Brandmeldeanlage

Die Erkundung vor Ort ergab, dass es sich um einen Täuschungsalarm aufgrund von Reinigungsarbeiten handelte. Die FF stellte die Anlage zurück. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

Tierrettung

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine Wildtaube handelt, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. Durch die Feuerwehr war kein Eingreifen erforderlich.

gemeldeter KFZ-Brand

Die Feuerwehren Pilsting und Dingolfing wurde zu einem PKW-Brand auf die A92, Fahrtrichtung Deggendorf, alarmiert. Noch während der Anfahrt meldete die Integrierte Leitstelle Landshut, dass die Einsatzstelle entgegen der ersten Meldung in Fahrtrichtung München liege. Das ersteintreffende Fahrzeug aus Pilsting bestätigte dies. Es war weder Rauch, noch Feuer erkennbar. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich. Die Einsatzkräfte kehrten zum Standort zurück.

Ölspur

Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen Motorschaden an einem PKW Öl auf der Fahrbahn in einer länge von ca. 20m ausgelaufen war. Durch die Feuerwehr wurde Diese gebunden. Der telefonisch verständigte Bauhof stellte Ölwarnschilder auf.

Verkehrsunfall

Während des noch parallel laufenden Einsatzes in der Reisbacher Straße wurden wir zu einem weiteren Verkehrsunfall in die Dr.-Josef-Hastreiter-Straße alarmiert. Durch die Feuerwehr wurde die Fahrerin des Unfall-PKW bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt, auslaufende Flüssigkeiten gebunden und die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden die beiden Unfallfahrzeuge von der Straße entfernt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Verkehrsunfall

Die Lage vor Ort zeigte, dass auf Höhe St.-Thekla-Weg zwei Fahrzeuge zusammengestoßen waren. Durch die Feuerwehr wurden die Fahrzeuginsassen beider PKW bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt, auslaufende Betriebsstoffe gebunden und eine Verkehrsabsicherung in Fahrtrichtung Frichlkofen aufgebaut. Die Feuerwehr Frichlkofen unterstützte bei den Absicherungsmaßnahmen in Richtung Dingolfing.

Ölspur

Ölspur über mehrere Straßen verteilt (Kreuzstraße, Höllerstraße, Straubingerstraße), jeweils in den Linkskurven. Diese wurden mittels Bindemittel gebunden.

Aufzugsöffnung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einer im Aufzug eingeschlossenen, ansprechbaren Person alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Aufzug zwischen dem EG und dem KG stehen geblieben war. Durch die FF wurde der Aufzug Stromlos geschaltet. Beim wiedereinschalten verfuhr der Aufzug selbstständig in das Kellergeschoss und die Person konnte befreit werden. Der Aufzug wurde außer Betrieb genommen und dem Betreiber übergeben.

Brandmeldeanlage

Vor Ort stellte sich heraus, dass im Keller des Objektes Reinigungsarbeiten mit einem Dampfstrahler durchgeführt wurden, die BMA in dem Bereich nicht abgeschaltet war und deshalb Alarm ausgelöst wurde.

Wasserschaden

Vor Ort waren 4 Kellerräume ca. 5cm unter Wasser. Mit einem E-Sauger wurde das Wasser entfernt und die Einsatzstelle dem Mieter des Hauses übergeben.

LKW-Bergung

Die Feuerwehren Dingolfing und Teisbach (örtlich zuständig) wurden auf Anforderung der Stadt Dingolfing zur Unterstützung bei der Bergung eines Saugwagens nach Teisbach gerufen. Das Fahrzeug war aufgrund einer unterspülten Fahrbahn mit der Hinterachse eingebrochen. Zusammen mit dem Bergeunternehmen wurde der LKW mit mehreren Kranen gesichert und mit Hebekissen der Feuerwehr angehoben. Nachdem nicht auszuschließen war, dass bei der Bergung eine unter der Unfallstelle verlaufende Erdgasleitung beschädigt werden könnte, wurde zusätzlich eine Brandabsicherung durch die Feuerwehr Teisbach erstellt. Mit Rüstholz wurde die Fahrbahn unter dem LKW ausgebaut, so dass dieser schlussendlich mit einer Seilwinde wieder auf die befestigte Straße gezogen werden konnte. Vor Ort war neben der ESB noch Vertreter des Bauhofes Dingolfing, die Presse und der 1. Bgm. der Stadt Dingolfing.

