern und deren Stellvertreter, die Vertreter des Kreisausschusses sowie die Führungsgrade der Feuerwehren.

Lob der Ehrengäste

Bürgermeister Gerald Rost betonte, dass längst nicht mehr nur das Löschen zum Einsatzfeld der Feuerwehren gehöre. Die Feuerwehren sind bei Unfällen, Unwetterschäden, und vielen anderen Ereignissen vor Ort, um Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu löschen, zu bergen und zu schützen. Das Einsatzspektrum ist breit gestreut und das bedarf natürlich einer entsprechenden Ausbildung. Die Feuerwehren schicken ihre Fachkräfte in den Einsatz und die handeln und helfen schnell. Damit das so funktionieren kann, braucht es das entsprechende Wissen. In vielen Übungen und Ausbildungseinheiten lernen die Einsatzkräfte den Umgang mit sämtlichen Gerätschaften, um den Dienst am Nächsten schnell und gekonnt ausführen zu können und zuverlässig Hilfe leisten zu können. „Das machen Sie alles in ihrer Freizeit und das verdient Respekt und Anerkennung. Sie beweisen damit soziales Denken und Wirken, Sie bringen sich in ein Team ein, Sie punkten mit Zuverlässigkeit und Können! Unsere Feuerwehren sind fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, unsere Feuerwehren zeichnet das kameradschaftliche Miteinander aus, unsere Feuerwehren sind aus den Orten nicht wegzudenken und unersetzbar. Sie, liebe Feuerwehrkräfte, liebe Nachwuchskräfte, Sie haben sich dazu entschieden, in die Fußstapfen ihrer Vorbilder zu treten, dieses Ehrenamt weiterleben zu lassen und dafür herzlichen Dank von uns allen!“.

„Wir sind stolz auf Sie!“ zollte Landrat Heinrich Trapp den Kräften seinen Respekt. 132 junge Feuerwehrler legen ihren Ehrgeiz auf die Leistungsprüfung, „schön, dass sie mitmachen!“.

Dr. Petra Loibl dankte den Jugendlichen, die sich freiwillig am Wochenende einer Prüfung unterziehen. „Der starke Nachwuchs“ der Feuerwehren präsentiere sich „ehrenamtlich und hochprofessionell“, so wie man es von den Kräften kennt.

Direktor Franz Mühlbauer versicherte, dass die Sparkasse Niederbayern-Mitte diese Aktion seit Beginn an gerne unterstütze. „Wir möchten damit ihr Engagement für die Allgemeinheit in unserer Region wertschätzen. Es ist bemerkenswert, was die Feuerwehrler in ihrer Freizeit leisten!“. Mit einem „Extra“, nämlich mit 2.500 Euro hat die Sparkasse daher diesen 25. Jugendtag „gesponsert“ und sich damit erneut als großer Gönner und Förderer der Feuerwehren gezeigt.

Viele praktische Übungen

Im Anschluss ging es auf das Sportgelände und in das angrenzende Feuerwehrgerätehaus, wo die zehn verschiedenen praktischen Prüfungen abzulegen waren. Dabei standen verschiedene feuerwehrtypische Aufgaben auf dem Programm, wie das Anlegen eines Mastwurfs, das Befestigen einer Feuerwehrleine, das Anlegen eines Brustbundes, das Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauches, der Zielwurf einer Feuerwehrleine oder auch das Kuppeln von zwei Saugschläuchen als Wassertrupp und Schlauchtrupp, das Ankuppeln eines CM-Strahlrohres oder C-Hohlstrahlrohrs an einen C-Schlauch, das Zielspritzen mit der Kübelspritze sowie das Erkennen und Zuordnen von wasserführenden Armaturen, Kupplungen und Zubehör oder auch das Zusammenkuppeln einer 90 Meter langen C-Leitung. Bei der theoretischen Prüfung galt es verschiedene Testfragen zu beantworten. Insgesamt waren bei den Prüfungen 30 Schiedsrichter im Einsatz, die sich von den Fertigkeiten überzeugen konnten.

