Hausbrand nach Explosion

Einsatzdaten vom 20.04.2026

Einsatzart: Brand
Alarmierung: 15:16, Einsatzende: 18:45
Ausgerückte Fahrzeuge: 10/1, 12/1, 23/1, 40/1, 61/1, 65/1
Zusätzliche Wehren: FF Frontenhausen, FF Gangkofen (Rottal-Inn), FF Höfen (Stadtteilwehr), FF Landau/Isar, FF Marklkofen, FF Pilsting, FF Poxau, FF Rampoldstetten, FF Reisbach

Alarmierung mit mehreren Feuerwehren zu einer Explosion/Verpuffung in einem Einfamilienhaus in Frontenhausen. Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Frontenhausen der Vollbrand des Gebäudes bestätigt werden. Aus bislang unbekannter Ursache kam es in dem Gebäude zu einer Explosion bzw. Verpuffung, woraufhin das Wohnhaus
komplett in sich zusammenstürzte und in voller Ausdehnung zu brennen begann. Die Feuerwehr Frontenhausen startete umgehend mit der Brandbekämpfung und errichtete mit mehreren Löschrohren eine Riegelstellung zum benachbarten Wohnhaus. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Person als vermisst gemeldet, eine Suche/Rettung konnte wegen akuter Einsturzgefahr aber nicht durchgeführt werden. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dingolfing unterstütze den Einsatzleiter mittels Lageführung, Dokumentation und veranlasste diverse Verständigungen. Das HLF speiste die Drehleiter der Feuerwehr Frontenhausen mit Löschwasser und stellte mehrere Trupps Atemschutzgeräteträger in der Atemschutzsammelstelle. Das TLF brachte im Pendelverkehr weiteres Löschwasser zur Einsatzstelle. Der Rüstwagen und das KlaF wurden nicht benötigt und konnten dadurch nach kurzer Bereitstellung wieder abrücken. Weiterhin wurde von der Feuerwehr Höfen eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet und das THW unterstützte beim Abtragen von Gebäudeteilen, was durch einen Bagger des Gemeindebauhofs durchgeführt wurde. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei großflächig abgesperrt. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten weitere Fahrzeuge der Feuerwehr Dingolfing zum Standort zurückkehren. Im weiteren Verlauf des Einsatzes richtete sich der Fokus auf die Personensuche durch schrittweise Abtragung des Gebäudes. Nach mehreren Lagebesprechungen mit dem Einsatzleiter wurde der ELW nicht mehr benötigt und somit konnten die letzten Kräfte der Feuerwehr Dingolfing zum Standort zurückkehren.

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