Chemikalienschutz-Lehrgang

Dabei wurde den Teilnehmern zuerst in Theorie Aufbau, Zweck und Wirkungsweise des Schutzanzuges vermittelt und anschließend in der Praxis an verschiedenen Stationen unter einsatzmäßigen Bedingungen das Vorgehen mit diesen Anzügen erlernt. Das Messen von Gasen mit einem Gasmessgerät und andere Geschicklichkeitsübungen gehörten zu den Stationsausbildungen. Bei einer Einsatzübung kam ein Chemikalienfass zu Schaden. Die angehenden CSA-Träger mussten das Übungsszenario mit Menschenrettung, abdichten der Leckage und Bergung der Fässer, sowie die Weitergabe wichtiger Informationen an den Übungsleiter abarbeiten. Bei diesen Übungen kam so mancher Atemschutzgeräteträger in den Chemikalienschutzanzügen etwas ins Schwitzen, denn gasdicht ab- oder eingeschlossen wirken die Anzüge wie eine zweite Haut.

Auch im Programm der Ausbildung stand das Notfalltraining, wobei sich zeigte, dass es nicht leicht ist, einen verunfallten Atemschutzgeräteträger zu retten. Eine Stufe schwieriger ist dann auch noch, wenn dieser in einem Chemikalienschutzanzug steckt und man ihn schnellstmöglich ins Freie zu bringen hat. Die simulierte Dekontamination nach den Übungen erfolgte im dafür aufgebauten Dekon-Platz. Nach den überstandenen praktischen Strapazen, die jeder Teilnehmer hervorragend meisterte, wurden anschließend die Zeugnisse über die achtstündige Zusatzausbildung für Chemikalienschutzanzugträger verliehen an Thomas Kerscher und Georg Loder (Feuerwehr Dingolfing), Ulrich Würdinger (Feuerwehr Haunersdorf), Christian Ach und Lena Feiler (Feuerwehr Landau), Michael Birner, Peter Baumann und Markus Schnell (Feuerwehr Simbach). Neben dem Dank an die Lehrgangsteilnehmer bedankte sich Kreisbrandmeister Hans Kulzer auch bei der Feuerwehr Reisbach und bei der Ausbildern Peter Jobst, Thomas Endres, Daniel Haider und Tobias Kutsche für die Unterstützung zur Durchführung des Lehrgangs.

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