Gasgeruch

Nach der ersten Erkundung konnte der Grund schnell festgestellt werden: Im Keller waren Gaskartuschen gelagert. Die Einsatzmaßnahmen der Kräfte vor Ort beliefen sich auf EX-Messungen sowie die Belüftung des Objektes. Die anwesende Polizei sicherte die Kartuschen.

Schulbus im Graben

Die Feuerwehren Wendelskirchen, Weigendorf, Loiching, Niederviehbach und Dingolfing wurden mit dem Meldebild „Schulbus im Graben, mehrere Kinder verletzt“ auf die DGF 8 zwischen Weigendorf und Pischelsdorf gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Fahrzeug in einer sicheren Position im Straßengraben stehend vorgefunden. Die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreuten, versorgten und transportierten Betroffene in entsprechende Kliniken. Für die Feuerwehren waren bis auf die Absicherung der Unfallstelle keine technischen Maßnahmen nötig, so dass die Feuerwehr Dingolfing ohne Einzugreifen wieder abrücken konnte.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

gemeldeter Brand auf A92

Die Feuerwehren Höfen und Dingolfing wurden auf die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf zu einem Brand des Seitenstreifen mit LKW Beteiligung alarmiert. Noch während der Anfahrt wurde die FF Dingolfing abbestellt, da es sich lediglich um einen LKW mit geplatzten Reifen, ohne Brand handelte. Somit war ein Eingreifen der Feuerwehren nicht erforderlich.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Sossau und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Staatsstraße 2074 alarmiert. Zwei PKW waren Frontal zusammengestoßen. Eine Person war bereits aus ihrem PKW befreit, die zweite Person war im Fahrzeug eingeklemmt und musste mittels hydraulischem Rettungssatz aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Zur patientenschonenden Rettung wurde dabei die Fahrertüre und die B-Säule entfernt und die Person mit dem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug gehoben. Diese wurde dem Rettungsdienst übergeben. Nach dem Abtransport der Unfallfahrzeuge wurde mit Kehrwerkzeug die Straße gereinigt.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Brand Industriegebäude

Brand eines Sägespänelagers in einem Industriebetrieb in Marklkofen. Durch die Einsatzkräfte wurde eine ca. 400 Meter lange Schlauchleitung verlegt. Zum Betrieb dieser aufgebauten Leitung wurde aus einer 300 m³ großen Zysterne mit der Tragkraftspritze des Schlauchwagens angesaugt und Löschwasser gefördert.Nach mehrstündigem Betrieb und dem Einsatz von CO² Löschmittel der BF Regensburg zeigte sich ein Löscherfolg, wodurch die Wasserversorgung der FF Dingolfing wieder zurückgebaut werden konnte.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehren Höfen und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit mehreren PKW auf die A92 alarmiert. Entgegen der Erstmeldung, war der Verkehrsunfall nicht zwischen DGF-West und DGF-Mitte, sondern DGF-Mitte und DGF-Ost. Durch die Einsatzkräfte wurde die Überholspur gesperrt und die Einsatzstelle abgesichert. Nach dem Abtransport der Unfallfahrzeuge wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben.

Personenrettung

Die Feuerwehren Sossau und Dingolfing wurden durch den Rettungsdienst zu einer Personenrettung über die Drehleiter angefordert. Eine erkrankte Person mit über 200kg musste mittels der Drehleiter vom 1. OG auf Erdgleiche verbracht werden. Im Anschluss wurde Diese dem angeforderten Schwerlast-RTW übergeben.

25. Jugendtag des Kreisfeuerwehrverbandes


Die künftigen Helden des Landkreises

Der Landkreis und die Gemeinden haben eine starke Jugend hinter sich. Die Teilnehmer am Kreisfeuerwehrjugendtag mit den Ehrengästen.

„Sie reden nicht, sie packen an!“ – bereits zum 25. Mal lud der Kreisfeuerwehrverband Dingolfing-Landau zum Kreisfeuerwehrjugendtag ein, bei dem die Nachwuchskräfte die Jugendleistungsprüfung ablegten. Und die Beteiligung war so hoch wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. 132 Nachwuchskräfte stellten sich an diesem Tag in Gottfrieding den zehn praktischen und der einen theoretischen Übung und zeigten damit ihr großes Können.

Vorab begrüßte Kreisbrandrat Josef Kramhöller alle Jugendlichen mit ihren Ausbildern sowie zahlreiche Ehrengäste, namentlich den Hausherrn und ersten Bürgermeister Gerald Rost, die organisierende Feuerwehr Gottfrieding, Landrat Heinrich Trapp, MdL Dr. Petra Loibl, Direktor der Sparkasse Niederbayern-Mitte Franz Mühlbauer, die anwesenden Bürgermeistern und deren Stellvertreter, die Vertreter des Kreisausschusses sowie die Führungsgrade der Feuerwehren.

Lob der Ehrengäste

Bürgermeister Gerald Rost betonte, dass längst nicht mehr nur das Löschen zum Einsatzfeld der Feuerwehren gehöre. Die Feuerwehren sind bei Unfällen, Unwetterschäden, und vielen anderen Ereignissen vor Ort, um Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu löschen, zu bergen und zu schützen. Das Einsatzspektrum ist breit gestreut und das bedarf natürlich einer entsprechenden Ausbildung. Die Feuerwehren schicken ihre Fachkräfte in den Einsatz und die handeln und helfen schnell. Damit das so funktionieren kann, braucht es das entsprechende Wissen. In vielen Übungen und Ausbildungseinheiten lernen die Einsatzkräfte den Umgang mit sämtlichen Gerätschaften, um den Dienst am Nächsten schnell und gekonnt ausführen zu können und zuverlässig Hilfe leisten zu können. „Das machen Sie alles in ihrer Freizeit und das verdient Respekt und Anerkennung. Sie beweisen damit soziales Denken und Wirken, Sie bringen sich in ein Team ein, Sie punkten mit Zuverlässigkeit und Können! Unsere Feuerwehren sind fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, unsere Feuerwehren zeichnet das kameradschaftliche Miteinander aus, unsere Feuerwehren sind aus den Orten nicht wegzudenken und unersetzbar. Sie, liebe Feuerwehrkräfte, liebe Nachwuchskräfte, Sie haben sich dazu entschieden, in die Fußstapfen ihrer Vorbilder zu treten, dieses Ehrenamt weiterleben zu lassen und dafür herzlichen Dank von uns allen!“.

„Wir sind stolz auf Sie!“ zollte Landrat Heinrich Trapp den Kräften seinen Respekt. 132 junge Feuerwehrler legen ihren Ehrgeiz auf die Leistungsprüfung, „schön, dass sie mitmachen!“.

Dr. Petra Loibl dankte den Jugendlichen, die sich freiwillig am Wochenende einer Prüfung unterziehen. „Der starke Nachwuchs“ der Feuerwehren präsentiere sich „ehrenamtlich und hochprofessionell“, so wie man es von den Kräften kennt.

Direktor Franz Mühlbauer versicherte, dass die Sparkasse Niederbayern-Mitte diese Aktion seit Beginn an gerne unterstütze. „Wir möchten damit ihr Engagement für die Allgemeinheit in unserer Region wertschätzen. Es ist bemerkenswert, was die Feuerwehrler in ihrer Freizeit leisten!“. Mit einem „Extra“, nämlich mit 2.500 Euro hat die Sparkasse daher diesen 25. Jugendtag „gesponsert“ und sich damit erneut als großer Gönner und Förderer der Feuerwehren gezeigt.

Viele praktische Übungen

Im Anschluss ging es auf das Sportgelände und in das angrenzende Feuerwehrgerätehaus, wo die zehn verschiedenen praktischen Prüfungen abzulegen waren. Dabei standen verschiedene feuerwehrtypische Aufgaben auf dem Programm, wie das Anlegen eines Mastwurfs, das Befestigen einer Feuerwehrleine, das Anlegen eines Brustbundes, das Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauches, der Zielwurf einer Feuerwehrleine oder auch das Kuppeln von zwei Saugschläuchen als Wassertrupp und Schlauchtrupp, das Ankuppeln eines CM-Strahlrohres oder C-Hohlstrahlrohrs an einen C-Schlauch, das Zielspritzen mit der Kübelspritze sowie das Erkennen und Zuordnen von wasserführenden Armaturen, Kupplungen und Zubehör oder auch das Zusammenkuppeln einer 90 Meter langen C-Leitung. Bei der theoretischen Prüfung galt es verschiedene Testfragen zu beantworten. Insgesamt waren bei den Prüfungen 30 Schiedsrichter im Einsatz, die sich von den Fertigkeiten überzeugen konnten.

Kramhöller gratuliert den Jugendlichen

Nach dem gemeinsamen Mittagessen, das die Gemeinde Gottfrieding zur Verfügung stellte, konnte Kreisbrandrat Josef Kramhöller allen Teilnehmern gratulieren. Es wurden herausragende Leistungen erbracht und einige Mitglieder der Jugendwehren legten ihre Prüfung sogar mit null Fehlern ab. Für alle Prüflinge stand am Ende ein Abschiedspräsent bereit, dass sie gemeinsam mit der Leistungsspange überreicht bekamen. Josef Kramhöller dankte den Teilnehmern, den Ausbildern aber auch den Ausrichtern der Veranstaltung. „Der Kreisfeuerwehrjugendtag ist ein toller Einstieg in eine hoffentlich lange und erfolgreiche Zeit bei eurer Freiwilligen Feuerwehr!“ schloss er.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht in der PNP

Ölschaden

Ein PKW hatte im Rahmen eines Ausweichmanövers einen Stein auf einem Grundstück im Kreuzungsbereich übersehen und sich bei der Kollision die Ölwanne aufgerissen. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den laufenden Verkehr, nahmen das ausgelaufene Medium fachgerecht auf, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und legten Ölfließtücher unter das Fahrzeug. Nachdem der Verursacher im Beisein mit der anwesenden Polizei bereits ein Abschleppunternehmen und die Beamten eine Ölwarnbeschilderung organisiert hatten, war ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich.

Wasser im Gebäude

Aus dem 1. OG war bereits Wasser bis in den Keller gelaufen. Aus einer Waschmaschine war die Flüssigkeit ausgelaufen. Die Einsatzkräfte brachten einen Elektrowassersauger im ersten OG zum Einsatz. Durch die Geringfügigkeit der Wassermenge wurde der Wassersauger an der Einsatzstelle belassen. Der Eigentümer kümmert sich um die weitere Beseitigung des Wasser. Für die Feuerwehr war kein weiteres Eingreifen erforderlich.

Innenminister Herrmann eröffnet Aktionswoche in Dingolfing


Die Aktionwoche 2019 steht unter dem Motto: Wir sind Ehrenamt – wir sind freiwillige Feuerwehr

Bayern ist auf seine Freiwilligen Feuerwehren angewiesen, die 315.000 Ehrenamtlichen erbringen eine Wertschöpfung von 4 – 5 Milliarden Euro im Jahr.  Dieser Berechnung ergibt sich daraus, was es kosten würde, die Landkreise mit einer Berufsfeuerwehr zu versorgen.

Innenminister Herrmann in der Dingolfinger Stadthalle – der Feuerwehr einfach mal nur Danke sagen!

Gemeinsam mit Innenminister Herrmann hat Alfons Weinzierl auf dem Stadtplatz in Dingolfing am vergangenen Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein die Feuerwehraktionswoche des Landesverbandes der Feuerwehren eröffnet. Die ist allen Freiwilligen Feuerwehren gewidmet, die ehrenamtlich und damit unentgeltlich Ihren Dienst tun.

Innenminister Joachim Herrmann hat es sich nicht nehmen lassen, als oberster Chef der Freiwilligen Feuerwehr persönlich nach Dingolfing zu kommen. Obwohl in der Landeshauptstadt das große „O’zapft is “ gewesen ist und der Minister Geburtstag gehabt hat.  Deshalb haben ihm die „Dingolfinger Stadtmusikanten“ Mit Georg Schwimmbeck zum Einzug in die Stadthalle ein Geburtstagsständchen gespielt. Bevor er die Aktionswoche des Landesfeuerwehrverbandes (LFV)  auf dem Stadtplatz eröffnet, lobte  er in der Stadthalle vor den Delegierten der Verbandsversammlung die Arbeit der Feuerwehr:

„Was sagt man vor der obersten Feuerwehrschar – das kann man auf ein Wort reduzieren: Danke! Danke für die exzellente Arbeit, danke dafür, dass die Arbeit so engagiert  verläuft, danke, dass sie sich für die Lebensrettung in Gefahr begeben.“ Die Jugend für die Feuerwehr begeistern, mehr Frauen zur Feuerwehr, und die Arbeitgeber unterstützen – auch das Aufgabe der Politik, so Herrmann: „Wir müssen mit den Arbeitgebern reden, die müssen Verständnis für das Ehrenamt haben und wir müssen positiv die Betriebe rausstellen, die das Ehrenamt unterstützen.“

Anerkennung vom Innenminister gab es auch für die Arbeit von Alfons Weinzierl, der sein Amt als Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes niedergelegt hat. Er sei einer, der das Feuerwehrwesen nachhaltig geprägt hat lobt der Minister  – „Voller Kraft und Du hast vieles erreicht.  Natürlich war das persönlich mit dir nicht immer leicht“ sagt er schmunzelnd und spielt auf die viel gerühmte Dickschädligkeit von Weinzierl an, wenn es darum ging Ziele für den Landesfeuerwehrverband zu erreichen.

Dann zogen die Delegierten mit Innenminister Herrmann an der Spitze zum Stadtplatz, wo die Feuerwehrwoche eröffnet wurde. Die Tribüne, flankiert von der Jugendfeuerwehr aus dem gesamten Stadtgebiet von Dingolfing und dem Oldtimer  der Dingolfinger Feuerwehr mit den Senioren und Franz Rammelsberger am Steuer.

Festlicher Einzug auf den Stadtplatz in Dingolfing. Immer vorn dabei : Die Dingolfinger Stadtmusikanten.

In seiner Ansprache, auf dem Stadtplatz in Dingolfing betonte Innenminister Herrmann, welch enorme Leistung die bayerische Feuerwehren erbringen: „Wir müssen darüber reden, wenn etwas gut läuft.  Es ist großartig was wir an Feuerwehren in unserem Land haben – vielen herzlichen Dank für dieses Engagement.“

Innenminister Herrmann und Johann Eitzenberger, der neue Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, eröffnen die Aktionswoche auf dem Stadtplatz in Dingolfing.

Die Kampagne „Wir sind Ehrenamt – wir sind Freiwillige Feuerwehr“ wird auch mit kleinen Filmen aus dem Feuerwehralltag unterstützt. Weiterführende Informationen Anzuschauen auf der Website www.ich-bin-freiwillige-feuerwehr.de

Auf Plakaten und in kleinen Filmen der Kampagne zeigen echte Feuerwehrleute, wie ihr Alltag in der Feuerwehr aussieht. Darunter auch Willi Heeg aus Wörth an der Isar.

Inge und Willi – zwei der Feuerwehrleute, die bei der Kampagne der Feuerwehraktionswoche mitmachen. Links im Bild Willi Heeg aus Wörth an der Isar.

Auch in Zukunft wird sich der Landesverband der Feuerwehren in Bayern für die Wertschätzung des Ehrenamtes der Freiwilligen Feuerwehr engagieren. Man überlegt auch“ – so Johann Eitzenberger, „eine kostenlose Nutzung von Bahn und dem öffentlichen Nahverkehr für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr zu ermöglichen und somit auch eine Anerkennung über den aktiven Dienst hinaus schafft“.

Große Ehre für die Jüngsten der Dingolfinger Feuerwehr: Der oberste Feuerwehrchef Innenminister Joachim Herrmann, lässt sich gerne mit dem Nachwuchs fotografieren: v.l.n.r: Marin Milas,,Fabian Feik, Niklas Herbe, Christian Steinberger, Kinga Motzko, Viktoria Buszman

Und einfach mal dran denken: wenn die Feuerwehr im Einsatz ist oder wenn Sie die 112 wählen und die Feuerwehr kommt, die machen das alle ehrenamtlich und freiwillig.

Nicht ganz so alt wie die Feuerwehr – der Oldtimer mit den Senioren der Dingolfinger Feuerwehr, am Steuer Franz Rammelsberger. Innenminister Herrmann freut sich über das alte Feuerwehrmobil.

Innenminister Herrmann im Interview mit dem BR.

Videobericht im BR

Pressebericht des LFV Bayern

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht in der PNP

Pressebericht in der PNP

LFV-Versammlung in Dingolfing


Alfons Weinzierl, der Chef des Landesfeuerwehrverbandes, zieht sich aus dem Verband zurück. Am vergangenen Wochenende auf der 26. Verbands-versammlung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Bayern in Dingolfing, berichtete er abschließend über die  Arbeit des Landesfeuerwehrverbandes im vergangenen Jahr.

Hunderte dunkelblau uniformierte Feuerwehrleute rund um die Dingolfinger Stadthalle: Das waren die über 500 Gäste und Delegierten aus ganz Bayern und Deutschland, die zur Neuwahl des Landesvorsitzenden angereist waren. Alfons Weinzierl aus Dingolfing, genauer gesagt aus Höfen, stand nach 16 Jahren als Vorsitzender  nicht mehr zur Wahl. „Weil es an der Zeit ist“ – so Alfons Weinzierl – „diese Position an der Spitze des Verbandes in jüngere Hände zu übergeben und so die Weichen für die Zukunft zu stellen“.

Nach 16 Jahren gibt Alfons Weinzierl (links) sein Amt ab. Als Nachfolger gewählt wurde Johann Eitzenberger aus Garmisch-Partenkirchen.

Die jüngeren Hände – die gehören Johann Eitzenberger aus Garmisch-Partenkirchen. Er ist der neue Chef im Landesfeuerwehrverband Bayern. Verwaltungsfachwirt, Feuerwehrmann von der Pieke auf dabei, Erfahren in der Arbeit des Verbands. Er ist bereit für das neue Amt: „Ich freue mich sehr über das Votum und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde“, sagte er nach der Wahl, wo eine große Mehrheit für ihn gestimmt hat.

Symbolische Schlüsselübergabe geht aus mit Spaß: Alfons Weinzierl überreicht seinem Nachfolger Johann Eitzenberger Schlüssel für Dienstwagen und Büro – und – siehe Hintergrund: Einen Lastwagen voller Kartons mit Aktenordnern.

Nun darf der neue Vorsitzende weiterführen, was Alfons Weinzierl aus Dingolfing in 16 Jahren auf den Weg gebracht hat. Und das ist eine ganze Menge:

Neuausrichtung im Katastrophenschutz und neuer Hochwasserausstattung, die Zweckbindung der Feuerwehrsteuer, der Ausbau der Feuerwehrschulen, die landkreisübergreifende Alarmierung und ein großes Digitalfunkpaket, damit Ihre Feuerwehr Tag und Nacht für Sie erreichbar ist, Technik auf dem höchsten Stand. Dazu gehört auch der Ausbau der Basisstationen und Nachrüstung mit 72 Stunden Netzerhaltung. Letzter Satz ist für Laien jetzt ein böhmisches Dorf. Und doch hat der Begriff „72 Stunden Netzerhaltung“ jede Menge mit Ihnen als Leser zu tun. Angenommen es kommt ein Sturm, eine Hochwasserkatastrophe, der Strom ist weg. Wenn alles zusammenbricht – könnten Sie dann noch Ihre Feuerwehr alarmieren? „72 Stunden Netzerhaltung“ heißt – es wird mit akkubetriebener Notstromversorgung die Funktion der Funkmasten aufrechterhalten, mit denen die Feuerwehr alarmiert wird, wenn Sie die 112 wählen.

Das hat Alfons Weinzierl  als Vorsitzender des LFV  in seiner Amtszeit unter Anderem auf den Weg gebracht, als Vermittler zwischen Politik und letztendlich den freiwilligen Feuerwehren, die zu Ihnen kommen wenn es brennt.

Ministerpräsident Söder wollte zum Kameradschaftsabend der Verbandsversammlung am Freitagabend kommen, musste jedoch wegen des Klimagipfels länger in Berlin bleiben. Als Vertretung kam Staatsminister Florian Herrmann, der Chef der Staatskanzlei. Er kennt den Dingolfinger Alfons Weinzierl recht gut, hat ihn in der Verbandsarbeit sehr schätzen gelernt und lobt: „Mein Lieblingslobby ist der Alfons Weinzierl, weil er sich mit niederbayrischer Dickschädlichkeit und Augenmaß einsetzt, so konnten wir alle Forderungen des LFV auch umsetzen“.

