Baum auf Straße

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem ungestürzten Baum in den Bachstelzenweg alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass ein ca. 3m hoher Zierapfelbaum durch den Wind und Wurzelschäden auf die Straße gestürzt war. Mittels Motorkettensäge wurde der Baum beseitigt und anschließend die Straße gereinigt.

Rauchwarnmelder

Vor Ort zeigte sich, dass in einer Wohnung im EG ein Rauchwarnmelder ausgelöst hatte. Die Nachschau in der Wohnung ergab keinen Brand. Durch die Feuerwehr wurde der betroffene Melder abgenommen, die Batterie entfernt und dem Wohnungsinhaber übergeben.

auslaufende Betriebsstoffe

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem Ölaustritt an einem Stapler gerufen. Die auslaufenden Betriebsstoffe hatten sich am Teer auf einer Fläche von ca. einem Quadratmeter verteilt. Eine Umweltgefährdung bestand nicht. Das Medium wurde durch die Einsatzkräfte aufgenommen und der fachgerechten Entsorgung zugeführt. Die Einsatzstelle wurde abschließend an den Betreiber übergeben.

Straße überschwemmt

An der Einsatzstelle wurde austretendes Wasser aus der Teerdecke festgestellt. Die Stadtwerke wurden informiert und die Einsatzstelle bis zu deren Eintreffen abgesichert. Für die Feuerwehr war kein weiteres Eingreifen erforderlich.

Rauchentwicklung

Leichte Rauchentwicklung im Keller eines Mehrparteienhaus. Zusammen mit den verantwortlichen Hausmeistern kontrollierten die Einsatzkräfte die Lüftungsanlage und die angrenzenden Räumlichkeiten. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung wurden drei Abteile geöffnet. In einem Abteil konnte ein Winkelschleifer und mehrere Holzabfälle vorgefunden werden. Nach Rücksprache mit dem Nutzer des Abteils hatte dieser eine Pressspanplatte geschnitten und dadurch die Rauchentwicklung verursacht. Die Hausmeister belüfteten den Keller über die vorhandene Lüftungsanlage und tauschten die beschädigten Vorhängeschlösser aus. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Stadtverwaltung Dingolfing übergeben.

Rauchwarnmelder

Im dritten OG des Wohngebäudes wurde im Treppenhaus beim Eintreffen der Einsatzkräfte leichter, brandähnlicher Geruch wahrgenommen. Durch die Einsatzkräfte wurde die Wohnung über die Drehleiter durch ein angelehntes Fenster von außen betreten. Der Mieter konnte unverletzt und wohlauf im Objekt angetroffen werden. Grund für die Melderauslösung war angebranntes Essen. Die Wohnung wurde über vorhandene Fenster belüftet, die Einsatzstelle an die anwesende Polizei übergeben.

Erkundung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde durch die ILS Landshut zu Erkundung entsandt. Eine besorgte Dame hatte Angst, dass ihre Ölheizung nicht ordnungsgemäß funktionieren würde und bat um Unterstützung. Gemeinsam mit der Mitteilerin wurde die Heizung durch die Feuerwehr ohne Feststellung kontrolliert, ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall A92

Vor Ort stellte sich heraus, dass es zu einem Verkehrsunfall zwischen 3 PKW auf den beiden Fahrspuren gekommen war. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle mittls Lichtmast aus. Nach der Unfallaufnahme wurden die PKW mittels Fahrzeugroller auf den Standstreifen verbracht und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Wohnungsöffnung

Eine Dame war im Schlafzimmer ihres Hauses gestürzt und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Die Einsatzkräfte öffneten die Hauseingangstüre mittels Sperrwerkzeug und verschafften so den Mitarbeitern des Rettungsdienstes Zugang ins Gebäude. Ein neuer Schließzylinder wurde verbaut und die Schlüssel übergeben.

Spendenübergabe


Weihnachtsgeschenk für die Feuerwehr

Durch eine großzügige Spende der Sparkasse Niederbayern-Mitte kann sich die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing über einen neuen Flachbildfernseher freuen. Anja Kaiser, Gebietsdirektorin für den Marktbereich Dingolfing, überreichte hierzu einen Scheck an den Feuerwehrnachwuchs. Bei der Übergabe würdigte Kaiser die Arbeit der Feuerwehr und insbesondere die Nachwuchsförderung. In der Jugendgruppe werden Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren an den Feuerwehrdienst herangeführt. Im Vordergrund steht die feuerwehrtechnische Ausbildung, aber natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Zahlreiche Veranstaltungen wie der Dienstsport, Skiausflug, das Maibaumaufstellen oder der Jugendgruppenausflug fördern den Gemeinschaftssinn und den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt. Als regional verwurzeltes Geldinstitut ist es der Sparkasse schon seit Jahrzehnten ein besonderes Anliegen, die heimischen Feuerwehren zu unterstützen. Gerade weil die Sparkassen ihren Geschäftserfolg auch für gemeinwohlorientierte Zwecke in der Region zur Verfügung stellen, besteht zu den Feuerwehren eine besondere Beziehung. Kommandant Stefan Klein und stellvertretender Vorsitzender Michael Köppl bedankten sich für die Spende. Die beiden Jugendausbilder Matthias Weigl und Josef Hofmann erklärten, dass der Fernseher für Schulungs- und Ausbildungszwecke benötigt wird und die Medienausstattung der Jugendgruppe optimiert.

Verkehrsunfall

Keine auslaufenden Betriebsmittel. Auf Anforderung der Polizei mussten die Einsatzkräfte die Unfallstellenabsicherung und die Verkehrslenkung übernehmen bis die beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt wurden.

Brandmeldeanlage

Durch einen automatischen Brandalarm wurde die Feuerwehr Dingolfing in das Donau-Isar-Klinikum – Haus Dingolfing – gerufen. Im Bereich der Sterilisation im Untergeschoß hatte der Rauchmelder aus unbekannter Ursache ausgelöst. Nach der Kontrolle des Schutzbereiches wurde die betroffene Meldelinie in Absprache bis zur Instandsetzung in Adressperre gelegt. Abschließend wurde die BMA zurückgestellt.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Teisbach und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeschlossenen Person auf die Dingolfinger Straße (DGF1) alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW nach mehrfachen Überschlag im Feld zum stehen kam. Die Person war bereits aus dem PKW befreit und wurde im Rettungswagen medizinisch versorgt. Die Kräfte der Feuerwehr Dingolfing konnten ohne Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

gemeldeter Container-Brand

Die Feuerwehren Sossau und Dingolfing wurden zu einem brennenden Container mit darin befindlichen Personen in Gefahr in die Stadionstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass Jugendliche mit einer E-Zigarette in einem Altpapiercontainer saßen und darin geraucht haben. Der massive rauch verursachte den Eindruck eines Brandes. Ein Eingreifen der Feuerwehren war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall

Zwischen den beiden Kreisverkehren in der Bahnhofstraße waren zwei PKW frontal zusammengestoßen. Einer der Fahrzeugführer war leicht verletzt und wurde durch die Besatzung des BRK-Rettungswagens aus Dingolfing versorgt. Die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher, nahmen auslaufende Betriebstoffe auf und errichteten eine weichselseitige Verkehrslenkung an der Einsatzstelle. Nach dem beide unfallbeteiligten Fahrzeuge von einem Abschleppdienst aufgenommen wurden, konnte die Einsatzstelle an die anwesende Polizei übergeben werden.

Pressebericht auf Idowa

Unfallstelle Ausleuchten

Die FF leuchtete die Einsatzstelle zu Beginn von beiden Seiten mit den Lichtmasten des Hilfeleistungslöschfahrzeugs, sowie des Rüstwagens aus. Aufgrund der lt. Gutachter zu erwartenden Einsatzdauer von ca. 1-1,5 Stunden wurde der Versorgungs-LKW mit tragbarem Stromerzeuger nachgefordert. Die Besatzung des LKW übernahm die Koordination an der Einsatzstelle bis zum Ende der Arbeiten des Gutachters. Abschließend wurde die EST an die Polizei übergeben.

Hubschrauberlandung

Aufgrund schlechten Wetters konnte der RTH nicht starten. Die Feuerwehr sicherte kurz die Unfallstelle und konnte nach Absprache mit der Polizei, ohne weiter tätig zu werden, wieder abrücken.

Tierrettung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde wegen einer eingeschlossenen Katze in einer Garage alarmiert. Das Garagentor wurde mittels Ziehfix geöffnet und die Katze dem Besitzer wohlauf übergeben.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen im Bereich des Autobahnanschlusses Dingolfing-Ost und der Kreisstraße DGF15. Zwei PKW waren zusammengestoßen, Betriebsstoffe liefen aus, beteiligte Personen waren nicht mehr in den Fahrzeugen und wurden bereits durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt. In Abstimmung mit der Polizei wurde die Unfallstelle gesichert und eine eine Verkehrslenkung erstellt. Die ausgelaufenen Medien wurden gebunden, im Kreuzungsbereich liegende Fahrzeugteile wurden beiseite geräumt. Ein PKW wurde mit Fahrzeugrollern aus dem Gefahrenbereich verbracht. Nachdem ein, auf der Verkehrsinsel stehendes Fahrzeug durch den Abschleppdienst beseitigt worden war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehren Frontenhausen, Rampolstetten und Dingolfing wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlge nach Frontenhausen an die Volksschule alarmiert. Die Erkundung ergab eine Fehlauslösung der BMA. Die FF DGF konnte nach kurzer Zeit ohne Eingreifen zum Standort zurückkehren.

Brandmeldeanlage

Vor Ort zeigte sich, dass bei Wartungsarbeiten die betroffene Meldelinie nicht abgeschaltet wurde. Die Feuerwehr konnte ohne Eingreifen zur Wache zurückkehren.

Brandmeldeanlage

Durch einen technischen Defekt löste der Melder im Bereich der Waschküche aus. Durch den Betreiber wurde die Meldelinie vorrübergehend außer Betrieb genommen. Nach dem die Anlage zurückgestellt war, wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Brand Industriegebäude

Die Feuerwehren Niederaichbach, Ahrain, Wörth, Goldern, Grießenbach, Postau und Dingolfing wurden zu einem Brand in einem Industriebetrieb alarmiert. Durch den Betreiber wurde mittls Feuerlöschern der Brand weitestgehend gelöscht. Nach Abstimmung mit der Ortsfeuerwehr blieb die FF Dingolfing vor Ort, bis das Feuer komplett gelöscht war. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Wohnungsöffnung

Bei der Kontrolle wurde ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss festgestellt, welches durch die FF unter Zuhilfenahme des Fensteröffnungssets geöffnet wurde. Anschließend gingen die FF, sowie der Rettungsdienst zur Erkundung im Gebäude vor. Dabei konnten keine Personen angetroffen werden. Die Umgebung des Wohnhauses wurde ebenfalls ohne Feststellung kontrolliert. Die Drehleiter wurde ebenfalls zur Erkundung und zum Ausleuchten der Einsatzstelle eingesetzt. Die Nachfrage der inzwischen eingetroffenen Notärztin in der Notaufnahme des Donau-Isar-Klinikums ergab, dass die Patientin sich bereits in Behandlung begeben hatte. Die FF verschloss das Gebäude. Die Einsatzstelle wurde an die Streifenwagenbesatzung der Polizei übergeben.

Bagger gegen Brücke

Die BMW Werkfeuerwehr und die Feuerwehr Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2111 Nord auf Höhe der Brücke zur Abzweigung Mengkofener Straße alarmiert. Ein Fuhrunternehmen hatte einen Bagger geladen, dieser hatte die Brücke auf der Unterseite gestriffen, beschädigt und der Tieflader kam ca. 50 Meter hinter der Unfallstelle zum stehen. Der Bagger wurde bei dem Unfall ebenfalls massiv beschädigt, Hydrauliköl trat aus. Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, reinigten die Fahrbahn und sicherten die Unfallstelle gegen den laufenden Verkehr. In Absprache mit der Polizei übernahm der Straßenbaulastträger die verkehrsleitenden Maßnahmen. Die Schadenstelle wurde an den Straßenbaulastträger übergeben.

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Person unter Zug

Die Feuerwehren Niederviehbach, Wörth und Dingolfing wurden zu einer gemeldeten Person unter Zug nach Rothhaus alarmiert. Noch auf der Anfahrt kam die Meldung, dass die Feuerwehr Dingolfing nicht benötigt wird und zum Standort zurückkehren kann.

Waldbrandübung


„Wir haben heute viel probiert“ meinte Kreisbrandrat Josef Kramhöller gegen Ende der Großübung und bei der abschließenden Übungsbesprechung war man sich einig, dass man eine ganze Reihe ausgesprochen neuer und wichtiger Erkenntnisse gewonnen hatte. Sie bedürfen jetzt einer umfassenden Analyse, oder wie Kreisbrandinspektor Hans Maier es formulierte: „Wir üben, damit wir eventuelle Mängel feststellen und diese dann abstellen können.“

Übungsbesprechung mit den Gruppenführern: Bürgermeister Josef Pellkofer, Ulrich Schüll, die Übungsbeobachter, KBR Josef Kramhöller und BRK-Einsatzleiter Tobias König (von links).

