Neue Kreisbrandmeister ernannt


Feuerwehr-Führungsdienstgrade mit Landrat und Bürgermeistern.

„Sie sind Persönlichkeiten, die die Hilfsbereitschaft in der DNA haben. Sie haben das Feuerwehr-Gen.“ Worte von Landrat Heinrich Trapp, gerichtet an die Feuerwehrdienstgrade des Landkreises. Sie trafen sich am Mittwochabend im Gasthaus Postbräu zur Verabschiedung und Ernennung von Kreisbrandmeistern.

Als Kreisbrandmeister (KBM) verabschiedet wurde Stefan Klein, der sich auf seine Aufgabe als Erster Kommandant der Feuerwehr Dingolfing (Trapp: „Eine Stützpunktwehr mit fünf Sternen“) konzentriert. Klein war acht Jahre lang KBM. Er habe, wie Kreisbrandrat Josef Kramhöller hervorhob, „das Amt mit großem Einsatz und zur vollsten Zufriedenheit unserer Feuerwehren ausgeübt.“ Kleins KBM-Zeit sei durch die Umstellung von Analogfunk auf Digitalfunk besonders zeitintensiv gewesen. Klein habe Fachlehrgänge und Tagesseminare an staatlichen Feuerwehrschulen besucht, um sein Wissen für den Bereich Digitalfunk auszubauen. Kramhöller: „Dabei hast du immer den richtigen Draht zu unseren Multiplikatoren gefunden, um dein Fachwissen an unsere Digitalfunk-Verantworliche in den Feuerwehren weiter zu geben.“  Stefan Klein wurde im Jahr 2018 zum neuen Kommandanten in Dingolfing gewählt. Dies sei, so der Kreisbrandrat, keine Überraschung gewesen, sondern verdiente Anerkennung von Fachkompetenz und Fleiß.

Nachfolger ernannt zum neuen Kreisbrandmeister und damit Nachfolger von Klein wurde Martin Jobst. Jobst, geboren 1968, gehört der Feuerwehr Steinberg an. Er ist seit 30 Jahren Mitglied bei der Feuerwehr. Jobst arbeitet bei der Firma Lindner in Arnstorf. Beruflich hat er viel mit Kommunikation zu tun. Auch dadurch erscheint er prädestiniert für seine neue Aufgabe als „KBM-Funk“.

 

Da die Aufgaben immer mehr anwachsen, wurde eine zweite KBM-Stelle geschaffen. Ulrich Schüll ist für den Bereich Gefahrgut zuständig. Er war bei der Feuerwehr Ahrain Leiter des ABC-Zugs und ist beim Landratsamt für den Bereich Katastrophenschutz zuständig.

Die Verdienste der Wehren würdigten die Bürgermeister Josef Pellkofer (Dingolfing), Peter Eisgruber-Rauscher (Marklkofen) und Max Schadenfroh (Eichendorf).

Pellkofer bezeichnete die Führungskräfte als Creme de la Creme der Wehr. Allein die Feuerwehr Dingolfing, eine von insgesamt 93 Wehren im Landkreis Dingolfing-Landau mit rund 4.500 Ehrenamtlichen, leiste 200 Einsätze pro Jahr. Dies zeige deutlich, wie groß die Belastung ist.

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