Kramhöller gratuliert den Jugendlichen

Nach dem gemeinsamen Mittagessen, das die Gemeinde Gottfrieding zur Verfügung stellte, konnte Kreisbrandrat Josef Kramhöller allen Teilnehmern gratulieren. Es wurden herausragende Leistungen erbracht und einige Mitglieder der Jugendwehren legten ihre Prüfung sogar mit null Fehlern ab. Für alle Prüflinge stand am Ende ein Abschiedspräsent bereit, dass sie gemeinsam mit der Leistungsspange überreicht bekamen. Josef Kramhöller dankte den Teilnehmern, den Ausbildern aber auch den Ausrichtern der Veranstaltung. „Der Kreisfeuerwehrjugendtag ist ein toller Einstieg in eine hoffentlich lange und erfolgreiche Zeit bei eurer Freiwilligen Feuerwehr!“ schloss er.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht in der PNP

Ölschaden

Ein PKW hatte im Rahmen eines Ausweichmanövers einen Stein auf einem Grundstück im Kreuzungsbereich übersehen und sich bei der Kollision die Ölwanne aufgerissen. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den laufenden Verkehr, nahmen das ausgelaufene Medium fachgerecht auf, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und legten Ölfließtücher unter das Fahrzeug. Nachdem der Verursacher im Beisein mit der anwesenden Polizei bereits ein Abschleppunternehmen und die Beamten eine Ölwarnbeschilderung organisiert hatten, war ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich.

Wasser im Gebäude

Aus dem 1. OG war bereits Wasser bis in den Keller gelaufen. Aus einer Waschmaschine war die Flüssigkeit ausgelaufen. Die Einsatzkräfte brachten einen Elektrowassersauger im ersten OG zum Einsatz. Durch die Geringfügigkeit der Wassermenge wurde der Wassersauger an der Einsatzstelle belassen. Der Eigentümer kümmert sich um die weitere Beseitigung des Wasser. Für die Feuerwehr war kein weiteres Eingreifen erforderlich.

Innenminister Herrmann eröffnet Aktionswoche in Dingolfing


Die Aktionwoche 2019 steht unter dem Motto: Wir sind Ehrenamt – wir sind freiwillige Feuerwehr

Bayern ist auf seine Freiwilligen Feuerwehren angewiesen, die 315.000 Ehrenamtlichen erbringen eine Wertschöpfung von 4 – 5 Milliarden Euro im Jahr.  Dieser Berechnung ergibt sich daraus, was es kosten würde, die Landkreise mit einer Berufsfeuerwehr zu versorgen.

Innenminister Herrmann in der Dingolfinger Stadthalle – der Feuerwehr einfach mal nur Danke sagen!

Gemeinsam mit Innenminister Herrmann hat Alfons Weinzierl auf dem Stadtplatz in Dingolfing am vergangenen Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein die Feuerwehraktionswoche des Landesverbandes der Feuerwehren eröffnet. Die ist allen Freiwilligen Feuerwehren gewidmet, die ehrenamtlich und damit unentgeltlich Ihren Dienst tun.

Innenminister Joachim Herrmann hat es sich nicht nehmen lassen, als oberster Chef der Freiwilligen Feuerwehr persönlich nach Dingolfing zu kommen. Obwohl in der Landeshauptstadt das große „O’zapft is “ gewesen ist und der Minister Geburtstag gehabt hat.  Deshalb haben ihm die „Dingolfinger Stadtmusikanten“ Mit Georg Schwimmbeck zum Einzug in die Stadthalle ein Geburtstagsständchen gespielt. Bevor er die Aktionswoche des Landesfeuerwehrverbandes (LFV)  auf dem Stadtplatz eröffnet, lobte  er in der Stadthalle vor den Delegierten der Verbandsversammlung die Arbeit der Feuerwehr:

„Was sagt man vor der obersten Feuerwehrschar – das kann man auf ein Wort reduzieren: Danke! Danke für die exzellente Arbeit, danke dafür, dass die Arbeit so engagiert  verläuft, danke, dass sie sich für die Lebensrettung in Gefahr begeben.“ Die Jugend für die Feuerwehr begeistern, mehr Frauen zur Feuerwehr, und die Arbeitgeber unterstützen – auch das Aufgabe der Politik, so Herrmann: „Wir müssen mit den Arbeitgebern reden, die müssen Verständnis für das Ehrenamt haben und wir müssen positiv die Betriebe rausstellen, die das Ehrenamt unterstützen.“

Anerkennung vom Innenminister gab es auch für die Arbeit von Alfons Weinzierl, der sein Amt als Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes niedergelegt hat. Er sei einer, der das Feuerwehrwesen nachhaltig geprägt hat lobt der Minister  – „Voller Kraft und Du hast vieles erreicht.  Natürlich war das persönlich mit dir nicht immer leicht“ sagt er schmunzelnd und spielt auf die viel gerühmte Dickschädligkeit von Weinzierl an, wenn es darum ging Ziele für den Landesfeuerwehrverband zu erreichen.