In der Tat hatte Kreisbrandmeister Reiner Gillig in Abstimmung mit den Feuerwehren Frauenbiburg und Teisbach sowie dem ersten Kommandanten der Feuerwehr Dingolfing, Stefan Klein, ein anspruchsvolles Übungsszenario erarbeitet. Übungsbereich waren Brunn, Heimlichleiden und Oberteisbach sowie die ausgedehnten Waldungen auf dem Höhenrücken östlich von Oberteisbach in Richtung Schermau. Kreisbrandmeister Reiner Gillig hatte unter anderem folgende Übungsziele ausgegeben: Einmal ging es um das Beüben der Rettungskette „Forst“ und eine Personenrettung in schwierigem Gelände; hierbei rückte auch der Aspekt „Waldkindergarten“ als möglicher Gefahrenpunkt in den Fokus. Schwerpunkt war die Bekämpfung eines sich ausbreitenden Waldbrandes zunächst mittels eines „Löschwasser-Pendelverkehrs“ und dann einer langen Schlauchstrecke von Oberteisbach aus. Endpunkte waren die Zwischenspeicher AB-Wasser und AB-Mulde bei der Kapelle in Heimlichleiden. Weiterhin im Fokus standen der Einsatz der Drohne und auch die Digitalfunkanwendung.

Die alarmierten Einsatzfahrzeuge warteten auf genaue Instruktionen.

Ablaufen sollte die Großübung in mehreren Phasen. Ausgehend von einem Forstunfall wurde zunächst die Rettungskette „Forst“ beübt. Angenommen wurde ein Unfall von zwei Waldarbeitern in einem steilen und schwer zugänglichen Gelände. Alarmiert war neben dem BRK die Feuerwehr Teisbach zur Tragehilfe und Erkundung. Nachdem ein Waldarbeiter von weglaufenden Kindern aus dem naheliegenden Waldkindergarten gesprochen hatte, wurden die Feuerwehr Frauenbiburg zur Abklärung und Kontrolle des Sachverhalts und der Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Dingolfing für eine eventuelle Suchaktion zugezogen.

KBM Josef Dausend inspizierte als Beobachter die Situation am angenommenen Brandort im Wald.

Die zweite Phase begann, als man bei Ankunft einen kleinen, sich ausbreitenden Waldbrand registriert hatte. Jetzt lief die Nachalarmierungskette richtig an. Zur Brandbekämpfung war zunächst die Wasserversorgung aus dem Bereich Oedhäusl/Brunn/Brunnerfeld mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen vorgesehen. Die TLFs sollten den Wassertransport im Pendelverkehr nach Heimlichleiden übernehmen. Hier wurde das Löschwasser in den Abrollbehälter Wasser der Feuerwehr Dingolfing eingespeist und weitergepumpt. Nachdem der angenommene Brand sich rasch weiter ausbreitete, wurden in einer dritten Phase weitere Feuerwehren nachalarmiert, die zur Unterstützung eine Löschwasserversorgung von Oberteisbach aus entlang der Gemeindeverbindungsstraße nach Heimlichleiden aufbauten. Während die Tanklöschfahrzeuge weiterhin den Abrollbehälter befüllten, wurde das Wasser aus Oberteisbach mittels einer 600 Meter langen B-Leitung unter Zwischenschaltung von Tragkraftspritzen in eine zwischenzeitlich aufgestellte Mulde gepumpt. Von diesen beiden festen Wasserstationen aus konnten die Einsatzkräfte vor Ort jetzt mit ausreichend Wasser versorgt werden.

In der dritten Übungsphase wurde von Oberteisbach aus eine 600 Meter lange B-Schlauchleitung zur weiteren Löschwasserversorgung nach Heimlichleiden verlegt.

Die Rolle der Übungsbeobachter hatten neben Kreisbrandinspektor Hans Maier und Kreisbrandmeister Reiner Gillig vor allem auch die KBM Josef Dausend (vor Ort im Waldgebiet), Georg Strohmaier (feste Wasserstationen AB-Wasser und AB-Mulde) sowie Christian Schmidt (Wasserversorgung von Oberteisbach aus) übernommen. Vom Landratsamt waren der Sachbearbeiter Katastrophenschutz Ulrich Schüll und Georg Datzer gekommen. Als umsichtiger Einsatzleiter fungierte Teisbachs Kommandant Manfred Deutz; die Abschnitte Eins (Bandbekämpfung) und Zwei (Wasserförderung) wurden von Thomas Köppl und Hermann Niedermeier geleitet. Welch hohen Stellenwert die Großübung hatte, unterstrich die Anwesenheit von Kreisbrandrat Josef Kramhöller. Auch Dingolfings Bürgermeister Josef Pellkofer verfolgte die gesamte rund zweistündige Großübung mit gespannter Aufmerksamkeit. Immerhin waren 13 Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt 19 Feuerwehrfahrzeugen der verschiedensten Art im Einsatz. Dazu hatten die beteiligten Wehren mehr als 100 Aktive aufgeboten. Daneben war das BRK im Einsatz. An der Übung teilgenommen hatten aus dem Stadtgebiet die Feuerwehr Dingolfing sowie die Feuerwehr Teisbach, Frauenbiburg, Höfen und Sossau; weiterhin alarmiert worden waren die Feuerwehren aus Weigendorf, Loiching, Frichlkofen, Moosthenning, Thürnthenning, Rimbach und Gottfrieding sowie die Feuerwehr Landau mitsamt Drohne.

Bürgermeister Josef Pellkofer ließ sich vor Übungsbeginn über Einzelheiten zum Übungsablauf informieren.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung noch vor Ort verwies BRK-Einsatzleiter Tobias König darauf, dass man bei einer Personenrettung in derart schwierigem Gelände bei einer längeren Strecke zumindest ein zweites Trägerteam zum wechselseitigen Einsatz bereithalten sollte. Bei der Nachbesprechung der Waldbrandübung hatte sich schnell herausgestellt, dass die Wasserversorgung mittels Pendelverkehr durch TLFs nicht ausreichend war. Erst nach Inbetriebnahme der Versorgungsleitung von Oberteisbach aus hatte sich die Wasserversorgung deutlich verbessert, nachdem es vorher immer wieder zu Unterbrechungen gekommen war. Weiterer Analysen bedarf nach Auflassung der Beobachter auch die Dauer bis zu einer gesicherten Löschwasserversorgung sowie die Problematik der Förderung bei starken Steigungen. Klare Informationen bei der Nachalarmierung von Einsatzkräften sind unerlässlich.

KBM Reiner Gillig kontrollierte die Pumpen, die die Einsatzkräfte im Wald mit Wasser versorgten.

Viel Lob gab es für die zuverlässig und routiniert arbeitenden Wehrmänner. KBR Kramhöller rechnete den Feuerwehrlern ihren Einsatz hoch an und verwies darauf, dass jetzt für alle Verantwortlichen eine Menge Analysearbeit anstehe, um Lösungsmöglichkeiten für die aufgetretenen Probleme erarbeiten zu können. Lob und Dank zollte auch Bürgermeister Josef Pellkofer den Feuerwehren für ihre gute Teamarbeit. Angesichts des schwierigen Einsatzbereiches ohne Wasserversorgung vor Ort in einem Brandfalle und mit intensiver Freizeitnutzung und den damit verbundenen Unfallgefahren sei die Übung wichtig gewesen. Pellkofers Fazit: „Diese Übung hat gezeigt, dass unsere gesamte Ausrüstung gebraucht wird!“

Pressebericht auf Idowa

Verkehsunfall A92

Auf der Rückfahrt vom Einsatz, Verkehrsunfall auf der A92, stellte die FF einen weiteren Verkehrsunfall mit insgesamt vier beteiligten PKW, neun beteiligten Personen, wovon zwei verletzt wurden, fest. Die FF unterstützte die Besatzung eines Rettungswagens bei der Personenbetreuung, erstellte eine Verkehrsabsicherung auf der Überholspur, band auslaufende Betriebsstoffe und räumte abschließend die betroffene Fahrspur, um diese wieder für den fließenden Verkehr freizugeben. Die Einsatzstelle wurde an eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Wörth übergeben. Neben der FF und der POL war ein Rettungswagen des BRK Dingolfing und ein weiterer aus Niederaichbach, sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Verkehrsunfall A92

Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW auf der A92 bei Kilometer 96,5. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die beteiligten Fahrzeuge auf der Standspur standen und keine verletzten Personen von Ort waren. Ein Eingreifen der FF wurde nicht erforderlich. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Brandmeldeanlage

In einem  Einkaufsmarkt hatte, begründet durch eine Fehlbedienung, die Einbruchmeldeanlage mit Vernebelung ausgelöst. Die Einsatzkräfte belüfteten das Objekt mit einem Überdrucklüfter, stellten die BMA zurück und übergaben die Einsatzstelle an den Betreiber.

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehren Rampoldstetten, Frontenhausen und Dingolfing wurden zur Auslösung einer Brandmeldeanlage in eine Lagerhalle im Markt Frontenhausen alarmiert. Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass zwei Meldelinien aus unbekannter Ursache ausgelöst hatten. Ein Eingreifen der Feuerwehren war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehren Niederviehbach und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall auf die A92 in Fahrtrichtung München, kurz vor der AS Wörth gerufen. Ein PKW war in die Mittelleitplanke gefahren. Nach Rückmeldung der Feuerwehr Niederviehbach befand sich die Einsatzstelle nach der AS Wörth, war bereits durch Feuerwehr und Polizei entsprechend abgesichert, so dass ein Einstz für die FF DGF nicht erforderlich war. Die Kräfte aus Dingolfing wendeten noch auf der Anfahrt.

Brandmeldeanlage

Die Erkundung ergab, dass durch einen angebrannten Toast in einem Toaster eine Rauchentwicklung in einem Aufenthaltsraum entstand. Durch die Feuerwehr war kein Eingreifen erforderlich.

Warnanlage Tiefgarage

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine Fehlauslösung aufgrund eines defekten Lüfters handelte. Die zusätzlich durchgeführten Messungungen mittls Mehrgasmessgeräten ergaben keine Feststellung. Durch den Hausmeister wurde die Anlage zurückgestellt.

Verpuffung Industriegebäude

Die Feuerwehren Wendelskirchen, Loiching, Frauenbiburg, Höfen, Frontenhausen, Niederviehbach, Oberviehbach, Weigendorf, Aham und Dingolfing wurden mit dem Meldebild „Brand Futtermittelindustrie“ nach Grafenwald gerufen. Beim Befüllen eines Silos kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung, bei der das Silo sowie Teile des Gebäudes stark beschädigt wurden. Personen wurden nicht verletzt. Durch die Einsatzkräfte wurde vorsorglich eine Löschleitung errichtet und der gesamte Bereich erkundet. In Abstimmung mit dem Betreiber wurde vor Ort festgelegt, nachdem feststand dass keine akute Gefährdung sowie kein Brand am Gebäude selbst entstanden war, dass das Silo kontrolliert entleert wird. Die angerückten Feuerwehren konnten, bis auf die örtlich zuständige Feuerwehr Wendelskirchen, abrücken. Die Besatzung der Feuerwehr Dingolfing unterstütze den Einsatzleiter bei der Raumordnung sowie bei der Abstimmung der erforderlichen Maßnahmen und übernahm die Kommunikation mit der ILS. Zusätzlich zu den Feuerwehren waren der Kreisbrandrat, der örtlich zuständige Kreisbrandinspektor, zwei Rettungswägen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei.

Pressebericht im Wochenblatt

Neu­en Ein­satz­leit­wa­gen übergeben


Neu­er Ein­satz­leit­wa­gen für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Din­gol­fing

Bürgermeister Josef Pellkofer (links) und Sabrina Haider von der Stadtkämmerei (rechts) übergaben den neuen ELW an das Beschaffungsteam.

Am Dienstag konnte die Feuerwehr nach rund dreijähriger Planungs- und Bauzeit ihren neuen Einsatzleitwagen in Empfang nehmen. Bürgermeister Josef Pellkofer überreichte dem Kommandanten Stefan Klein die Fahrzeugschlüssel. Das Fahrzeug, das bei größeren Schadensereignissen den Einsatzleiter vor Ort unterstützt, ist mit modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet und ist das Bindeglied zwischen Einsatzstelle und der Integrierten Leitstelle in Landshut. Neben Telefon- sowie Internetanschluss gehören Fax, Drucker und Scanner, Gefahrgutnachschlagewerke, Prüfröhrchen zur Messung von chemischen Substanzen in der Luft, ein Satz zur Entnahme von Wasserproben, ein Photoionisationsdetektor-Messgerät sowie ein tragbarer Stromerzeuger zur Beladung. Ebenso ist der ELW mit einem Einsatzführungsprogramm ausgestattet, auf welchem Einsatzpläne bestimmter Sonderobjekte im Landkreis hinterlegt sind. Von den Kosten von rund 170 000 Euro wurden 100 000 Euro durch das Förderprogramm Katastrophenschutz des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr, bezuschusst. Die übrigen 70 000 Euro übernimmt die Stadt Dingolfing.