Augenmaß heißt: Nicht zu viel auf einmal verlangen, aber dran bleiben und nicht locker lassen. Und das kommt auch uns zu Gute, bis vor die eigene Haustür. Eine der neuen Forderungen des LFV ist die Förderung des Ausbaus der Feuerwehrgerätehäuser. Die Fördermittel sollten wieder 30% betragen. Das würde bedeuten: Der bayerische Staat müsste dafür jährlich mehrere Millionen Euro zur Verfügung stellen. Aber was sind schon  ein paar Millionen, gegen das Milliardenpotential der 315.000 freiwilligen Feuerwehrleute. Das macht Weinzierl dem Minister anschaulich, was nämlich wäre, wenn die Freiwilligen nicht da wären und wir eine Berufsfeuerwehr in Bayern bräuchten: „4 – 5 Mrd. Euro sind die Wertschöpfung, die die bayerischen Feuerwehren jährlich erbringen. Lassen Sie uns deshalb eine Vereinbarung treffen“ – untermauert Weinzierl seine Forderung an Minister Florian Herrmann: „Sie stellen für unsere Feuerwehren 0,2 % dieser 4 – 5 Mrd. – also rund 8 – 12 Mio. Euro zur Verfügung. Sie bekommen von uns – den Bayerischen Feuerwehren – dafür jährlich 4 – 5 Mrd. an Wertschöpfung zurück“. Natürlich kann der Minister das nicht an einem Kameradschaftsabend entschieden. Aber er zeigt Wohlwollen und Verständnis wegen erhöhter Baukosten und der Notwendigkeit, die Feuerwehr gut auszurüsten: „Noch keine Zusage, aber die Zusage, dass wir uns dafür wirklich stark machen“ verspricht er.

Ein Geschenk von Alfons Weinzierl für Minister Florian Herrmann – ein sogenanntes „Ministerpräsent“: Der grüne Feuerwehrdrache Grisu macht auch g’standenen Politikern Freude.

Weil sich viele Politiker aus der Region für die Feuerwehr stark gemacht haben, gab es dann am Freitagabend noch eine Auszeichnung und Ehrung für Staatsminister a.D. Erwin Huber, dem 1. Bürgermeister von Dingolfing Josef Pellkofer und Landrat Heinrich Trapp. Das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens erhielt Kreisbrandmeister Reiner Gillig aus dem Landkreis Dingolfing-Landau. „Die  haben das Feuerwehrwesen in Bayern, in der Stadt Dingolfing und im Landkreis Dingolfing-Landau über Jahrzehnte hinweg stets positiv begleitet und tatkräftig unterstützt“, sagt Alfons Weinzierl in seiner Laudatio. Alle drei erhielten von Minister Florian Herrmann das Feuerwehrehrenkreuz in Gold. Und auch für Alfons Weinzierl gibt es eine Ehrung: von den Kollegen vom Verband: er wird zum Ehrenvorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes ernannt. Alfons Weinzierl kann zu Recht stolz sein, auf das was er für die Feuerwehren und damit für uns alle erreicht hat. Deswegen gibt es für ihn beim Abschied auch kein lachendes und weinendes Auge, sondern nur ein lachendes Auge: „Das war mein eigener Wunsch diesen Schritt zu machen und ich habe mich darauf vorbereitet. Ich habe viele Hobbies, Radfahren, mehr für die Gesundheit tun, nach Südtirol in Urlaub fahren und zwei Enkelkinder – also da wird es nicht langweilig“.

Pressebericht des LFV Bayern

Link zur LFV Bayern Homepage

Bericht in der „Brandwacht Bayern“

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht in der PNP

Brandmeldeanlage

Der betroffene Bereich in dem Einkaufsmarkt wurde ohne Feststellung kontrolliert. Auslösegrund war eine Rauchentwicklung durch verbrannte Semmeln in einem Backofen. Die Anlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle dem Betreiber  übergeben.

Verkehrsunfall A92

Unfall mit drei beteiligten PKW. Beim Eintreffen war die Unfallstelle bereits durch die anwesende Polizei abgesichert. Von den Unfall-PKW liefen keine Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehr konnte ohne Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

überhitzter Ofen

Vor Ort wurde durch den Angriffstrupp mittels Wärmebildkamera der Ofen und der Bereich um den Ofen ohne Feststellung kontrolliert.Der Kamin wurde durch den Besitzer bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit nassen Handtüchern gekühlt.

Rauchwarnmelder

Mit einer Steckleiter verschaffte sich ein Trupp über ein Fenster im 1. OG Zugang zum Gebäude. In einer leerstehenden Wohnung konnte ein Rauchmelder vorgefunden werden, der ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte. Nach der Kontrolle der Wohnung wurden die Fenster wieder verschlossen und die Kräfte konnten zur Feuerwache zurückkehren.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Wendelskirchen, Weigendorf, Loiching, Niederviehbach und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person nach Stemmern alarmiert. Ein PKW war von der Straße abgekommen und im Graben zum liegen gekommen. Bis zum Eintreffen der FF Dingolfing war die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit. Ein Eingreifen war somit nicht erforderlich und die Kräfte konnten zur Feuerwache zurückkehren.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad in der Bahnhofstraße. Ein Roller hatte ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen und kollidierte mit Diesem. Durch die Feuerwehr wurde für die Dauer der Arbeiten eine Verkehrssicherung erstellt und der Brandschutz sichergestellt. Flüssigkeiten traten aus keinem der Fahrzeuge aus. Nach Abtransport der Verletzten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Baum über Fahrbahn

Vor Ort wurde ein abgebrochener, morscher Baumstamm auf der Fahrbahn liegend vorgefunden. Durch die FF DGF wurde eine Verkehrsabsicherung erstellt, der Baum von der Fahrbahn beseitigt und die Staatsstraße mittels Besen gereinigt. Ebenfalls vor Ort war eine Polizeistreife.

Verkehrsunfall A92

Laut Mitteiler waren insgesamt drei PKW beteiligt, die rechte Fahrspur und der Standstreifen waren betroffen. Nachdem die Meldung nicht gesichert war, erkundeten die Einsatzkräfte den Bereich zwischen Wörth und Pilsting. Auf der Fahrspur Richtung Deggendorf auf Höhe Rothaus stellte die Besatzung des Versorgungslastkraftwagens einen Verkehrsunfall fest, bei dem die Polizei bereits anwesend war. Der BRK Rettungswagen, der sich bereits bei der AS Pilsting befand, wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr instruiert zu wenden. Aufgrund der Erkenntnis der neuen Einsatzstelle wurden die zuständigen Feuerwehren Niederviehbach und Wörth alarmiert, die Kräfte der FF Dingolfing kehrten, bis auf den Kommandowagen und den Versorgungslastkraftwagen, die bis zum Eintreffen der zuständigen FF eine vorläufige Einsatzstellenabsicherung übernahmen, zurück zur Wache.

Verkehrsunfall mit LKW

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und LKW in die Frontenhausener Straße alarmiert. Noch vor dem Ausrücken teilte die ILS Landshut mit, dass sich der Unfall auf der ST2111 Höhe Frauenbiburg befindet, worauf dann die Feuerwehr Frauenbiburg nachalarmiert wurde. Auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich der Unfall auf Höhe Spiegelbrunn befand. Für den sich im Anflug befindlichen Rettungshubschrauber Christoph 15 wurde daraufhin die Staatsstraße komplett gesperrt. Auf Dingolfinger Seite durch die FF Dingolfing und auf Höhe Schermau durch die Feuerwehr Frauenbiburg. Die Personen waren bereits beim Eintreffen aus ihren Fahrzeugen befreit und wurden vom anwesenden Rettungsdienst versorgt. Durch die Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe gebunden und die Straße gereinigt. Der defekte LKW wurde durch den Besitzer in die nächstgelegene Busbucht geschleppt und der PKW durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Ferienprogramm-Kids zu Besuch


30 Kinder lernten Aufgaben und Ausrüstung der Feuerwehrleute kennen

 

An der Hauptwache der Dingolfinger Feuerwehr ging es am Samstagnachmittag voll zur Sache, als Kommandant Stefan Klein und acht bis zehn Helfer die 30 angemeldeten Kinder in Empfang nahmen.

Der laute Sirenenton aus dem Megafon rief alle zusammen und Kommandant Klein konnte sie alle gemeinsam begrüßen und die Kinderschar einweisen. Es wurden Gruppen gebildet, von denen jede der Reihe nach die vier vorbereiteten Stationen durchlaufen durfte.

Viele der Sechs- bis 14-Jährigen hatten natürlich sofort Lust, zum großen Feuerwehrauto hinzulaufen, das auf dem Hof bereitstand und bei dem die Feuerwehrleiter schon zum Teil ausgefahren war.

Alle trauten sich, in Zweier- oder Dreiergruppen in den Drehleiterkorb zu steigen, wo sie als erstes von dem jungen Feuerwehrmann Lukas mit dem Haltegurt fest angegurtet wurden. Als der Motor startete und langsam sich die 30 Meter lange Leiter in die Höhe schraubte, war das ein tolles Gefühl, von dort oben hinunterzuschauen und den anderen zuzuwinken. Auf circa 20 Metern Höhe stoppte die Leiter und hing weit oben in der Luft, was für ein Erlebnis! Währenddessen sausten die anderen mit Tim um einen kleinen Parcours aus Pilonen, bis sie an der Reihe waren.

Eine andere Gruppe übte sich inzwischen im Löschen des Modellbrandhauses. Dafür waren Feuerwehrschläuche ausgelegt worden und mit zwei Helfern durften die Kids die Flammen in den Modellhäusern löschen. Die schwarzen Strahlrohre werden an dem stabilen, feuerroten Griff in die Hand genommen, und durch eine leichte Drehung bewegt. So kann man zwischen Sprühstrahl oder Vollstrahl das Wasser auf die brennenden Fenster lenken. Klar, dass das Zielen und Wasserspritzen den Jungs einen Riesenspaß machte.

Währenddessen marschierten jeweils zwei Kinder einer andren Gruppe mit einer leichten Trage durch den aufgebauten Parcours auf dem Hof. Sie transportierten zwar keine Verletzten, sondern nur einen Wassereimer, aber das Gefühl, wie man Hilfe leisten kann, stelle sich bei ihnen ein.

Zwischendurch konnten die kleinen Besucher ins Feuerwehrhaus hineingehen und erhielten dort von Anna und Tim zur Stärkung ein Getränk und frische Brezen. Diejenigen, die gerade auf die nächste Station warten mussten, genossen die Brotzeit und ließen die vielen, neuen Eindrücke auf sich wirken.

Im Feuerwehrhaus war Jugendwart Michael mit einer Gruppe von Kindern zugange und klärte sie über die Aufgaben der Feuerwehr auf. „Wie viel Wehren gibt es denn überhaupt in Dingolfing?“, wollte er von den Kids wissen. Gemeinsam wurden die fünf Wehren aufgezählt: die Hauptwache in der Stadt, die Feuerwehren in Sossau, in Höfen, in Frauenbiburg und in Teisbach. „Und was macht man, wenn man ein Feuer melden will?“, fragte Oberlöschmeister Michael die Kinder. Es wurden ihnen dann die W-Fragen erläutert, nämlich „Wer?“, „Wo?“, „Was brennt?“ und „Wie viele Personen sind betroffen?“ Wichtige Fragen, die man der Feuerwehr nach dem Anruf bei der Nummer 112 beantworten muss.

Dann zeigte der Jugendwart den Mädchen und Jungen die Einsatzkleidung, die schwere Jacke und den Feuerwehrhelm, den alle aufsetzen durften. Auch in die Jacke durften einige hineinschlüpfen. Sie erfuhren, dass es 90 aktive Feuerwehrmänner und vier Feuerwehrfrauen gibt, dass man ab 14 Jahren bei der Jugendwehr genommen wird und ab 16 Jahren nach dem Ablegen einer Prüfung bei leichten Einsätzen mitmachen darf. Ab 18 Jahren ist man dann aktives Mitglied.

Zudem zeigte Michael den Kindern die weitere Ausrüstung: Helm und Handschuhe, das Atemschutzgerät und die Atemschutzmaske. Alles muss angelegt und das Atemschutzgerät angeschlossen werden. „Das muss alles blitzschnell gehen!“ betonten die Fachleute. Dann blieb noch Zeit für allerlei Fragen der Kinder. Mit der abwechslungsreichen, anschaulichen Vorführung konnten die Feuerwehrleute den Kids viel Wissenswertes über die ihre Arbeit nahebringen. Ein interessanter und amüsanter Nachmittag bei der Feuerwehr war es auf jeden Fall.

Pressebericht auf Idowa

Kleinbrand im Freien

Unter der Isarbrücke wurde ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer im Wartungsgang gefunden. Die Einsatzkräfte löschten den Brand ab und führten eine Nachschau durch. Zur Ermittlung des Sachverhaltes wurde die Polizei an die Einsatzstelle beordert.

Wohnungsöffnung

Vor Ort konnte ein gekipptes Kellerfenster ausfindig gemacht werden. Das montierte Fliegengitter konnte mittels Akkuschrauber entfernt werden und durch Aushängen des Kellerfensters in das Wohnhaus eingestiegen werden. Die Haustür konnte somit ohne Beschädigungen geöffnet werden. Das Kellerfenster wurde nach dem durchsteigen wieder eingehängt und das Haus wieder verschlossen. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Brand Hütte

Die Feuerwehren Frauenbiburg und Dingolfing wurden nach Schermau gerufen. Aus noch unbekannter Ursache war ein direkt neben einem Wohngebäude errichtetes Gartenhaus in Brand geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Nebengebäude bereits in Vollbrand. Um ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Bebauung zu verhindern wurden durch die beiden Feuerwehren umgehend mehrere Löschrohre im Außenangriff eingesetzt. Nach Beendigung der Löschmaßnahmen wurde das Häuschen eingerissen, der Dachstuhl mit der Motorkettensäge abgetragen und ein benachbarter Holzhaufen abgelöscht.

Verkehrsunfall

Ein PKW hatte beim Abbiegevorgang einen weiteren PKW übersehen, dabei kam es zum Zusammenstoß. Beim Eintreffen waren bereits alle Personen aus den PKWs befreit. Die Insassen wurden vom Rettungsdienst betreut und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Durch die Feuerwehr wurde eine Verkehrssicherung erstellt, um den Verkehr an der Unfallstelle vorbei zu leiten. Die auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden und der Brandschutz sichergestellt. Da durch den Unfall eine Straßenlaterne beschädigt wurde, wurden durch die ILS die Stadtwerke Dingolfing verständigt. Nach Abtransport der Unfallfahrzeuge durch ein Bergeunternehmen, wurde die Straße gereinigt und anschließend durch die Polizei wieder für den fließenden Verkehr freigegeben.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Bahnhofstraße gerufen. Auslösegrund waren Kochdämpfe in der im Raum installierten Kochecke.

Brand Garage

Vor Ort wurde eine Brand durch einen Kurzschluss an einer Gartenpumpe an der Rückseite der Garage festgestellt. Von dort griff das Feuer auf das Dach der Fassade und dann auf das Dach über. Durch die Feuerwehr wurde durch einen Trupp unter schweren Atemschutz ein C-Rohr vorgenommen und der Brand abgelöscht. Durch weitere Trupps wurde das Dach über die Drehleiter geöffnet und vorhandene Glutnester abgelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde der gesamte Bereich abschließend kontrolliert.

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem Verkehrsunfall auf die A92 alarmiert. Ein PKW war beim Auffahren auf die Autobahn an der Anschlussstelle Dingolfing-Mitte alleinbeteiligt ins Schleudern gekommen und im Graben zum Stehen gekommen. Die Person wurde beim Eintreffen der Feuerwehr bereits vom Rettungsdienst betreut. Am PKW traten keine Flüssigkeiten aus. Die Unfallstelle wurde bis zum Eintreffen der Polizei abgesichert und anschließend dieser Übergeben.

Tragehilfe

Da die Aufstellung der Drehleiter am Wohngebäude nicht möglich war, wurde die Person vom 2. Stock über das Treppenhaus zum Rettungswagen verbracht.

Ölspur A92

Ölschaden auf der A92 zwischen den Anschlussstellen Dingolfing-Ost und Dingolfing-Mitte in Fahrtrichtung München. Bei einem PKW kam es während der Fahrt zu einem Motordefekt worauf Motoröl austrat. Durch die Feuerwehr wurde die Ölspur auf einer länge von ca. 300m abgestreut. Auslaufendes Restöl aus dem PKW wurde ebenfalls gebunden. Die Absicherung der Einsatzstelle wurde durch den Verkehrssicherungsanhänger übernommen. Nach Abschluss der Arbeit wurde die Einsatzstelle an die zuvor über die Polizei verständigte Autobahnmeisterei übergeben, welche auch die Beschilderung der Einsatzstelle übernahm.

Brand Feld

Die Feuerwehren Steinberg, Poxau, Reisbach, Frontenhausen und Dingolfing wurden zu einem brennenden Weizenfeld in Liebertsöd gerufen. Die FF Dingolfing war über das „Modul Wassertransport“ mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Wechselladerfahrzeug mit dem AB-Wasser alarmiert. Beim Ausrücken wurden die Einheiten der Feuerwehr Dingolfing aufgrund der ersten Lagemeldung der zuständigen Feuerwehren abbestellt.

Brand Photovoltaikanlage

Die Feuerwehren Moosthenning, Thürnthenning, Lengthal, Ottering und Dingolfing wurden mit dem Meldebild „rauchende Photovoltaikanlage“ ins BMW Werk 02.23 (Hochrüstzentrum) alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das betroffene Gebäude bereits durch die anwesende BMW Führungskraft geräumt worden. Die örtlich zuständige Feuerwehr Moosthenning hatte ein Löschrohr aufgebaut, das betroffene und rauchende Modul gekühlt bzw. abgelöscht und eine Nachschau mit der Wärmebildkamera (WF BMW) durchgeführt. Durch die Betriebsmitarbeiter war die für das Gebäude zuständige Firma verständigt worden. Bis zum Eintreffen blieben die nachalarmierte BMW Werkfeuerwehr und die FF Moosthenning vor Ort. Für die restlichen Feuerwehren war kein Eingreifen erforderlich.

Vorstellung der Verbandsversammlungsgastgeber


Grüne Täler – Sanfte Hügel – High Tech

Für unseren Vorsitzenden Alfons Weinzierl wird es am 20./21.09.2019 die letzte Verbandsversammlung sein. Nach 16 Jahren beendet er seine Karriere als Vorsitzender des LFV Bayern. Aus diesem Grund dürfen wir Sie in diesem Jahr, als Gäste der Landesverbandsversammlung in Dingolfing begrüßen. Dies ist die Heimatstadt von Alfons Weinzierl. An dieser Stelle möchten wir Ihnen unsere diesjährigen Gastgeber gerne vorstellen:

Die Stadt Dingolfing

Hervorragend erreichbar, mitten im Herzen Niederbayerns, direkt an der A92, nahe an der Metropol- und Flughafenregion München liegt die Stadt Dingolfing – ein Kleinod im schönen Isartal. Aus der mittelalterlichen Stadt ist eine fortschrittliche, aufstrebende Einkaufsstadt mit rund 20.000 Einwohnern geworden. Von den längst vergangenen Zeiten berichten heute Zeitzeugen aus Mauern und Stein. Dingolfing ist eine Stadt, die Tradition und Moderne aktiv miteinander vereint. In den letzten Jahren hat sich das Bild des Oberzentrums entscheidend gewandelt. Neuzeitliche Architektur, gepaart mit aufwendig renovierten historischen Bauten. So entstanden eindrucksvolle Plätze, die zum Verweilen einladen und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Dingolfing deutlich erhöhen.

Zahlreiche kulturelle Angebote, wie Ausstellungen, Konzerte und vielfältige Stadtführungen runden das Angebot ab. Die idyllische Lage inmitten einer alten Kulturlandschaft und herrlicher Natur macht Dingolfing zum perfekten Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen. Aber auch technischer Fortschritt und leistungsfähige Industrie sind hier beheimatet. Das größte BMW Group Werk Europas mit rund 18.000 Mitarbeitern und über 800 Auszubildenden hat seinen Sitz in Dingolfing. 2018 liefen hier unglaubliche 330.000 BMW-Fahrzeuge vom Band. Der Standort Dingolfing wird ab 2021 Fertigungsstätte des BMW iNEXT sein – des neuen technologischen Leuchtturms der BMW Group in Sachen E-Mobilität und autonomes Fahren. Trotz Innovation und Fortschritt hat sich Dingolfing die niederbayerische Gemütlichkeit erhalten und ist nicht nur deshalb kontinuierlich Zuzugsmagnet für Menschen aus nah und fern.