Dann zogen die Delegierten mit Innenminister Herrmann an der Spitze zum Stadtplatz, wo die Feuerwehrwoche eröffnet wurde. Die Tribüne, flankiert von der Jugendfeuerwehr aus dem gesamten Stadtgebiet von Dingolfing und dem Oldtimer  der Dingolfinger Feuerwehr mit den Senioren und Franz Rammelsberger am Steuer.

Festlicher Einzug auf den Stadtplatz in Dingolfing. Immer vorn dabei : Die Dingolfinger Stadtmusikanten.

In seiner Ansprache, auf dem Stadtplatz in Dingolfing betonte Innenminister Herrmann, welch enorme Leistung die bayerische Feuerwehren erbringen: „Wir müssen darüber reden, wenn etwas gut läuft.  Es ist großartig was wir an Feuerwehren in unserem Land haben – vielen herzlichen Dank für dieses Engagement.“

Innenminister Herrmann und Johann Eitzenberger, der neue Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, eröffnen die Aktionswoche auf dem Stadtplatz in Dingolfing.

Die Kampagne „Wir sind Ehrenamt – wir sind Freiwillige Feuerwehr“ wird auch mit kleinen Filmen aus dem Feuerwehralltag unterstützt. Weiterführende Informationen Anzuschauen auf der Website www.ich-bin-freiwillige-feuerwehr.de

Auf Plakaten und in kleinen Filmen der Kampagne zeigen echte Feuerwehrleute, wie ihr Alltag in der Feuerwehr aussieht. Darunter auch Willi Heeg aus Wörth an der Isar.

Inge und Willi – zwei der Feuerwehrleute, die bei der Kampagne der Feuerwehraktionswoche mitmachen. Links im Bild Willi Heeg aus Wörth an der Isar.

Auch in Zukunft wird sich der Landesverband der Feuerwehren in Bayern für die Wertschätzung des Ehrenamtes der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. Man überlegt auch“ – so Johann Eitzenberger, „eine kostenlose Nutzung von Bahn und dem öffentlichen Nahverkehr für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr zu ermöglichen und somit auch eine Anerkennung über den aktiven Dienst hinaus schafft“.

Große Ehre für die Jüngsten der Dingolfinger Feuerwehr: Der oberste Feuerwehrchef Innenminister Joachim Herrmann, lässt sich gerne mit dem Nachwuchs fotografieren: v.l.n.r: Marin Milas,,Fabian Feik, Niklas Herbe, Christian Steinberger, Kinga Motzko, Viktoria Buszman

Und einfach mal dran denken: wenn die Feuerwehr im Einsatz ist oder wenn Sie die 112 wählen und die Feuerwehr kommt, die machen das alle ehrenamtlich und freiwillig.

Nicht ganz so alt wie die Feuerwehr – der Oldtimer mit den Senioren der Dingolfinger Feuerwehr, am Steuer Franz Rammelsberger. Innenminister Herrmann freut sich über das alte Feuerwehrmobil.

Innenminister Herrmann im Interview mit dem BR.

Videobericht im BR

Pressebericht des LFV Bayern

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht in der PNP

Pressebericht in der PNP

LFV-Versammlung in Dingolfing


Alfons Weinzierl, der Chef des Landesfeuerwehrverbandes, zieht sich aus dem Verband zurück. Am vergangenen Wochenende auf der 26. Verbands-versammlung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Bayern in Dingolfing, berichtete er abschließend über die  Arbeit des Landesfeuerwehrverbandes im vergangenen Jahr.

Hunderte dunkelblau uniformierte Feuerwehrleute rund um die Dingolfinger Stadthalle: Das waren die über 500 Gäste und Delegierten aus ganz Bayern und Deutschland, die zur Neuwahl des Landesvorsitzenden angereist waren. Alfons Weinzierl aus Dingolfing, genauer gesagt aus Höfen, stand nach 16 Jahren als Vorsitzender  nicht mehr zur Wahl. „Weil es an der Zeit ist“ – so Alfons Weinzierl – „diese Position an der Spitze des Verbandes in jüngere Hände zu übergeben und so die Weichen für die Zukunft zu stellen“.

Nach 16 Jahren gibt Alfons Weinzierl (links) sein Amt ab. Als Nachfolger gewählt wurde Johann Eitzenberger aus Garmisch-Partenkirchen.