Brand Wohnhaus

Die Feuerwehren Loiching, Höfen und Dingolfing wurden zu einem Zimmerbrand in Loiching gerufen. An einem Einfamilienhaus war im EG ein Brand entstanden und hatte sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte im Außenbereich, die Terrassenüberdachung, im EG und einhergehend mit einer massiven Rauchentwicklung über das ganze Gebäude ausgebreitet. Durch die Feuerwehren wurden zwei Löschrohre im Innenangriff, drei Löschrohre und das Wenderohr der Drehleiter im Außenangriff vorgenommen, zusätzlich wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Die Besatzung der Drehleiter deckte das Dach im Brandbereich aus und führte Nachlöscharbeiten durch. Der Einsatzleitwagen der FF Dingolfing unterstützte die örtlich zuständige Feuerwehr Loiching bei der Einsatzstellenorganisation. Nach Abschluss der Brandbekämpfung rückten die Dingolfinger Stadtfeuerwehren ab, die Feuerwehr Loiching blieb zur Brandwache noch vor Ort. Vom Rettungsdienst waren ein RTW und der ELRD vor Ort. Der Bürgermeister der Gemeinde Loiching kam ebenfalls an die Einsatzstelle.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Zimmerbrand

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zusammen mit der Feuerwehr Höfen zu einem ausgedehnten Zimmerbrand mit Personen in Gefahr zu einem Mehrfamilienhaus mit 12 gemeldeten Personen alarmiert. Bereits bei der Anfahrt wurde aufgrund der Notrufe die Alarmstufe von B3 Person auf B4 erhöht, was eine Nachalarmierung der Feuerwehr Sossau nach sich zog. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte ein Brandereignis in einem Zimmer im 1.OG fest. Die FF setzte zur Brandbekämpfung und zum Absuchen des Gebäudes insgesamt drei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz und ein C-Rohr ein. Zur Entrauchung des Gebäudes wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht. Brandursache wird von der Kriminalpolizei Landshut ermittelt. Eine direkt über der Brandstelle befindliches, unbewohntes Appartment wurde mittls Zieh-Fix geöffnet und auf Verrauchung bzw. darin befindliche Personen kontrolliert. Zur Abwicklung der Kommunikation kam der Einsatzleitwagen zum Einsatz. Die geräumten Personen wurden vorübergehend in den Rettungswägen betreut und konnten nach Ende der Maßnahmen in deren Wohnungen zurückkehren. An der Einsatzstelle waren neben der Feuerwehr, zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Dingolfing, sechs Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeuge, die Unterstützungsgruppe SAN EL, der Leitende Notarzt und der Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Einsatzstelle wurde an Polizei übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Verkehrsunfall

Die Feuerwehr Dingolfing wurde mit dem Meldebild „Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsstroffe“ auf die Staatsstraße 2111 Nord alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurden zwei unfallbeteiligte PKW auf der Straßenüberführung an der Abzweigung zur St2074 stehend vorgefunden. Aus einem Fahrzeug liefen Betriebsstoffe aus. Insgesamt waren zwei Erwachsene und zwei Kinder an dem Unfall beteiligt. Alle Insassen hatten bereits ihre KFZ verlassen. Die beiden Erwachsenen waren leicht, die Kinder unverletzt. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Betroffenen von der Feuerwehr erstversorgt und betreut. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden mittels Bindemittel aufgenommen und der Entsorgung zugeführt. Beide Fahrzeuge wurden, nachdem die Feuerwehr die Batterien abgeklemmt hatte, durch ein örtliches Abschleppunternehmen auf Weisung der Polizei beseitigt. Während der Arbeiten wurde der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt und eine Verkehrslenkung eingerichtet. Die Unfallstelle wurde abschließend an die POL übergeben.

PKW-Brand

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein stark rauchendes Fahrzeuge vorgefunden. Mitarbeiter hatten versucht mit Feuerlöschern den Brand zu löschen. Durch die Einsatzkräfte wurde von einem Trupp, geschützt durch schweren Atemschutz, ein Löschrohr zur Brandbekämpfung im Motor- und Innenraum vorgenommen. Nachdem sich der Brand auch auf der Unterseite des PKW ausgebreitet hatte, wurde der Wagen mittels Niederdruckhebekissen angehoben und die Verkleidung großflächig entfernt. Nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht. Die Fahrzeugbatterie wurde ausgebaut.

Brand LKW-Werkstatt

Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte einen ausgedehnten Vollbrand in einer verpachteten Halle (Werkstattbereich einer LKW-Wartungsfirma) fest, der bereits auf den Dachstuhl übergegeriffen hatte. Mehrere Gasflaschen und Fässer befanden sich im Gebäude. Ein entsprechender Gefahrenhinweis wurde den Einsatzkräften mitgeteilt. Umgehend nahmen die Einsatzkräfte zwei tragbare Wasserwerfer, sowie das Wenderohr der Drehleiter und mehrere C-Rohre zur Brandbekämpfung und zum Aufbau einer Riegelstellung zur Verhinderung der Brandausbreitung vor. Aufgrund der fehlenden Löschwasserversorgung wurde eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus dem Mühlbach errichtet. Wegen der augedehnten Lage wurde die Alarmstufe erhöht und die Feuerwehren Frauenbiburg, Höfen, Mamming, Poxau und Sossau mit Atemschutzgeräteträgern, sowie die BMW Werkfeuerwehr mit dem Abrollbehälter Mobiler Großventilator nachalarmiert. Von der Werkfeuerwehr kamen ein Wechselladerfahrzeug, der Zugführer, sowie ein Vorauslöschfahrzeug zum Einsatzort. Die Einsatzstelle wurde zur besseren Koordinierung in die Abschnitte „Werkstatt“ und „Betonwerk“ unterteilt. Eine Atemschutzsammelstelle wurde beim Gerätewagen der FF DGF errichtet. Die Einsatzleitung wurde zuerst durch den Einsatzleitwagen der FF DGF und anschließend durch den ELW Kater DGF-LAN 12/1 unterstützt. Nachdem die Löschmaßnahmen raschen Erfolg zeigten, konnten die eingesetzten Feuerwehren nach und nach abrücken. Nach Absprache mit dem zuständigen Mitarbeiter vom Landratsamt wurden Ölschlängel in den Mühlbach eingezogen. Bis zum Abrücken der FF DGF konnte keine Kontamination des Bachs festgestellt werden. Als Brandwache fuhr das Tanklöschfahrzeug die Einsatzstelle erneut mit drei Einsatzkräften an. Diese blieb bis 15 Uhr vor Ort. Zur Ermittlung der Brandursache kam ein Beamter der Brandermittlung der Kripo Landshut vor Ort. Ebenso waren der stellv. Bürgermeister, zwei Streifenwagenbesatzungen der PI DGF, der Einsatzleiter Rettungsdienst, 2 Rettungswägen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, mehrere Reporter, der Kreisbandrat, 2 Mitarbeiter der Stadtwerke Dingolfing (zum Aussichern der PV-Anlage), sowie 2 ABC-Fachberater des Landratsamtes vor Ort. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Besitzerin übergeben.

 

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Baum auf Gebäude

Ein Baum des Nachbargrundstücks lag mit mehreren großen Ästen auf der Garage des Betroffenen. Die Äste wurden von den Einsatzräften unter Zuhilfenahme der Motorkettensäge abgetrennt und vom Gebäude gezogen.

Brandmeldeanlage

Ein Verantwortlicher berichtete, dass am morgen Reinigungsarbeiten in der betroffenen Halle stattgefunden haben. Nach 5 Stündiger Trocknungszeit wurde die Meldelinie wieder aktiv geschaltet und löste sofort aus. Nach der Kontrolle des betroffenen Bereiches konnte die BMA nicht zurückgestellt werden, da dieselbe Gruppe sofort wieder ausgelöst hat. Durch den Betreiber wurde die Meldelinie abgeschaltet. Eine Fachfirma wird zur Überprüfung der Anlage beauftragt.

Verkehrsunfall A92

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen Unfall mit Leichtverletzten und Blechschäden handelte. Betriebsstoffe liefen ebenfalls keine aus. Durch die Autobahnpolizei wurde die Absicherung der Unfallstelle übernommen, somit konnte die Feuerwehr Dingolfing ohne Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

Verkehrsunfall A92

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A92 in Fahrtrichtung München. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein verunfallter PKW im Graben lag. Zur patientenschonenden Rettung wurde mittls hydraulischem Rettungssatz das Dach entfernt und die Person anschließend mit dem Spineboard aus dem PKW gehoben. Der PKW wurde gegen umkippen gesichert. Ein Trupp stellte mittels Schnellangriff und Pulverlöscher den Brandschutz sicher. Während der gesamten Einsatzzeit wurde durch den VSA die rechte Fahrspur gesperrt.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Brandgeruch

Die Feuerwehr Dingolfing wurde durch eine Privatperson telefonisch über eine leichte Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus informiert. Da der Anrufer ein Schadenfeuer nicht ausschließen konnte, zog er die Feuerwehr zu Rate. Durch die FF DGF wurde die betroffene Wohnung mittels Wärmebildkamera sowie CO-Warner kontrolliert. Diese Messungen verliefen negativ. Auch die Kontrolle des Kamins von außen ergab keine Erkenntnisse. Eine Befragung der anderen Bewohner ergab, das jemand etwas in den Kaminschacht geworfen hat. Aufgrund der allgemein herrschenden Thermik konnte der Rauch aus dem Kamin nicht ordentlich abziehen. Dies verursachte in der betroffenen Wohnung durch Zurückdrücken eine leichte Rauchentwicklung. Ein Eingreifen seitens der Feuerwehr war somit nicht notwendig. Nach der Anweisung die Räume gut durchzulüften, konnte die Einsatzstelle wieder an den Mieter übergeben werden.

Brandmeldeanlage

Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen ausgeschalteten Druckhaltekompressor die Trockengruppe ausgelöst hatte. Durch die Feuerwehr wurde die Sprinklergruppe abgeschiebert und entleert. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

Brandmeldeanlage

In der Wäscherei hatte die Meldelinie aufgrund einer Wasserdampfentwicklung aus einer Sterilisationswaschmaschine ausgelöst. Der Schutzbereich des Melders und die benachbarten Bereiche wurden durch die Einsatzkräfte kontrolliert und die Einsatzstelle an den technischen Leiter übergeben. Die BMA wurde abschließend zurückgestellt.

Absicherung Hubschrauberlandung

Absicherung einer Hubschrauberlandung bzw. Verkehrslenkung im Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße/Gablonzerstraße. Ein internistisch erkrankter Patient wurde beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits von der Besatzung des KTW Dingolfing erstversorgt. Zusätzlich war der RTW Johaniter Niederaichbach vor Ort. Von der Feuerwehr wurde der Kreuzungsbereich gesperrt und der Notarzt vom Hubschrauber zum Patienten verbracht. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Wasser im Keller

Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte eine durchgerostete Hauptwasserleitung mit massivem Wasseraustritt im Kellerbereich des Gebäudes fest. Umgehend schlossen die Einsatzkräfte drei Handräder des Wasserzulaufs im Keller. Zeitgleich wurde über die Integrierte Leitstelle Landshut die Bereitschaft der Stadtwerke Dingolfing angefordert. Das Wasser breitete sich auf ca. 100qm mit ca. 30cm Höhe aus. Die FF setzte insgesamt drei Tauchpumpen, sowie zwei E-Sauger zur Beseitung des ausgetretenen Trinkwassers ein. Die Einsatzstelle wurde an einen Mitarbeiter des Landratsamt Dingolfing übergeben.

Ölspur

Es war eine Fläche von ca. 2qm benetzte. Durch die FF wurde Ölbindemittel aufgebracht und die Fahrbahn anschließend gereinigt. Von der Polizei war eine Streifenwagenbesatzung anwesend, an die die Einsatzstelle übergeben wurde.

Brandmeldeanlage

In einer Industriehalle wurden Reinigungsarbeiten an einer Produktionanlage durchgeführt. Hierbei wurden die Melder im betroffenen Bereich nicht abgeschaltet. Nach der Begehung des Schutzbereiches wurde die Anlage an der BMZ zurückgestellt und die Einsatzstelle an den Vorarbeiter übergeben.

Verkehrsunfall A92

Die Feuerwehren Pilsting, Mamming und Dingolfing wurden zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die A92 Fahrtrichtung Deggendorf zwischen den Anschlussstellen Pilsting und Landau/Isar alarmiert. Noch während der Anfahrt konnte die Feuerwehr Dingolfing wenden und zur Wache zurückkehren, da ein Einsatz des Verkehrssicherungsanhänger nicht erforderlich war.

Wohnungsöffnung

Ein Kleinkind befand sich in der Wohnung und die Wohnungstüre war der Mutter zugefallen. Mittels Drehleiter konnte ein Feuerwehrdienstleistender über ein geöffntes Badfenster in die Wohnung im zweiten OG einsteigen und die Wohnungstüre von innen öffnen. Das Kleinkind wurde wohlauf übergeben. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehr Dingolfing wurde auf der Rückfahrt vom einem Einsatz über Funk zu einem Verkehrsunfall mit 3 PKW in die Mengkofener Straße alarmiert. An der Einsatzstelle war bereits die BMW Werkfeuerwehr, da die Einsatzstelle direkt vor dem Tor 3 war. Als die Personen aus den Unfallfahrzeugen befreit und dem Rettungsdienst übergeben waren, konnte die FF Dingolfing ohne Eingreifen von der Einsatzstelle abrücken.

Pressebericht auf Idowa

Brandmeldeanlage

Durch Reinigungsarbeiten an der Anlage kam es zu einer Staubentwicklung. Die Nachschau ergab keine Feststellung, somit war kein Eingreifen für die Feuerwehr erforderlich.