Gegenüber der Herzogburg in der Oberen Stadt stand früher das erste Gerätehaus der Feuerwehr Dingolfing. Nach einigen Umzügen und einer schwierigen Standortsuche wurde 1985 mit dem Neubau der Feuerwache an der Wollerstrasse begonnen. Zwei Jahre später ist die Feuerwehr dort eingezogen. Zu dieser Wache gehören neben der Fahrzeughalle mit 10 Stellplätzen auch der 24 m hohe Schlauchturm, die Schlauchpflegeanlage, eine Atemschutzwerkstatt und die zentrale Atemschutzübungsanlage, die von vielen Wehren aus dem Landkreis genutzt wird. Im Erdgeschoß befinden sich die Funkzentrale sowie Umkleideräume und die Fahrzeugpflege mit Waschhalle und Werkstatt. Im Obergeschoß befinden sich der Lehrsaal, das gemütliche Stüberl, Büros, Besprechungs-, Schulungs- und Schlafräume. Denn beim traditionellen Dingolfinger Kirta, der sechs Tag lang das gesellschaftliche Leben in der Isarstadt prägt, stellt die FF Dingolfing eine Wachbereitschaft. Damit jeder auch mal zum Feiern darf, wird hierzu ein Bereitschaftsplan erstellt. Im Dachgeschoss der Feuerwehr sind Vorratsmaterial und die Kleiderkammer untergebracht.

Bei den Fahrzeugen ist besonders das Wechselladerfahrzeug zu erwähnen. Zum Transport von Abrollbehältern mit feuerwehrtechnischer Ausrüstung und größeren Spezialgeräten mit Hakensystem. Der Ladekran dient zum Heben, Versetzen, Senken oder Ziehen von Lasten, sobald die Dringlichkeit den Einsatz eines privaten Unternehmens nicht rechtfertigt. Außerdem ist die Drehleiter DLA (K) 23/12 und ein moderner Einsatzleitwagen mit neuester Technik ausgestattet. Weitere Fahrzeuge und Hilfsmittel sind auf der Website der Dingolfinger Feuerwehr zu sehen unter www.feuerwehr-dingolfing.de. Im Jahr 2018 wurde die FF Dingolfing zu 253 Einsätzen gerufen. Der Verein der Feuerwehr Dingolfing zählt 174 Mitglieder, davon stehen 88 aktive Feuerwehrleute für den Einsatzdienst bereit und 5 Feuerwehranwärter bilden die Jugendgruppe. Im vergangenen Jahr hat die Feuerwehr Dingolfing ganz traditionell ihr 150. Gründungsfest gefeiert. Patenverein war die Feuerwehr aus Landau/Isar. Auch die Stadtteilwehren aus Frauenbiburg, Höfen, Sossau und Teisbach haben kräftig mitgeholfen damit das Fest so gut gelingen konnte. Die Jugendfeuerwehr Dingolfing und die Maschinisten üben immer am Mittwoch. Die „Modulare Truppausbildung“ findet jeden Freitag statt. Wer unter der Woche keine Zeit hat, kann in der Samstagsgruppe seine Ausbildung auffrischen. In der Winterzeit treffen sich die Kameradinnen und Kameraden montags zum Dienstsport. Feuerwehrball, Skiausflug, Maibaumaufstellen und der Jugendausflug fördern die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt. Besonders wenn im Rahmen eines großen Festes der Maibaum aufgestellt wird, helfen alle zusammen. Dann sitzen die Senioren mit der Feuerwehrjugend beim Kartoffelschälen und da gibt es dann auch die eine oder andere „Anekdote“ zu erzählen.

Der Landkreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau lässt es sich gut leben. Hier findet man beste Arbeitsbedingungen, geringe Lebenshaltungskosten, vielfältige Freizeit- und Kulturangebote, hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten und ein breit gefächertes Angebot für Familien. Wirtschaftlich geprägt ist der Landkreis durch die Autoindustrie, die sich in idealer Weise mit florierender Mittelstandswirtschaft und traditioneller Landwirtschaft auf unserem Boden vereint.

Ein Stück Altbayern, typisch und unverwechselbar: Von den neun niederbayerischen Landkreisen liegt der Landkreis Dingolfing-Landau in der westlichen Mitte Niederbayerns. Die Fläche des Kreisgebietes erstreckt sich über 878 Quadratkilometer mit 96.171 Einwohnern (Stand 30. Juni 2018). Die Landschaft präsentiert sich im satten Grün und bietet viel Abwechslung. Nicht umsonst wird die Region südlich der Isar bis an den Inn aufgrund ihrer Vielfältigkeit als „niederbayerische Toskana“ bezeichnet. Das Gebiet wird geprägt von drei weiten Flusstälern der Isar, Vils und Aitrach mit sanften, teilweise bewaldeten Hügelketten. Hier gibt es sie noch, die stillen Ecken von unberührter Natur. So wird der Schutz der Landschaft im Landkreis Dingolfing-Landau großgeschrieben. Sechs Naturschutzgebiete sowie zehn Gebiete des europaweiten ökologischen Schutzgebietnetzes „Natura 2000“ liegen im Kreisgebiet. Mehrere hundert artenreiche Lebensräume werden vom Landschaftspflegeverband Dingolfing-Landau betreut und nach seinen Vorgaben von Landwirten naturschonend gepflegt. 65 Prozent der Kreisfläche werden noch landwirtschaftlich bearbeitet, 20 Prozent der Fläche sind bewaldet und 4,3 Prozent der Kreisfläche bestehen aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten oder gehören „Natura 2000“ an.

Nicht ohne Grund gehört der Landkreis Dingolfing-Landau als einer von zwei niederbayerischen Landkreisen zur Metropolregion München, einem der führenden Wirtschaftsräume Europas. In der Kreisstadt Dingolfing befindet sich das weltweit größte Komponentenwerk des Automobilherstellers BMW, 20 Kilometer östlich davon – in der Marktgemeinde Wallersdorf – steht seit Kurzem ein Logistikzentrum, das zusammen mit dem Dynamikzentrum in Dingolfing Millionen von BMW-Kunden in aller Welt mit Ersatzteilen versorgt. Die ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur macht’s möglich.

Die gesamte Region profitiert von der Strahlkraft des Premiumherstellers. So sind im Landkreis Dingolfing-Landau zahlreiche Zulieferer der Automobilbranche erfolgreich vertreten, aber auch etliche kleine und mittelständische Betriebe aus anderen Wirtschaftszweigen. Dingolfing-Landau zählt insgesamt rund 7.000 Betriebe aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, verarbeitendem Gewerbe und Baugewerbe.

Ein großes Plus für den Landkreis mit seinen 15 Gemeinden, Märkten und Städten ist die überaus verkehrsgünstige Lage. Zentral im westlichen Niederbayern gelegen, führt die Autobahn A92 München-Deggendorf durch den Landkreis, vorbei an der BMW-Stadt Dingolfing. Die Bundesstraße B20, bekannt als „Blaue Route“, von Furth im Wald bis ins Berchtesgadener Land, durchquert als eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen den Landkreis. Der Landkreis liegt außerdem an der Bahnstrecke von Passau nach München und schafft somit auch schnelle Verbindungen auf dem Gleis. Ein kleiner Verkehrsflugplatz in Dingolfing und weitere kleinere Flugplätze in der Umgebung bieten auch Verbindung über die Luft. Die Nähe zum Münchner Flughafen bildet einen weiteren Standortvorteil. Rund 2.000 Kilometer umfasst das Straßennetz aus Bundes-, Kreis- und Gemeindestraßen. Circa 350 Kilometer davon sind Kreisstraßen. Der Landkreis investiert jährlich Millionen im zweistelligen Bereich, um seinen Bürgern Sicherheit und Mobilität auf den Kreisstraßen zu gewährleisten und die Wege für Radfahrer und Fußgänger sicher zu machen.

Vor der Gebietsreform im Jahr 1972 zählte der Landkreis Dingolfing 32 Gemeinden, im Landkreis Landau waren es 31. Bei der Reform wurden die Grenzen erheblich verschoben; so gehörte der Markt Frontenhausen bis dahin zum Landkreis Vilsbiburg, der Markt Simbach bei Landau zum Landkreis Eggenfelden. Trotz heftiger Proteste aus Landau wurde Dingolfing zum Sitz des neuen Landkreises, einen Ausgleich sollte die Verlegung des Amtsgerichtes von Dingolfing nach Landau schaffen. Der neue Landkreis trug den vorläufigen Namen „Untere Isar“. Am 1. Mai 1973 wurde der Name in „Dingolfing-Landau“ geändert. Heute umfasst der Landkreis Dingolfing-Landau die Städte Dingolfing und Landau, die Märkte Eichendorf, Frontenhausen, Pilsting, Reisbach, Simbach bei Landau und Wallersdorf sowie die Gemeinden Gottfrieding, Loiching, Mamming, Marklkofen, Mengkofen, Moosthenning und Niederviehbach, wobei Mamming und Gottfrieding eine Verwaltungsgemeinschaft bilden.

Langeweile kommt im Ferienland Dingolfing-Landau niemals auf. Der Unternehmungslustige kann aus sportiven und kulturellen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wählen. An jeder Ecke ist was los: Märkte, Volksfeste, Vereinsjubiläen, Kulturveranstaltungen, Stadt- und Erlebnisführungen, Pilgerwanderungen sowie Ausstellungen erwarten den Besucher. Der Landkreis ist ein Eldorado für Radfahrer. Über 570 Kilometer mit 16 ausgewählten Rundtouren bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade für jede Ausdauer an. Ein Tourismusmagnet ist ebenso der Bayern-Park bei Reisbach. Der Freizeitpark wartet mit über 80 Attraktionen auf, die gleichermaßen bei Jung und Alt für Vergnügen sorgen. Segler und Surfer kommen auf dem Vilstalstausee auf ihre Kosten, der auch mit seinem Naturschutzgebiet Naturliebhabern Erholung bietet. Ebenso im Vilstal gelegen ist der 18-Loch-Golfplatz „Schloßberg“, der an vielen Stellen einen wunderschönen Ausblick ins Vilstal gewährt und bei Golfern als sportlich anspruchsvoll gilt. Ein weiterer Golfplatz liegt nur wenige Kilometer weiter bei Landau. Mehrere Museen runden das Angebot ab.

Im Kreisfeuerwehrverband Dingolfing-Landau gibt es 93 Freiwillige Feuerwehren mit 4.500 aktiven Feuerwehrdienstleistenden (Stand 31.12.2018). Ferner betreibt die BMW AG in Dingolfing eine Werkfeuerwehr mit 138 hauptamtlichen Kräften. Erfreulicher Weise bleibt die Anzahl der Jugendlichen in unseren Feuerwehren mit derzeit 522 Feuerwehranwärtern in den letzten Jahren relativ konstant. Im Berichtsjahr 2018 wurden die 93 Freiwilligen Feuerwehren zu 1.172 Einsatzstellen alarmiert. Der Landkreis ist in zwei Inspektionsbereiche aufgeteilt. Neben dem Kreisbrandrat Josef Kramhöller bilden die beiden Kreisbrandinspektoren Dionys Härtl und Johann Maier zusammen mit neun Gebietskreisbrandmeistern und sieben Fachkreisbrandmeistern die Landkreisführung.

Alle 93 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises und die Werkfeuerwehr BMW haben sich dem Kreisfeuerwehrverband Dingolfing-Landau angeschlossen. Nach der Gründungsversammlung am 29.01.1995 lenkte der Gründungsvorsitzende Alfons Weinzierl 15 Jahre die Geschicke des Verbandes. Mit dem jetzigen Vorsitzenden KBR Josef Kramhöller vertritt der Verband derzeit die Interessen von über 4.600 Feuerwehrleuten im Landkreis Dingolfing-Landau. Zahlreiche Sponsoren stellen jedes Jahr den finanziellen Grundstock für die Förderung des Feuerwehrwesens durch den Kreisfeuerwehrverband. Besondere Schwerpunkte sind dabei zahlreiche Projekte im Bereich der Unfallverhütung sowie der Fortbildung und ganz besonders der überörtlichen Jugendarbeit. Ein besonderes Augenmerk richtet die Verbandsführung dabei auf die Nachhaltigkeit der Verbandsarbeit. Seit nicht weniger als 25 Jahren veranstaltet der Kreisfeuerwehrverband jährlich einen zentralen Kreisfeuerwehrjugendtag für alle Feuerwehranwärter des Landkreises. Dabei erfolgt auch die Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung. Neben einer festen Grundförderung für Feuerwehranwärter fördert er auch die verschiedensten Veranstaltungen von Jugendgruppen durch eine finanzielle Unterstützung.

Der Bezirk Niederbayern

Niederbayern ist mit 10.330 Quadratkilometern und rund 1,2 Millionen Einwohnern der flächenmäßig zweitgrößte bayerische Regierungsbezirk, in dem rund zehn Prozent der Menschen im Freistaat leben.

Die Landschaft wird vom Mittelgebirge und Nationalpark Bayerischer Wald im Nordosten, vom Hügelland zwischen Isar und Inn im Süden und vom weiten Donautal dazwischen geprägt. Die Donau fließt in Niederbayern durch die spektakuläre Weltenburger Enge bei Kelheim, durch den fruchtbaren Gäuboden (Bayerns „Kornkammer“) bei Straubing und die Dreiflüssestadt Passau. Die Wirtschaft in der Region ist durch die Automobilindustrie mit dem weltweit größten BMW-Werk in Dingolfing und bedeutenden Zulieferbetrieben geprägt. Eine wichtige Rolle spielt der Tourismus im Bayerischen Wald und im bayerischen Golf- und Thermenland mit Europas beliebtestem Kurort Bad Füssing. Außerdem hat die Landwirtschaft nach wie vor eine große Bedeutung.

Niederbayern grenzt an die Oberpfalz (Nordwesten), an Oberbayern (Südwesten), die Tschechische Republik (Nordosten) und Österreich (Südosten). Der Name „Niederbayern“ entstand im Jahr 1255, als die bayerischen Herzöge das Land teilten. Der östliche Teil – das bayerische Unterland – wurde zu Niederbayern, der westliche zu Oberbayern. Die Grenzen und der Name der Region änderten sich im Lauf der Jahrhunderte mehrfach. Erst 1808 hatte Niederbayern weitgehend seine heutige Form und Größe. Seit 1956 ist Landshut, wie bereits im Mittelalter und von 1839 bis 1932, wieder Sitz der Bezirksregierung und damit die „Hauptstadt“ des Regierungsbezirks.

Der Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern setzt sich aus neun Kreis- und drei Stadtfeuerwehr-verbänden zusammen und zählt eine Gesamtzahl von 148.838 Mitgliedern. Insgesamt gehören diesem 1.044 Mitgliedsfeuerwehren an. Von den 48.451 aktiven Feuerwehrdienstleistenden sind 3.957 weiblich.

Vor allem der Nachwuchsgewinnung kommt in Niederbayern besondere Bedeutung zu. Derzeit erlernen 6.907 Jugendliche in 850 Jugendgruppen das Feuerwehrhandwerk. Dazu kommen 1.162 Kinder in 85 Kinderfeuerwehren.

Seit Juni letzten Jahres wird der Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern von KBR Nikolaus Höfler (KFV Kelheim) und seinen beiden Stellvertretern KBR Hermann Keilhofer (KFV Regen) und KBI Helmut Niederhauser (KFV Rottal-Inn) geleitet. Ansprechend und zeitgemäß repräsentiert den Verband ein neues Logo, das im Layout ähnlich dem des Landesfeuerwehrverbandes ist und damit die Verbundenheit untereinander zum Ausdruck bringen soll. Derzeit befindet sich eine neue Homepage im Aufbau, der unter www.bfv-bayern.de viele weitere interessante Informationen zum Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern zu entnehmen sind.

Die Verantwortlichen des Gastgeberbezirks freuen sich außerordentlich den LFV Bayern und seine Gäste im September begrüßen zu dürfen.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zur ausgelösten Brandmeldeanlage in das Donau-Isar-Klinikum Dingolfing alarmiert. Während des ausrückens gab die Leitstelle die Rückmeldung, dass ein merklich angetrunkener Patient einen Druckknopfmelder Mutwillig einschlug und somit den Feueralarm auslöste. Durch diese Rückmeldung verblieb der Löschzug vorerst auf Bereitschaft an der Feuerwache. Nach Rücksprache mit der Polizei vor Ort wurde der Melder zurückgesetzt und die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Das zerbrochene Glas des Druckknopfmelder wird durch den Hausmeister ersetzt.

Brandmeldeanlage

Der Schutzbereich des Rauchmelders wurde ohne Feststellung kontrolliert. Die Anlage wurde zurückgestellt und das Gebäude wieder verschlossen.

Wohnungsöffnung

Eine Frau hatte sich bei eingeschaltetem Herd aus Ihrer Wohnung ausgesperrt. Ein Nachbar setzte den Notruf ab und besorgte beim in der Arbeit befindenden Ehemann den Schlüssel für die Wohnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Wohnungstüre bereits geöffnet. Durch die Feuerwehr und Polizei wurde die Küche kontrolliert. Das Essen konnte noch rechtzeitig vom Herd entfernt werden.

Verkehrsabsicherung A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde im Rahmen eines Verkehrsunfalles, nachdem von der
Autobahnmeisterei keine Kräfte zur Verfügung standen, auf Anforderung der örtlich zuständigen Feuerwehr Wallersdorf mit dem Verkehrssicherungsanhäger alarmiert um bei der AS Wallersdorf-Nord eine Verkehrsausleitung zu erstellen. Noch auf der Anfahrt wurde mitgeteilt, dass bereits in Fahrtrichtung Deggendorf bei KM 110 mehrere Fahrzeugteile auf der Straße lagen. Die Einsatzkräfte stellten auf dem Standstreifen lediglich eine Holzlatte fest, die beseitigt wurde, um weitere Folgeunfälle zu vermeiden. Anschließend wurde die angeforderte Ausleitung erstellt.

Pressebericht in der PNP

Rettung eines Pferdes

Eine besorgte Bürgerin teilte der Feuerwehr Dingolfing telefonisch in der Wache (war besetzt wegen Übung Leistungsabzeichen) mit, dass das Pferd ihrer Tochter im Stall über ein Loch im Boden in den Keller des Bauwerkes gestürzt war. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing ließen über die Integrierte Leitstelle Landshutz gemäß Meldebild/Alarm- und Ausrückeordnung die örtlich zuständige Feuerwehr Sossau alarmieren. Auf Anforderung des ebenfalls alarmierten Kreisbrandmeisters und nach einer ersten Lagebeurteilung rückte die Feuerwehr Dingolfing zusätzlich zur Stadtteilfeuerwehr mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, mit dem Rüstwagen und dem Wechsellader mit Kran und Tierbergegerät aus. Zur Versorgung der Einsatzstelle wurde der Mannschaftstransporter der FF DGF eingesetzt. In Abstimmung mit der Besitzerin, der Polizei und einem anwesenden Fachberater des Technischen Hilfswerkes wurde ein Teilbereich des Stalldaches geöffnet, die Fassade entfernt, eine direkt an den Stall angrenzende Umzäunung demontiert, mehrere Bäume und Sträucher entfernt und der Boden um das Loch in der Kellerdecke so weit geöffnet, dass es den Abmaßen des verunglückten Pferdes entsprach. Im Anschluss konnte das Tier, welches durch zwei anwesende Ärztinnen betreut und ruhig gestellt wurde, mittels einem privat bereitgestellten Teleskoplader und dem Tierbergegerät der Feuerwehr aus dem Keller auf Erdgleiche gebracht und der Besitzerin übergeben werden. Nachdem sich der Einsatz aufgrund der Komplexität bis in die Nacht hin erstreckte, war eine umfangreiche Ausleuchtung erforderlich. Über eine ansässige Firma konnten zwei Motortrennschleifer organisiert werden, die zur Öffnung der Kellerdrecke zwingend erforderlich waren. Von der Kläranlage Dingolfing wurden ebenfalls div. Werkzeuge, über den Bereitschaftsdienst bereitgestellt. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Grundstücks- bzw. Pferdebesitzer, mit dem Hinweis die Schadenstelle abzusichern, übergeben.

