Dingolfinger Wehr als Patenverein im Einsatz


Die Freiwillige Feuerwehr unserer Nachbarstadt Landau a.d.Isar feierte ihr 150-jähriges Gründungsfest. Die Landauer Wehrmänner hatten hierzu die Dingolfinger Feuerwehr als Pate erwählt. Für die Mannschaft um Kommandant Gregor Piechoczek und Vorsitzenden Alexander Schmidlkofer war es eine Selbstverständlichkeit, das ehrenvolle Amt des Patenvereins zu übernehmen. Die beiden Feuerwehren wollen hier bewusst ein Zeichen setzen, dass Dingolfing und Landau zusammen stehen und dass die hin und wieder noch vorhandenen Schranken der beiden Altlandkreise der Vergangenheit angehören sollten. Am Samstag machte sich eine stattliche Abordnung auf den Weg nach Landau, um zusammen mit der Jubelwehr den Schirmherrn, Bürgermeister Josef Brunner, sowie die Ehrenfahnenmutter Gisela Thannhuber und Festmutter Birgit Ach einzuholen. Nach einer Andacht für die verstorbenen Kameraden stand am Abend der Festakt mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann im Mittelpunkt. Auch hier betonte der Vorsitzende der Landauer Feuerwehr, Alois Streifeneder, die freundschaftliche Verbundenheit der beiden Wehren und die Signalwirkung dieser Patenschaft. Am Sonntag erreichten die Feierlichkeiten mit dem großen Festzug ihren Höhepunkt. Rund 3.000 Teilnehmer aus 75 Feuerwehren, 15 Stadtvereinen, 30 Fahrzeugen und 13 Musikkapellen reihten sich nach der Fahnenweihe im Stadtpark in den Festzug ein. Geschätzte 10.000 Zuschauer ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und säumten die Straßen der Stadt. Angeführt von der Dingolfinger Stadtkapelle marschierten unsere Floriansjünger in Begleitung der Festdamen und Festmädchen gleich nach der Jubelwehr im langen Zug mit. Ein Hingucker waren ohne Zweifel die 19 hübschen Festdamen und Festmädchen, die alle im schmucken Dirndl gekleidet waren und mit ihren Formationswechseln im Zug für Stimmung sorgten. Im Festzelt gaben die Dingolfinger Wehrmänner eine sehenswerte Einlage, bei der sie als Hommage auf die Landauer Feuerwehr das eigens kreierte „Landau-Lied“ zum Besten gaben. Zusammen mit den Landauer Kameraden ließ man das sehr gelungene Fest ausklingen, dessen hervorragende Organisation Respekt und Anerkennung verdient.

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Neues Outfit für die Dingolfinger Feuerwehr


Tagesdienstkleidung

S-Guard Schutzkleidung

Mit neuen Schutzanzügen und einer erstmals eingeführten Tagesdienstkleidung zeigen sich seit kurzem die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing. Im Rahmen einer Dienstversammlung wurde die neue Bekleidung von den Aktiven präsentiert.

