Erkundung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde telefonisch durch die ILS Landshut zu Erkundung entsandt. Eine besorgte Dame hatte Angst, dass ihre Ölheizung nicht ordnungsgemäß funktionieren würde und bat um Unterstützung. Gemeinsam mit der Mitteilerin wurde die Heizung durch die Feuerwehr ohne Feststellung kontrolliert, ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Brandmeldeanlage

Die Nachschau durch die Einsatzkräfte ergab, dass im Schutzbereich des Melders angebranntes Essen zu einer geringfügigen Rauchentwicklung führte, die eine Alarmierung der Feuerwehr nach sich zog. Nachdem das Brandgut durch das anwesende Personal bereits entfernt war und keine weitere Gefährdung vorlag rückten die Einsatzkräfte, nachdem die Brandmeldeanlage wieder zurückgestellt wurde, wieder ab.

Feuerwehrball mit Feuerwehrprinz


Man könnte es auch so formulieren. Der Feuerwehrball am Samstagabend war ein erfolgreicher Abschluss für die Jubiläumssaison der Wehr aus Dingolfing. Ein gut gefüllter Saal, ein bestens aufgelegtes Prinzenpaar, eine sensationelle Faschingsgesellschaft des TV Dingolfing und die hervorragende Band „Vierus“ sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

Der Erste Vorsitzende, Michael Kolmeder, konnte sich am Samstagabend über zahlreichen Besuch beim traditionellen Feuerwehrball freuen. Der Saal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Vorsitzende, der unter anderem eine stattliche Abordnung von befreundeten Feuerwehren und Vereinen begrüßen konnte.

Wie hoch die Bedeutung der städtischen Feuerwehr in der Gesellschaft ist, zeigte sich auch an der Anwesenheit des Zweiten Bürgermeisters Franz Bubenhofer, der Josef Pellkofer vertrat. Auch einige Stadträte ließen sich den Ball entgehen. Des Weiteren freute sich Kolmeder auch in diesem Jahr über die musikalische Umrahmung der Band

„Vierus“ vor, die den Feuerwehrball mit alten Gassenhauern und den neuesten Hits musikalisch begleiteten. Besonders freue er sich, dass ein Kamerad der Feuerwehr Dingolfingin diesem Jahr der Prinz sei, so Kolmeder. Mächtig Eindruck hinterließ dabei zweifelsohne die stimmgewaltige Sängerin. Schon bei der ersten Tanzrunde konnte man feststellen, dass die Feuerwehrkameraden und auch Gäste keineswegs tanzfaul waren.

Doch der Höhepunkt des Abends war zweifelsohne der Auftritt der Faschingsgesellschaft des TV Dingolfing zu Beginn der Veranstaltung. Schon seit Jahren zählt sie zum Inventar beim Feuerwehrball und so wurden die Besucher auch an diesem Abend bestens unterhalten vom zünftigen Dingolfinger Hofstaat. Hofmarschall Edith Demmelmaier begrüßte den Saal und bat alsbald die Kinder- und Prinzengarde in den Bubenhofer Saal. Gespannt waren die Zuschauer natürlich auf das Prinzenpaar Sandra III. und Lukas I. In seiner kurzen Rede betonte der Prinz sichtlich stolz, „dass wir jetzt nach 16 Jahren endlich wieder einen Prinzen aus der Feuerwehr haben.“

Danach durfte die Kindergarde ihr Können unter Beweis stellen. Der Marsch war eine Augenweide und demzufolge bekam der Nachwuchs der Faschingsgesellschaft tosenden Applaus für ihre Darbietung. Auch der Marsch der Prinzengarde zeigte, dass der TVD auch in diesem Jahr ein tolles Programm zu bieten hat, welches bei der Inthronisation bereits frenetisch bejubelt wurde. Nach den Märschen wartete der Saal gespannt auf den Prinzenwalzer von Sandra III. Und Lukas I. Es war zweifelsohne der Höhepunkt an diesem Abend. Romantisch, authentisch und echt: So gab sich das sehr junge Dingolfinger Prinzenpaar.