Baum über Straße

Vor Ort zeigte sich, das ein größerer Abzweig einer Weide abgebrochen war und über den Asenbach bis über die Straße in die Waldesruh lag. Durch den Kran am Wechsellader wurde Dieser gesichert, um ein Abrutschen in den Asenbach zu verhindern. Von der Drehleiter aus wurde mit der Motorkettensäge der Abzweig vom Baum getrennt und mit dem Kran auf die Straße gehoben.

auslaufende Betriebsstoffe

Die Feuerwehr Dingolfing wurde durch die FF Marklkofen zu einem Ölschaden auf einem Gewässer nachalarmiert. In Lauterbach wurde festegestellt, dass aus einem landwirtschaftlichem Gerät ca. 800l Diesel ausgetreten waren. Durch Straßenentwässerungen gelangte der Diesel auf den Lauterbach. Die FF DGF half bei der Erkundung und händigte mehrere Säcke Ölfliestücher sowie eine Rolle Ölflies aus.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW und drei verletzten, nicht eingeklemmten Personen auf der Mengkofener Straße. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein BMW auf der Fahrstraße und der unfallbeteiligte Fiat im Straßengraben stand. Personen waren nicht eingeschlossen und wurden bereits vom Rettungsdienst versorgt. Die FF übernahm umgehend die Vollsperrung der Straße in beide Fahrtrichtungen und band auslaufende Betriebsstoffe. In Absprache mit der Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion, wurden die auslaufenden Betriebsstoffe gebunden und anschließend die Straße gereinigt. Nach dem Einsatz des Abschleppwagens wurde die Einsatzstelle von der FF endgereinigt und an die PI übergeben. Ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe Niederaichbach war ebenfalls vor Ort.

Brand Maschinenhalle

Die Feuerwehren Höfen, Hofdorf, Martinsbuch, Mengkofen, Neuhofen, Lengthal, Leiblfing, Schwimmbach, Süßkofen, Tunzenberg und Dingolfing wurden zum Brand einer Maschinenhalle im Mengkofener Ortsteil Haberdorn alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Halle in Vollbrand. Die FF DGF unterstützte mit dem Einsatzleitwagen bei der Koordination der Einsatzstelle, übernahm zusammen mit den Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren Leiblfing und Höfen den Pendelverkehr zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung und stellte den Abrollbehälter Wasser als Puffer zur Verfügung.

Pressemeldung der Polizei

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Verkehrsunfall A92

Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW auf der A92, Höhe Parkplatz Teisbacher Moos. Vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich Kühlwasser aus dem PKW austritt. Dieser war beim Auffahren auf die Autobahn auf den LKW aufgefahren. Die Polizei übernahm die Absicherung des Unfalls, somit war kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.

Brand Photovoltaikanlage

Unklarer Brand einer Elektroanlage im Fachmarktzentrum Amperstraße. Vor Ort stellte sich heraus, dass in einem Blechanbau an der Rückseite des Gebäudes installierter Wechselrichter einer Photovoltaik Anlage brannte. Mit Brechwerkzeug wurde die Blechtüre aufgebrochen und ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand mittels einem C-Rohr und Pulverlöscher ab. Ein weiterer Trupp kontrollierte unter dessen den angrenzenden Speicher im Inneren des Gebäudes. Die Drehleiter kontrollierte das Dach oberhalb des Anbau. Durch den Rettungsdienst wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr die Räumung des Gebäudes veranlasst. Da durch den Brand die Zuleitungen zu den Wechselrichtern beschädigt wurden und diese immer wieder einen Kurzschluss machten, wurde durch eine verständigte Fachfirma die Kabelverbindungen getrennt.

Brand Freifläche

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zusammen mit der Feuerwehr Teisbach zu einem Brand in einem Garten in Brunn alarmiert. Durch das trockene Wetter hat sich der Brand schnell auf die trockene Rasenfläche ausgebreitet. Durch das beherzte eingreifen des Besitzers mit einem Gartenschlauch konnte dieser eine größere Brandausbreitung verhindern. Durch die Feuerwehr wurde mit 1 C-Rohr der Brand außerhalb des Grundstücks bekämpft. Mit dem Wasserwerfer des TLF wurde die abgebrannte Fläche eingewässert. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Pressebericht im Wochenblatt

Brand Kartonage

Noch vor dem Ausrücken kam die Meldung, dass eine Schachtel im Bereich der Bäckerei gebrannt hat, aber bereits abgelöscht ist. Die Erkundung vor Ort bestätigte dies. An der BMA konnte der ausgelöste Melder nicht mehr festgestellt werden, da die Anlage bereits unerlaubt vom Betreiber vor Eintreffen der Feuerwehr zurückgestellt wurde.

Brandmeldeanlage

Vor Ort hatte die Brandmeldeanlage nicht ausgelöst. Die Einsatzkräfte kontrollierten zusammen mit dem Hausmeister die Sprinkleranlage ohne Feststellung. Nachdem mehrere Störungen am FAT anstanden wurde der Hausmeister angewiesen, die Anlage überprüfen zu lassen.

Ölspur

Durch die Werkfeuerwehr BMW Dingolfing wurde im Bereich Römerstraße/St2074 eine Dieselspur festgestellt. Da sich die Feuerwehr Dingolfing noch in einem Paralleleinsatz befand, übernahm die Werkfeuerwehr das Abstreuen der ca. 200m langen Spur. Bei der Rückfahrt zur Wache forderte die BMW Werkfeuerwehr die Unterstützung der Feuerwehr Dingolfing an. Bis zum Eintreffen wurde die Einsatzstelle bereits vom Straßenbaulastträger übernommen. Ein Eingreifen war nicht erforderlich.

PKW-Brand A92

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem PKW Brand auf die A92 in Fahrtrichtung Deggendorf alarmiert. Von weitem war bereits eine Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass sich das Fahrzeug bereits im Vollbrand befand. Das Feuer griff bereits auf den angrenzenden Seitenstreifen über. Durch 1 C-Rohr und einem Trupp unter PA wurde der PKW Brand gelöscht. Mit 3 weiteren C-Rohren von TLF und HLF wurde der entstandene Flächenbrand eingedämmt. Die zur Unterstützung angeforderte Feuerwehr Mamming löschte den Flächenbrand auf der gegenüberliegenden Seite des Wildzaunes ab. Der VSA und LKW übernahmen die Autobahnvollsperrung bzw. Ausleitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Dingolfing-Ost. Das nachgeforderte WLF mit dem AB-Wasser versorgte das HLF mit Löschwasser. Die Einsatzstelle wurde nach den Löscharbeiten der Autobahnmeisterei übergeben.

Videobericht im BR

Pressebericht im BR

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Messungen durchgeführt

Die Werkfeuerwehr wurde zu einer erkrankten Person in einer Industriehalle gerufen. Im Rahmen der Erstversorgung lösten die CO Warner der Einsatzkräfte aus. Die erkrankte Person wurde mit dem BMW Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Nachdem die Werte wesentlich erhöht waren, jedoch keine eindeutige Ursache festgestellt werden konnte, wurde die Feuerwehr Dingolfing mit dem Einsatzleitwagen nachgefordert, um das Messschema TG-1 sowie eine PID-Messung durchzuführen. Gemeinsam mit der Werkfeuerwehr konnten mehrere Akkumulatoren für Flurförderzeuge ausfindig gemacht werden, die in einer innenliegenden Ladestation abgestellt waren und ausgasten. Die Akkus wurden durch den Betreiber ins Freie gebracht und einer Fachfirma zur Überprüfung übergeben. Zur Belüftung der Halle wurden die Rauch- und Wärmeabzugsklappen geöffnet und der mobile Großlüfter der WF eingesetzt. Die Messprotokolle der FF DGF wurden an die Werkfeuerwehr übergeben.

Brandmeldeanlage

Vor Ort wurde festgestellt, das die Erstkraft beim Öffnen des Einkaufsmarktes vergessen hatte, die Alarmanlage abzustellen. Daraufhin flutete die Anlage den gesamten Verkaufsbereich mit Nebel. Die FF DGF übernahm die Entrauchung mittels 2 Überdrucklüftern. Ebenfalls vor Ort: BRK und Polizei.

Brandmeldeanlage

Der ausgelöste Melder befand sich in einem Abstellraum, in dem auch der Serverschrank angebracht war. Durch die Stauhitze im Serverschrank entstand eine Rauchentwicklung, die zum Auslösen der BMA führte. Der Betroffene Raum wurde gelüftet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Anlage wurde zurückgestellt und dem anwesenden Betreiber übergeben.

Verkehrsabsicherung

Die Feuerwehren Frauenbiburg, Höfen, Sossau, Teisbach, Dingolfing und die WF BMW übernahmen die Verkehrssicherung der BR-Radltour die von Richtung Frontenhausen das Stadtgebiet Dingolfing zum BMW Werk 2.4 durchquerten.

Person in Isar

Die Feuerwehren Dingolfing und Steinberg sowie die Wasserwacht, der Rettungsdienst und die Polizei wurden mit dem Meldebild „Hilflose Person in Isar“ alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle machte sich der Mitteiler an der Isarbrücke bemerkbar und teilte mit, dass sein Fischerkollege kopfüber ins Wasser gefallen sei, sich dort verletzt hatte und aus eigener Kraft nicht mehr an ans Ufer könne. Die Feuerwehr unterstützte den Verletzten, zog ihn aus dem Wasser und übergab ihn den Rettungsdienst. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

LKW-Unfall A92

Umgestürzter LKW auf der A92, Fahrtrichtung Deggendorf, Höhe KM 94,5. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein LKW-Gespann im Straßengraben auf Höhe des Verzögerungsstreifens der Autobahnausfahrt „Dingolfing-Ost“ lag. Der geladene Bergkies lag teilweise im Straßengraben. Der Fahrer war leicht verletzt, bereits aus dem Fahrzeug befreit und wurde von einer Rettungswagenbesatzung versorgt. Motoröl und Dieselkraftstoff liefen aus. Die FF sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und fing auslaufende Betriebsstoffe mittels Schutt- und Räummulden auf. Ebenso an der Einsatzstelle waren zwei Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst, eine Streifenwagenbesatzung der Polizei, eine Mitarbeiterin des Dingolfinger Anzeigers, sowie die Autobahnmeisterei, welche im weiteren Verlauf die Absicherung der Unfallstelle übernahm. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, zur Bergung des LKW wurde ein Bergeunternehmen über die Polizei angefordert.

Gefahrsstoff-Austritt

Die Feuerwehren Marklkofen, Poxau und Dingolfing wurden auf ein Betriebsgelände in Marklkofen alarmiert. Bei Logistikarbeiten wurden drei Zellen einer Staplerbatterie beschädigt und 50 %ige Schwefelsäure trat im Bereich eines Gully´s aus. Durch die Einsatzkräfte wurde die Flüssigkeit gebunden und mitsamt der defekten Zellen in einen bereitgestellten Havariebehälter verbracht. Im Regenwasserschacht wurden Messungen durchgeführt, diese verliefen negativ, somit war nicht von einem Umweltschaden auszugehen. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben, dieser kümmert sich um die Entsorgung des Behälters samt Inhalt.

Kleinbrand im Freien

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein kleiner Haufen mit Schutt in Brand geraten war. Mit einem vorhandenen Gartenschlauch an der Baustelle wurde das Feuer abgelöscht.

Gasaustritt

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einem defekten Sauerstofftank in die Wohngruppe Villa Thekla alarmiert. Durch die Feuerwehr wurde der Behälter ins Freie verbracht, drucklos gemacht und Messungen im Gebäude durchgeführt. Nachdem kein Medium mehr ausgetreten war, konnte die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben werden.

Brandmeldeanlage

In einem leerstehenden Patientenzimmer hatte ein automatischer Melder aufgrund von Reinigungsarbeiten ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die BMA bereits durch einen anwesenden Haustechniker zurückgesetzt worden. Die Feuerwehr kontrollierte den Schutzbereich des Melders ohne Feststellung. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich.

Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Gottfrieding Sossau und Dingolfing wurde zu einem Verkehrsunfall mit 3 beteiligten PKW in die Gottfriedingerschwaige alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich Betriebsstoffe auslaufen. Diese wurden von der Örtlich zuständigen Feuerwehr Gottfrieding aufgenommen. Die Feuerwehr Sossau übernahm die Verkehrslenkung. Die Feuerwehr Dingolfing konnte ohne Eingreifen zur Feuerwache zurückkehren.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem PKW im Bereich der Kreuzung Staatsstraße 2074/Kreuzstraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die zwei unfallbeteiligten Fahrzeuge im Kreuzungsbereich. Die beiden Fahrzeugführer standen auf der Straße und waren nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst, genau wie eine Mitfahrerin des Busses, unverletzt. Durch die Feuerwehr wurde die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr gesichert und in Abstimmung mit der Polizei eine Verkehrslenkung errichtet. Nach der Freigabe konnte der Bus seine Fahrt fortsetzen. Der PKW wurde, um die Kreuzung wieder frei zu räumen durch die Einsatzkräfte mittels Fahrzeugrollern in einen gesicherten Bereich an der Kreuzstraße verbracht. Aus dem PKW war eine geringe Menge Kühlflüssigkeit ausgetreten, diese wurde aufgenommen, ebenso Glasscherben und Kleinteile. Zur Ausleuchtung der Unfallstelle wurde der Lichtmast des HLF eingesetzt.