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Bei Katastrophen spielen Grenzen keine Rolle


Wann Feuerwehren in benachbarte Gemeinden und Landkreise ausrücken

Sieben Einsätze innerhalb von zehn Tagen. Die Dingolfinger Wehr ist in diesen Sommermonaten stark gefordert. Im Juni rückten sie zu insgesamt dreizehn Einsätzen aus, sieben davon alleine im Zeitraum von 4. bis 14. Juni. Dass das noch nicht alles war, macht schon ein kurzer Blick auf die Einsätze im angebrochenen Monat klar: In der ersten Juli-Woche wurden die Wehrkräfte schon neun Mal alarmiert, dabei teilweise drei Mal am selben Tag.

Eine ausgelöste Brandmeldeanlage, ein Unfall auf der Autobahn, ein brennender Bagger oder LKW, eine Garage in Vollbrand, Personenrettung, Tragehilfe für den Rettungsdienst, Wohnungsöffnung oder Großbrand – die Wehrkräfte müssen für alle Eventualitäten gerüstet sein. Hinzu kommt, dass die Dingolfinger Wehr nicht nur im Stadtgebiet einsatzbereit ist, sondern – wie der Großeinsatz vom 3. Juni zeigt, wo man zum Brand des Recyclinghofs nach Wörth gerufen wurde – bei Alarmierung auch den Wehrkräften der umliegenden Gemeinden unter die Arme greift.

Warum und wann die Dingolfinger Wehr auch in andere Gemeinden oder sogar Landkreise ausrücken muss, ist rechtlich klar geregelt, erklärt Stefan Fischer, stellvertretender Kommandant der Dingolfinger Wehr, im Gespräch.

Sonderfall: Katastrophenschutzgesetz

Startpunkt der „Juni-Einsatzserie“ war der Großbrand in Wörth. Wörth, im Landkreis Landshut, ist im Regelfall nicht Einsatzgebiet der Dingolfinger Wehren. Trotzdem rückten die Freiwilligen Feuerwehren Dingolfing, Höfen, Loiching, Niederviehbach und die Werkfeuerwehr der BMW Dingolfing aus. Insgesamt waren rund 300 Feuerwehrleute aus verschiedenen Landkreisen vor Ort, um zu helfen. Grund dafür war das Katastrophenschutzgesetz.

Nachdem durch den Großbrand eine enorme Gefahr ausging – immerhin zogen die Rauchwolken auch über Dingolfing hinweg – entschloss man sich, den Katastrophenfall auszurufen, wodurch das Bayerische Katastrophenschutzgesetz (BayKSG) Anwendung auf den Einsatz fand.

In Artikel sieben des BayKSG wird festgelegt, welche Personengruppen rechtlich dazu verpflichtet sind, im Katastrophenfall zu helfen. Zu diesen Gruppen zählen auch die Feuerwehren – ungeachtet dessen, ob sich der Sitz der jeweiligen Feuerwehr im Zuständigkeitsbereich der Katastrophenschutzbehörde befindet. Wer angefordert wird, muss also helfen. Und im Fall des Großbrands in Wörth war alle Hilfe nötig, denn schon die Menge an benötigtem Schaummittel konnte nur durch die Zusammenarbeit aller öffentlichen (Freiwillige Feuerwehren) und nicht-öffentlichen (Werkfeuerwehren) Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

Feuerwehrgesetz schreibt Nachbarschaftshilfe vor

Doch muss es nicht immer ein Katastrophenfall sein, bei dem ver schiedene Feuerwehren zusammenarbeiten. Innerhalb eines Landkreises ist es keine Seltenheit, bei Unfällen oder Bränden Wehrkräfte aus verschiedenen Gemeinden anzutreffen. „Das schreibt das Bayerische Feuerwehrgesetz vor“, erklärt Stefan Fischer.

In Artikel 17 „Überörtliche Hilfe der gemeindlichen Feuerwehren“ des BayFwG ist dieser Fall klar geregelt: „Die gemeindlichen Feuerwehren haben bei Bedarf auch außerhalb des Gemeindegebiets Hilfe zu leisten (…).“ Beispiele der vergangenen Wochen zeigen, wie oft dieser Fall eintritt. So rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Weigendorf, Frauenbiburg, Teisbach und Dingolfing am Freitag, 5. Juli an, um die Loichinger Kräfte beim Löschen eines brennenden Baggers zu unterstützen.

Wie läuft eine Alarmierung ab?

Eine Alarmierung erfolgt immer über die Integrierte Leitstelle Landshut (ILS). Zunächst wird die nächstgelegene Feuerwehr alarmiert, dann folgen die Wehren, die über die benötigten Einsatzmittel wie zum Beispiel bestimmte Fahrzeuge, Geräte oder Gruppen von Einsatzkräften (Atemschutzträger) verfügen.

Nicht selten kommt es dazu, dass die Wehrkräfte den Einsatz noch während der Anfahrt abbrechen, weil eine Rückmeldung durch die örtlich zuständige Wehr erfolgt ist. Die Aufgabe der zuerst eintreffenden Wehr ist bei jedem Einsatz klar geregelt: Sichern der Einsatzstelle, Brandschutz, Lageerkundung und eine erste qualifizierte Lagemeldung an die ILS. Einen solchen Fall gab es zum Beispiel Ende Juni, als eine Brandmeldeanlage in Wörth auslöste und die Dingolfinger Wehr noch während der Anfahrt abbestellt wurde.

Häufiger Einsatz: Brandmeldeanlagen

Zum Einsatzstichwort „BMA“ (Brandmeldeanlage) wurde die Feuerwehr Dingolfing übrigens acht Mal seit Juni alarmiert. „Das ist schon manchmal eine undankbare Geschichte, aber es gibt genügend Fälle, in denen durch die Brandmeldeanlage schlimmeres verhindert werden konnte“, so Stefan Fischer. So waren unter den letzten Alarmierungen Einige dabei, die ihre Berechtigung hatten, weil zum Beispiel Wasserdampf aus einem Gerät austrat. Durch die schnelle Reparatur wurden Folgeschäden vermieden.

Brand Werkstatt

Die Feuerwehren Gottfrieding, Sossau und Dingolfing wurden zum Brand einer Werkstatt in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gottfriedingerschwaige gerufen. Der Brandleider hatte in der Werkstatt vor dem Brandausbruch Schweißarbeiten durchgeführt und diese kurzzeitig verlassen. Bei seiner Rückkehr stand die Einrichtung der Werkstatt bereits in Vollbrand. Sofort brachte der Besitzer mehrere Handfeuerlöscher zum Einsatz und konnte so den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehren eindämmen. Durch die Einsatzkräfte wurden die Löschmaßnahmen durch den Einsatz zweier Löschrohre intensiviert, die Fehlbodendecke geöffnet, der darüber liegende Saal sowie angrenzende Bereiche durch Trupps, geschützt mit schwerem Atemschutz, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und belüftet da sich der Rauch bereits entsprechend ausgebreitet hatte. Der anwesende Rettungsdienst übernahm die Absicherung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Brandleider, mit der Auflage halbstündliche Nachschauen durchzuführen, übergeben.

Pressebericht im Wochenblatt

Brandmeldeanlage

Noch vor dem Ausrücken informierte uns die ILS über eine Entkalkung einer Kaffeemaschine im Personalraum vom Einkaufsmarkt. Vor Ort war der Melder ausgelöst und nach einer Kontrolle des Personalraums konnte die Anlage zurückgesetzt werden. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst und der Betreiber.

Brandmeldeanlage

Ausgelöst hatte die Sprinklergruppe im 2. UG. Die Erkundung ergab einen Druckverlust in der Trockensprinklerleitung durch einen geschlossenen Absperrhahn am Druckluftkompressor. Der Wasserzufluss wurde gestoppt und die Einsatzstelle den Mitarbeitern der Stadtwerke übergeben. Diese sperrten das 2. UG durch die fehlende Brandabsicherung ab.

Verkehrsunfall A92

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A92 zwischen den Anschlussstellen Dingolfing-Ost und Pilsting. Bei einem Überholmannöver war es zu einem Unfall gekommen. Ein PKW kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam in einem Wassergraben auf dem Dach zum liegen. Bis zum eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle 4 Insassen aus dem PKW befreit. Die Betroffenen wurden durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Da sich das Fahrzeug mit der Front im Wasser befand, wurden an 2 Stellen Ölfließtücher in den Graben eingebracht. Um auf die andere Seite des Graben zu gelangen wurden 4 Steckleiterteile eingebracht. Für den Rettungshubschrauber Christoph 15, der auf der BAB zur Landung ging musste für diese Zeit die Autobahn komplett gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr wieder einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Bis zur Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen blieb die FF vor Ort und sicherte die Einsatzstelle wegen der Brandgefahr und zusätzlich auslaufenden Betriebsstoffen die Einsatzstelle ab. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die angeforderte Autobahnmeisterei übernahm die Reinigung der Einsatzstelle.

Pressebericht in der PNP

Hinweis zur Insektenentfernung


Die Feuerwehr darf nur in äußersten Notfällen Insekten entfernen!

Immer wieder kommt es vor, dass sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dingolfing bei „ihrer Feuerwehr“ melden und anfragen, ob durch die Einsatzkräfte Wespen oder Bienen entfernt werden können. Stefan Klein, federführender Kommandant der Dingolfinger Stadtfeuerwehren, erklärt, warum die Feuerwehr das nur in Ausnahmesituationen darf: Hautflügler gehören gemäß Bundesnaturschutzgesetz (§ 44 BNatSchG) mitunter zu den schützenswerten Tierarten und genießen deshalb besondere Beachtung in der Bevölkerung und im Besonderen von Tier- und Naturschutzverbänden. Viele Menschen fühlen sich jedoch gestört oder bedroht von diesen Tieren und nehmen Kontakt auf mit der Feuerwehr bzw. wählen sogar den Notruf 112, mit der Bitte die Schwärme und Nester zu entfernen. Aufgabe der Feuerwehr ist es jedoch – und so steht es im Gesetz – immer dann tätig zu werden, wenn eine akute Gefährdung für Menschen, Tiere, die Umwelt oder besondere Sachgüter besteht. Den Schutz der Güter bezeichnet man als „hoheitliche Aufgaben“, die den Wehren als Aufgabe vom Staat übertragen wurden. Um hier möglichst schnell tätig werden zu können, räumt der Gesetzgeber sogar ein, je nach Meldung, auch die Einsatzstellen mit Sondersignal anzufahren. Wenn sich nun Menschen melden, die sich von den Tieren lediglich gestört oder nur subjektiv bedroht fühlen bzw. durch die Tiere keinerlei konkrete Gefährdung, insbesondere für die Gesundheit – dies ist zum Beispiel bei Allergikern, Kleinkindern oder mobilitätseingeschränkten Menschen gegeben – besteht, darf die Feuerwehr unter Einhaltung der ihnen gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht tätig werden. Für solche Fälle empfiehlt Stefan Klein, sich an das Landratsamt, Bereich Naturschutzbehörde, zu wenden. Die Mitarbeiter des Landratsamtes kennen wiederum Fachleute und Tierfreunde, die sich um die vermeintlichen Störenfriede annehmen. Die Feuerwehr bittet um Verständnis, dass es nicht darum geht, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern nicht helfen will, sondern dass es nicht deren Aufgabe ist. Auch kommen immer wieder Anfragen zur Schädlingsbekämpfung, hier würden die Einsatzkräfte in direkter Konkurrenz zu gewerblichen Betrieben stehen, die mit diesen Aufgaben ihr Geld verdienen und dürfen deshalb nicht tätig werden.

Pressebericht auf Idowa

Verkehrsunfall

Unfall auf der Brumather Straße, Kreuzungsbereich Laaberstraße. Insgesamt drei PKW waren in einen Unfall verwickelt, ein Fahrzeug hatte sich überschlagen und kam auf dem Dach zum liegen. Die beteiligten Fahrzeuge waren in Fahrtrichtung Stadtmitte auf der rechten Fahrspur zum stehen gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle vier betroffenen Personen und zwei Hunde von Passanten aus den Fahrzeugen gerettet und auf den Gehsteig verbracht worden. Der anwesende Rettungsdienst untersuchte die betroffenen und transportierte eine Patientin zur Weiterbehandlung in das Donau-Isar-Klinikum – Haus Dingolfing. Die Polizei nahm die Unfalldaten auf. Die Kräfte der Feuerwehr betreuten die betroffenen Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, errichteten kurzzeitig eine Vollsperrung auf Höhe der Bayernwerkstraße, kontrollierten die beteiligten Fahrzeuge auf Brandgefahr und sicherten die Einsatzstelle bis zur Übernahme durch die Polizei ab. Ein weiteres eingreifen war nicht erforderlich.

Brand Bagger

Die Feuerwehren Weigendorf, Loiching, Teisbach, Frauenbiburg und Dingolfing wurden zum Brand eines Baggers in der, an der DGF 16 gelegenen Kiesgrube bei Maßendorf alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Nutzfahrzeug bereits in Vollbrand. Durch die Feuerwehren wurden insgesamt zwei C-Lösch- und ein Kombischaumrohr zum Einsatz gebracht. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing versorgten die Feuerwehren Teisbach und Loiching mit insgesamt 5.600 Litern Löschwasser aus dem TLF und dem Löschgruppenfahrzeug. Der an der Kiesgrube angrenzende Wald wurde mittels Wärmebildkamera ohne Feststellung kontrolliert. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die örtlich zuständige Feuerwehr Weigendorf übergeben.

Brandmeldeanlage

Der Punktrauchmelder hatte in einer Einhausung in unmittelbarer Nähe eines Backofens, nachdem die Türe des Ofens geöffnet wurde, ausgelöst. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Schutzbereich des Melders ohne Feststellung, stellten die Brandmeldeanlage zurück und übergaben die Einsatzstelle an den anwesenden Marktleiter.

Brandmeldeanlage

Durch eine Staubentwicklung bei Bauarbeiten im Freien wurde, durch eine geöffnete Tür im Wohnbereich, ein Rauchmelder ausgelöst. Die Kontrolle des betroffenen Bereiches bestätigte dies. Die noch nicht aufgeschaltete Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und dem Betreiber übergeben.

Brandmeldeanlage

Im Bereich eines Heizraumes bzw. dem ehemaligen Heizöllager hatte die Punktrauchmelderlinie ausgelöst. Die weitere Erkundung ergab, dass in einem Versorgungsschacht außerhalb des Gebäudes eine Heißwasserleitung geborsten war. Der ausgetretene Dampf hatte sich über div. Versorgungsschächte bis ins Gebäude ausgebreitet und den o.g. Melder ausgelöst. Die Verantwortlichen der Firma nahmen die Meldegruppe außer Betrieb, kümmerten sich um die Abschaltung und Instandsetzung der Leitung und pumpten den vollgelaufenen Schacht aus. Die Feuerwehr stellte die Brandmeldeanlage zurück und übergab die Einsatzstelle an den Breichsleiter.

Brand am Gebäude

Die Feuerwehren Loiching, Teisbach, Höfen und Dingolfing wurden zu einem Zimmerbrand nach Loiching alarmiert. Durch die örtlich zuständige Feuerwehr Loiching wurde noch auf der Anfahrt die Rückmeldung gegeben, dass der Brand bereits gelöscht und lediglich Belüftungsmaßnahmen nötig seien. Die Feuerwehr Dingolfing wendete daraufhin und kehrte zur Wache zurück.

Brand Scheune Niederaichbach

Die Feuerwehren Niederaichbach, Wörth, Postau und Dingolfing wurden zum Brand eines Holzschuppen alarmiert. Dieser war direkt an eine Garage bzw. Haus angebaut, auf die das Feuer drohte überzugreifen. Die Feuerwehren Wörth und Niederaichbach nahmen insgesammt 3 C-Rohre zur Brandbekämpfung vor. Durch die Feuerwehr Dingolfing wurde über die Drehleiter mit einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz das Garagendach mit einem Einreißhaken ausgedeckt und auf Glutnester kontrolliert.

Pressebericht auf Idowa

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehren Wörth, Postau und Dingolfing wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Hotel am Luidpoldpark gerufen. Die Erkundung durch die örtlich zuständige Feuerwehr Wörth ergab, dass zwei automatische Melder im Dach und zweiten OG aufgrund von Flexarbeiten ausgelöst hatten. Die Kräfte aus Dingolfing konnten noch während der Anfahrt wenden.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehren Wörth, Postau und Dingolfing wurden nach Wörth mit dem Meldebild „ausgelöster Heimrauchmelder“ alarmiert. Nach Rückmeldung der örtlich zuständigen FF Wörth konnte kein ausgelöster Rauchmelder vorgefunden werden. Die Kräfte aus Dingolfing wendeten noch auf der Anfahrt.

gemeldeter LKW-Brand

Die Feuerwehren Pilsting und Dingolfing wurden zu einem Brand eines LKW Reifen auf die A92 alarmiert. Noch während der Anfahrt meldete die zuständige Feuerwehr Pilsting, dass es sich lediglich um eine leichte Rauchenwicklung an einer stark erwärmten Bremsanlage handelt. Die FF Dingolfing konnte wenden und zur Feuerwache zurückkehren.

Brandmeldeanlage

Die Erkundung ergab, dass bei Reinigungsarbeiten an einem Tank Wasserdampf ausgetreten war und dadurch der optische Melder ausgelöst hatte. Die Feuerwehr kontrollierte den Schutzbereich und stellte die BMA abschließend zurück. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

LKW-Unfall A92

Die Feuerwehren Niederviehbach, Höfen und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit einem im Graben liegenden LKW auf die A92, in Fahrtrichtung München, kurz vor der AS Wörth gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Fahrzeug im Graben stehend vorgefunden, der Fahrer saß im Führerhaus und war wohlauf. Betriebsstoffe liefen nicht aus und es ging keine weitere Gefahr von der Unfallstelle aus. Nach Auskunft des Fahrers war der Sachverhalt bereits von der Polizei aufgenommen und er wartete noch auf ein Bergeunternehmen. Für die Feuerwehren war somit kein Eingreifen erforderlich.

Pressebericht auf Idowa

Gasgeruch

Mit dem Meldebild „Gas/Gefahrstoffaustritt in Gebäude“ wurden die Feuerwehren Dingolfing und Landau (Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz) nach Höll-Ost gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte klagten die Mieter des Reihenhauses über Augenreizungen und gaben an, einen ortsunüblichen Geruch wahrzunehmen. Die insgesamt drei Betroffenen wurden von den anwesenden Kräften des Rettungsdienstes gesichtet und versorgt. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle in Zusammenarbeit mit der Polizei abgesperrt. Insgesamt kamen vier Trupps, zwei davon geschützt mit schwerem Atemschutz, zum Messen mit den Mitteln der Feuerwehr Dingolfing (Mehrgasmessgerät, PID, Gasmesskoffer TG-1) im Gebäude zum Einsatz. Gemeinsam mit dem Bereitschaftsdienst des Gasversorgers konnte schnell die Ursache für den vermeintlichen Gasgeruch festgestellt werden: Im Keller des Wohnhauses war der Motor des Hauswasserwerkes durchgebrannt. Nachdem die Mieter vorsorglich den Gashaupthahn geschlossen hatten, musste dieser vom Energieversorger wieder in Betrieb genommen werden. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden über vorhandene Fenster belüftet, ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich. Neben den Feuerwehren waren folgende Kräfte anwesend: KBI, KBM 2/1, Polizei: Zwei Streifenwägen, einer von der LPI Dingolfing, einer von der APS Wörth, Rettungsdienst: ORGL, ELRD, UG SAN EL: Kater DGF/LAN 12/2, NA: RK DGF, 2x RTW.

Pressebericht auf Idowa

Brandmeldeanlage

Die Erkundung ergab, dass durch einen Defekt an einer Maschine ein Überdruckventil ausgelöst hatte und dadurch Wasserdampf austrat. Die Anlage wurde zur Wartung abgeschaltet.