Der offizielle Teil wurde mit der Ordensverleihung beschlossen. Über einen Orden durften sich Festmutter Uschi Bubenhofer und Bürgermeister Josef Pellkofer freuen. Die Festmutter, „weil sie mit Anmut ihr Amt beim Jubiläum bekleidete“ und der Bürgermeister, „weil er für perfektes Wetter als Schirmherr gesorgt hat“ – so ein Auszug aus den Laudationes.

Als kleines Dankeschön erhielt die Prinzessin einen Blumenstrauß vom Vorsitzenden überreicht. Der Prinz durfte einen Steinkrug entgegennehmen: „Den hättest erst zu deinem 50. Geburtstag bekommen, aber als Prinz überreiche ich ihn dir schon heute“, so Kolmeder in Richtung Prinz Lukas I. Nach weiteren Tanzrunden zeigten der Thronrat und auch die hervorragende Jugendgarde des TV Dingolfing noch einmal deutlich, wieso die Dingolfinger Faschingsgesellschaft ein gern gesehener Gast bei den Bällen in ganz Ostbayern ist. Bejubelt wurde natürlich auch der Tanz des Thronrates, denn mit Thomas Auggenthaler ist auch ein „echter“ Feuerwehrler unter den fabelhaften Tänzern.

Nach den Auftritten übernahmen dann wiederum „Vierus“ das Zepter im Bubenhofer Saal und es wurde getanzt, gefeiert sowie geratscht bis in die Morgenstunden. Und so konnte man zufrieden resümieren: Der Feuerwehrball 2019 war tatsächlich ein gelungener Abschluss für das 150-jährige Vereinsjubiläum. Da trifft es sich gut, dass ein echter Feuerwehrkamerad nun Prinz bei der Dingolfinger Faschingsgesellschaft ist.

Quelle: Idowa

 

Brandmeldeanlage

Durch einen automatischen Brandalarm wurde die Feuerwehr Dingolfing in den Gewerbehof gerufen. Ein Melder in der Waschhalle hatte ausgelöst. Nach der Kontrolle wurde die BMA zurückgestellt.

Person in Aufzug

Vor Ort konnte eine Person im Aufzug zwischen EG und 2.OG angetroffen und betreut werden. Der Aufzug konnte über Notsteuerung verfahren werden und die eingeschlossen Person nach kurzer Zeit über Notentriegelung befreit werden. Vor Ort ebenfalls eine Streife der PI Dingolfing.

Verkehrsabsicherung A92

Angefordert von der Polizei, wurde eine Komplettsperrung an der Anschlussstelle Dingolfing-West in Fahrtrichtung München erstellt. Nachdem der Unfall-PKW von der Überholspur auf den Standstreifen verbracht war, konnte die Sperrung aufgehoben werden und die Kräfte zur Feuerwache zurückkehren.

Rauchwarnmelder

Vor Ort zeigte sich, dass in einer Wohnung im 4. OG ein privater Rauchwarnmelder ausgelöst hatte. Dieser löste durch eine Rauchentwicklung, entstanden durch angebranntes Essen aus. Die Wohnung wurde ohne Feststellung kontrolliert. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem Verkehrsunfall mit einem PKW auf die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf alarmiert. Vor Ort war ein Fahrzeug in der Mittelleitplanke zum stehen gekommen. Durch die Polizei wurde dieses Fahrzeug bis zum Eintreffen der Feuerwehr auf den Standstreifen verbracht. Ein Eingreifen war deshalb nicht erforderlich.

Brandmeldeanlage

Der Melder hatte aufgrund einer Rauchentwicklung, entstanden durch überhitztes Fett, ausgelöst. In Abstimmung mit dem Betreiber wurde das Gebäude selbständig belüftet und die BMA abschließend zurückgestellt.