Ölspur

Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen technischen Defekt an einem PKW Öl auf die Fahrbahn austrat. Die Ölspur mit einer Länge von ca. 200m wurde mittels Bindemittel abgestreut. Der telefonisch verständigte Bauhof stellte Ölwarnschilder zur Absicherung auf. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Verkehrsunfall

Ein Mitarbeiter der BMW Werkfeuerwehr stellte einen Verkehrunfall mit zwei beteiligten PKW und einer eingeklemmter Person auf der Landshuter Straße, Höhe BMW Werk 02.40 fest. Die WF rückte mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einem Kommandowagen, sowie zwei Vorauslöschfahrzeugen und einem Wechselladerfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Ebenso wurde über die BMW Sicherheitsleitstelle die Integrierte Leitstelle Landshut informiert, welche bereits eine dieszügliche Meldung erhalten hatte und zeitversetzt die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing alarmierte. Bei Eintreffen der FF war die WF bereits mit der Befreiung einer weiblichen Person mittels hydraulischem Rettungssatz beschäftigt. Die FF sicherte die Einsatzkräfte gegen den fließenden Verkehr ab. Weitere Maßnahmen waren von Seiten der FF nicht erforderlich. An der Einsatzstellte waren zudem eine Streifenwagenbesatzung der PI Dingolfing, der BMW Rettungswagen mit Notarzt, zwei öffentliche Rettungswägen, ein öffentlicher Notarzt, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 15.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Brandmeldeanlage

Die Feuerwehr Dingolfing wurde in einen Einkaufsmarkt alarmiert, weil ein vorbeigehender Passant festgestellt hatte, dass durch die Signalisierung eines Peltonrades vermutlich die Sprinkleranlage im Objekt ausgelöst haben könnte. An der Brandmeldezentrale konnte keine Auslösung festgestellt werden. In der Sprinklerzentrale wurde festgestellt, dass die Trockengruppe durchgeschlagen hatte, weil die Zuleitung des Kompressors abgeschiebert war. Der Schutzbereich der Anlage wurde durch die Feuerwehr ohne Feststellung kontrolliert. Das Objekt wurde abschließend an den Betreiber übergeben.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Brumather Straße Höhe Autobahnanschluss. Vor Ort stellte sich heraus, dass 2 PKW in den Unfall verwickelt waren, jedoch niemand eingeklemmt war. Von der Feuerwehr wurde die Straße gesperrt, auslaufende Flüssigkeiten gebunden und die Straße anschließen gereinigt. Die Einsatzstelle wurde nach Abtransport der Unfallfahrzeuge der Polizei übergeben.

Pressebericht im Wochenblatt

Verkehrsunfall A92

Auffahrunfall auf der A92 in Fahrtrichtung Deggendorf. Vor Ort zeigte sich die Lage, dass ein PKW mit einem Transporter zusammengestoßen war und diese auf der Überholspur zum stehen kamen. Durch den Zusammenstoß traten größere Mengen Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen aus, die mit Bindemittel gebunden wurden. Zusätzlich dazu wurden die beiden Fahrspuren gesperrt und der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die verständigte Autobahmeisterei übernahm die endgültige Reinigung der Straße und gab diese im Anschluss wieder frei.

Brandmeldeanlage

Das TLF wurde auf Rückfahrt vom Brand in Mengkofen zu einem automatischen Brandmelder Einsatz in die Schwaiger Straße alarmiert. Die Melder wurden durch die Dampfentwicklung beim Beladevorgang eines LKW ausgelöst. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich und setzte die Anlage wieder zurück.

Dachstuhlbrand Mengkofen

Die Feuerwehr Dingolfing wurde vom Kreisbrandmeister Schmidt zu einem Dachstuhlbrand in der Ortsmitte von Mengkofen nachalarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand im Spitzboden, sowie der Dachstuhl bereits weitestgehend gelöscht. Die FF übernahm mit der Drehleiter das Ausdecken des Dachs für Nachlöscharbeiten mittels D-Strahlrohr. Zudem kam der Einsatzleitwagen zur Unterstützung des Einsatzleiters der FF Mengkofen vor Ort.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

Kleinbrand

Vor Ort zeigte sich die Lage, dass im Verkaufsraum eine Lampe durch einen Defekt leichten Rauch und Brandgeruch auslöste. Durch die Feuerwehr wurde die betroffene Lampe mit der Wärmebildkamera kontrolliert und abgeklemmt.

Verkehrsabsicherung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde telefonisch zur Unterstützung bei der Verkehrslenkung zum 10-jährigen Jubiläum der Kolpingjugend angefordert. Wärend des Umzuges wurden diverse Straßen im Stadtgebiet für den Verkehr gesperrt.

Brandmeldeanlage

Die Erkundung vor Ort ergab, dass es sich um einen Täuschungsalarm aufgrund von Reinigungsarbeiten handelte. Die FF stellte die Anlage zurück. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

Tierrettung

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine Wildtaube handelt, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. Durch die Feuerwehr war kein Eingreifen erforderlich.

gemeldeter KFZ-Brand

Die Feuerwehren Pilsting und Dingolfing wurde zu einem PKW-Brand auf die A92, Fahrtrichtung Deggendorf, alarmiert. Noch während der Anfahrt meldete die Integrierte Leitstelle Landshut, dass die Einsatzstelle entgegen der ersten Meldung in Fahrtrichtung München liege. Das ersteintreffende Fahrzeug aus Pilsting bestätigte dies. Es war weder Rauch, noch Feuer erkennbar. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich. Die Einsatzkräfte kehrten zum Standort zurück.

Ölspur

Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen Motorschaden an einem PKW Öl auf der Fahrbahn in einer länge von ca. 20m ausgelaufen war. Durch die Feuerwehr wurde Diese gebunden. Der telefonisch verständigte Bauhof stellte Ölwarnschilder auf.

Verkehrsunfall

Während des noch parallel laufenden Einsatzes in der Reisbacher Straße wurden wir zu einem weiteren Verkehrsunfall in die Dr.-Josef-Hastreiter-Straße alarmiert. Durch die Feuerwehr wurde die Fahrerin des Unfall-PKW bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt, auslaufende Flüssigkeiten gebunden und die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden die beiden Unfallfahrzeuge von der Straße entfernt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Verkehrsunfall

Die Lage vor Ort zeigte, dass auf Höhe St.-Thekla-Weg zwei Fahrzeuge zusammengestoßen waren. Durch die Feuerwehr wurden die Fahrzeuginsassen beider PKW bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt, auslaufende Betriebsstoffe gebunden und eine Verkehrsabsicherung in Fahrtrichtung Frichlkofen aufgebaut. Die Feuerwehr Frichlkofen unterstützte bei den Absicherungsmaßnahmen in Richtung Dingolfing.

Ölspur

Ölspur über mehrere Straßen verteilt (Kreuzstraße, Höllerstraße, Straubingerstraße), jeweils in den Linkskurven. Diese wurden mittels Bindemittel gebunden.

Aufzugsöffnung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zu einer im Aufzug eingeschlossenen, ansprechbaren Person alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Aufzug zwischen dem EG und dem KG stehen geblieben war. Durch die FF wurde der Aufzug Stromlos geschaltet. Beim wiedereinschalten verfuhr der Aufzug selbstständig in das Kellergeschoss und die Person konnte befreit werden. Der Aufzug wurde außer Betrieb genommen und dem Betreiber übergeben.

Brandmeldeanlage

Vor Ort stellte sich heraus, dass im Keller des Objektes Reinigungsarbeiten mit einem Dampfstrahler durchgeführt wurden, die BMA in dem Bereich nicht abgeschaltet war und deshalb Alarm ausgelöst wurde.

Wasserschaden

Vor Ort waren 4 Kellerräume ca. 5cm unter Wasser. Mit einem E-Sauger wurde das Wasser entfernt und die Einsatzstelle dem Mieter des Hauses übergeben.

LKW-Bergung

Die Feuerwehren Dingolfing und Teisbach (örtlich zuständig) wurden auf Anforderung der Stadt Dingolfing zur Unterstützung bei der Bergung eines Saugwagens nach Teisbach gerufen. Das Fahrzeug war aufgrund einer unterspülten Fahrbahn mit der Hinterachse eingebrochen. Zusammen mit dem Bergeunternehmen wurde der LKW mit mehreren Kranen gesichert und mit Hebekissen der Feuerwehr angehoben. Nachdem nicht auszuschließen war, dass bei der Bergung eine unter der Unfallstelle verlaufende Erdgasleitung beschädigt werden könnte, wurde zusätzlich eine Brandabsicherung durch die Feuerwehr Teisbach erstellt. Mit Rüstholz wurde die Fahrbahn unter dem LKW ausgebaut, so dass dieser schlussendlich mit einer Seilwinde wieder auf die befestigte Straße gezogen werden konnte. Vor Ort war neben der ESB noch Vertreter des Bauhofes Dingolfing, die Presse und der 1. Bgm. der Stadt Dingolfing.

Wasser im Keller

Das Medium breitete sich innerhalb von sechs Kellerräumen und im Flur auf einer Fläche von insgesamt 100 m² und auf max. 10 cm Höhe aus. Durch die Einsatzkräfte wurden drei Nasssauger, sowie eine Tauchpumpe und vier Wasserschieber eingesetzt.

Parkdeck unter Wasser

Die Feuerwehr Dingolfing wurde zum überfluteten Parkdeck am Auenweg alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die untere Ebene ca. 25cm unter Wasser stand. An die verständigten Stadtwerke wurde die Einsatzstelle ohne Eingreifen der Feuerwehr übergeben.

Unwetterschaden

Durch einen Feuerwehrkameraden wurden bei der Anfahrt zum ersten Einsatz im Dammweg, Steine in der Hochbrückenunterführung gesehen, verursacht durch Asenbachhochwasser. Durch die Besatzung des LKW wurden die Steine entfernt. Die Polizei war vor Ort und hat die Straße wieder freigegeben.

Verkehrsunfall

Ein Kleintransporter und ein PKW waren zusammengeprallt, Betriebsstoffe liefen aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine unfallbeteiligte Person noch im PKW, wurde vom Notarzt aus Dingolfing versorgt und anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die zweite unfallbeteiligte Person war unverletzt. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr, hierzu wurde eine Vollsperrung am Kreisverkehr an der Abzweigung zur ST 2074 und eine weitere Sperre am Abzweig Hacklberg erstellt. Vor Ort wurde der Brandschutz sichergestellt, die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und der Abschleppdienst bei den Aufräumarbeiten unterstützt. Die Unfallstelle wurde abschließend an die anwesende Polizei übergeben.

Garagenbrand in Niederviehbach

Die Feuerwehren Niederviehbach, Oberviehbach, Loiching und Dingolfing wurden zu einem gemeldeten Garagenbrand alarmiert. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Niederviehbach unter Atemschutz konnte noch vor Eintreffen der FF Dingolfing „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Feuerwehr Dingolfing konnte ohne Eingreifen zur Wache zurückkehren.

Pressebericht im Wochenblatt

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil VII


Vorfreu­de auf ein gro­ßes Fest in der Kreis­stadt

Feuerwehrarbeit ist freiwillig, die beeindruckende Bilanz: Jeder aktive Dingolfinger Feuerwehrler hat letztes Jahr im Schnitt 113 Stunden für das Gemeinwohl gearbeitet. Das sind 14 normale Arbeitstage und in diesem Jahr dürften es noch ein bissel mehr sein. Denn für das große Fest zum 150. Geburtstag hat jeder nochmal ein paar Stunden drauf gelegt. Zum Beispiel, wenn kommende Woche das Festzelt hergerichtet wird.

Am nächsten Donnerstag muss alles fertig sein, denn dann geht das lange Feierwochenende der Feuerwehr los mit „Bavarian Rock’n Roll“ und der „Spider Murphy Gang“. Und alle können mitsingen!

„In der Muttersprache schreiben und singen, da tut man sich leichter“ hat Bandgründer Günther Sigl in einem Radiointerview erzählt, „da kann man alles ausdrücken und aus einem anderen Fundus schöpfen. Es ist einfacher als in Englisch und authentischer. An Frosch im Hals und Schwammerl in die Knia – da weiß jeder was ich mein und da hat sich auch bis heut nix dran geändert!“ Die Spider Murphy Gang gibt es schon über 40 Jahre und die reißen noch immer ihr Publikum mit. Die Tanzfläche wird schon vorbereitet!

Michael Kolmeder und Michael Köppl übergeben der Festmutter Uschi Bubenhofer und dem Schirmherren Josef Pellkofer die Eintrittskarten.