Wasser im Keller

Das Medium breitete sich innerhalb von sechs Kellerräumen und im Flur auf einer Fläche von insgesamt 100 m² und auf max. 10 cm Höhe aus. Durch die Einsatzkräfte wurden drei Nasssauger, sowie eine Tauchpumpe und vier Wasserschieber eingesetzt.

Parkdeck unter Wasser

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zum überfluteten Parkdeck am Auenweg alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die untere Ebene ca. 25cm unter Wasser stand. An die verständigten Stadtwerke wurde die Einsatzstelle ohne Eingreifen der Feuerwehr übergeben.

Unwetterschaden

Durch einen Feuerwehrkameraden wurden bei der Anfahrt zum ersten Einsatz im Dammweg, Steine in der Hochbrückenunterführung gesehen, verursacht durch Asenbachhochwasser. Durch die Besatzung des LKW wurden die Steine entfernt. Die Polizei war vor Ort und hat die Straße wieder freigegeben.

Verkehrsunfall

Ein Kleintransporter und ein PKW waren zusammengeprallt, Betriebsstoffe liefen aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine unfallbeteiligte Person noch im PKW, wurde vom Notarzt aus Dingolfing versorgt und anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die zweite unfallbeteiligte Person war unverletzt. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr, hierzu wurde eine Vollsperrung am Kreisverkehr an der Abzweigung zur ST 2074 und eine weitere Sperre am Abzweig Hacklberg erstellt. Vor Ort wurde der Brandschutz sichergestellt, die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und der Abschleppdienst bei den Aufräumarbeiten unterstützt. Die Unfallstelle wurde abschließend an die anwesende Polizei übergeben.

Garagenbrand in Niederviehbach

Die Feuerwehren Niederviehbach, Oberviehbach, Loiching und Dingolfing wurden zu einem gemeldeten Garagenbrand alarmiert. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Niederviehbach unter Atemschutz konnte noch vor Eintreffen der FF Dingolfing „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Feuerwehr Dingolfing konnte ohne Eingreifen zur Wache zurückkehren.

Pressebericht im Wochenblatt

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil VII


Vorfreu­de auf ein gro­ßes Fest in der Kreis­stadt

Feuerwehrarbeit ist freiwillig, die beeindruckende Bilanz: Jeder aktive Dingolfinger Feuerwehrler hat letztes Jahr im Schnitt 113 Stunden für das Gemeinwohl gearbeitet. Das sind 14 normale Arbeitstage und in diesem Jahr dürften es noch ein bissel mehr sein. Denn für das große Fest zum 150. Geburtstag hat jeder nochmal ein paar Stunden drauf gelegt. Zum Beispiel, wenn kommende Woche das Festzelt hergerichtet wird.

Am nächsten Donnerstag muss alles fertig sein, denn dann geht das lange Feierwochenende der Feuerwehr los mit „Bavarian Rock’n Roll“ und der „Spider Murphy Gang“. Und alle können mitsingen!

„In der Muttersprache schreiben und singen, da tut man sich leichter“ hat Bandgründer Günther Sigl in einem Radiointerview erzählt, „da kann man alles ausdrücken und aus einem anderen Fundus schöpfen. Es ist einfacher als in Englisch und authentischer. An Frosch im Hals und Schwammerl in die Knia – da weiß jeder was ich mein und da hat sich auch bis heut nix dran geändert!“ Die Spider Murphy Gang gibt es schon über 40 Jahre und die reißen noch immer ihr Publikum mit. Die Tanzfläche wird schon vorbereitet!

Michael Kolmeder und Michael Köppl übergeben der Festmutter Uschi Bubenhofer und dem Schirmherren Josef Pellkofer die Eintrittskarten.

Am Nikolausmarkt oder am Maibaumfest haben Veronika Saller und ihre Kameraden von der Feuerwehr schon fleißig Tickets an ihrem Stand verkauft. Auch Schirmherr Josef Pellkofer und Festmutter Uschi Bubenhofer haben schon ihre Eintrittskarten. Die Feuerwehr hat für die beiden die Tickets mit der Nummer eins und zwei reserviert. Am Freitag geht es dann flott weiter mit der Feierei für alle Dingolfinger: „Da Huawa da Meier und I“, drei coole Typen mischen im Festzelt auf. Voll Bayerisch versteht sich. „Wer sie nicht kennt, hat was verpasst“ sagen Kritiker. Eine Mischung aus Witz und Wahrheit. Manuela aus Landau hat sich für sich und ihre Freude gleich ein halbes Dutzend Tickets gesichert. „Die sind einmalig!“ sagt sie, „die sind lustig, unterhaltsam, mal ham sie hinterfotzige Texte, mal nachdenkliche. „Aber“ meint die junge Frau – „de san immer niederbayrisch charmant!“ Ein Highlight, für das man Karten bei den üblichen Vorverkaufsstellen bekommt und auch am Freitag an der Abendkasse. Viele freiwillige, ehrenamtliche Stunden haben Schriftführer Thomas Layh und sein Team mit dem Schreiben der Festschrift verbracht. Die gehört zum Gründungsfest einfach dazu. Weil dadurch die Chronik der Feuerwehr weiterführt wird und das wichtigste aus den letzten 150 Jahren aufgezeichnet ist. Da werden historische Bilder aus dem Feuerwehrarchiv geholt und gesichtet.