Die jüngeren Hände – die gehören Johann Eitzenberger aus Garmisch-Partenkirchen. Er ist der neue Chef im Landesfeuerwehrverband Bayern. Verwaltungsfachwirt, Feuerwehrmann von der Pieke auf dabei, Erfahren in der Arbeit des Verbands. Er ist bereit für das neue Amt: „Ich freue mich sehr über das Votum und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde“, sagte er nach der Wahl, wo eine große Mehrheit für ihn gestimmt hat.

Symbolische Schlüsselübergabe geht aus mit Spaß: Alfons Weinzierl überreicht seinem Nachfolger Johann Eitzenberger Schlüssel für Dienstwagen und Büro – und – siehe Hintergrund: Einen Lastwagen voller Kartons mit Aktenordnern.

Nun darf der neue Vorsitzende weiterführen, was Alfons Weinzierl aus Dingolfing in 16 Jahren auf den Weg gebracht hat. Und das ist eine ganze Menge:

Neuausrichtung im Katastrophenschutz und neuer Hochwasserausstattung, die Zweckbindung der Feuerwehrsteuer, der Ausbau der Feuerwehrschulen, die landkreisübergreifende Alarmierung und ein großes Digitalfunkpaket, damit Ihre Feuerwehr Tag und Nacht für Sie erreichbar ist, Technik auf dem höchsten Stand. Dazu gehört auch der Ausbau der Basisstationen und Nachrüstung mit 72 Stunden Netzerhaltung. Letzter Satz ist für Laien jetzt ein böhmisches Dorf. Und doch hat der Begriff „72 Stunden Netzerhaltung“ jede Menge mit Ihnen als Leser zu tun. Angenommen es kommt ein Sturm, eine Hochwasserkatastrophe, der Strom ist weg. Wenn alles zusammenbricht – könnten Sie dann noch Ihre Feuerwehr alarmieren? „72 Stunden Netzerhaltung“ heißt – es wird mit akkubetriebener Notstromversorgung die Funktion der Funkmasten aufrechterhalten, mit denen die Feuerwehr alarmiert wird, wenn Sie die 112 wählen.

Das hat Alfons Weinzierl  als Vorsitzender des LFV  in seiner Amtszeit unter Anderem auf den Weg gebracht, als Vermittler zwischen Politik und letztendlich den freiwilligen Feuerwehren, die zu Ihnen kommen wenn es brennt.

Ministerpräsident Söder wollte zum Kameradschaftsabend der Verbandsversammlung am Freitagabend kommen, musste jedoch wegen des Klimagipfels länger in Berlin bleiben. Als Vertretung kam Staatsminister Florian Herrmann, der Chef der Staatskanzlei. Er kennt den Dingolfinger Alfons Weinzierl recht gut, hat ihn in der Verbandsarbeit sehr schätzen gelernt und lobt: „Mein Lieblingslobby ist der Alfons Weinzierl, weil er sich mit niederbayrischer Dickschädlichkeit und Augenmaß einsetzt, so konnten wir alle Forderungen des LFV auch umsetzen“.

Augenmaß heißt: Nicht zu viel auf einmal verlangen, aber dran bleiben und nicht locker lassen. Und das kommt auch uns zu Gute, bis vor die eigene Haustür. Eine der neuen Forderungen des LFV ist die Förderung des Ausbaus der Feuerwehrgerätehäuser. Die Fördermittel sollten wieder 30% betragen. Das würde bedeuten: Der bayerische Staat müsste dafür jährlich mehrere Millionen Euro zur Verfügung stellen. Aber was sind schon  ein paar Millionen, gegen das Milliardenpotential der 315.000 freiwilligen Feuerwehrleute. Das macht Weinzierl dem Minister anschaulich, was nämlich wäre, wenn die Freiwilligen nicht da wären und wir eine Berufsfeuerwehr in Bayern bräuchten: „4 – 5 Mrd. Euro sind die Wertschöpfung, die die bayerischen Feuerwehren jährlich erbringen. Lassen Sie uns deshalb eine Vereinbarung treffen“ – untermauert Weinzierl seine Forderung an Minister Florian Herrmann: „Sie stellen für unsere Feuerwehren 0,2 % dieser 4 – 5 Mrd. – also rund 8 – 12 Mio. Euro zur Verfügung. Sie bekommen von uns – den Bayerischen Feuerwehren – dafür jährlich 4 – 5 Mrd. an Wertschöpfung zurück“. Natürlich kann der Minister das nicht an einem Kameradschaftsabend entschieden. Aber er zeigt Wohlwollen und Verständnis wegen erhöhter Baukosten und der Notwendigkeit, die Feuerwehr gut auszurüsten: „Noch keine Zusage, aber die Zusage, dass wir uns dafür wirklich stark machen“ verspricht er.