Am Nikolausmarkt oder am Maibaumfest haben Veronika Saller und ihre Kameraden von der Feuerwehr schon fleißig Tickets an ihrem Stand verkauft. Auch Schirmherr Josef Pellkofer und Festmutter Uschi Bubenhofer haben schon ihre Eintrittskarten. Die Feuerwehr hat für die beiden die Tickets mit der Nummer eins und zwei reserviert. Am Freitag geht es dann flott weiter mit der Feierei für alle Dingolfinger: „Da Huawa da Meier und I“, drei coole Typen mischen im Festzelt auf. Voll Bayerisch versteht sich. „Wer sie nicht kennt, hat was verpasst“ sagen Kritiker. Eine Mischung aus Witz und Wahrheit. Manuela aus Landau hat sich für sich und ihre Freude gleich ein halbes Dutzend Tickets gesichert. „Die sind einmalig!“ sagt sie, „die sind lustig, unterhaltsam, mal ham sie hinterfotzige Texte, mal nachdenkliche. „Aber“ meint die junge Frau – „de san immer niederbayrisch charmant!“ Ein Highlight, für das man Karten bei den üblichen Vorverkaufsstellen bekommt und auch am Freitag an der Abendkasse. Viele freiwillige, ehrenamtliche Stunden haben Schriftführer Thomas Layh und sein Team mit dem Schreiben der Festschrift verbracht. Die gehört zum Gründungsfest einfach dazu. Weil dadurch die Chronik der Feuerwehr weiterführt wird und das wichtigste aus den letzten 150 Jahren aufgezeichnet ist. Da werden historische Bilder aus dem Feuerwehrarchiv geholt und gesichtet.

Anno 1952. Es waren einmal ein Festmädchen und ein Taferlbua. Vor Josef, dem Taferlbuam, steht das Festmädchen Renate. Heute sind die beiden schon lange ein Ehepaar: Josef und Renate Zeiler.

Ein Bild ist bemerkenswert: Da steht ein stolzer Taferlbua hinter einem feschen Festmädchen. Der Taferlbua ist inzwischen seit 60 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing, war lange Jahre Kreisbrandinspektor und auch Kommandant. Sein Name: Josef Zeiler. Das hübsche Festmädchen vor ihm heißt übrigens Renate und ist seine Frau geworden. In der Festschrift steht auch viel über die Feuerwehrarbeit, so dass das Büchlein nicht nur für Feuerwehr-Fachmenschen interessant ist, sondern auch für jeden Dingolfinger Bürger. Ab Donnerstag gibt’s die Festschrift im Bruckstadel, im Museum Herzogsburg, bei Skribo Wälischmiller, am Festsonntag natürlich auch im Festzelt und nachher bei der Feuerwehr.

Donnerstag und Freitag feiert die Feuerwehr mit allen Dingolfingern im Festzelt auf der Zirkuswiese ihren Geburtstag. Am Samstag heißt es einen Tag durchschnaufen. Denn die Feuerwehr hat dann einen internen Festabend in der Stadthalle für die befreundeten Feuerwehren. Falls am Samstag Bayern 1 Moderator Tilmann Schöberl den Dingolfingern über den Weg läuft – er moderiert den Festabend. Schließlich besteht eine alte Verbundenheit zu ihm, da die Feuerwehr bei der Bayern 1 Sommerreise 2008 den Wettbewerb zur besten „Bayern 1-Feuerwehr“ und eine Reise nach Indianapolis gewonnen hat.

Der Festsonntag als Höhepunkt

Die Feuerwehr Dingolfing freut sich darauf mit der gesamten Dingolfinger Bevölkerung den 150. Geburtstag zu feiern. Mit dabei sind auch die beiden Taferlbuam: Edin Babic (links) und Louis Vogginger (rechts) und Christian Steinberger (nicht im Bild).

Die Besucher können früh um halb neun beim Weißwurstfrühstück im Festzelt dabei sein und dann anschließend zum Gottesdienst in die festlich geschmückte Eishalle ziehen. Um 14 Uhr zieht dann der Festzug durch Dingolfing, auf der Dr.-Josef-Hastreiter-Straße zum Marienplatz, in die Fischerei, an der Feuerwehr vorbei, über die Bräuhausgasse und zurück zum Festzelt.

Die Feuerwehr freut sich über alle, die dabei sind und winken. Und wenn dann noch die Anwohner die Häuser und Gärten festlich schmücken, wird´s doppelt so schön. Die Festmädchen schlüpfen dann in ihre schicken neuen Dirndl, die Feuerwehrler schmeißen sich in die Uniformen, die Taferlbuam sind dabei, die Fahnenträger, befreundete Feuerwehren und viele Dingolfinger Vereine. Im Festzelt gibt es danach ein kühles Bier, ein Glasl Prosecco. So soll der Sonntag schön ausklingen. Klingt gut – Aber: Es ist doch Fußball!

Schirmherr Josef Pellkofer hofft mit Frau Gabi auf schönes Wetter.

Anpfiff ist um 17 Uhr, Deutschland gegen Mexiko! Das erste Spiel von Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Russland. Kein Problem, denn auch daran haben die Feuerwehrkameraden gedacht. Es gibt die Möglichkeit, das Spiel im Festzelt zu sehen und draußen im Biergarten. Public Viewing für alle! Und das Wetter: Das spielt bestimmt mit – schließlich war der Schirmherr in Altötting.

Brandmeldeanlage

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Melder durch Reinigungsarbeiten (Wasserdampf) ausgelöst hat. Für die Feuerwehr war kein Eingreifen erforderlich.

Sonnwendfeuer

Brandsicherheitswache Sonnwendfeuer Felsenbergschützen in Brunn. Durch die Einsatzkräfte das Übergreifen des Feuers auf drei Bäume durch die Vornahme eines B-Löschrohres verhindert.

gemeldeter Dachstuhlbrand

Die Feuerwehren Teisbach, Loiching, Höfen und Dingolfing wurden zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass dies das nahegelegene Sonnwendfeuer in Brunn war.

auslaufende Betriebsstoffe

Aus einem PKW war Getriebeöl ausgetreten und hatte sich auf der Fahrstraße auf einer Fläche von 2 Quadratmertern verteilt. Die Einsatzkräfte sicherten die Schadenstelle, stellten den Branschutz sicher und nahmen das ausgelaufene Medium auf. Für den Verursacher wurde über die Feuerwehreinsatzzentrale ein Abschleppunternehmen verständigt. Über die Polizei wurde der zuständige Staßenbaulastträger zum Aufstellen von Ölwarnschildern verständigt.

Wasserleiche

Die Feuerwehren Gottfrieding, Steinberg und Dingolfing wurden zur Bergung einer Wasserleiche ans Kraftwerk Gottfrieding alarmiert. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich eine männliche Leiche im Rechen ausserhalb des Wassers befand. Kein Einsatz für die Feuerwehr DGF erforderlich. Ebenfalls an der Einsatzstelle Polizei, BRK und Wasserwacht.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil VI


Ein meist einmaliges Erlebins für Feuerwehrler

Der Festausschuss der Dingolfinger Feuerwehr. Vorne von links: Der ehemalige Kommandant Gregor Piechoczeck, Leiter des Festausschusses und erster Vorsitzender Michael Kolmeder, zweiter Vorsitzender Michael Köppl, Kassier Stefan urz. Zweite Reihe von links: Joseph Hofmann junior, Schriftführer Thomas Layh, Carsten Vogginger, Matthias Spang. Ganz oben: Werner Frühmorgen und Andreas Spang.

Wie lang wird der Festzug? Wie viele Tische und Bänke passen in ein Festzelt? Wo findet der Festgottesdienst statt, welche Kleider ziehen die Festmädchen an und vor allem: wie bekommt man genug Strom für die Spider Murphy Gang, die am Donnerstag, 14. Juni, im Festzelt auf der Zirkuswiese auftritt. Daran tüfteln einige Mitglieder vom Festausschuss der Feuerwehr. Andreas Spang ist glücklicherweise Elektriker und Veranstaltungstechniker und er schaut, wie er mehr Strom für die Rock ‘n Roller auf die Zirkuswiese bringt. „Bei dem Auftritt der Gang ist ton- und lichtmassig einiges geboten“ meint er, „die brauchen so viel Strom für ihren Auftritt, wie die Küche im Festzelt während dem Kirta!“

Michael Kolmeder ist der erste Vorsitzende der Feuerwehr und der Chef vom Festausschuss. Er sieht das entspannt und ist froh, dass es so viele Handwerker bei der Feuerwehr gibt, die viele Probleme in null komma nix lösen. Michael Kolmeder, delegiert die Aufgaben an Teams und muss den Überblick behalten. Bald ist es geschafft, in zwei Wochen ist das Jubelfest voll im Gange. Worauf er sich am meisten freut? „Ganz klar auf den Festzug am Sonntag durch die ganze Stadt. Das ist die Krönung, da ist dann alles gelaufen, die Kirche, die Mittagsbewirtung“.

Schon mal zur Probe anziehen: Die feuerwehrroten Kleider tragen Festmutter und Festmädchen am Ehrenabend der Dingolfinger Feuerwehr. Anna Gillig, Lena Herzog, Festmutter Uschi Bubenhofer und Lucia Comoretto (von links).

Der Umzug – auch der will sauber geplant sein. Welche Strecke geht der Festzug, wer läuft mit, in welcher Reihenfolge? Darum kümmert sich Josef Hofmann junior. Die Strecke vom Festzug ist drei Kilometer lang, der Zug selber 1,5 Kilometer.

Ganz vorne die Honoratioren der Stadt und die Jubelwehr, gefolgt vom Patenverein, der Freiwilligen Feuerwehr Landau und den Stadtteilfeuerwehren Frauenbiburg, Höfen, Sossau und Teisbach. Dann die befreundeten Wehren aus Enns, Brumath und Traunstein und dem ganzen Landkreis sowie viele Vereine aus Dingolfing.

Blickfang natürlich die Festmutter mit ihren Festmädchen, die Taferlbuam und die Festkinder. Josef Hofmann junior hat die Route für den Festzug ausgetüftelt und vor allem auch an die Kleinen gedacht – falls die den weiten Fußmarsch nicht schaffen: „Für den Notfall haben wir einen Plan. „Wir führen Heuwagerl mit“, sagt er „und wenn sie wirklich nicht mehr marschieren mögen, dann setzen wir sie ins Wagerl!“

Aufstellung in Dreierreihen für den Festzug: Der Erste Vorsitzende der Dingolfinger Feuerwehr, Michael Kolmeder, erklärt wie es geht.

Im Gleichschritt – Marsch! Wenn am Festsonntag der Umzug durch die Stadt zieht, dann muss das auch ein gutes Bild abgeben. Natürlich geht die Feuerwehr in Uniform, die Festmädchen mit der Festmutter in einem schönen Dirndl, mindestens so schick, wie das der Mädchen aus dem Jahr 1968. Das Marschieren im Festzug muss auch nach was ausschauen, deshalb ist auch das Gleichschritt gehen nochmal geübt worden. Wer gibt den Schritt in der Reihe an, wie geht man mit so einem Zug um enge Kurven? Festmutter Uschi Bubenhofer hat es mit den Festmädchen, den Kindern und der Feuerwehr schon geübt.

Im Gleichschritt: Festmutter Uschi Bubenhofer probt mit den Festmädchen und der Feuerwehr die Marschformation.

Zum 150. Geburtstag der Dingolfinger Feuerwehr gehört am Sonntag, 17. Juni, auch ein großer Festgottesdienst. Der findet nicht in St. Johannes statt, sondern in der Eishalle bei der Zirkuswiese.

Ein Gottesdienst in der Eishalle – klingt frostig, wird aber ziemlich cool. Matthias Spang vom Festausschuss hat die Aufgabe, aus der Halle einen festlichen Ort zu zaubern. „Soweit es geht“, meint er, „kommt die Werbung weg. Dann wird ein weiß blauer Himmel eingezogen, die Bühne festlich mit Blumen geschmückt.“ Stadtpfarrer Martlreiter hält den Festgottesdienst in der Eishalle. Deshalb fällt der normale Gottesdienst am 17. Juni in St. Johannes aus und alle Dingolfinger Bürger sind eingeladen, den Gottesdienst um 10 Uhr in der Eishalle mit der Feuerwehr zu feiern. Natürlich fehlt bei dem katholischen Gottesdienst auch das Kreuz nicht. Die Feuerwehr hat da eine gute Idee, denn es ist ja der Gottesdienst am Festsonntag der Feuerwehr. „Wir bauen ein Kreuz aus Steckleitern“ sagt Matthias Spang, „das wird richtig schön!“

Ein historisches Dokument – Festmädchen 1968 beim Festzug über den Marienplatz beim 100. Gründungsfest.

Kassier bei der Feuerwehr ist Stefan Kurz, er hat ein Auge auf die Finanzen, bei der Feuerwehr und im Festausschuss. Er kümmert sich um Biermarkerl für Gäste, die Festabzeichen und den ganzen Bürokram, dass hinterher auch steuerlich alles passt. „Und ich muss die Leit a wengerl im Zaum halten mit Ihre Ausgaben“, lacht er.

2.050 Plätze gibt es am Festsonntag im Festzelt, dazu um die 400 Plätze im Biergarten außerhalb des Zeltes und die Bürger sind dazu eingeladen. Michael Köppl ist verantwortlich für den ganzen Festsonntag, dass es den Gästen vom Weißwurstfrühstück am Morgen bis zum Ausklang am Abend gut geht. „Für einen Feuerwehrmann“, meint er, „gibt es so ein Fest nur einmal im Leben, das ist schon eine Herausforderung!“

Die Feuerwehr rockt die Zirkuswiese zum 150. Geburtstag. Mit vielen Feuerwehrfreunden und allen Dingolfingern. Noch zehn Tage, dann geht das Fest los mit der Spider Murphy Gang auf der Zirkuswiese. Karten gibt es bei Skribo Wälischmiller und den üblichen Vorverkaufsstellen. Und die Spider’s haben garantiert Strom!