Jahreshauptversammlung


Gründungsfest stand im Mittelpunkt – Im Schnitt 150 Stunden Dienst

Die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing hat ein aufregendes Jahr hinter sich, das so manchen an die persönliche Belastungsgrenze gebracht hat. Die 171 Mitglieder, davon sind 91 aktive Feuerwehrmänner und -frauen, können mit großem Stolz auf 2018 zurückblicken, wie auf der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Bubenhofer am Sonntag deutlich wurde – stolz auf die eigenen Leistungen, stolz auf ein gelungenes Gründungsfest, stolz auf Kameraden wie etwa Ehrenvorsitzender Josef Zeiler, Georg Huber, Reiner Gillig und Michael Wolf, die für ihre Treue zum Verein geehrt wurden.

Vorsitzender Michael Kolmeder eröffnete vor rund 80 Mitgliedern die Generalversammlung mit einem Rückblick auf 2018. Im Fokus: Das 150-jährige Gründungsfest im Juni. „Welche großartigen Leistungen durch das Zusammenspiel von Einsatzbereitschaft, Idealismus, Kameradschaft und Teamwork auf die Beine gestellt werden können, das haben wir alle im vergangenen Jahr sehr eindrucksvoll und auch öffentlichkeitswirksam bewiesen. Unser 150-jähriges Gründungsfest wird als das herausragende Ereignis der letzten Jahrzehnte in die Geschichtsbücher der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing eingehen“, stellte Kolmeder die Leistung der Helfer und Helfershelfer heraus. Er räumte aber ein, dass die Vorbereitungen so manchen an die Grenze der persönlichen Leistungsfähigkeit gebracht habe, sowohl körperlich als auch nervlich. „Aber je näher es dann auf das Ereignis zuging, umso klarer wurde auch, dass alle Räder in dem Getriebe sauber ineinandergreifen.“

Einsatzreiches Jahr für die Aktiven

Stefan Klein blickte zum ersten Mal als Kommandant auf das Einsatzjahr der Wehr zurück. Die Mannschaft sei zu 253 Einsätzen gerufen worden, 29 mehr als 2017. Davon waren 35 Brandeinsätze, 133 technische beziehungsweise sonstige Hilfeleistungen, 27 Einsätze durch Brandmeldeanlagen und 58 Theater- beziehungsweise Sicherheitswachen. „Prozentual gesehen ist die technische Hilfeleistung mit 53 Prozent unser Einsatzschwerpunkt.“ Klein erinnerte aber vor allem an markante Einsätze in Stadt und Landkreis, die in Erinnerung bleiben werden, so zum Beispiel an Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, eine Wasserleiche nahe Gottfrieding und mehrere Wohnungsbrände. Insgesamt waren es 216 Einsätze im Stadtgebiet, überörtlich 37. „Es wurden 13 Menschen gerettet oder versorgt“, so die erfreuliche Bilanz. Nur für eine Person kam jede Hilfe zu spät, sie konnte nur noch tot in ihrer Wohnung aufgefunden werden. Oder in Zahlen ausgedrückt: Zählt man alle Einsätze, Sicherheitswachen, Ausbildungen, Übungen, Besprechungen und sonstige Tätigkeiten zusammen, dann waren vergangenes Jahr 6 638 Mann an 807 Tagen mit rund 13 625 Stunden für die Feuerwehr Dingolfing tätig, wofür 13 493 Kilometer zurückgelegt wurden. „Im Schnitt hat jeder Aktive fast 150 Stunden Dienst geleistet“, rechnete Klein vor.

Zwei dieser Vorbilder sind ohne Frage Georg Huber und Josef Zeiler. Beide wurden für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Auf unglaubliche 70 Jahre bei der Wehr kann Georg Huber zurückblicken. Davon war er 41 Jahre lang aktives Mitglied in Dingolfing. „In der von Not und Entbehrungen geprägten Nachkriegszeit war er als umsichtiger und gewissenhafter Dienstgrad eine wertvolle Hilfe“, zollte ihm Vorsitzender Kolmeder Respekt. Da er leider aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte, werde man ihm in den nächsten Tagen persönlich die Ehrenurkunde nachreichen.