Anno 1952. Es waren einmal ein Festmädchen und ein Taferlbua. Vor Josef, dem Taferlbuam, steht das Festmädchen Renate. Heute sind die beiden schon lange ein Ehepaar: Josef und Renate Zeiler.

Ein Bild ist bemerkenswert: Da steht ein stolzer Taferlbua hinter einem feschen Festmädchen. Der Taferlbua ist inzwischen seit 60 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing, war lange Jahre Kreisbrandinspektor und auch Kommandant. Sein Name: Josef Zeiler. Das hübsche Festmädchen vor ihm heißt übrigens Renate und ist seine Frau geworden. In der Festschrift steht auch viel über die Feuerwehrarbeit, so dass das Büchlein nicht nur für Feuerwehr-Fachmenschen interessant ist, sondern auch für jeden Dingolfinger Bürger. Ab Donnerstag gibt’s die Festschrift im Bruckstadel, im Museum Herzogsburg, bei Skribo Wälischmiller, am Festsonntag natürlich auch im Festzelt und nachher bei der Feuerwehr.

Donnerstag und Freitag feiert die Feuerwehr mit allen Dingolfingern im Festzelt auf der Zirkuswiese ihren Geburtstag. Am Samstag heißt es einen Tag durchschnaufen. Denn die Feuerwehr hat dann einen internen Festabend in der Stadthalle für die befreundeten Feuerwehren. Falls am Samstag Bayern 1 Moderator Tilmann Schöberl den Dingolfingern über den Weg läuft – er moderiert den Festabend. Schließlich besteht eine alte Verbundenheit zu ihm, da die Feuerwehr bei der Bayern 1 Sommerreise 2008 den Wettbewerb zur besten „Bayern 1-Feuerwehr“ und eine Reise nach Indianapolis gewonnen hat.

Der Festsonntag als Höhepunkt

Die Feuerwehr Dingolfing freut sich darauf mit der gesamten Dingolfinger Bevölkerung den 150. Geburtstag zu feiern. Mit dabei sind auch die beiden Taferlbuam: Edin Babic (links) und Louis Vogginger (rechts) und Christian Steinberger (nicht im Bild).

Die Besucher können früh um halb neun beim Weißwurstfrühstück im Festzelt dabei sein und dann anschließend zum Gottesdienst in die festlich geschmückte Eishalle ziehen. Um 14 Uhr zieht dann der Festzug durch Dingolfing, auf der Dr.-Josef-Hastreiter-Straße zum Marienplatz, in die Fischerei, an der Feuerwehr vorbei, über die Bräuhausgasse und zurück zum Festzelt.

Die Feuerwehr freut sich über alle, die dabei sind und winken. Und wenn dann noch die Anwohner die Häuser und Gärten festlich schmücken, wird´s doppelt so schön. Die Festmädchen schlüpfen dann in ihre schicken neuen Dirndl, die Feuerwehrler schmeißen sich in die Uniformen, die Taferlbuam sind dabei, die Fahnenträger, befreundete Feuerwehren und viele Dingolfinger Vereine. Im Festzelt gibt es danach ein kühles Bier, ein Glasl Prosecco. So soll der Sonntag schön ausklingen. Klingt gut – Aber: Es ist doch Fußball!

Schirmherr Josef Pellkofer hofft mit Frau Gabi auf schönes Wetter.

Anpfiff ist um 17 Uhr, Deutschland gegen Mexiko! Das erste Spiel von Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Russland. Kein Problem, denn auch daran haben die Feuerwehrkameraden gedacht. Es gibt die Möglichkeit, das Spiel im Festzelt zu sehen und draußen im Biergarten. Public Viewing für alle! Und das Wetter: Das spielt bestimmt mit – schließlich war der Schirmherr in Altötting.