Kellerbrand in Loiching

Die Feuerwehren Weigendorf, Wendelskirchen, Loiching, Niederviehbach und Dingolfing wurden zu einem gemeldeten Kellerbrand nach Pischelsdorf alarmiert. Durch die ersteintreffende Feuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und Feuer aus gemeldet werden. Die Feuerwehr Dingolfing konnte noch auf der Anfahrt wenden und zur Feuerwache zurückkehren.

auslaufende Betriebsstoffe

Im Bereich des Motors tropfte Öl auf die Fahrbahn und drohte in einen Gully zu laufen. Der ausgelaufene Kraftstoff wurde mittels Ölbindemittel und Ölvliestüchern gebunden und das weiterhin auslaufende Öl mit einer Auffangwanne aufgefangen. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil V


Oldtimer brezeln sich für den Festzug auf

Sie werden gepäppelt und gehätschelt – die ältesten Fahrzeugkollegen bei der Dingolfinger Feuerwehr, die auch beim Festzug zum 150. Gründungsfest mitfahren. Seit vier Generationen kümmert sich die Familie Rammelsberger um zwei Feuerwehroldtimer.

Prachtstücke! Vorne das „Löschfahrzeug Bayern“ mit Maximilian Rammelsberger am Steuer, dahinter das LF 1000, das sein Vater Franz Rammelsberger junior fährt. Die Fahrzeuge sind noch voll einsatzfähig.

Baujahr 1922, fast 100 Jahre alt, doch das alte „LF 1000“ und das „Löschfahrzeug Bayern“ sind noch voll einsatzfähig. Tatsächlich zum Feuerlöschen und erst recht, beim großen Festzug zum 150. Gründungsfest der Dingolfinger Feuerwehr, der am Festsonntag am Nachmittag durch Dingolfing zieht.

Dass die beiden Auto-Senioren noch so fit sind verdanken sie der Familie Rammelsberger. Schon seit vier Generationen kümmert sie sich um die schönen alten Feuerwehrautos. Jetzt sind es Franz junior und sein Sohn Maximilian, also der Max. Franz ist Kratfahrzeugmechanikermeister und sein Sohn tritt beruflich auch in die Fußstapfen vom Vater.

Angefangen hat es mit dem Großvater vom Franz, väterlicherseits. Als auf dem Gut Tunzenberg die Brauerei abgebrannt ist, wurde dort eine Gutsfeuerwehr eingerichtet und ein hellrotes Feuerwehrauto angeschafft. Guts-Feuerwehr Tunzenberg steht heute noch in goldener Schrift auf der Tür. Der Großvater vom Franz hat das Auto damals oft repariert. 1972 hat es dann sein Vater, Franz senior gekauft.

Vater und Sohn Rammelsberger. Maximilian tritt in die Fußstapfen von seinem Vater Franz. Im Festzug zum 150. Geburtstag der Dingolfinger Feuerwehr sind die beiden dabei.

Und weil die Familie ein Herz für alte Autos hat, kümmern sich Franz und sein Sohn Max auch um das „LF1000“, das der Feuerwehr Dingolfing gehört. Sein Großvater mütterlicherseits, Wolfgang Wintersperger, ist mit genau diesem Fahrzeug ausgerückt, mit 40 PS, 50 km/h und einer Löschleistung von 1.150 Litern pro Minute.

Beide Autos werden gerade für den Festzug hergerichtet: Kleine Reparaturen erledigt und stundenlang das Messing an den Autos geputzt. Außerdem bekommt Max Oldtimer-Fahrstunden von seinem Vater. „Oldtimer fahren ist ganz anders“ sagt Franz, „man muss wesentlich mehr vorausschauen, als bei den heutigen Autos“. Bremse vorhanden, aber natürlich ohne Servoausrüstung. Das müssen die beiden immer wieder üben, damit sie ein Gefühl für die Bremse, Schaltung Lenkung bekommen. „Kuppeln ist schwierig“ meint Max, „aber das kann man lernen, früher sind die ja auch damit gefahren“.

Mit dem Löschfahrzeug 1000 ist er früher ausgerückt: Wolfgang Wintersperger (Zweiter von links), der Großvater von Franz Rammelsberger junior mütterlicherseits.

Mit dem kleinen Unterschied, dass die Feuerwehrmänner von früher wesentlich kleiner und zierlicher gewesen sind und deshalb der Fußraum für die beiden großen Männer eine echte Herausforderung ist. Natürlich fahren Vater und Sohn auch zu Oldtimertreffen und tauschen sich aus. Wie man was repariert, wie man an Ersatzteile kommt. Das mag Max besonders gern: „Mit anderen über die Oldtimer diskutieren und dann hat einer ein ähnliches Autos und erzählt davon. Und selbst wenn ich net mitreden kann, dann hör ich gern zu“ erzählt Max.

Top gepflegt mit vielen hübschen und originalen Details: Der Oldtimer vom Gut Tunzenberg.

Sehr romantisch und nett: Die große Feuerwehrglocke am Fahrzeug. Hat was Nostalgisches – „ist aber beim Fahren brutal laut“ sagt Franz. Die beiden Fahrzeuge sind topfit, auch Risse im Motorblock hat Franz schon selbst repariert. Vor gut 20 Jahren haben die alten Herren der Feuerwehr, die Senioren, sogar noch ein Leistungsabzeichen mit den Oldtimern geholt.

Auch er ist schon mitgefahren. In einer Werkzeugschublade im Fahrzeug liegt das Foto mit dem Landesvater, das war der Stolz von Franz Rammelsberger senior.

Die alten Feuerwehrautos könnten jede Menge erzählen. Eine Geschichte bewahrt das Tunzenberger Feuerrwehrauto in einer Werkzeugschublade in seinem Inneren auf: Ein Foto, das zeigt Franz Rammelsberger senior mit Franz Josef Strauß an seiner Seite. Ja, auch der ist schon in dem Feuerwehrauto gesessen.

Der große Festzug der Feuerwehr zum 150. Gründungsfest startet am Festsonntag – das ist der 17. Juni – um 14 Uhr an der Zirkuswiese und zieht dann durch ganz Dingolfing. Mit Schirmherr und Festmutter, der Feuerwehr, den Taferlbuam, den Fahnenträgern der Feuerwehr. Die Vereine aus Dingolfing sind dabei, selbstverständlich die Patenwehr aus Landau und viele befreundete Feuerwehren. Und hinterher geht es ins Festzelt zum Feiern.

Weil die Feuerwehr sich immer um das Gemeinwohl kümmert, gibt es auch viel Spaß und Musik für alle Dingolfinger an den Tagen vorher. Am Donnerstag, 14. Juni, die Spider Murphy Gang und am Freitag „Da Huawa, da Meier und i“. Für beide Veranstaltungen gibt es noch Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen. Jetzt werden die alten Feuerwehrautos für den Festzug der Feuerwehr rausgeputzt.

Am Festsonntag ziehen Franz und sein Sohn Max die historischen Uniformen an, setzen die Helme aus glänzendem Messing auf und fahren im Festzug mit. „Achten Sie auf die Beifahrer – denn mit Sicherheit werden die alten Herren der Feuerwehr dann wieder aufzitzen und mitfahren.“

aufgerissener LKW-Tank

Bei der Ausfahrt aus dem Garten des Bürgerheimes setzte LKW auf. Vom Verursacher wurde der Tank provisorisch abgedichtet. Von der Feuerwehr wurde Bindemittel aufgebracht, die Ablaufrinnen gereinigt und der Tank des Unfallfahrzeuges in Fässer umgepunkt. Die Mitarbeiter der Kläranlage Dingolfing kontrollierten den angrenzenden Kanal, konnten aber keine Verunreinigung feststellen.

 

Verkehrsunfall A92

Mitteilung von der Autobahnpolizei Wörth zu einem Verkehrsunfall auf der A92, Fahrtrichtung Deggendorf, Höhe KM 97,5. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle, Höhe KM 102,5, teilte die Streife der PI Wörth mit, dass kein Einsatz für die Feuerwehr nötig sei. Die Einsatzkräfte kehrten ohne weitere Maßnahmen zur Feuerwache zurück.

Person in Isar

Die Feuerwehren Niederviehbach, Steinberg und Dingolfing wurden zusammen mit der Wasserwacht nach Lichtensee gerufen. Laut Mitteilung war eine Person in der Isar. Nach kurzer Erkundung wurde festgestellt, dass die Person bereits von Passanten gerettet und dem Rettungsdienst übergeben worden war. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

schwerer Verkehrsunfall auf A92

Ein Kleintransporter kam nach einem Überschlag in Fahrtrichtung Deggendorf in Seitenlage zum liegen. Der Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und das Fahrzeug lag auf dem linken Arm des Fahrzeugführers. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr, stellten den Brandschutz sicher, stabilisierten das Unfallfahrzeug und befreiten den Patienten mittels Hochdruckhebekissen, Seilwinde und hydr. Rettungssatz. Auslaufende Betriebsstoffe wurden gebunden. Nachdem für den Transport des verletzten ein Rettungshubschrauber vor Ort war, musste die BAB in Fahrtrichtung Deggendorf für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt werden. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Autobahnmeisterei übergeben.

Pressebericht auf Idowa

Pressebericht im Wochenblatt

Pressebericht in der PNP

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil IV



Die Dingolfinger Feuerwehr im Jahreslauf

Im Juni feiert die Dingolfinger Feuerwehr ihr 150. Gründungsfest. Vier Tag lang, vom 14. bis 17. Juni. Schön laut, gemeinsam mit allen Dingolfingern. Mit bayerischem Rock‘n’Roll von der Spider Murphy Gang und Bayerischem Kabarett von „da Huawa da Meier und i“, dazu ein großer Umzug am Festsonntag und feiern auf der Zirkuswiese.

Meistens ist die Feuerwehr auch ganz leise. Außer natürlich wenn es mit Blaulicht zu einem brandeiligen Einsatz geht. Viele Einsätze im Jahr haben aber gar nichts mit den ureigenen Aufgaben der Feuerwehr wie „bergen retten löschen schützen“ zu tun. Denn im Hintergrund ist die Dingolfinger Feuerwehr bei vielen Festen und Aktionen in Dingolfing dabei, ohne Tatütata, sondern ganz selbstverständlich.

Ball im Bubenhofer-Saal. Im Fasching für die Feuerwehr und die Trachtler ein fester Termin.

Das beginnt im Januar mit dem Feuerwehrball. Seit vielen Jahrzehnten, immer am dritten Samstag im Januar spielt die Feuerwehr mit in der Ballsaison. Dafür schmücken die Feuerwehrler den Bubenhofer Saal mit Faschingsgirlanden und bunten Lichtern. Schön für alle, die den Saal in der Faschingszeit nutzen. Da haben dann auch die Gäste vom Trachtlerball was davon.

Ein kleines Frühlingsfest für ganz Dingolfing ist inzwischen das Maibaumfest. Seit über 30 Jahren stellt die Feuerwehr den Maibaum mit Schwaiberln auf und schaut, dass sich alle bei dem Fest wohlfühlen, mit gutem Essen, frischen Getränken und leckeren Kuchen.

Im Sommer ist die Feuerwehr auch bei der Fronleichnamsprozession dabei. Als „Himmiträger“,weil es dafür starke Männer braucht. Außerdem zeigt sich die Freiwillige Feuerwehr solidarisch mit der Stadtgemeinschaft und vertritt christliche Werte. Und wenn nötig gibt die Feuerwehr der Polizeiinspektion Amtshilfe bei der Verkehrsabsicherung während der Prozession.

So ein schönes Feuer bei der Sonnwendfeier in Brunn.

Ein schönes großes Feuer brennt jedes Jahr bei der Sonnwendfeier in Brunn. Dort hält die Dingolfinger Feuerwehr Brandsicherheitswache. Ein Freundschaftsdienst für die Felsenberg-Schützen aus Oberteisbach. Normalerweise lodert das Sonnwendfeuer sauber vor sich hin, aber im letzten Jahr musste die Feuerwehr eingreifen und verhindern, dass der Toilettenwagen brennt und ein Baum in Flammen aufgeht.

Ganz im Hintergrund hält sich die Feuerwehr bei der Theaterwache in der Stadthalle. Während Sie Konzerte genießen oder über Kabarettisten lachen – hinter der Bühne passen zwei Feuerwehrleute auf, dass kein Feuer ausbricht und dass im Brandfall der Bürgersaal ohne Panik geräumt wird. Rund 50 Veranstaltungen bewacht die Feuerwehr, mal brennt ein Scheinwerfer, mal ein Kabel und manchmal sind die Fluchtwege mit Autos zugeparkt und die Feuerwehr muss die Anfahrten freiräumen lassen. Auch dafür ist die Feuerwehr verantwortlich.

Brandmeister Werner Frühmorgen gibt den Schulkindern Unterricht.

Statt Wandertag – lieber mal zur Feuerwehr: Viele Schulklassen schauen im Jahr in der Feuerwache an der Wollerstrasse vorbei. Da dürfen die Kinder Feuerwehrautos ganz aus der Nähe anschauen und auch mal reinschauen, was da in so einem Auto an technischen Geräten steckt. Dabei lernen die Kinder auch, wie man einen Notruf bei der Feuerwehr richtig absetzt. Erst die 112 wählen, dann: WER ruft an, WO ist der Notfallort, WAS ist passiert, WIE VIELE Personen sind verletzt, WARTEN auf Rückfragen. Außerdem gibt es ein Modellhaus, da können die Kinder sehen, wie der Rauch bei einem Feuer sich im Haus verteilt wenn man es falsch macht und wie man es richtig macht wenn’s brennt.