Ehrenvorsitzender Josef Zeiler (links) hält der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing seit 60 Jahren die Treue.

Ehrenvorsitzender Josef Zeiler ist seit 60 Jahren Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing und hat diese in verschiedensten Funktionen geprägt. Bereits 1961 wurde er zum Löschmeister ernannt, 1972 zum Kommandanten und 1973 zusätzlich zum Kreisbrandmeister. Zwei Jahre später folgte die Bestellung zum Kreisbrandinspektor. „Dieses verantwortungsvolle Amt übte er 18 Jahre lang aus“, so Kolmeder, der sich in der Laudatio an seinen ersten Einsatz mit ihm erinnerte. Er beschrieb Zeiler als „absolut kompetenten Spezialisten in jeder Lage“, als „hervorragenden Einsatzleiter“, der auch mal „laut“ sein konnte, aber zugleich als einen „warmherzigen Menschen, der sich trotz seiner Führungsrolle nie selbst in den Vordergrund stellte“. Nach seiner Zeit als Kreisbrandinspektor habe er die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing sechs Jahre als Vorsitzender gelenkt.

Auf jeweils stolze 40 Jahre in der Feuerwehr blicken Reiner Gillig und Michael Wolf zurück. Dass auch viele Kameraden der beiden ebenfalls enormes Herzblut in den Verein und als Helfer in der Not stecken, wurde deutlich, als Kolmeder mit seinem Stellvertreter Michael Köppl sowie Klein mit seinem Stellvertreter Stefan Fischer weitere Mitglieder für langjährige Vereinstreue ehrte und Kollegen zu Beförderungen gratulierte. Die Feuerwehr kann sich glücklich schätzen, so eine gut aufgestellte Mannschaft ihr Eigen nennen zu können – und die Dingolfinger, dass top ausgebildete Feuerwehrmänner ihnen in der Not zu Hilfe eilen.

Pressebericht auf Idowa

Quelle: Idowa

 

Wohnungsöffnung

Eine Dame hatte eine vermutlich hilflose Person im Gebäude gegenüber entdeckt. Da die Wohnungstüre mit einem Transponder-Schloss ausgestattet war, wurde durch die Feuerwehr eine Scheibe neben der Eingangstüre eingeschlagen. Nach betreten der Wohnung über das Fenster konnte eine hilflose Person vorgefunden werden und die Wohnungstüre von innen geöffnet werden. Durch die anwesenden Hausmeister der Stadt wird die Verschalung bzw. Reparatur des Fensters übernommen.

Straße überschwemmt

Alarmierung, da in der Fischerei – auf Höhe des Brunnens – die Straße überschwemmt war und Wasser aus dem Boden trat. Kurz nach den Einsatzkräften trafen Mitarbeiter der Stadtwerke Dingolfing ein. Die Einsatzstelle wurde übergeben, ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Erkundung

Anwohner und Besucher der Wohnung klagten über immer wiederkehrende Atemwegsreizungen und einen undefinierbaren Geruch. Zusammen mit dem Hausmeister wurde die betroffene Wohnung und der darunter liegende Keller ohne Feststellung erkundet. In der Wohnung, im Speziellen in der Küche und dem Wohnzimmer, wurden mit den Mitteln der Feuerwehr Messungen durchgeführt. Diese verliefen ohne Feststellung. Protokolle wurden erstellt und die Einsatzstelle den Mietern
übergeben.

Kleinbrand

Vor Ort zeigte sich, dass ein abgebranntes Silvesterfeuerwerk wieder aufflammte. Durch Anwohner wurde dies mit einem eimer Wasser abgelöscht. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.