Brandmeldeanlage

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Melder durch Reinigungsarbeiten (Wasserdampf) ausgelöst hat. Für die Feuerwehr war kein Eingreifen erforderlich.

Sonnwendfeuer

Brandsicherheitswache Sonnwendfeuer Felsenbergschützen in Brunn. Durch die Einsatzkräfte das Übergreifen des Feuers auf drei Bäume durch die Vornahme eines B-Löschrohres verhindert.

gemeldeter Dachstuhlbrand

Die Feuerwehren Teisbach, Loiching, Höfen und Dingolfing wurden zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass dies das nahegelegene Sonnwendfeuer in Brunn war.

auslaufende Betriebsstoffe

Aus einem PKW war Getriebeöl ausgetreten und hatte sich auf der Fahrstraße auf einer Fläche von 2 Quadratmertern verteilt. Die Einsatzkräfte sicherten die Schadenstelle, stellten den Branschutz sicher und nahmen das ausgelaufene Medium auf. Für den Verursacher wurde über die Feuerwehreinsatzzentrale ein Abschleppunternehmen verständigt. Über die Polizei wurde der zuständige Staßenbaulastträger zum Aufstellen von Ölwarnschildern verständigt.

Wasserleiche

Die Feuerwehren Gottfrieding, Steinberg und Dingolfing wurden zur Bergung einer Wasserleiche ans Kraftwerk Gottfrieding alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich eine männliche Leiche im Rechen ausserhalb des Wassers befand. Kein Einsatz für die Feuerwehr DGF erforderlich. Ebenfalls an der Einsatzstelle Polizei, BRK und Wasserwacht.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil VI


Ein meist einmaliges Erlebins für Feuerwehrler

Der Festausschuss der Dingolfinger Feuerwehr. Vorne von links: Der ehemalige Kommandant Gregor Piechoczeck, Leiter des Festausschusses und erster Vorsitzender Michael Kolmeder, zweiter Vorsitzender Michael Köppl, Kassier Stefan urz. Zweite Reihe von links: Joseph Hofmann junior, Schriftführer Thomas Layh, Carsten Vogginger, Matthias Spang. Ganz oben: Werner Frühmorgen und Andreas Spang.

Wie lang wird der Festzug? Wie viele Tische und Bänke passen in ein Festzelt? Wo findet der Festgottesdienst statt, welche Kleider ziehen die Festmädchen an und vor allem: wie bekommt man genug Strom für die Spider Murphy Gang, die am Donnerstag, 14. Juni, im Festzelt auf der Zirkuswiese auftritt. Daran tüfteln einige Mitglieder vom Festausschuss der Feuerwehr. Andreas Spang ist glücklicherweise Elektriker und Veranstaltungstechniker und er schaut, wie er mehr Strom für die Rock ‘n Roller auf die Zirkuswiese bringt. „Bei dem Auftritt der Gang ist ton- und lichtmassig einiges geboten“ meint er, „die brauchen so viel Strom für ihren Auftritt, wie die Küche im Festzelt während dem Kirta!“

Michael Kolmeder ist der erste Vorsitzende der Feuerwehr und der Chef vom Festausschuss. Er sieht das entspannt und ist froh, dass es so viele Handwerker bei der Feuerwehr gibt, die viele Probleme in null komma nix lösen. Michael Kolmeder, delegiert die Aufgaben an Teams und muss den Überblick behalten. Bald ist es geschafft, in zwei Wochen ist das Jubelfest voll im Gange. Worauf er sich am meisten freut? „Ganz klar auf den Festzug am Sonntag durch die ganze Stadt. Das ist die Krönung, da ist dann alles gelaufen, die Kirche, die Mittagsbewirtung“.

Schon mal zur Probe anziehen: Die feuerwehrroten Kleider tragen Festmutter und Festmädchen am Ehrenabend der Dingolfinger Feuerwehr. Anna Gillig, Lena Herzog, Festmutter Uschi Bubenhofer und Lucia Comoretto (von links).

Der Umzug – auch der will sauber geplant sein. Welche Strecke geht der Festzug, wer läuft mit, in welcher Reihenfolge? Darum kümmert sich Josef Hofmann junior. Die Strecke vom Festzug ist drei Kilometer lang, der Zug selber 1,5 Kilometer.