Tragehilfe Rettungsdienst

Im Eingangsbereich der Kirche war eine ältere Dame gestürzt. Diese wurde beim Eintreffen bereits vom Rettungsdienst versorgt. Mit einer Schaufeltrage wurde die Patientin die Stufen zum RTW verbracht.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Gottfrieding, Sossau, Mamming und Dingolfing wurden zusammen zu einem Verkehrsunfall auf den Autobahnzubringer, Anschlussstelle Dingolfing-Ost, alarmiert. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein PKW, sowie ein Lieferwagen frontal zusammengestoßen waren. Der Kleinwagen stand auf der Fahrstraße, das Fahrzeug des Paketdienstes lag seitlich im Straßengraben. Der Fahrer des Kleinfahrzeugs war im PKW eingeschlossen. Nach Absprache mit dem Rettungsdienst war eine Sofortrettung indiziert. Die FF setzte den Rettungsspreizer ein, um die Fahrertüre zu öffnen, unterstützte den Rettungsdienst bei der Rettung, stellte den dreifachen Brandschutz sicher und band auslaufende Betriebsstoffe. Neben den Feuerwehren waren zwei Rettungswägen, ein Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst und eine Streifenwagenbesatzung der PI Dingolfing vor Ort. Die Einsatzstelle wurde an Ortswehr Gottfrieding übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Wohnungsöffnung

Eine Dame war im Wohnzimmer ihres Hauses erneut gestützt und konnte aus eigener Kraft nicht wieder aufstehen. Die Feuerwehr verschaffte den Rettungsdienstkräften Zugang über die Haustüre, indem das Zylinderschloss mittels Zieh-Fix entfernt wurde. Die Einsatzstelle wurde abschließend an den Rettungsdienst übergeben, nachdem ein neuer Zylinder verbaut und das Haus auf Verschluss kontrolliert war. Eine Streifenwagenbesatzung der LPI Dingolfing war zur Dokumentation des Sachverhalts auch wieder vor Ort.

Brand PKW in Garage

Die Feuerwehren Teisbach, Höfen, Loiching und Dingolfing wurden zusammen zum Brand einer Garage nach Teisbach alarmiert. In einer Einzelgarage brannte ein PKW in voller Ausdehnung. Der Brand drohte auf das Wohnhaus und die angebaute Nachbargarage überzugreifen. Über die Drehleiter wurde mit einem Trupp, geschützt durch schweren Atemschutz das Dach der Garage gekühlt und ein übergreifen verhindert. Durch die Feuerwehren Höfen und Loiching waren 2 Trupps mit 2 C-Rohren bei der Brandbekämpfung in der Garage eingesetzt. Die Garage war durch eine Explosion einsturzgefährdet und konnte nicht betreten werden. Eine aufgefundene Gasflasche wurde gekühlt und anschließend in eine Tonne, gefüllt mit Wasser gelegt. Mittels Mehrzweckzug der Feuerwehr Teisbach wurde der PKW aus der Garage gezogen und komplett abgelöscht. Zeitgleich wurde durch einen zweiten Trupp die Betondecke der Garage gekühlt.

Pressebericht auf Idowa

Großbrand in Wörth

Zu einem Brand in einem Recyclingbetrieb wurde die Feuerwehr Dingolfing zusammen mit weiteren freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Dingolfing-Landau, dem Landkreis und der Stadt Landshut sowie den Werkfeuerwehren BMW vom Standort Dingolfing und Landshut, der Werkfeuerwehr Bayernoil und der Berufsfeuerwehr München, dem THW sowie mehreren Einheiten des Rettungsdienstes nach Wörth gerufen. In dem Betrieb war gelagerter Mischschrott auf einer Fläche von ca. 60×30 und einer Höhe von ca. 8 Metern in Brand geraten. Eine direkt angrenzende Halle war unmittelbar gefährdet. Einhergehend mit dem Brand entstand eine massive Rauchentwicklung, die sich aufgrund der vorherrschenden Wetterlage bis auf den Landkreis Dingolfing ausgebreitet hatte. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing erhielten von der örtlichen Einsatzleitung, Art. 15 BayKatSG wurde ausgerufen, den Auftrag zur Brandbekämpfung auf der Nordseite des Objektes. Gemeinsam mit der Feuerwehr Niederviehbach und den Werkfeuerwehren BMW wurden ein Wenderohr der Drehleiter, ein Wenderohr des BMW Teleskopmast, der Dachmonitor des Tanklöschfahrzeuges und ein tragbarer Schaumwerfer in Betrieb genommen. Insgesamt wurden durch die eingesetzten Einheiten ca. 400.000 Liter Schaummittelwassergemisch auf das Brandgut abgegeben. Als Einsatzstellenversorgung diente die Feuerlöschkreiselpumpe des Tanklöschfahrzeuges. Durch den massiven Löschmitteleinsatz konnte der Brand eingedämmt und die angrenzende Halle gehalten werden. Der Schlauchwagen erstellte insgesamt vier Versorgungsleitungen in das Gewerbeobjekt und errichtete damit eine Schlauchstreche von 1.100 Metern. Der Abrollbehälter Wasser wurde im Pendelverkehr eingesetzt und versorgte ebenfalls die Einsatzstelle mit Löschwasser. Aus einem Tiefbrunnen wurden mit den beiden, bei der Feuerwehr Dingolfing vorgehaltenen Tragkraftspritzen angesaugt und ebenfalls in das Leitungsnetz eingespeist. Zusammen mit den Feuerwehren Reisbach und Frontenhausen wurden wir um 23:26 Uhr mit dem Modul Warnen alarmiert. Durch das Landratsamt Dingolfing-Landau wurden in der Feuerwache Dingolfing die Fahrzeuge koordiniert und die Fahrtrouten ausgegeben, um die betroffenen Anwohner über mobile Lautsprecheranlagen vor der massiven Rauchentwicklung zu warnen. Nachdem der Brand eingedämmt werden konnte, wurde die Einsatzstelle an die Kräfte des Landkreises Landshut übergeben.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

 

Wohnungsöffnung

Laut Alarmmeldung war die Verursacherin während eines Telefongespräches kollabiert und nicht mehr erreichbar. Die Einsatzkräfte stiegen über ein gekipptes Fenster ein und verschafften so dem Rettungsdienst Zugang zur Patientin.

Vollbrand Schreinerei

Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dingolfing wurde zusammen mit den Feuerwehren Höfen, Rampolstetten, Poxau, Marklkofen und Frontenhausen zum Brand einer Schreinerei alarmiert. Die FF unterstützte vor Ort bei der Einsatzleitung. Wasserförderung durch TLF und Wechsellader mit 17.000 Liter unterstützt.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brandmeldeanlage

An einer Anlage war es zum Austritt von Wasserdampf gekommen. Der betroffene Bereich wurde kontrolliert und die Anlage anschließend wieder zurückgestellt. Durch den Betreiber wurde die Meldergruppe deaktiviert.

Verkehrsunfall

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW von der Fahrbahn abgekommen war und gegen eine Straßenlaterne gefahren war. Durch Passanten wurden die Fahrzeuginsassen beim Eintreffen bereits erstversorgt. Durch die Feuerwehr wurde die Frontenhausener Straße in Richtung Frontenhausen gesperrt und der Rettungsdienst bei der Rettung der Personen unterstützt. Betriebsstoffe liefen aus dem PKW nicht aus. Nachdem das Fahrzeug durch den Abschlepper abtransportiert wurde, entfernten die telefonisch verständigten Stadtwerke die defekte Straßenlaterne. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehren Dingolfing und Mamming wurden zusammen zu einem Verkehrsunfall zwischen PKW und LKW auf die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf alarmiert. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass der PKW bis zur A-Säule unter einen Sattelauflieger einer Spedition gefahren war. Beide Fahrzeuge befanden sich auf dem Standstreifen. Der Fahrer war bereits durch den anwesenden Rettungsdienst befreit worden. Die FF sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab, band auslaufende Betriebsstoffe und reinigte anschließend die rechte Fahrspur. Die Überholspur war weiterhin befahrbar. Die Einsatzstelle wurde an die anwesenden Autobahnmeisterei, sowie die Autobahnpolizei übergeben. Die Endreinigung führte eine Straßenkehrmaschine durch. Neben der FF waren noch der Einsatzleiter Rettungsdienst, sowie ein Kreisbrandmeister anwesend.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

erneute Brandmeldeanlage

Unmittelbar beim Einrücken der vorangegangenen Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr Dingolfing über Funk erneut zur Auslösung der Anlage gerufen. Erneut hatte die selbe Meldelinie ausgelöst. Der Melder wurde erneut ohne Feststellung kontrolliert. Nachdem an der Brandmeldezentrale abgelesen werden konnte, dass der Punktrauchmelder innerhalb kurzer Zeit sechs Mal ausgelöst hatte, wurde dieser an der BMZ abgeschaltet. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

Brandmeldeanlage

Die Erkundung ergab, dass die Punktrauchmeldelinie in der Zwischendecke eines Verkaufsraumes ausgelöst hatte. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Schutzbereich des Melders ohne Feststellung, stellten die BMA zurück und übergaben die Einsatzstelle an den Betreiber. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Personenrettung

Telefonische Anforderung zur Rettung einer Person aus dem Arbeitskorb einer Hubarbeitsbühne. Ein Firmenmitarbeiter war, nach einem technischen Defekt an der Bühne, auf ca. 8 Metern Höhe gefangen. Die Einsatzkräfte brachten die Drehleiter in Stellung und verbrachten den Mann wohlauf auf Erdgleiche.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehr Dingolfing wurde durch die ILS Landshut zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Mittelschule alarmiert. Da es sich um eine Hausinterne, nicht aufgeschaltete Anlage handelt, wurde die Polizei über Anwohner informiert. Die PEZ veranlasste dann die Alarmierung der Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der FF hatte die Polizei bereits alle betroffenen Bereiche mit dem ebenfalls anwesenden Hausmeister abgesucht. Ein Eingreifen der FF war nicht erforderlich und konnte somit zur Feuerwache zurückkehren.

Wohnungsöffnung

Die Wohnungstüre wurde mittels Sperrwerkzeug geöffnet. Die anschließende Durchsuchung der Polizei und des Rettungsdienstes ergab, dass die Wohnung leer war. Durch Einsetzen eines neuen Schließzylinders wurde die Wohnungstüre wieder verschlossen.

Wohnungsöffnung

Eine Dame war im Wohnzimmer ihres Hauses gestützt, klagte über starke Schmerzen und konnte aus eigener Kraft nicht wieder aufstehen. Die Feuerwehr verschaffte den Rettungsdienstkräften Zugang über die Haustüre. Nach der Versorgung unterstützten die Einsatzkräfte noch bei der Rettung der Patientin aus dem Gebäude. Die Einsatzstelle wurde abschließend an den Rettungsdienst übergeben, nachdem ein neuer Zylinder verbaut und das Haus auf Verschluss kontrolliert war. Eine Streifenwagenbesatzung der LPI Dingolfing war ebenfalls vor Ort.

Wohnungsöffnung

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte die betroffene Person das Zugangstor selbständig geöffnet. Somit war kein Eingreifen erforderlich.

Brand Hecke

Vor Ort brannte eine Thujenhecke auf ca. 15m Länge. Durch die Anwohner wurden bereits erste Löschmaßnahmen mit Gartenschläuchen unternommen. Mit einem C-Rohr und einem Trupp, geschützt durch schweren Atemschutz wurde der Brand abgelöscht. Durch die massive Hitzeentwicklung wurden durch einen weiteren Trupp die angrenzenden Gebäude mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Eigentümer wurden durch den Rettungsdienst betreut. Vor Ort waren 2 RTW, 1 ELRD, 1 Notarzt und die Polizei.

Brandmeldeanlage

Vor Ort zeigte sich, dass die Meldergruppe 104, Melder 1 ausgelöst hatte. An einer Trocknungsanlage in der nähe trat Wasserdampf aus. Ein Eingreifen war nicht erforderlich. Die Brandmeldeanlage wurde zurück gestellt und dem Betreiber übergeben. Neben der Feuerwehr war auch 1 RTW des Roten Kreuzes und die Polizei vor Ort.

Verkehrsunfall A92

Bereits vor Eintreffen teilte die Feuerwehr Höfen der Integrierten Leitstelle Landshut mit, dass keine Personen eingeklemmt seien. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug konnte direkt nach dem Eintreffen die Einsatzstelle auf Weisung des Einsatzleiters der Feuerwehr Höfen ohne Eingreifen verlassen. Sowohl der Vorwarner, als auch der Verkehrssicherungsanhänger blieben bis zum Einsatzende zur Absicherung gegen den fließenden Verkehr vor Ort. Ein Rettungswagen, sowie eine Polizeistreife waren ebenfalls anwesend.

Küchenbrand

Die Feuerwehren Lengthal, Moosthenning, Dornwang und Dingolfing wurden zu einem Zimmerbrand mit dem Stichwort „Person in Gefahr“ nach Seyfriedsheim gerufen. Noch auf der Anfahrt teilte die ILS Landshut den Einsatzkräften mit, dass insgesamt 12 Personen im Objekt gemeldet waren. Durch die Feuerwehren wurden, unter der Führung des örtlich zuständigen Kommandanten, insgesamt vier Trupps, geschützt mit schwerem Atemschutz zum Absuchen des Gebäudes eingesetzt. Im Erdgeschoß des Wohngebäudes war eine Küche in Brand geraten, durch offen stehende Türen hatte sich der Rauch über die gesamte Wohung im EG ausgebreitet. Durch die eingesetzten Kräfte wurde der Brand, welcher sich auf die Einrichtung der Küche ausgebreitet hatte, innerhalb kürzester Zeit abgelöscht. Im Anschluss wurde das Gebäude entraucht und die, durch den Brand und Rauch stark beschädigte Einrichtung der Küche aus dem Gebäude verbracht. Personen kamen durch den Brandeinsatz nicht zu Schaden. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dingolfing unterstützte den Ortskommandaten bei der Lagekartenführung und bei der Kommunikation mit der ILS. Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Dingolfing versorgte die Kräfte vor Ort mit Löschwasser. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die örtlich zuständige Feuerwehr Lengthal übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Verkehrsunfall A92

Ein Klein-LKW war von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben zum stehen gekommen. Gemäß Alarmmeldung war eine Person eingeklemmt. Nach der Rückmeldung eines Feuerwehrdienstleistenden aus Mamming, der privat vor Ort war, war die Person nicht eingeklemmt. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr, stellten den Brandschutz sicher, retteten die Person zusammen mit dem anwesenden Rettungsdienst mittels Spineboard aus dem Fahrzeug, klemmten die Batterie ab und übergaben die Einsatzstelle abschließend an die anwesende Polizei. Betriebsstoffe traten keine aus.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Radlader stürzt in Kiesweiher

Die Feuerwehr Dingolfing wurde von der Feuerwehr Mamming zu Öl auf Gewässer nachgefordert. Die FF setzte in Absprache mit dem Einsatzleiter Ölschlengel und mehrere Ölfliestücher zum Eindämmen und Aufnehmen des Mediums ein. Beim Einbringen des Bindemittels unterstützte die Wasserwacht mit einem Motorboot. Neben der FF waren auch der BRK Rettungsdienst, die BRK Wasserwacht, der BRK Betreuungsdienst, zwei Polizeistreifen und das Bergeunternehmen mit Schwerlast-Kran vor Ort, um den komplett versunkenen Radlader zu bergen. Personen wurden nicht verletzt.

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Verkehrsunfall A92

Vor Ort wurde ein, auf der Überholspur verunfallter Kleintransporter vorgefunden. Die FF DGF leitete den Verkehr auf den Standstreifen um, band auslaufenden Betriebsstoffe und reinigte die Fahrbahn. Nach Absprache mit der Polizei wurde die BAB kurzzeitig gesperrt und der Unfall PKW auf den Standstreifen verbracht. Im Anschluss erfolgte die Freigabe der restlichen zwei Fahrspuren.

Florianifeier mit Fahrzeugweihe


Stadtpfarrer Martin J. Martlreiter weihte neue Fahrzeuge

Traditionell am ersten Samstag im Mai feierten am 4. Mai 2019 die Stadtfeuerwehren den Tag ihres Schutzpatrons, dem Hl. Florian. Zahlreiche Mitglieder der Wehren Dingolfing, Frauenbiburg, Höfen, Sossau und Teisbach erbaten in der heiligen Messe den Schutz und Segen für die Feuerwehren und deren Dienst zum Wohle der Gemeinschaft.

In diesem Jahr wurden die Feierlichkeiten turnusgemäß von der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing ausgerichtet. Die Stadtfeuerwehr verband mit der traditionellen Florianifeier die Segnung von vier neuen Einsatzfahrzeugen, die in den letzten Jahren in Dienst gestellt worden sind.

Nachdem sich die Ehrengäste und die Kameradinnen und Kameraden der fünf Stadtfeuerwehren an der Dingolfinger Feuerwache eingefunden hatten, konnte mit musikalischer Untermalung durch die Dingolfinger Stadtmusikanten der Marsch in Richtung Stadtpfarrkirche St. Johannes angetreten werden. Dort wurden vier Einsatzfahrzeuge durch Stadtpfarrer Martin Martlreiter mit dem kirchlichen Segen ausgestattet. Auf Hochglanz poliert und festlich geschmückt erhielten der Kommandowagen, ein Mannschaftstransporter, ein Tanklöschfahrzeug und ein Einsatzleitwagen ihre Weihe.

Kommandant Stefan Klein stellte die Fahrzeuge kurz vor: Am längsten in Dienst der Stadtfeuerwehr steht der Kommandowagen. Er dient vorwiegend den Kommandanten zur Anfahrt sowie zur schnellen Erkundung von Einsatzstellen. Der Mannschaftstransportwagen wurde 2015 in Dienst gestellt und ist, wie der Name schon sagt, zum Transport von Mannschaft und Gerät bestimmt. Ebenfalls 2015 erhielt die Stadtfeuerwehr das Tanklöschfahrzeug TLF4000. Dieses imposante Fahrzeug ist mit seinem 4.000 Liter-Wassertank in der Lage, die Wasserversorgung bei Bränden auch weitab vom nächsten Hydranten sicherzustellen. Mit der fest eingebauten Schaumzumischanlage und einem Schaummittelvorrat von 800 Litern kann auf Knopfdruck sofort Schaum erzeugt werden. Wasser und Schaum können mit einem fest auf dem Dach montierten Wasserwerfer ausgebracht werden. Jüngstes Mitglied im Fuhrpark ist der Einsatzleitwagen, der ausgestattet mit umfangreichen Kommunikationsmitteln zur Einsatzführung vor Ort bestimmt ist. Von diesem Fahrzeug aus erfolgt die Leitung, Organisation und Koordinierung der Einheiten an der Einsatzstelle. Mit Ausnahme des Mannschaftstransportwagens, der allen Stadtfeuerwehren zur Verfügung steht, handelt es sich bei den anderen Fahrzeugen um Ersatzbeschaffungen.

Im anschließenden Gottesdienst wurde die heilige Messe zu Ehren des Schutzpatrons zelebriert. Stadtpfarrer Martin Martlreiter unterstrich dabei, dass die Feuerwehren mit dem bekannten Motto „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr“ geradezu beispielhaft christliche Werte mit Leben erfüllten.

Nach dem Ende des Gottesdienstes versammelte man sich im Gasthaus Bubenhofer, wo sich Bürgermeister Josef Pellkofer und Kreisbrandrat Josef Kramhöller bei den anwesenden Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement bedankten.

1.000 Besucher beim Maibaumfest


Besucherrekord beim Grillfest

Das Maibaumfest der Feuerwehr war gut besucht, denn wie immer wird der Maibaum mit Schwaiberl aufgestellt.

Die Feuerwehr feierte ihr Maibaumfest mit einem Besucherrekord: Rund 1.000 Dingolfinger – so viel wie noch nie – haben am 1. Mai das schöne Wetter und das Rund-um-Wohlfühlprogramm der Feuerwehr genossen.

Wie immer hat es den beliebten Rollbraten vom Holzkohlengrill gegeben, dazu Würstl und Steak und den „weltbesten Kartoffelsalat aus Niederbayern“, wie eine Besucherin gesagt hat. Mit einem Wasserburger Bier vom Fass hat die Feuerwehr mit ihrem bewährten Maibaumteam die Besucher verwöhnt. Dazu ein Kuchenbuffet mit sage und schreibe 61 hausgemachten Kuchen, die ratzeputz aufgegessen worden sind.

Das Highlight war wie immer das Aufstellen des Maibaums, der in diesem Jahr von Elisabeth Saller gestiftet wurde. Michael Kolmeder, Vorsitzender der Feuerwehr Dingolfing,bedankte sich bei ihr mit einem bunten Blumenstrauß.

Vielleicht wirkt der Bittgang nach Altötting von Bürgermeister Josef Pellkofer zum 150. Gründungsfest noch nach, denn das Wetter war einfach perfekt.

