Brandmeldeanlage in Hochregallager

Einsatzdaten vom 14.03.2012

Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Alarmierung: 21:40, Einsatzende: 22:45
Ausgerückte Fahrzeuge: 10/1, 12/1, 30/1, 41/1
Zusätzliche Wehren:

Feuermeldung eines automatischen Melders in der Lebensmittel-Produktion und eine weitere Feuermeldung des Rauchansaugsystems (RAS) vom Hochregallager. Die Nachschau der Einsatzkräfte an dem automatischen Melder ergab als Auslöseursache eine Staubaufwirbelung aufgrund von Ausblasearbeiten mit Druckluft an einer Produktionsanlage. Der Standort des ausgelösten RAS konnte auch nach langer Suche durch die Einsatzkräfte nicht gefunden werden. Erst als ein Mitarbeiter den Standort der Auslöseeinheiten der RAS (insgesamt mehrere Stück) zeigte, konnte der alarmgebende Melder gefunden werden. Es konnte auch nachdem die Auslöseeinheit lokalisiert wurde, der Schutzbereich der Anlage nicht ausfindig gemacht werden. Die telefonische Rücksprache mit dem genannten Brandschutzbeauftragten ergab, dass seines Wissens die Schutzbereiche der Rauchansaugsysteme in der Sprinklerunterzentrale des Hochregallagers angebracht wären. Die sofortige Nachschau blieb jedoch ebenfalls erfolglos, nachdem hier lediglich die Schutzbereiche der Sprinkleranlagen ersichtlich waren. Die telefonische Nachfrage bei der Fa. Siemens (Bereitschaft München) ergab, dass diese über die verbaute Anlage keine Kenntnis habe, weil sie durch Kollegen von Deggendorf errichtet worden war, hier jedoch keine Bereitschaft installiert sei. Nachdem die Einsatzkräfte nach ca. 45 Minuten das gesamte Hochregallager mittels mehrerer Trupps und einer Wärmebildkamera ohne Feststellung kontrolliert hatten, stellte die Feuerwehr die ausgelöste auch ohne Kenntnis über den tatsächlichen Schutzbereich der Anlage zurück. An den Sprinkleranlagen im Schutzbereich war kein Durchfluss vorhanden. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben.

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