Ganz vorne die Honoratioren der Stadt und die Jubelwehr, gefolgt vom Patenverein, der Freiwilligen Feuerwehr Landau und den Stadtteilfeuerwehren Frauenbiburg, Höfen, Sossau und Teisbach. Dann die befreundeten Wehren aus Enns, Brumath und Traunstein und dem ganzen Landkreis sowie viele Vereine aus Dingolfing.

Blickfang natürlich die Festmutter mit ihren Festmädchen, die Taferlbuam und die Festkinder. Josef Hofmann junior hat die Route für den Festzug ausgetüftelt und vor allem auch an die Kleinen gedacht – falls die den weiten Fußmarsch nicht schaffen: „Für den Notfall haben wir einen Plan. „Wir führen Heuwagerl mit“, sagt er „und wenn sie wirklich nicht mehr marschieren mögen, dann setzen wir sie ins Wagerl!“

Aufstellung in Dreierreihen für den Festzug: Der Erste Vorsitzende der Dingolfinger Feuerwehr, Michael Kolmeder, erklärt wie es geht.

Im Gleichschritt – Marsch! Wenn am Festsonntag der Umzug durch die Stadt zieht, dann muss das auch ein gutes Bild abgeben. Natürlich geht die Feuerwehr in Uniform, die Festmädchen mit der Festmutter in einem schönen Dirndl, mindestens so schick, wie das der Mädchen aus dem Jahr 1968. Das Marschieren im Festzug muss auch nach was ausschauen, deshalb ist auch das Gleichschritt gehen nochmal geübt worden. Wer gibt den Schritt in der Reihe an, wie geht man mit so einem Zug um enge Kurven? Festmutter Uschi Bubenhofer hat es mit den Festmädchen, den Kindern und der Feuerwehr schon geübt.

Im Gleichschritt: Festmutter Uschi Bubenhofer probt mit den Festmädchen und der Feuerwehr die Marschformation.

Zum 150. Geburtstag der Dingolfinger Feuerwehr gehört am Sonntag, 17. Juni, auch ein großer Festgottesdienst. Der findet nicht in St. Johannes statt, sondern in der Eishalle bei der Zirkuswiese.

Ein Gottesdienst in der Eishalle – klingt frostig, wird aber ziemlich cool. Matthias Spang vom Festausschuss hat die Aufgabe, aus der Halle einen festlichen Ort zu zaubern. „Soweit es geht“, meint er, „kommt die Werbung weg. Dann wird ein weiß blauer Himmel eingezogen, die Bühne festlich mit Blumen geschmückt.“ Stadtpfarrer Martlreiter hält den Festgottesdienst in der Eishalle. Deshalb fällt der normale Gottesdienst am 17. Juni in St. Johannes aus und alle Dingolfinger Bürger sind eingeladen, den Gottesdienst um 10 Uhr in der Eishalle mit der Feuerwehr zu feiern. Natürlich fehlt bei dem katholischen Gottesdienst auch das Kreuz nicht. Die Feuerwehr hat da eine gute Idee, denn es ist ja der Gottesdienst am Festsonntag der Feuerwehr. „Wir bauen ein Kreuz aus Steckleitern“ sagt Matthias Spang, „das wird richtig schön!“

Ein historisches Dokument – Festmädchen 1968 beim Festzug über den Marienplatz beim 100. Gründungsfest.

Kassier bei der Feuerwehr ist Stefan Kurz, er hat ein Auge auf die Finanzen, bei der Feuerwehr und im Festausschuss. Er kümmert sich um Biermarkerl für Gäste, die Festabzeichen und den ganzen Bürokram, dass hinterher auch steuerlich alles passt. „Und ich muss die Leit a wengerl im Zaum halten mit Ihre Ausgaben“, lacht er.

2.050 Plätze gibt es am Festsonntag im Festzelt, dazu um die 400 Plätze im Biergarten außerhalb des Zeltes und die Bürger sind dazu eingeladen. Michael Köppl ist verantwortlich für den ganzen Festsonntag, dass es den Gästen vom Weißwurstfrühstück am Morgen bis zum Ausklang am Abend gut geht. „Für einen Feuerwehrmann“, meint er, „gibt es so ein Fest nur einmal im Leben, das ist schon eine Herausforderung!“

Die Feuerwehr rockt die Zirkuswiese zum 150. Geburtstag. Mit vielen Feuerwehrfreunden und allen Dingolfingern. Noch zehn Tage, dann geht das Fest los mit der Spider Murphy Gang auf der Zirkuswiese. Karten gibt es bei Skribo Wälischmiller und den üblichen Vorverkaufsstellen. Und die Spider’s haben garantiert Strom!