Feuerwehrball

Der gesamte Hofstaat mit den zwei Prinzenpaaren auf der Bühne.
Der gesamte Hofstaat mit den zwei Prinzenpaaren auf der Bühne.

Einer der ältesten Traditionsbälle Dingolfings lockte am Samstagabend mit Musik, Tanz und Unterhaltung rund 100 Gäste in den Saal des Gasthauses Bubenhofer. Geladen zum Partyabend hatte die Feuerwehr Dingolfing. Die Band „Matrix“ sorgte dafür, dass der Platz auf der Tanzfläche immer wieder knapp wurde.

Hermann Käser eröffnete den Ball offiziell.
Hermann Käser eröffnete den Ball offiziell.

Um 20 Uhr eröffnete der Vorsitzende der Feuerwehr Dingolfing, Hermann Käser, den Abend mit einer kurzen Grußrede. Dabei merkte er, mit Blick ins Publikum und den zahlreichen kommunalpolitischen Vertretern, mit Humor an: „Man merkt, es stehen Wahlen an.“

Nach der Begrüßung der Ehrengäste übergab Käser das Mikro an die Band „Matrix“. Mit Discofox- Klassikern, Italo-Pop und Schlagern zogen diese vom ersten Song an die Tanzwilligen aufs Parkett. Für Unterhaltung auf der Bühne sorgte der TV Dingolfing. Die Hofmarschallin Teresa Lachermeier bat den kompletten Hofstaat um Einmarsch mit dem Prinzenpaar Theresa I. und Amir I. an der Spitze. Dieses, als auch das Kinder-Prinzenpaar – Greta I. und Finn I. – stellten sich in Reimform dem Publikum vor.

Die Band „Matrix“ sorgte mit Discofox-Klassikern und Italo-Pop dafür, dass die Gäste das Tanzbein schwangen.
Die Band „Matrix“ sorgte mit Discofox-Klassikern und Italo-Pop dafür, dass die Gäste das Tanzbein schwangen.
Thomas Layh ist der diesjährige Ordensträger der Feuerwehr.
Thomas Layh ist der diesjährige Ordensträger der Feuerwehr.
Ordensverleihung für Engagement

Die Feuerwehr vergibt in jedem Jahr einen Orden an ein Feuerwehrmitglied für besonderes Engagement. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung an das langjährige Vorstandsmitglied und ehemaligen Schriftführer Thomas Layh verliehen. In der Laudatio wurde Layh unter anderem „ein hohes Maß an Geselligkeit“ bescheinigt. Anschließend hatte die Kindergarde ihren großen Moment, die ihren Gardemarsch zu „The Greatest Showman“ performten, den sie seit vergangenem Frühjahr trainiert hatten.

Weiter ging es mit dem Kinderprinzenpaar, das zur Filmmusik von „Die Schöne und das Biest“ ihren einstudierten Walzer präsentierten und der mit einem satten Applaus des Publikums quittiert wurde. Dann übernahm die Prinzengarde die Bühne für ihren Gardemarsch zum Soundtrack von „Harry Potter“, „Rapunzel“ und „Fluch der Karibik“. Der tänzerische Höhepunkt des ersten Unterhaltungsblocks bildete der „Wiener Walzer“ des Prinzenpaares, der begeistert bejubelt wurde.

Dann hatte das Publikum, allen voran die Feuerwehrler im edlen Zwirn, Gelegenheit sich auf dem Parkett tänzerisch „auszutoben“. Gegen 21.30 Uhr startete der TVD zum zweiten Unterhaltungsblock. Den Anfang machte die Jugendgarde, die mit „Estella – Darling, brillant oder böse?“ die Geschichte einer jungen Frau in der Modebranche tänzerisch erzählte. In schwarzweiß-glitzernden Kostümen zeigten die Mädchen viele Hebefiguren, die vom Publikum laut bejubelt wurden. Währenddessen war aus dem Off die Stimme der jungen inzwischen toten Frau zu hören, die über den Verlauf ihres eigenes Leben sprach.

Mittelmäßige Naturtalente und feinstes Denglisch

Dann versuchte der Thronrat, verkleidet als Bauarbeiter, seine tänzerischen Fähigkeiten zu präsentieren – allerdings verglichen mit den vorherigen Darbietungen mit eher mäßigem Erfolg.

Die Bauarbeiter des Thronrat's.
Die Bauarbeiter des Thronrat's.
Unsere Feuerwehrspatzen Carsten Vogginger und Stefan Kurz.
Unsere Feuerwehrspatzen Carsten Vogginger und Stefan Kurz.

Den letzten großen Auftritt hatte die Feuerwehr selbst mit einem Sketch: Bei einer Pressekonferenz mit Carsten Vogginger und Stefan Kurz ging es um die Freiwillige Feuerwehr und die anstehenden Kommunalwahlen. Bayerische Traditionen können auf Nicht-Bayern manchmal sehr sonderbar wirken, wie beispielsweise Fahnenweihen. Dabei versuchte man die Bräuche ins Englische zu übersetzen. Das Ergebnis war absichtlich schlechtes Denglisch, das für Gelächter sorgte.

Zum Abschluss wurde auf das Gründungsfest der Feuerwehr Frauenbiburg gemeinsam gesungen, was nochmals für tosenden Beifall sorgte. Als Zugabe folgten witzige Gstanzl zur anstehenden Wahl und ihre Kandidaten sowie über Feuerwehrler. Beim Refrain sagten wieder alle mit im Saal: „Wir verkaufen unsere Fahrzeug und versaufen dann des Geld“. Den Abend ließ man auf der Tanzfläche oder in der Bar ausklingen. Hermann Käser freute sich über einen gelungenen Ball.

Den Termin hatten sich unter anderem Bürgermeisterin Maria Huber, Dritter Bürgermeister Valentin Walk, Altbürgermeister Josef Pellkofer, zahlreiche Stadtratsmitglieder, Kreisbrandrat Max Schraufnagl, Abordnungen der Feuerwehren Sossau und Frauenbiburg sowie des Trachtenvereins Dingolfing fett im Kalender notiert.

Pressebericht auf Idowa

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