Vollbrand Garage

Die Feuerwehren Dingolfing und Sossau wurden zu einem Garagenbrand in die Szarstraße gerufen. Noch auf der Anfahrt teilte die integrierte Leitstelle Landshut den Einsatzkräften über Funk mit, dass sich das Schadenereignis nach Eingang weiterer Notraufe bereits auf zwei angrenzende Wohnhäuser auszubreiten drohte. Schon von weitem war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die Feuerwehren von den Besitzern des Hauses auf der Straße empfangen. Eine Person klagte über gesundheitliche Beschwerden, wurde von der Feuerwehr betreut und umgehend dem Rettungsdienst zugeführt. Der voll entwickelte Brand hatte sich von der Garage bereits auf einen direkt angebauten Schuppen ausgebreitet. Durch die Einsatzkräfte wurde umgehend ein Löschrohr als Riegelstellung zur Verhinderung einer Ausbreitung auf das direkt angrenzende Wohnhaus aufgebaut, ein weiteres Lösch- und ein Schaumrohr kamen im Innenangriff zum Einsatz. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und zusätzlich zwei weitere Löschrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nachdem die massiven Löschmaßnahmen rasch Wirkung zeigten, konnte das Schadenszenario auf das vorgefundene Maß begrenzt werden. Im Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus, dass div. Betriebsstoffe in größerer Menge im Brandobjekt gelagert wurden. Nachdem das Feuer in Gewalt war, wurde das teilweise eingestürzte Dach der Garage entfernt und das Dach des angebauten Schuppens geöffnet um auch dort eine gezielte Brandbekämpfung durchführen zu können. Zum Auffangen der Betriebsstoffe, welche mit dem Löschwasser aus der Garage gespült wurden, kamen in einem Gulli direkt auf dem Grundstück mehrere Ölfliestücher zum Einsatz und Bindemittel wurde aufgestreut. Über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dingolfing wurde neben der Unterstützung des Einsatzleiters und der Lagekartenführung der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Dingolfing an die Einsatzstelle beordert um die teilweise abgebrannte Stromversorgung zu prüfen und die Kläranlage der Stadt Dingolfing verständigt um eine nahegelegene Hebeanlage auf Kontamination mit Öl zu überprüfen. Von der Landkreisführung war der zuständige KBM vor Ort. Vom Rettungsdienst waren neben dem Einsatzleiter Rettungsdienst zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Stelle. Die Polizei Dingolfing entsandte eine Streife zur Schadenaufnahme. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Besitzer übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Verkehrsunfall A92

Beim Eintreffen des KdoW stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen Auffahrunfall mit Blechschaden und austretendem Kühlwasser handelte. Die Absicherung übernahm die Autobahnpolizei. Die Fahrzeuge der FF konnten ohne Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

Landolfing – Eine Stadt voller Kinder


28. Auflage der Kinderstadt fand nach Umbau des Gymnasiums wieder in Dingolfing statt

Ein ungewöhnliches Bild bot sich am Samstag in den Räumen des Dingolfinger Gymnasiums: 48 Stationen waren im Erdgeschoss und im Außengelände aufgebaut, darunter auch ein „Arbeitsamt“, eine Bank und ein „Landolfing-Shop“.

In der Minispielstadt Landolfing konnten die rund 350 Kinder in die Rolle der Erwachsenen schlüpfen: Um sich etwas Schönes kaufen zu können, mussten sie erst ihr eigenes Geld verdienen. Die Spielstadt hat eine eigene Währung, die „Landolfing-Euros“ oder kurz L-Euros. Bevor sich die Kinder ihre erste Arbeitsstelle selbst aussuchen durften, wurde die Minispielstadt offiziell eröffnet.

„Zum 28. Mal wird Landolfing veranstaltet und seit 28 Jahren bin ich auch schon Landrat“, erinnerte sich Heinrich Trapp. Über die große Resonanz freute er sich besonders, weil auch er in diesem Jahr aktives Teammitglied war, indem er den Kindern die hohe Kunst der Fotografie beibrachte. „Eine Veranstaltung mit so einem vielfältigen und spannenden Programm organisiert sich nicht von selbst. Ein großer Dank gebührt Regina Hurmer und ihrem Organisationsteam“, so Bürgermeister Josef Pellkofer. Auch Helmut Ettengruber, Schulleiter des Gymnasiums und seine Stellvertreterin Elisabeth Rembeck zeigten sich erfreut: „Nach Jahren der Abstinenz wegen der Umbaumaßnahmen kann Landolfing nun auch im Dingolfinger Gymnasium stattfinden.“ „Zum ersten Mal seit 2007 sind wir wieder in Dingolfing“, erklärte Regina Hurmer. Nach einer kurzen Erklärung des Tagesablaufs gab sie das Wort zurück an Landrat Heinrich Trapp, der den Startschuss für die Minispielstadt gab.

Um ihr erstes eigenes Geld zu verdienen, konnten die Kinder auswählen zwischen Jobs in den Bereichen Dienstleistung, der Kinderhochschule und den Werkstätten. Die Arbeitszeiten variierten zwischen 15 Minuten und einer Stunde und jeder Job durfte nur einmal ausprobiert werden. Der Verdienst bewegte sich, je nach Beschäftigung und Dauer, zwischen einem und drei L-Euro. Nach Beendigung einer Arbeit mussten die Kinder zum Arbeitsamt gehen und sich dort eine neue Stelle suchen, denn Arbeitslose gibt es in Landolfing nicht.

Doch wohin mit dem hart verdienten Geld? Von den Spielscheinen konnten sich die Arbeitskräfte zum Beispiel Kuchen oder Getränke im Bistro kaufen, Spielsachen oder Gebasteltes im Landolfing-Shop erwerben oder sich ein wenig Entspannung in der Beauty-Farm, der Cocktailbar oder dem Nagel-Studio gönnen. Auch kleine Tattoos konnte man sich per Airbrush aufsprühen lassen.

Für die 48 Stationen ließen sich die Organisatoren im Vorfeld einige einfallen. Im Außenbereich warteten die Feuerwehr und die „Flitzenden Sanis“ darauf, den Kindern ihre Arbeit näherzubringen. Um für Recht und Ordnung in der Mini-spielstadt zu sorgen, bildete die Polizei zahlreiche Anwärter aus und dafür, dass die wohlverdienten Löhne fristgerecht ausgezahlt werden, waren die kleinen Bankangestellten der Sparkasse zuständig. Die Stadtverwaltung war außerdem regelmäßig auf der Suche nach Arbeitskräften für die Müllabfuhr, die sich darum kümmern, dass Landolfing eine saubere Stadt bleibt.

Eine Kinderhochschule durfte ebenso nicht fehlen. Diese enthielt ein Forscherlabor, das Fotostudio mit Heinrich Trapp, eine Fußballschule und eine Medizinische Fakultät. Darüber hinaus konnten die kleinen Landolfinger ihr handwerkliches Können in den Werkstätten beweisen: Armbänder knüpfen, Einhorn-Knetseife herstellen, Körbe flechten oder Seidenkissen bemalen – der Fantasie waren nahezu keine Grenzen gesetzt.

Brandmeldeanlage

Beim Eintreffen an der Einsatstelle war die Brandmeldeanlage bereits durch den Betreiber zurückgestellt. Eine Erkundung des Schutzbereich war ohne Feststellung. Die über das Freischaltelement ausgelöste Anlage wurde zurückgestellt und dem Betreiber übergeben.

„Ich will Leuten in Not helfen können“


„Quereinsteiger“ der Feuerwehr Dingolfing erklären, warum sie der Wehr beigetreten sind.

Um aktives Mitglied zu werden, muss man nicht den klassischen Weg über die Jugendfeuerwehr gehen. Die Feuerwehr Dingolfing sucht weiterhin nach Mitgliedern: Jeder zwischen 12 und 50 Jahren kann der aktiven Mannschaft beitreten.

Mehrere Türöffnungen, ein Wohnhausbrand, zwei Waldbrände, ein Industriebrand, ein Verkehrsunfall, ein Dachstuhlbrand und zwei Alarmierungen durch eine Brandmeldeanlage – blickt man auf die Liste der letzten Einsätze, wird klar, wie oft und vielfältig die Kräfte der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen alleine im April gefordert waren.

Unerlässlich sind dafür zahlreiche aktive Mitglieder, die nicht nur während ihrer Freizeit rufbereit, sondern auch dementsprechend geschult sind und in jedem Moment wissen, welcher Handgriff als Nächstes erforderlich ist. Genau aus diesem Grund wird die Jugendarbeit bei den örtlichen Wehren ganz groß geschrieben. Doch nicht nur Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren können der Feuerwehr beitreten, auch ohne vorher Teil der Jugendfeuerwehr gewesen zu sein, kann man aktives Mitglied werden. Das beste Beispiel ist die Feuerwehr Dingolfing: Ende 2017 konnten sieben „Quereinsteiger“ begrüßt werden.

„Ich will Leuten in Not helfen können“, antwortet die 18-jährige Laura Mißlinger auf die Frage, was sie dazu bewegt habe, der Feuerwehr beizutreten. Die Kfz-Mechatronikerin war sich anfangs nicht ganz sicher, ob sie als Frau mit den größtenteils männlichen Kameraden mithalten könne, „aber ich wurde ganz toll aufgenommen. Außerdem habe ich zusammen mit Anna angefangen, dann fiel es mir noch leichter.“

Gemeint ist die 19-jährige Anna Gillig. „Ich komme aus einer Feuerwehrfamilie, deswegen wollte ich auch unbedingt zur Feuerwehr.“ Wenn sie im Einsatz mit ihrem Vater ist, „schafft er an“, sagt sie. Generell fühle sich aber die ganze Feuerwehrgemeinschaft sehr familiär an, weil jeder jeden kennt und teilweise mehrere Generationen aus den jeweiligen Familien in der gleichen Feuerwehr sind. „Wir sind alle eine große Familie.“

Auch drei Rettungsdienstler hat es zur Feuerwehr verschlagen: Benedikt Erdt, Xaver Knott und Adrian Stiegler. Während Benedikt und Xaver beim BRK-Kreisverband Dingolfing-Landau tätig sind, arbeitet Adrian in der Integrierten Leitstelle in Landshut. Weil sie während der Arbeit öfter in Kontakt mit der Feuerwehr gekommen sind, wollten sie sich deren Arbeit einfach mal näher anschauen. „Ich habe durch die Feuerwehr noch mal ein anderes Verständnis für die Arbeit im Rettungsdienst gewonnen. Außerdem sind die Aufgaben bei der Feuerwehr sehr vielfältig und man unterstützt sich gegenseitig“, sagt Benedikt. Trotzdem trenne man BRK und Feuerwehr voneinander: „In der Arbeit geht es um die Patientenbetreuung, bei der Feuerwehr um die Rettung“, erklärt Xaver. Auch Adrian hat mit der Wehr sehr gute Erfahrungen gemacht: „Wenn man beispielsweise beim Verkehrsunfall nach mehr Ausleuchtung gefragt hat, war diese in wenigen Sekunden da. Deswegen wollte ich mir die ganze Feuerwehr-Maschinerie und die Abläufe selbst ansehen.“

Tim Nussbaumer kannte die Arbeit der Feuerwehr schon vorher. Nachdem er von Steinberg nach Dingolfing gezogen ist, wechselte er zur Dingolfinger Wehr. „Mich hat die Herausforderung gelockt, von einer kleineren zu einer größeren Feuerwehr zu wechseln“, sagt der 23-Jährige. Während der Arbeit im Schichtsystem könne er zwar nicht ausrücken, aber bei einer Feuerwehr dieser Größe, habe man immer Einsätze.

Der letzte im Bunde ist der 24-jährige Maximilian Trippl. Für ihn waren zwei Gründe entscheidend, Mitglied der Feuerwehr zu werden: „Zum einen möchte ich Helfen können, egal an welche Stelle und zum anderen ist die Feuerwehr ein sozialer Anknüpfungspunkt. Während der Übung und auch bei Einsätzen hat man immer wieder Kontakt zu den Kameraden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl schafft Verbindungen, die auch dann im Einsatz tragen, wenn die letzten Reserven gefordert werden.“

Nun, knapp eineinhalb Jahre nach dem Beitritt der „Quereinsteiger“ wird es an diesem Wochenende ernst: „Gruppe zur Leistungsprüfung antreten!“, lautet dann das Kommando des Gruppenführers. Knoten und Stiche, Verkehrsabsicherung, Wasserentnahme aus dem Hydranten, Strahlrohre und das Kuppeln einer Saugleitung mit vier Saugschläuchen – jeder Handgriff muss sitzen. Geprüft wird auf Zeit, weil im Ernstfall jede Sekunde zählt.

„Wir üben so intensiv, weil wir das Handwerkszeug soweit intus haben müssen, dass wir uns beim Einsatz um das eigentliche Geschehen kümmern können“, erklärt Stellvertretender Kommandant Stefan Fischer, der selbst seit 25 Jahren Mitglied der Feuerwehr ist.

Schon nach ungefähr zwei Jahren Ausbildung seien die „Quereinsteiger“ in der Regel voll einsatzfähig. Doch nicht nur die Quereinsteiger müssen regelmäßig üben. Der Ausbildungsplan der Dingolfinger Wehr ist gut gefüllt: Mittwochs wird mit der Jugend und den Maschinisten geübt, freitags für die Modulare Truppausbildung und einmal im Monat wird ein Zusatzkurs am Samstag für diejenigen angeboten, die während der Woche keine Zeit haben. Für die Leistungsprüfung am Wochenende stehen die Zeichen jedenfalls gut, denn am Ende der Übung gab es für die gesamte Gruppe Lob vom Stellvertretenden Kommandanten: „Ihr habt’s super gearbeitet!“ Belohnen kann sich die Truppe dann am 1. Mai, wenn das traditionelle Grillfest gefeiert und der Maibaum aufgestellt wird.

Trotz der Quereinsteiger sucht die Feuerwehr Dingolfing immer nach neuen Mitgliedern. Jeder, der einen Dienst für die Gesellschaft leisten möchte und zwischen zwölf und 50 Jahre alt ist, kann sich über die Homepage www.feuerwehr-dingolfing.de/kontakt melden oder sich einfach Mittwoch oder Freitag ab 18 Uhr in der Feuerwache einfinden. Auch über weitere Feuerwehrfrauen in den eigenen Reihen würde man sich freuen.

PKW-Brand auf A92

Die Feuerwehren Pilsting, Landau und Dingolfing wurden zu einem PKW-Brand auf die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf alarmiert.Vor Ort zeigte sich, dass der PKW am Autobahnparkplatz Pilstinger Moos noch von der Autobahn abfahren konnte und dort zum stehen kam. Die Löscharbeiten wurden durch die Feuerwehr Pilsting durchgeführt. Durch die Feuerwehr Dingolfing wurde für die Dauer der Arbeiten der Parkplatz mit dem VSA gesperrt. Die Vorabsicherung wurde durch den Versorgungs-LKW übernommen.

gemeldete Türöffnung

Zwei Privatpersonen wurden versehentlich im Gebäude eingesperrt, eine weibliche Person hatte bereits leichte Panik. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte kam ein, durch die Feuerwehrfahrzeuge aufmerksam gewordener Nachbar zur Hilfe und befreite die beiden Eingeschlossenen. Somit war ein Tätigwerden der Feuerwehr nicht erforderlich.

Wohnungsöffnung

Vor Ort wurden die Einsatzkräfte von der Mitteilerin auf der Straße empfangen. Die Dame gab an, dass sie sich aus der Wohnung ausgesperrt hätte, sich im Objekt ein Hund befand und sie niemanden erreichen könne der ihr den Zutritt zur Wohnung ermöglichen könne. Die Feuerwehr Dingolfing verschaffte sich über ein offenstehendes Fenster gewaltfreien Zutritt zum Objekt und öffnete der Betroffenen die Wohnungstüre von innen. Nach einer kurzen Übergabe der Einsatzstelle an die Mieterin konnten die Kräfte abrücken.

Brand Wohnhaus in Eichendorf

Die Feuerwehren Eichendorf, Adldorf, Wisselsdorf, Hartkirchen, Wallerfing, Landau, Wallersdorf, Höfen und Dingolfing wurden zu einem ausgedehnten Wohnhausbrand nach Berg in der Gemeinde Eichendorf gerufen. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing unterstützten die Feuerwehren vor Ort mit dem Einsatzleitwagen, stellten den AB-Wasser zur Einsatzstellenversorgung und als Puffer für Löschmittel bereit. Das Tanklöschfahrzeug wurde zusammen mit weiteren wasserführenden Fahrzeugen aus der Dispogruppe zum Wassertransport eingesetzt.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brand Böschung

Vor Ort zeigte sich, dass ein Grünstreifen neben einem Radweg auf einer länge von ca. 20m und einer breite von ca. 50cm brannte. Ein HLF der BMW Werkfeuerwehr, dass den Brand zufällig entdeckte unternahm bereits erste Löschmaßnahmen. Durch die Feuerwehr Dingolfing wurde mit den Schnellangriff des Löschgruppenfahrzeugs und des Tanklöschfahrzeug die Fläche eingewässert und Glutnester abgelöscht.

Waldbrand

Die Feuerwehr Dingolfing wurde im Modul Wassertransport mit mehreren Tanklöschfahrzeugen nach Holzschneid alarmiert. Nachdem sich die Lage vor Ort bereits vor dem ausrücken entspannte konnten die Fahrzeuge am Standort verbleiben.

Pressebericht im Wochenblatt

Waldbrand

Zusammen mit mehreren wasserführenden Fahrzeugen im Modul Wassertransport wurden wir nach Dietlsberg alarmiert. Mit dem Abrollbehälter Wasser wurde die Wasserversorgung bei einem größeren Waldbrand sichergestellt. Das TLF 4000 unterstützte beim eingerichteten Pendelverkehr und verbrachte Löschwasser an die Einsatzstelle.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Brand Industrie Wörth

Die Feuerwehren Wörth, Postau, Niederaichbach, Niederviehbach und Dingolfing wurden zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung auf dem Gelände der Fa. Koslow gerufen. Im Bereich einer Schredderanlage war es zum Brand von Schrott und der zugehörigen Förderanlage inkl. der Einhausung gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens bereits ein Löschrohr vorgenommen und damit begonnen, den in der Anlage in Brand geratenen Schrott auszuräumen. Die örtlich zuständige Feuerwehr Wörth nahm ein Kombischaumrohr zur Brandbekämpfung vor, die Feuerwehr Niederaichbach erstellte eine Löschwasserversorgung und von der Feuerwehr Dingolfing kam ein Trupp, geschützt mit schwerem Atemschutz, mit einem Löschrohr, vorgenommen über die Drehleiter im Innenangriff zum Ablöschen div. Glutnester in der Einhausung der Schredder- bzw. Förderanlage zum Einsatz. Innerhalb kürzester Zeit zeigten die Löschmaßnahmen Wirkung, so dass der Einsatz der Feuerwehren bis auf die FF Wörth beendet werden konnte. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben. Von der Landkreisführung der FF Landshut waren der KBR, der zuständige KBI und der zuständige KBM vor Ort.

Pressebericht auf Idowa

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehren Höfen und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit mehreren PKW und mehreren beteiligten Personen auf die A92, in Fahrtrichtung Deggendorf, zwischen den AS Dingolfing-West und Dingolfing-Mitte gerufen. Noch auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich die Unfallstelle entgegen der Erstmeldung in der selben Fahrtrichtung zwischen den AS Dingolfing-Mitte und Dingolfing-Ost befand. Mehrere PKW waren kollidiert und kamen auf beiden Fahrspuren zum stehen. Insgesamt waren 8 Personen betroffen. Noch auf der Anfahrt meldete das TLF der Feuerwehr Höfen über Funk, dass es einen Folge-Unfall gegeben habe. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Dingolfing, in Zusammenarbeit mit der Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges der Feuerwehr Höfen übernahmen die Absicherung, im Anschluss die Sicherstellung des Brandschutzes, die Aufnahme auslaufender Betriebsstoffe sowie die Straßenreinigung und Beseitigung der insgesamt fünf (davon ein LKW) beteiligten Fahrzeuge. Für die Dauer der Arbeiten wurde die BAB komplett gesperrt. Die Besatzung des Versorgungslastkraftwagens der Feuerwehr Dingolfing wurde zur Absicherung und Erstversorgung des am Folgeunfall betroffenen Personen und Fahrzeuge beordert. Noch im Verlauf des Einsatzes ereignete sich ein weiterer Unfall im Bereich der AS Dingolfing-Mitte. Zur Absicherung und Erstversorgung betroffener Personen wurde erneut der Versorgungslastkraftwagen der Feuerwehr Dingolffing entsandt und zur weiteren Abarbeitung dieser Unfallstelle die FF Niederviehbach alarmiert. Die FF Wörth/Isar wurde zur Sperrung der BAB und Ausleitung des Verkehrs an der AS Dingolfing-West nachalarmiert. Nachdem alle Verletzten der drei Unfallstellen in entsprechende Rettungsmittel verbracht und abtransportiert wurden, die Unfallstellen beseitigt bzw. auf den Standstreifen verlagert und die drei Einsatzstellen an die Polizei übergeben wurden, konnten alle eingesetzten Feuerwehren abrücken und die Ausleitung an der AS Dingolfing-West aufgehoben werden. Insgesamt waren an den drei Unfallstellen neun PKW und zwei LKW beteiligt.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brand Dachstuhl

Die Feuerwehren Dingolfing, Mamming und Gottfrieding wurden zu einem Dachstuhlbrand in die Rosenau alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass im Dachstuhl eines Wohnhauses ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr Mamming war beim Eintreffen bereits mit dem C-Rohr auf dem Dach beim ablöschen des Brandes. Durch die Feuerwehr Dingolfing wurde über die Drehleiter zusätzlich ein D-Rohr zum ablöschen der Glutnester vorgenommen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz unterstützte beim ausdecken des Daches und abtragen des Dämmmaterials. Der Einsatzleitwagen führte in Absprache mit dem Einsatzleiter die Lagedokumentation und die Verständigung weiterer Kräfte durch. Durchgeführte Messungen im Obergeschoß verliefen ohne Feststellung.