Ein Geschenk von Alfons Weinzierl für Minister Florian Herrmann – ein sogenanntes „Ministerpräsent“: Der grüne Feuerwehrdrache Grisu macht auch g’standenen Politikern Freude.

Weil sich viele Politiker aus der Region für die Feuerwehr stark gemacht haben, gab es dann am Freitagabend noch eine Auszeichnung und Ehrung für Staatsminister a.D. Erwin Huber, dem 1. Bürgermeister von Dingolfing Josef Pellkofer und Landrat Heinrich Trapp. Das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens erhielt Kreisbrandmeister Reiner Gillig aus dem Landkreis Dingolfing-Landau. „Die  haben das Feuerwehrwesen in Bayern, in der Stadt Dingolfing und im Landkreis Dingolfing-Landau über Jahrzehnte hinweg stets positiv begleitet und tatkräftig unterstützt“, sagt Alfons Weinzierl in seiner Laudatio. Alle drei erhielten von Minister Florian Herrmann das Feuerwehrehrenkreuz in Gold. Und auch für Alfons Weinzierl gibt es eine Ehrung: von den Kollegen vom Verband: er wird zum Ehrenvorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes ernannt. Alfons Weinzierl kann zu Recht stolz sein, auf das was er für die Feuerwehren und damit für uns alle erreicht hat. Deswegen gibt es für ihn beim Abschied auch kein lachendes und weinendes Auge, sondern nur ein lachendes Auge: „Das war mein eigener Wunsch diesen Schritt zu machen und ich habe mich darauf vorbereitet. Ich habe viele Hobbies, Radfahren, mehr für die Gesundheit tun, nach Südtirol in Urlaub fahren und zwei Enkelkinder – also da wird es nicht langweilig“.

Pressebericht des LFV Bayern

Link zur LFV Bayern Homepage

Bericht in der „Brandwacht Bayern“

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht in der PNP

Brandmeldeanlage

Der betroffene Bereich in dem Einkaufsmarkt wurde ohne Feststellung kontrolliert. Auslösegrund war eine Rauchentwicklung durch verbrannte Semmeln in einem Backofen. Die Anlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle dem Betreiber  übergeben.

Verkehrsunfall A92

Unfall mit drei beteiligten PKW. Beim Eintreffen war die Unfallstelle bereits durch die anwesende Polizei abgesichert. Von den Unfall-PKW liefen keine Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehr konnte ohne Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

überhitzter Ofen

Vor Ort wurde durch den Angriffstrupp mittels Wärmebildkamera der Ofen und der Bereich um den Ofen ohne Feststellung kontrolliert.Der Kamin wurde durch den Besitzer bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit nassen Handtüchern gekühlt.

Rauchwarnmelder

Mit einer Steckleiter verschaffte sich ein Trupp über ein Fenster im 1. OG Zugang zum Gebäude. In einer leerstehenden Wohnung konnte ein Rauchmelder vorgefunden werden, der ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte. Nach der Kontrolle der Wohnung wurden die Fenster wieder verschlossen und die Kräfte konnten zur Feuerwache zurückkehren.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Wendelskirchen, Weigendorf, Loiching, Niederviehbach und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person nach Stemmern alarmiert. Ein PKW war von der Straße abgekommen und im Graben zum liegen gekommen. Bis zum Eintreffen der FF Dingolfing war die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit. Ein Eingreifen war somit nicht erforderlich und die Kräfte konnten zur Feuerwache zurückkehren.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad in der Bahnhofstraße. Ein Roller hatte ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen und kollidierte mit Diesem. Durch die Feuerwehr wurde für die Dauer der Arbeiten eine Verkehrssicherung erstellt und der Brandschutz sichergestellt. Flüssigkeiten traten aus keinem der Fahrzeuge aus. Nach Abtransport der Verletzten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Baum über Fahrbahn

Vor Ort wurde ein abgebrochener, morscher Baumstamm auf der Fahrbahn liegend vorgefunden. Durch die FF DGF wurde eine Verkehrsabsicherung erstellt, der Baum von der Fahrbahn beseitigt und die Staatsstraße mittels Besen gereinigt. Ebenfalls vor Ort war eine Polizeistreife.