Beim Halbmarathon ist immer ein festes Team in der Feuerwache, weil viele Zufahrtswege wegen der Veranstaltung gesperrt sind.

Im September, wenn der Hochsommer vorbei ist, richtet der TV Dingolfing wieder seinen Halbmarathon aus. Und das wissen Sie selbst: Da ist die Stadt großräumig für die Läufer abgesperrt. Kein Durchkommen mit Privatautos. Deshalb stationiert die Feuerwehr eine Sicherheitswache im Feuerwehrhaus. Dann muss bei einem Alarm keiner der Feuerwehrler viele Umleitungen zur Feuerwache fahren und der Einsatz geht wie immer blitzschnell.

An jedem Kirtatag gibt es eine eigene Sicherheitswache in der Feuerwehr, damit jeder Mal feiern darf.

Dann der Höhepunkt im Jahreslauf der Dingolfinger Feierlichkeiten: Bayerns letzte Wies’n, der Dingolfinger Kirta. Am Kirtafreitag trifft sich die Feuerwehr traditionell im großen Festzelt, zur ersten frischen Mass mit Wasserburger Kirta-Bier. Aber keine Sorge – wenn es brennt ist die Feuerwehr da. An jedem der Kirtatage gibt es eine Sicherheitswache im Feuerwehrhaus, die garantiert nüchtern bleibt. Inzwischen haben sich feste Gruppen von jeweils neun Mann um die jeweiligen Einsatzleiter gebildet. Während die einen am Kirta feiern, macht es sich die Wache auch angenehm im Feuerwehrhaus: Da wird gemeinsam gekocht, Brotzeit gemacht oder Karten gespielt. Und wenn Sie am Kirta-Dienstag auf das Feuerwerk warten – wer ist dabei, damit nix passiert? Die Sicherheitswache der Feuerwehr.

Ein Pflichttermin für die Feuerwehr – der Volkstrauertag. Die Stadt Dingolfing hält an diesem Tag eine Gedenkfeier für alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt ab. Für die Feuerwehr ist es Ehrensache, die Stadt Dingolfing bei dieser Feierstunde zu unterstützen.

Feuerwehr im Weihnachtsbaumeinsatz.

Am Ende des Jahres kümmert sich die Dingolfinger Feuerwehr um den Christbaum in St. Johannes. Der Christbaum stammt in der Regel aus einem Garten und wird von einem Bürger aus Dingolfing gespendet. Zu groß gewordene Blautännchen werden zu prachtvollen Christbäumen. Da rückt die Feuerwehr aus zum Baum schneiden. Ganz nebenbei auch eine gute Übung für den Einsatz bei einem Sturm. Dann wird der Christbaum noch in der Kirche aufgestellt. Nur schmücken, das machen dann lieber Andere.

Nur noch schmücken, dann ist es ein echter Christbaum – die Feuerwehr hat den Baum sauber aufgestellt.

Technische Hilfeleistung

Die Feuerwehr Dingolfing wurde telefonisch zu einem Bienenschwarm in einem Baum gerufen. Durch die Einsatzkräfte wurde der zuständige Imker mittels Werkzeug und Steckleiter beim Einfangen unterstützt.

Wasserschaden

Der Keller des Hauses stand durch einen Defekt an der Heizung auf 20m² ca. 20cm unter Wasser. Durch die Einsatzkräfte wurde mittels Tauchpumpe und Nasssauger wurde das Wasser aus dem Keller entfernt. Im Anschluss an die Arbeiten wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.

Baum auf Straße

Die Einsatzkräfte beseitigten die Gefahrenstelle mit der Motorkettensäge. Zur Ausleuchtung wurde ein Lichtmast eingesetzt. Für die Dauer der Arbeiten wurde eine Verkehrsabsicherung erstellt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

150 Jahre Feuerwehr Dingolfing – Teil III


Erfahrung trifft Neugier

 

Die Senioren und die Junioren der Feuerwehr vor dem ältesten Fahrzeug der Feuerwehr: Senioren – Herrmann Weber (von links), Ludwig Zellner, Joseph Hofmann senior und Ernst Glas. Davor die Jüngsten der Feuerwehr: Jonas Palko, David Schinharl und Fabian Feik.

Was haben Feuerwehrkameraden 80 plus mit denen 13 plus gemeinsam? Sie lieben die Feuerwehrsache, sind aber nicht im aktiven Einsatz. Die einen, weil sie den schon lange hinter sich gelassen haben, die anderen werden gerade darauf vorbereitet.
Mehr als 240 Jahre Feuerwehrerfahrung sitzen an einem Tisch: Herrmann Weber, Erich Glas, Joseph Hofmann sen. und Ludwig Zellner. Gegenüber: drei der jüngsten Feuerwehrkameraden, David Schinharl (13) , Fabian Feik (14) und Jonas Palko (15).
Sehr gelassen sitzen die Senioren den Junioren gegenüber. Der korrekte Ausdruck wäre dafür eigentlich: cool. Und Jonas beginnt mit der Fragerunde: „Was haben Sie denn schon g‘wusst als Sie in der Jugendgruppen angefangen haben über Feuer und die Gefahren und die Feuerwehr?“
„Als mir ang‘fangen ham, da hat‘s noch gar

„Alle für einen, einer für alle.“ Diesem Motto sieht sich auch die Feuerwehrarbeit verpflichtet. Die kleinste Teameinheit bei der Feuerwehr sind immer mindestens zwei Feuerwehrkameraden. Wer Teamarbeit nicht kann, lernt das bei der Feuerwehr. Das ist bei den zahlreichen und vielfältigen Einsätzen lebenswichtig.

koa Jugendgruppe‘n ge’m“ meint Ernst Glas, der bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dingolfing Kommandant gewesen ist. „Die erste Jugendgruppe hat’s bei uns erst Anfang der 70er Jahre gegeben“. Das bedeutet – Learning bei Doing für die oid’n Hasen. Anfang der 50er Jahre sind der Herrmann, der Sepp und der Wigg gemeinsam zur Feuerwehr, als Buben waren sie in die selbe Schul-Klasse gegangen. Das war die Ausbildung: Hingehen, mitmachen, mitlernen. Acht Jahre nach dem Krieg, da war die Feuerwehr noch nicht so strukturiert wie heute, wo die Ausbildung mit den ganz Jungen beginnt. Da die Feuerwehr auch in den 50ern schon andere Aufgaben hatte, als „nur“ Feuerlöschen, waren die Burschen gefragt, denn im Krieg hatten die drei schon andere Dinge gesehen.

In Dingolfing können Mädchen und Jungen heute ab 14 Jahren der Jugendfeuerwehr beitreten. Mit 16 Jahren beginnt dann die Feuerwehr-Grundausbildung. Manchmal dürfen die Jugendlichen dann schon bei kleineren, ungefährlichen Einsätzen teilnehmen, mit 18 Jahren geht es dann zur erwachsenen Einsatzmannschaft. Regelmäßige Gruppenstunden, feuerwehrtechnisches Wissen, Spaß im Team, Erste Hilfe Ausbildung, Prüfungen, später Weiterbildungen an Maschinen – so schaut heute das Jugendprogramm aus. Damals beim Wigg und den Kollegen war das alles noch ganz anders, von der Ausbildung her und vom Material, das es jetzt gibt.

Das Leistungsabzeichen der Jugendgruppe von Ludwig Huber (Dritter von links) im Jahre 1980 unter den kritischen Augen von Schiedsrichter Josef Zeiler (rechts). Auf dem Bild sind auch Feuerwehrleute, die noch aktiv sind, wie Schlosser Johann Comoretto (Dritter von rechts) oder Optiker Michael Wolf (Vierter von rechts) sowie Kreisbrandmeister Reiner Gillig (Fünfter von rechts).

Der Wigg erinnert sich noch gut an die Einsätze mit den alten Schläuchen aus Hanf: „Die hat‘s immer zerrissen, dann hamma die Schlauchbinden zum Flicken angelegt, des hat immer gedauert. Dann bist drecknoß g‘wesen, des war halt a Volksbelustigung für die Leit‘“, lacht er.
Die jungen Kollegen sind fleißig am Lernen er

zählt David. Wie man die Schläuche richtig behandelt, auch Atemschutz wurde schon durchgenommen. Er weiß auch, dass man eine Fritteuse, die Feuergefangen hat niemals mit Wasser löschen darf, das Feuer muss erstickt werden. David, Fabian und Jonas, haben sich schon überlegt, warum sie zur Feuerwehr sind. David findet es einfach gut, wenn er einfach anderen helfen kann und ist dafür bereit diese gründliche und anspruchsvolle Ausbildung zum Feuerwehrmann zu machen. Jonas gefällt die Feuerwehrarbeit und vor allem die Kameradschaft, und Fabian ist sozusagen von seinem Vater mit dem Feuerwehrvirus infiziert worden, der ist nämlich auch Feuerwehrmann. Irgendwie brennen die drei schon für ihr anspruchsvolles Hobby.
„Aber“, meint Hermann Weber von „de Oidn“ – „wichtig ist die gute Ausbildung.

Am Anfang ganz schön verwirrend: Was ist was und wo gehört das hin? Das lernen die jungen Feuerwehrler von Anfang an. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen.

Ihr müsst schon die Geräte und die ganze Ausrüstung gut kennen, damit ihr beim Einsatz sicher seid!“. Die drei Jungen nicken. Und einstimmig ergänzen die erfahrenen Senioren: Ihr müsst unbedingt auf den Kommandanten hören! Alleingänge gehen bei der Feuerwehr überhaupt nicht, Teamarbeit wird ganz groß geschrieben. Die kleinste Einheit beim Einsatz sind zwei Feuerwehrleute, die zusammenarbeiten. Aber auch die müssen unbedingt dem Kommandanten oder Einsatzleiter gehorchen.
Der Hofman Sepp erinnert sich da an eine Geschichte, die böse hätte enden können. Ein Brand auf einem Bauernhof, das Vieh war gerade verkauft worden und es war noch jede Menge Geld im Haus, die alte Bäuerin verzweifelt: „A Kamerad und i san ins Haus, weil die alte Frau hat g’sagt, unterm Kopfkissen liegt as ganze Geld drin, deadsas aussa. Und dann samma mir beim Fenster eigstieg‘ng und mei Kollege und i und dann hammas Geld rausdoa und herausd abgeh‘m und unterm abgeh‘m hat der Schindlbeck (Hans Schindlbeck, damals Kommandant) uns so g‘schimpft weil wir der Gefahr net gewachs‘n han gwen, war des Haus eing‘stürzt, dann war ma verbrennt drin!“
Sich selber in Gefahr bringen und das der Kameraden geht eben nicht bei der Feuerwehr und den Rüffel vom Kommandanten hat’s zu recht gegeben. Sich einordnen und unterordnen und machen was beim Einsatz angeschafft wird, nur so funktioniert die Feuerwehrarbeit sicher und erfolgreich.

Eine Löschübung der Dingolfinger Jugendfeuerwehr.

Auch die jungen Feuerwehrkameraden haben schon einiges gelernt: Können Ausrüstung benennen, kennen die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Feuerlöscher und die Geräte in ihrem Ausbildungsfahrzeug. „Und“ – meint Jonas – „ Feuerwehrarbeit hat auch viel mit der Psyche zu tun, also wenn man Angst hat.“ Ein Tipp an alle Schüler: „Wenn‘s in der Schule brennt, nicht in Panik geraten, beim Lehrer bleiben und mit dem Lehrer raus aus der Schule und net aus dem Fenster springen oder selber davon laufen“.Die Feuerwehr wird im Juni zur Feierwehr. Denn dann wird das 150. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr am Wochenende vom 14. bis 17. Juni 2018 gefeiert.
Zwei Tage gehören voll und ganz den Bürgern von Dingolfing, deshalb hat die Feuerwehr für den Festfreitag das bayerische Musikkabarett eingeladen „Da Huawa da Meier und I“ und außerdem am Donnerstag die „Spider Murphy Gang“ als Auftakt für ein Feierwochenende mit Bayerischem Rock’n Roll. Bandgründer Günther Sigl rockt noch immer ganze Hallen und Festzelte. Und Hand auf’s Herz: Jeder kennt die Texte – von der Rosi im Sperrbezirk, der Schickeria, dem Sommer in der Stadt. Wer mitsingen und mitrocken will – es gibt noch Tickets beim Skribo Wälischmiller, im Bruckstadel, in Herzogs‘ Haus der Genüsse und bei Wolf & Meindl Optik. Oder man bestellt die Tickets einfach bei der Feuerwehr per E-Mail unter tickets@feuerwehr-dingolfing.de und lässt sich die Karten nach Hause schicken.

Vielversprechender Feuerwehrnachwuchs vor dem eigenen Spind.

Brand am Gebäude

Die Feuerwehren Niederaichbach, Wörth, Ahrain und Dingolfing wurden zu einem Brand auf einem Balkon eines Wohnhauses alarmiert. Noch während der Anfahrt teilten die Einsatzkräfte der Ortswehr mit, dass keine weiteren Einsatzkräfte erforderlich seien, da der Brand bereits gelöscht sei.

Brand Müllcontainer

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Container in Flammen stand. Duch einen Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr wurde der Brand gelöscht.