Pressebericht im Wochenblatt

Brandmeldeanlage

Durch einen automatischen Brandalarm wurde die Feuerwehr Dingolfing erneut zur Fa. Develey gerufen. Die Meldelinie hatte im Hallenbereich ausgelöst. Die sofortige Nachschau der Einsatzkräfte zusammen mit dem Betreiber ergab, dass der Melder aufgrund von Wasserdampf, welcher bei Reinigungsarbeiten entstanden war, ausgelöst hatte. Der Betreiber nahm die betroffene Meldegruppe für die Dauer der Arbeiten außer Betrieb, die Feuerwehr stellte die Brandmeldeanlage an der BMZ zurück.

Brandmeldeanlage

Der Schutzbereich der Anlage sowie das Alarmventil wurden durch die Einsatzkräfte zusammen mit dem Betreiber ohne Feststellung kontrolliert. Abschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und die Einsatzstelle an die anwesenden Objektverantwortlichen übergeben.

Verkehrsunfall A92

Zusammen mit der Feuerwehr Pilsting wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die A92, Fahrtrichtung Deggendorf, auf Höhe der Ausfahrt Landau a.d. Isar alarmiert. Die FF führte eine Vorwarnung der Verkehrsteilnehmer durch und sicherte die Unfallstelle mittels Verkehrssicherungsanhänger ab.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Thürnthenning, Ottering, Lengthal, Mengkofen und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit PKW-Überschlag alarmiert. Noch während der Anfahrt bestellte der Einsatzleiter der Feuerwehr Ottering die anrückenden, weiteren Feuerwehren ab.

Pressebericht im Wochenblatt

Brand PKW auf A92

Die Feuerwehren Höfen und Dingolfing wurden zu einem PKW Brand auf die A92, auf Höhe der AS Dingolfing-West, gerufen. Das Fahrzeug wurde am Straßenrand stehend vorgefunden, der Besitzer war bereits ausgestiegen und unverletzt. Im Bereich des Motorraumes war eine starke Erwärmung sowie eine leichte Rauchentwicklung feststellbar. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer wurde, nachdem Löschversuche mit dem Schnellangriff und einem Handfeuerlöscher nicht den gewünschten Erfolg brachten, die Motorhaube mittels hydr. Rettungsgerät (der Öffnungsmechanismus war defekt) gewaltsam geöffnet und der Brand im Motorbereich von einem Trupp, geschützt mit schwerem Atemschutz, mit einem Löschrohr abgelöscht. Die Fahrzeugbatterien wurden abgeklemmt und die Einsatzstelle an die anwesende Polizei übergeben. Für die Dauer wurde der Wirkungsbereich der Kräfte mittels Verkehrssicherungsanhänger und Pylonen abgesperrt.

Brand Keller in Griesbach

Die Feuerwehren Griesbach, Englmannsberg, Steinberg, Reisbach und Dingolfing wurden zu einem Zimmerbrand in einem Wohngebäude nach Griesbach alarmiert. Vor Ort zeigte sich eine starke Verrauchung im Keller. Ursache hierfür war ein Brand in der Stromverteilung. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Von der FF Dingolfing war ein Dreiertrupp mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Wohnungsöffnung

Anforderung durch die Polizei zu einer Person in Wohnung. Die Wohnung wurde mittels Tool gewaltsam geöffnet. Die sich in der Wohnung befindende Person wurde dem Rettungsdienst übergeben. Nach dem Verbau eines neues Schlosses wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Chemikalien-Anzüge zum Straubinger Eisstadion verbracht

Telefonische Alarmierung über die ILS Straubing zur Unterstützung mit Chemikalienschutzanzügen zu einem Ammoniakaustritt im Straubinger Eisstadion. Mittels des Mannschaftstransportwagens wurden vier CSA Form III zur Einsatzstelle nach Straubing verbracht.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brand Geräteschuppen

Die Feuerwehren Frauenbiburg und Dingolfingwurden ins Brunnerfeld zu einem Dachstuhlbrand gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein direkt neben einem Doppelhaus angebauter Geräteschuppen in Brand geraten war. Die Hitze und die brandbedingte Rauchentwicklung waren so groß, dass vom Wohngebäude bereits Rolladen geschmolzen und eine Fensterscheibe geborsten war. Am Dachstuhl des Wohnhauses waren bereits, aufgrund der starken Rauchentwicklung und dem Wärmestau, Rußablagerungen zu erkennen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dingolfing nahmen mit zwei Trupps, geschützt durch schweren Atemschutz, jeweils ein Löschrohr zur Brandbekämpfung und als Widerstandslinie vor. Die Feuerwehr Frauenbiburg errichtete ein weiteres Löschrohr als Widerstandslinie auf der rückwärtigen Gebäudeseite. Vorsorglich wurde die Drehleiter mit dem Wenderohr in Stellung gebracht. Die Wasserversorgung wurde über das vorhandene Hydrantennetz aufgebaut. Die Maßnahmen zeigten schnell Wirkung, so dass der Brand auf das vorgefundene Maß begrenzt werden konnte. Die Verursacherin wurde kurz vom Rettungsdienst, der mit einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie drei Rettungswägen und dem Einsatzleiter RD vor Ort war, gesichtet. Weitere Personen waren nicht betroffen. Nachdem das Feuer in Gewalt war, öffneten die Einsatzkräfte teile des Holzgeräteschuppens mit der Motorkettensäge um restliche Glutnester ablöschen zu können. Eine abschließende Nachschau mit der Wärmebildkamera blieb ohne Feststellung. Vorsorglich wurde die Stromversorgung vom Haus zum Geräteschuppen getrennt. Wärhend der Dauer der Arbeiten waren Teile des Fasanen- und des Bussardweges komplett gesperrt. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Brandmeldeanlage

Noch vor dem Ausrücken kam die Rückmeldung der Leitstelle, dass es sich um Wasserdampf handle. Durch den ausrückenden KdoW zum Rückstellen der Anlage wurde der Betroffene Bereich kontrolliert.

Rauchentwicklung

Die Feuerwehren Wörth, Ahrain, Postau, Niederaichbach, Unholzing, Grießenbach, Niederviehbach und Dingolfing wurden zusammen zum Brand in einem Recyclingbetrieb in Wörth alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurden die Kräfte durch die örtlich zuständige FF abbestellt.

Brand Schreinerei

Die Feuerwehren Dingolfing, Höfen, Sossau und Frauenbiburg wurden zum Brand einer Maschine mit Ausbreitung auf die Filter-, Bunker- und Absauganlage zur Schreinerei Zeilhofer gerufen. Im EG der Schreinerei waren in der „Hacker“ Anlage Holzabfälle in Brand geraten. Über die Absauganlage hatten sich Funken und Rauch im zugehörigen Rohrleitungssystem bis in den Filter auf dem Dach ausgebreitet. Anwesende Personen wurden nicht verletzt bzw. gefährdet. Die Einsatzkräfte der genannten Feuerwehren löschten den Brand im EG mit zwei Trupps, geschützt durch schweren Atemschutz, mit zwei C-Löschrohren ab. Auf dem Dach wurde über die Drehleiter, durch zwei weitere Trupps eine Brandbekämpfung der Glutnester in der Filteranlage vorgenommen. Zugehörige Lüftungsleitungen wurden in Abstimmung mit dem Betreiber demontiert, kontrolliert und gezielt ausgeräumt. Die im Gebäude entstandene Rauchentwicklung wurde durch den Einsatz zweier Drucklüfter beseitigt. Zur Wasserversorgung kam das TLF der Feuerwehr Dingolfing zum Einsatz. Vorsorglich wurde eine Versorgungsleitung aus dem Bereich Sportpark aufgebaut. Der Einsatzleitwagen der FF Dingolfing übernahm die Koordination der anwesenden Kräfte vor Ort. In bester Zusammenarbeit mit dem Betreiber, dem anwesenden Personal des Rettungsdienstes (4 RTW, 2 NEF, ELRD) und der Polizei konnte das Schadenausmaß auf die vorgefundene Situation begrenzt werden. Ein Wasserschaden ist aufgrund der umsichtigen Löscharbeiten nicht entstanden. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben, dieser führte im Verlauf des Tages weitere Nachkontrollen durch und wurde instruiert, im Bedarfsfall die Feuerwehr zu Informieren oder einen erneuten Notruf abzusetzen.

Pressebericht auf Idowa

LKW-Verkehrsunfall A92

Laut Mitteiler war ein LKW mit stark demoliertem Führerhaus an der Mittelleitplanke zum Stehen gekommen. Unklar war, ob jemand im Führerhaus eingeklemmt war und ob weitere Fahrzeuge oder Personen beteiligt waren. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein kleiner Lastkraftwagen, nach einem technischen Defekt an der Bremsanlage, ohne Beladung neben der Mittelleitplanke stehend vorgefunden. Der Fahrer war bereits ausgestiegen und unverletzt. Betriebsstoffe liefen nur sehr geringfügig aus, die Mittelleitplanke war stark deformiert und Erde sowie die Bepflanzug der Fahrbahntrennung und Fahrzeugteile lagen über beide Fahrspuren verteilt. Die Feuerwehr leitete den fließenden Verkehr auf die Standspur um, stellte den Brandschutz an der Unfallstelle sicher, band auslaufende Betriebsstoffe und zog den LKW, nach einer kurzen Vollsperrung, auf den Standstreifen. Abschließend wurde die Unfallstelle an die anwesende Polizei und Autobahnmeisterei übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brand Landwirtschaft

Die Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dingolfing wurde zusammen mit den Feuerwehren Frontenhausen, Rampoldstetten, Marklkofen und Höfen (AB-A) zu einem Brand in einem offenen Hackschnitzellager alarmiert. Bis zum Eintreffen am Einsatzort war bereits durch die Ortsfeuerwehr „Feuer aus“ gemeldet worden. Nach kurzer Absprache mit dem Einsatzleiter konnte wieder abgerückt und zum Standort zurückgekehrt werden.

Verkehrsunfall A92

Ein PKW hatte einen LKW Sattelzug touchiert und sich im Anschluss in der Mittelleitplanke verkeilt. Teile beider Fahrzeuge hatten sich auf der gesamten Fahrbahn verstreut. In Absprache mit dem anwesenden Rettungsdienstpersonal wurde entschieden, zur schonenden Patientenrettung das Fahrzeugdach mittels hydraulischem Rettungssatz zu entfernen, die betroffene Person mittels Spineboard zu retten und an die Besatzung des auf der Fahrbahn gelandeten Rettungshubschraubers zu übergeben. Während der Arbeiten wurde die BAB ab der AS Dingolfing-Mitte durch die Besatzungen des Schlauchwagens und des Versorgungslastkraftwagens gesperrt, der Verkehr ausgeleitet und der Brandschutz an der Unfallstelle gesichert. Nach der Personenrettung wurde der, unter der Mittelleitplanke eingekeilte PKW unter Zuhilfenahme eines Flurförderfahrzeuges des unfallbeteiligten LKW auf den Standstreifen verbracht. Auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die anwesende Autobahnpolizei und –
meisterei übergeben.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brand PKW

Die Feuerwehren Frauenbiburg und Dingolfing wurden zu einem PKW Brand auf die Staatsstraße 2111 Süd, Richtung Ernsthof, gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug im vorderen Bereich bereits im Vollbrand. Durch die Feuerwehren wurden zwei Löschrohre durch zwei Trupps, geschützt mit schwerem Atemschutz, vorgenommen. So konnte der Brand schnell abgelöscht werden. Ein weiterer Trupp öffnete das Fahrzeug mittels Halligantool, so dass auch im Innenraum Nachlöscharbeiten durchgeführt werden konnten. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Einsatzkräfte mittels Bindemittel aufgenommen. Während der Arbeiten war die Staatsstraße an den Abzweigungen Frauenbiburg und am Kreisverkehr Ernsthof durch Feuerwehr und Polizei komplett gesperrt. Zur Entsorgung des PKW wurde über die Polizei ein Abschleppunternehmen verständigt.

Brandmeldeanlage

Auslösegrund der Melder war Wasserdampf, der in den nahegelegenen Gulli abgeleitet wurde. Durch den Betreiber wurde die entsprechende Meldergruppe abgeschaltet und die Anlage wieder zurückgestellt.

Brand Küche

Die Feuerwehr Dingolfing wurde durch einen automatischen Brandalarm in die Dreifachturnhalle in der Gutenbergstraße gerufen. Die Meldelinie 17 hatte ausgelöst. Die weitere Erkundung ergab, dass im OG des Foyer in einer Küche das Mobiliar und auf einer eingeschalteten Ofenplatte abgestelltes Kleinmaterial in Brand geraten war. Der anwesende Hausmeister hatte bereits erste Löschversuche mit einem Schaumlöscher unternommen, das Foyer war leicht verraucht. Die Einsatzkräfte demontierten das Mobiliar, verbrachten es ins Freie, ließen den betroffenen Bereich stromlos schalten, kontrollierten die Küche und angrenzende Räume sowie die Zwischendecke mit der Wärmebildkamera und belüfteten das Foyer sowie den angrenzenden Turnhallenbereich mittels Drucklüftern. Abschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und die Einsatzstelle an die anwesenden Hausmeister übergeben.

Verkehrsunfall A92

Laut Alarmmeldung befand sich in Fahrtrichtung Deggendorf zwischen den AS DGF-Ost und Pilsting ein PKW in der Mittelleitplanke. Noch auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich der Unfall in Fahrtrichtung München zwischen den AS Pilsting und DGF-Ost befand. Aufgrund der neuen Erkenntnis wurden die zuständigen Feuerwehren Pilsting und Wallersdorf nachalarmiert. Von der FF DGF fuhr lediglich der KdoW zur Datenerhebung die Einsatzstelle an. Der Rest der Kräfte wendete.

Hubschrauberlandung sichern

Die Einsatzkräfte übernahmen die Sperrung der Straße, an der im angrenzenden Feld der Hubschrauber Christoph 15 zur Landung ging. Das Personal des Rettungsdienstes wurde bei der Reanimation der erkrankten Person unterstützt.

Brandmeldeanlage Wörth

Die Feuerwehren Niederaichbach, Wörth und Dingolfing wurden zur Auslösung der Brandmeldeanlage in den Industriepark Niederaichbach alarmiert.Noch während der Anfahrt wurden die Kräfte der FF wieder abbestellt und konnten ohne  Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten, davon mindestens eine eingeklemmt, Personen auf die A92 in Fahrtrichtung München zwischen den AS DGF-Ost und DGF-Mitte gerufen. Noch auf der Anfahrt gingen in der ILS Landshut mehrere Notrufe mit unterschiedlichsten Angaben zu der Einsatzörtlichkeit ein. Zwei Führungsfahrzeuge der Feuerwehr befuhren die BAB jeweils in Fahrtrichtung München und Deggendorf ab der AS DGF-Ost. Schließlich konnte die eigentliche Unfallstelle in Fahrtrichtung München zwischen den AS Pilsting Großköllnbach und DGF-Ost ausfindig gemacht werden. Aufgrund der örtlichen Zuständigkeit wurde die FF Pilsting nachalarmiert. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich für die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing heraus, dass ein Kleinbus im Straßengraben entgegen der Fahrtrichtung auf der Fahrerseite stark deformiert zum liegen kam, alle vier Fahrzeuginsassen waren mit Unterstützung durch Ersthelfer befreit und an bereits eingetroffene Rettungsmittel übergeben worden. Die Polizei übernahm die Einsatzstellenabsicherung am Standstreifen der BAB, die Feuerwehr band auslaufende Betriebsstoffe und kontrollierte das betroffene KFZ. Über die Polizei wurde die Autobahnmeisterei an die Einsatzstelle beordert zur Reparatur des stark beschädigten Wildzaunes und zur Abstimmung über die Herbeiholung des Landratsamtes, da bei dem Unfall ca. 20 Liter Dieselkraftstoff ins Erdreich ausgetreten waren. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Ölspur auf A92

Auf dem Standstreifen befand sich ein ca. 1m² großer Ölfleck und eine ca. 20m lange Ölspur. Die FF nahm den ausgelaufenen Betriebsstoff auf und sicherte die Einsatzstelle mit VSA ab.

Person in Aufzug

Alarmierung zu einer Person im Aufzug eingeschlossen in die Teisbacher Straße. Eine Aufzugkabine war unterhalb des EG stecken geblieben. Die Aufzutüre wurde geöffnet, mittels Notaus gesichert und Person befreit. Aufzug mit der Aufforderung zur Sperrung an Betreiber übergeben.

Rauchentwicklung

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Höfen zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass in einer Wohnung im Erdgeschoss ein Topf auf einer eingeschalteten Herdplatte stand und eine massive Rauchentwicklung verursachte. Durch einen Trupp wurde mittels Brechwerkzeug ein Fenster auf dem Balkon eingeschlagen. Ein Trupp unter schweren Atemschutz entfernte den Topf aus der Wohnung und löschte Diesen im freien ab. Durch den eingesetzten Überdrucklüfter wurde die Wohnung belüftet und vom Rauch befreit. Im Anschluss wurde die Wohnung an die Eigentümer übergeben.

Brand Industrie

Die Feuerwehren Wörth, Niederaichbach, Postau und Dingolfing wurden zu einem Brand in einem Wörther Industriebetrieb alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass es an einem Laternenmast, angrenzend an einen Brennstoffmaterialberg zu einer Rauchentwicklung kam. Über das  Wenderohr der DLK wurde Wasser mit Netzmittel abgegeben und der Schwelbrand abgelöscht. Durch einen Bagger des Industriebetrieb wurde der Materialberg abgetragen und der Laternenmast komplett freigelegt. Über die ganze Dauer wurde über das Wenderohr das abgetragene Material abgelöscht.

Baum umgestürzt

Aufgrund der Schneelast wurde ein Baum entwurzelt und lag auf dem Hausdach. Die Einsatzkräfte beseitigten die Gefahrenstelle mit der Motorkettensäge und der Seilwinde des Rüstwagens.

Wohnungsöffnung

Die Bewohnerin war laut Aussage der Mitteilerin vermeintlich bewusstlos. Die Einsatzkräfte öffneten die Hauseingangstüre mittels Ziehfix und ermöglichten so den Zugang für Polizei und Rettungsdienst.

Jahresbericht 2018 des Kreisfeuerwehrverbandes


Landrat Trapp und Josef Kramhöller präsentierten die Zahlen.

Im vergangenen Jahr leisteten 1.842 Feuerwehren mit 18.102 Feuerwehrdienstleistenden insgesamt 1.172 Einsätze im Landkreis. Beeindruckende Zahlen, die der Kreisbrandrat Josef Kramhöller am Mittwochmorgen im Landratsamt präsentierte. Stolz war er vor allem auf die Hilfsbereitschaft der Feuerwehrleute. Die zeigte sich vor allem in den vergangenen Tagen, als der Winter für Chaos auf den Straßen sorgte.

Eine sehr umfangreiche Einsatzstatistik konnte Kreisbrandrat Josef Kramhöller für das abgelaufene Einsatzjahr 2018 dem Landrat Heinrich Trapp präsentieren. Gleich zu Beginn ging er ausführlich auf die Personalsituation der 93 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreisgebiet ein. Derzeit stehen 4.499 ehrenamtliche Einsatzkräfte, davon 265 Frauen, zur Verfügung. Vor allem der Anteil der Frauen in den einzelnen Feuerwehren steige erfreulicherweise weiter, führte der Kreisbrandrat aus.

Konstante Zahlen bei der Jugend:
125 Jugendliche konnten im vergangenen Jahr durch Erreichen der Volljährigkeit in die aktiven Mannschaften wechseln. Die dadurch entstandene Lücke in den Jugendgruppen konnte aber wieder (fast) im vollen Umfang geschlossen werden: „Wir haben bei den Jugendlichen weiterhin konstante Zahlen, was aufgrund der demografischen Entwicklung eine gute Nachricht ist“, resümierte Kramhöller.

Im Jahr 2018 waren an insgesamt 1.172 verschiedenen Einsatzstellen 1.842 Feuerwehren mit 18.102 Feuerwehrdienstleistenden im Einsatz (ein Anstieg von mehr als 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Sage und schreibe 29.389 Einsatzstunden wurden dabei geleistet. Weiter auf einem konstant hohem Niveau.

Bei 115 Brandeinsätzen waren neun Großbrände, 15 Mittelbrände und 67 Kleinbrände zu bekämpfen. Bei den restlichen 24 Brandeinsätzen war ein Eingreifen der Feuerwehren hingegen nicht mehr erforderlich.

Brandemeldeanlagen sorgen für Kopfzerbrechen:
Einen hohen Anstieg verzeichneten die Wehren aus dem Landkreis in puncto Fehlalarme. „Größtenteils wurden diese durch Fehlauslösungen von automatischen Brandmeldeanlagen oder durch menschliches Fehlverhalten verursacht“, berichtete Kramhöller. Die hohe Anzahl von Fehlalarmen sei auch darin begründet, dass es im Landkreis mittlerweile 153 Sonderbauten und Industriebauten gibt, „und die sind mit insgesamt 9.185 Brandmeldeanlagen ausgestattet“, so Kramhöller. Die Fehlalarme beliefen sich auf 116 im Jahr 2018.

Ferner wurden 588 Technische Hilfsleistungen und 33 Einsätze mit ABC-Gefahrstoffen verbucht. Deutlich gestiegen ist dabei die Zahl der Verkehrsunfälle. Bei 173 Unfällen (Im Jahr 2016 zum Beispiel 151 Einsätze) war der Einsatz der Feuerwehren erforderlich. „Das Zusammenspiel  zwischen Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehren ist hier hervorragend“, betonte Kramhöller ausdrücklich. Sehr bedauerlich, so der Kreisbrandrat, ist die Tatsache, dass bei einigen Unfällen und Suizidfällen sechs Personen nur noch tot geborgen werden konnten.

Bei allen Einsätzen wurden 249 Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von den Feuerwehren betreut und erstversorgt: „Das ist eine wichtige Aufgabe der Feuerwehren, da wir meistens zuerst vor Ort sind“, so Kramhöller. Gerettet wurden insgesamt 49 Personen. Neben Sturmschäden, Unwetterschäden oder Insekteneinsätzen mussten die Feuerwehren des Landkreises auch 33 eilige Wohnungsöffnungen vornehmen.

Auch 216 sonstige Tätigkeiten gehören zum Aufgabengebiet der Feuerwehren. So zum Beispiel die Verkehrsabsicherung bei Festumzügen und auch bei 102 Sicherheitswachen sorgten die Feuerwehrleute für ein „sicheres Gefühl“ bei wichtigen öffentlichen Veranstaltungen.

Die Biwapp-App ist gefragt.

Biwapp-App ein voller Erfolg:
Explizit ging der Kreisbrandrat auch auf das Winterchaos in den vergangenen Tagen im Landkreis Dingolfing-Landau ein. Wegen Winterschäden waren 109 Einsätze in den letzten vier Tagen notwendig geworden (Im Vorjahr war lediglich ein Einsatz zu verzeichnen). Kramhöller lobte hier vor allem das Zusammenspiel zwischen Katastrophenschutz, Polizei und BRK: „Das hat sehr gut funktioniert. Jedes Rädchen muss ineinandergreifen und ein wenig Glück braucht man natürlich dazu. Letztendlich muss man sehr stolz und zufrieden sein, wie die Feuerwehrleute agierten.“

Ulrich Schüll, Katastrophenschutz-Sachbearbeiter im Landratsamt, berichtete, dass ein neues Hochwasserschutzfahrzeug im Landkreis, genauer gesagt in Loiching, habe. Ferner habe man eine Waldbrandübung in Heimlichleiden durchgeführt, die sehr gut vonstatten lief. Zufrieden zeigte sich Schüll mit den Nutzerzahlen der Biwapp-App. Insbesondere in den vergangenen Tagen sei sie sehr gut genutzt worden. Die Bürgerinfo und Warn-App besitzen bereits 6000 Landkreisbürger. Die Landkreis-App haben 2.500 Landkreisbürger auf ihren Smartphones installiert.

Zum Abschluss lobte Josef Kramhöller die Zusammenarbeit mit dem Landkreis: „Das Landratsamt hat immer ein offenes Ohr für die Probleme und Anliegen der Feuerwehren“. Landrat Heinrich Trapp bedankte sich bei den Feuerwehren für die herausragende Leistung im vergangenen Jahr. Man könne, so Trapp, nicht oft genug „Danke“ sagen. Zum Abschluss stellte Trapp klar, dass jeder Bürger aus dem Landkreis stolz auf die vielen ehrenamtlichen Feuerwehrleute sein könne, „denn dieses Engagement und Hilfsbereitschaft ist einmalig. Die Feuerwehren sind die Leuchttürme unserer Gesellschaft“.

(Quelle: Idowa)


Unterstützung Rettungsdienst

Die Feuerwehr Dingolfing wurde durch den Rettungsdienst zur Unterstützung bei einer Personenrettung aus einem abgelegenen Haus alarmiert. Durch den starken Schneefall war es dem Rettungsdienst nicht möglich bis an die Einsatzstelle zu fahren. Auf der Zufahrt zum Wohngebäude wurden mehrere Äste und Bäume mittels Motorkettensäge entfernt. Mit der auf dem ATV montierten Krankentrage wurde die erkrankte Person zur ca. 300m entfernten Hauptstraße verbracht und dort in den RTW umgeladen.

Wohnungsöffnung

Die äußere Türklinke der Wohnungstür fehlte, sodass die Ehefrau nach mehrmaligem Klopfen/Klingeln die Feuerwehr rief. Nach Eintreffen der Feuerwehr öffnete der Wohnungsinhaber die Türe. Kein Einsatz erforderlich.

Baum auf Straße

Ein Baum fiel über die Staatsstraße 2327, auf Höhe Untergünzkofen. Aufgrund der erheblichen Schneemassen konnte keine der umliegenden Wehren ohne Allradfahrzeug die Einsatzstelle erreichen. Durch die FF wurde der umgestürzte Baum mittels Motorkettensäge entfernt. Das darin verwickelte Fahrzeug konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen. Der angeforderten Polizeistreife wurde die Einsatzstelle übergeben.

Erkundung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde telefonisch durch die ILS Landshut zu Erkundung entsandt. Eine besorgte Dame hatte Angst, dass ihre Ölheizung nicht ordnungsgemäß funktionieren würde und bat um Unterstützung. Gemeinsam mit der Mitteilerin wurde die Heizung durch die Feuerwehr ohne Feststellung kontrolliert, ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Brandmeldeanlage

Die Nachschau durch die Einsatzkräfte ergab, dass im Schutzbereich des Melders angebranntes Essen zu einer geringfügigen Rauchentwicklung führte, die eine Alarmierung der Feuerwehr nach sich zog. Nachdem das Brandgut durch das anwesende Personal bereits entfernt war und keine weitere Gefährdung vorlag rückten die Einsatzkräfte, nachdem die Brandmeldeanlage wieder zurückgestellt wurde, wieder ab.

Feuerwehrball mit Feuerwehrprinz


Man könnte es auch so formulieren. Der Feuerwehrball am Samstagabend war ein erfolgreicher Abschluss für die Jubiläumssaison der Wehr aus Dingolfing. Ein gut gefüllter Saal, ein bestens aufgelegtes Prinzenpaar, eine sensationelle Faschingsgesellschaft des TV Dingolfing und die hervorragende Band „Vierus“ sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

Der Erste Vorsitzende, Michael Kolmeder, konnte sich am Samstagabend über zahlreichen Besuch beim traditionellen Feuerwehrball freuen. Der Saal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Vorsitzende, der unter anderem eine stattliche Abordnung von befreundeten Feuerwehren und Vereinen begrüßen konnte.

Wie hoch die Bedeutung der städtischen Feuerwehr in der Gesellschaft ist, zeigte sich auch an der Anwesenheit des Zweiten Bürgermeisters Franz Bubenhofer, der Josef Pellkofer vertrat. Auch einige Stadträte ließen sich den Ball entgehen. Des Weiteren freute sich Kolmeder auch in diesem Jahr über die musikalische Umrahmung der Band

„Vierus“ vor, die den Feuerwehrball mit alten Gassenhauern und den neuesten Hits musikalisch begleiteten. Besonders freue er sich, dass ein Kamerad der Feuerwehr Dingolfingin diesem Jahr der Prinz sei, so Kolmeder. Mächtig Eindruck hinterließ dabei zweifelsohne die stimmgewaltige Sängerin. Schon bei der ersten Tanzrunde konnte man feststellen, dass die Feuerwehrkameraden und auch Gäste keineswegs tanzfaul waren.

Doch der Höhepunkt des Abends war zweifelsohne der Auftritt der Faschingsgesellschaft des TV Dingolfing zu Beginn der Veranstaltung. Schon seit Jahren zählt sie zum Inventar beim Feuerwehrball und so wurden die Besucher auch an diesem Abend bestens unterhalten vom zünftigen Dingolfinger Hofstaat. Hofmarschall Edith Demmelmaier begrüßte den Saal und bat alsbald die Kinder- und Prinzengarde in den Bubenhofer Saal. Gespannt waren die Zuschauer natürlich auf das Prinzenpaar Sandra III. und Lukas I. In seiner kurzen Rede betonte der Prinz sichtlich stolz, „dass wir jetzt nach 16 Jahren endlich wieder einen Prinzen aus der Feuerwehr haben.“

Danach durfte die Kindergarde ihr Können unter Beweis stellen. Der Marsch war eine Augenweide und demzufolge bekam der Nachwuchs der Faschingsgesellschaft tosenden Applaus für ihre Darbietung. Auch der Marsch der Prinzengarde zeigte, dass der TVD auch in diesem Jahr ein tolles Programm zu bieten hat, welches bei der Inthronisation bereits frenetisch bejubelt wurde. Nach den Märschen wartete der Saal gespannt auf den Prinzenwalzer von Sandra III. Und Lukas I. Es war zweifelsohne der Höhepunkt an diesem Abend. Romantisch, authentisch und echt: So gab sich das sehr junge Dingolfinger Prinzenpaar.

Der offizielle Teil wurde mit der Ordensverleihung beschlossen. Über einen Orden durften sich Festmutter Uschi Bubenhofer und Bürgermeister Josef Pellkofer freuen. Die Festmutter, „weil sie mit Anmut ihr Amt beim Jubiläum bekleidete“ und der Bürgermeister, „weil er für perfektes Wetter als Schirmherr gesorgt hat“ – so ein Auszug aus den Laudationes.

Als kleines Dankeschön erhielt die Prinzessin einen Blumenstrauß vom Vorsitzenden überreicht. Der Prinz durfte einen Steinkrug entgegennehmen: „Den hättest erst zu deinem 50. Geburtstag bekommen, aber als Prinz überreiche ich ihn dir schon heute“, so Kolmeder in Richtung Prinz Lukas I. Nach weiteren Tanzrunden zeigten der Thronrat und auch die hervorragende Jugendgarde des TV Dingolfing noch einmal deutlich, wieso die Dingolfinger Faschingsgesellschaft ein gern gesehener Gast bei den Bällen in ganz Ostbayern ist. Bejubelt wurde natürlich auch der Tanz des Thronrates, denn mit Thomas Auggenthaler ist auch ein „echter“ Feuerwehrler unter den fabelhaften Tänzern.

Nach den Auftritten übernahmen dann wiederum „Vierus“ das Zepter im Bubenhofer Saal und es wurde getanzt, gefeiert sowie geratscht bis in die Morgenstunden. Und so konnte man zufrieden resümieren: Der Feuerwehrball 2019 war tatsächlich ein gelungener Abschluss für das 150-jährige Vereinsjubiläum. Da trifft es sich gut, dass ein echter Feuerwehrkamerad nun Prinz bei der Dingolfinger Faschingsgesellschaft ist.

Quelle: Idowa

 

Brandmeldeanlage

Durch einen automatischen Brandalarm wurde die Feuerwehr Dingolfing in den Gewerbehof gerufen. Ein Melder in der Waschhalle hatte ausgelöst. Nach der Kontrolle wurde die BMA zurückgestellt.

Person in Aufzug

Vor Ort konnte eine Person im Aufzug zwischen EG und 2.OG angetroffen und betreut werden. Der Aufzug konnte über Notsteuerung verfahren werden und die eingeschlossen Person nach kurzer Zeit über Notentriegelung befreit werden. Vor Ort ebenfalls eine Streife der PI Dingolfing.

Verkehrsabsicherung A92

Angefordert von der Polizei, wurde eine Komplettsperrung an der Anschlussstelle Dingolfing-West in Fahrtrichtung München erstellt. Nachdem der Unfall-PKW von der Überholspur auf den Standstreifen verbracht war, konnte die Sperrung aufgehoben werden und die Kräfte zur Feuerwache zurückkehren.

Rauchwarnmelder

Vor Ort zeigte sich, dass in einer Wohnung im 4. OG ein privater Rauchwarnmelder ausgelöst hatte. Dieser löste durch eine Rauchentwicklung, entstanden durch angebranntes Essen aus. Die Wohnung wurde ohne Feststellung kontrolliert. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem Verkehrsunfall mit einem PKW auf die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf alarmiert. Vor Ort war ein Fahrzeug in der Mittelleitplanke zum stehen gekommen. Durch die Polizei wurde dieses Fahrzeug bis zum Eintreffen der Feuerwehr auf den Standstreifen verbracht. Ein Eingreifen war deshalb nicht erforderlich.

Brandmeldeanlage

Der Melder hatte aufgrund einer Rauchentwicklung, entstanden durch überhitztes Fett, ausgelöst. In Abstimmung mit dem Betreiber wurde das Gebäude selbständig belüftet und die BMA abschließend zurückgestellt.

Jahreshauptversammlung


Gründungsfest stand im Mittelpunkt – Im Schnitt 150 Stunden Dienst

Die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing hat ein aufregendes Jahr hinter sich, das so manchen an die persönliche Belastungsgrenze gebracht hat. Die 171 Mitglieder, davon sind 91 aktive Feuerwehrmänner und -frauen, können mit großem Stolz auf 2018 zurückblicken, wie auf der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Bubenhofer am Sonntag deutlich wurde – stolz auf die eigenen Leistungen, stolz auf ein gelungenes Gründungsfest, stolz auf Kameraden wie etwa Ehrenvorsitzender Josef Zeiler, Georg Huber, Reiner Gillig und Michael Wolf, die für ihre Treue zum Verein geehrt wurden.

Vorsitzender Michael Kolmeder eröffnete vor rund 80 Mitgliedern die Generalversammlung mit einem Rückblick auf 2018. Im Fokus: Das 150-jährige Gründungsfest im Juni. „Welche großartigen Leistungen durch das Zusammenspiel von Einsatzbereitschaft, Idealismus, Kameradschaft und Teamwork auf die Beine gestellt werden können, das haben wir alle im vergangenen Jahr sehr eindrucksvoll und auch öffentlichkeitswirksam bewiesen. Unser 150-jähriges Gründungsfest wird als das herausragende Ereignis der letzten Jahrzehnte in die Geschichtsbücher der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing eingehen“, stellte Kolmeder die Leistung der Helfer und Helfershelfer heraus. Er räumte aber ein, dass die Vorbereitungen so manchen an die Grenze der persönlichen Leistungsfähigkeit gebracht habe, sowohl körperlich als auch nervlich. „Aber je näher es dann auf das Ereignis zuging, umso klarer wurde auch, dass alle Räder in dem Getriebe sauber ineinandergreifen.“

Einsatzreiches Jahr für die Aktiven

Stefan Klein blickte zum ersten Mal als Kommandant auf das Einsatzjahr der Wehr zurück. Die Mannschaft sei zu 253 Einsätzen gerufen worden, 29 mehr als 2017. Davon waren 35 Brandeinsätze, 133 technische beziehungsweise sonstige Hilfeleistungen, 27 Einsätze durch Brandmeldeanlagen und 58 Theater- beziehungsweise Sicherheitswachen. „Prozentual gesehen ist die technische Hilfeleistung mit 53 Prozent unser Einsatzschwerpunkt.“ Klein erinnerte aber vor allem an markante Einsätze in Stadt und Landkreis, die in Erinnerung bleiben werden, so zum Beispiel an Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, eine Wasserleiche nahe Gottfrieding und mehrere Wohnungsbrände. Insgesamt waren es 216 Einsätze im Stadtgebiet, überörtlich 37. „Es wurden 13 Menschen gerettet oder versorgt“, so die erfreuliche Bilanz. Nur für eine Person kam jede Hilfe zu spät, sie konnte nur noch tot in ihrer Wohnung aufgefunden werden. Oder in Zahlen ausgedrückt: Zählt man alle Einsätze, Sicherheitswachen, Ausbildungen, Übungen, Besprechungen und sonstige Tätigkeiten zusammen, dann waren vergangenes Jahr 6 638 Mann an 807 Tagen mit rund 13 625 Stunden für die Feuerwehr Dingolfing tätig, wofür 13 493 Kilometer zurückgelegt wurden. „Im Schnitt hat jeder Aktive fast 150 Stunden Dienst geleistet“, rechnete Klein vor.

Zwei dieser Vorbilder sind ohne Frage Georg Huber und Josef Zeiler. Beide wurden für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Auf unglaubliche 70 Jahre bei der Wehr kann Georg Huber zurückblicken. Davon war er 41 Jahre lang aktives Mitglied in Dingolfing. „In der von Not und Entbehrungen geprägten Nachkriegszeit war er als umsichtiger und gewissenhafter Dienstgrad eine wertvolle Hilfe“, zollte ihm Vorsitzender Kolmeder Respekt. Da er leider aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte, werde man ihm in den nächsten Tagen persönlich die Ehrenurkunde nachreichen.

Ehrenvorsitzender Josef Zeiler (links) hält der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing seit 60 Jahren die Treue.

Ehrenvorsitzender Josef Zeiler ist seit 60 Jahren Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing und hat diese in verschiedensten Funktionen geprägt. Bereits 1961 wurde er zum Löschmeister ernannt, 1972 zum Kommandanten und 1973 zusätzlich zum Kreisbrandmeister. Zwei Jahre später folgte die Bestellung zum Kreisbrandinspektor. „Dieses verantwortungsvolle Amt übte er 18 Jahre lang aus“, so Kolmeder, der sich in der Laudatio an seinen ersten Einsatz mit ihm erinnerte. Er beschrieb Zeiler als „absolut kompetenten Spezialisten in jeder Lage“, als „hervorragenden Einsatzleiter“, der auch mal „laut“ sein konnte, aber zugleich als einen „warmherzigen Menschen, der sich trotz seiner Führungsrolle nie selbst in den Vordergrund stellte“. Nach seiner Zeit als Kreisbrandinspektor habe er die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing sechs Jahre als Vorsitzender gelenkt.

Auf jeweils stolze 40 Jahre in der Feuerwehr blicken Reiner Gillig und Michael Wolf zurück. Dass auch viele Kameraden der beiden ebenfalls enormes Herzblut in den Verein und als Helfer in der Not stecken, wurde deutlich, als Kolmeder mit seinem Stellvertreter Michael Köppl sowie Klein mit seinem Stellvertreter Stefan Fischer weitere Mitglieder für langjährige Vereinstreue ehrte und Kollegen zu Beförderungen gratulierte. Die Feuerwehr kann sich glücklich schätzen, so eine gut aufgestellte Mannschaft ihr Eigen nennen zu können – und die Dingolfinger, dass top ausgebildete Feuerwehrmänner ihnen in der Not zu Hilfe eilen.

Pressebericht auf Idowa

Quelle: Idowa