Da die bisherige Einsatzbekleidung der Dingolfinger Feuerwehr durch Alter, Beanspruchung und Verschleiß ihre Schutzwirkung mehr und mehr eingebüßt hat und auch insgesamt nicht mehr dem Stand der Technik entsprach, wurde eine Ersatzbeschaffung notwendig. Nach Sondierung der auf dem Markt befindlichen Angebote fiel die Entscheidung der Verantwortlichen bei Stadt und Feuerwehr dann auf das Modell „Titan“ des deutschen Herstellers S-Gard. Dieser Schutzanzug besteht in seinem Obermaterial aus Nomex- und Kevlarfasern und zeichnet sich u.a durch große Hitze- und Kältebeständigkeit sowie hohe Strapazierfähigkeit aus. Durch die verwendeten Gore-Tex Membrane ist der Anzug wasserdicht aber dennoch atmungsaktiv. Die Knie- und Ellenbogenpartien sind gepolstert, genauso wie der Rücken- und Schulterbereich, was gerade für die Atemschutzgeräteträger eine Erleichterung darstellt. Neu ist auch der in der Feuerwehrjacke integrierte Halte- und Rettungsgurt, der den bisherigen, gesondert anzulegenden, Feuerwehr-Haltegurt überflüssig macht. Die wichtigste Eigenschaft ist aber für die Dingolfinger Feuerwehr der besonders gute Schutz gegen direkten Flammenbeschlag. Damit wird die aktuell größtmögliche Sicherheit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte gewährleistet. Durch die neuen Schutzanzüge wird sich aber auch das Erscheinungsbild der Dingolfinger Feuerwehr ändern. War die Öffentlichkeit es bislang gewohnt, ihre Feuerwehr in dunkelblauer Einsatzbekleidung zu sehen, so ist der neue Schutzanzug nun in beiger Farbe gehalten. Diese Farbe wurde aufgrund der besseren Sichtbarkeit bewusst gewählt. Die beige Farbe ist in Verbindung mit den aufgebrachten Reflexstreifen so auffällig, dass auf das Tragen von Warnwesten bei Einsätzen auf der Straße nunmehr verzichtet werden kann. Bei der letzten Dienstversammlung der Dingolfinger Feuerwehr fanden sich auch Erster Bürgermeister Josef Pellkofer und der Verkaufsleiter der Firma S-Gard, Dirk Bachschneider, in der Feuerwache ein, um die neuen Schutzanzüge offiziell an Kommandant Gregor Piechoczek zu übergeben. Die hochmodernen Schutzanzüge sind eine Beschaffung der Stadt Dingolfing, die damit einmal mehr beweist, dass die Ausstattung der Feuerwehren und die Sicherheit der Feuerwehrleute einen hohen Stellenwert haben. Die neue Tagesdienstkleidung wurde hingegen vom Feuerwehrverein selbst angeschafft und ist in dieser Form bei der Dingolfinger Feuerwehr völlig neu. Die Dienstkleidung besteht aus Hose, Polo-Shirt und Fleece-Jacke und soll künftig bei Veranstaltungen und Arbeitsdiensten der Feuerwehr getragen werden, um ein einheitliches Bild nach Außen abzugeben und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu verstärken. In diesem Zusammenhang bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing ausdrücklich bei der Dingolfinger Bevölkerung und der Geschäftswelt, die seit vielen Jahren die Feuerwehr in großzügiger Weise durch Spenden unterstützen.


Patenbitten ein voller Erfolg


Die Feuerwehr Landau feiert im Jahr 2013 ihr 150jähriges Bestehen. Vom 5. – 7. Juli 2013 soll das große Fest unserer Nachbarwehr steigen.

Die Anfrage über eine Übernahme der Patenschaft hat die Feuerwehr Dingolfing mit Freude und einem einstimmigen “Ja” gerne angenommen – stellt dies nicht zuletzt auch die gute und konstruktive Zusammenarbeit unserer beiden Wehren weiter unter Beweis. Vom 5. bis zum 7. Juli 2013 wird aber Gemeinsamkeit auf besondere Art und Weise gefragt sein.

Damit wird die Wehr Dingolfing im nächsten Jahr Patenverein für die Feuerwehr Landau bei ihrem Gründungsfest sein. Doch bevor die Dingolfinger Feuerwehr ihre Rolle als Patenverein übernimmt, mussten sich die Landauer in bester Patenbitten-Manier erst noch ihren Patenverein verdienen.

Dazu fand am Samstag, den 21. Juli diesen Jahres beim alljährlichen Gartenfest der Feuerwehr Dingolfing das offizielle Patenbitten der Feuerwehr Landau statt. Hierzu wurden dann einige Aufgaben von der Jubelwehr zu erledigen sein, bevor die Patenschaft dann endgültig angenommen werden konnte.

Eine hundertköpfige Belegschaft der Freiwilligen Feuerwehr Landau reiste am Samstagnachmittag in die Kreisstadt, um ihre Patenbitten für ihre 150-Jahrfeier im kommenden Jahr anzutragen. Damit übernehmen die Kameraden der FFW Dingolfing nicht nur die Patenschaft für den Jubelverein, sondern wollen damit ein Zeichen setzen für eine intensive, konstruktive Zusammenarbeit. Rund 200 Feuerwehrmänner aus Landau und Dingolfing hatten sich am Samstagnachmittag trotz wechselhaftem Wetter vor der Pfarrkirche St. Josef versammelt, um in einem gemeinsamen Festumzug in die Feuerwehrwache einzuziehen. Angeführt wurde der Zug von der Stadtkapelle Landau, die den richtigen Takt angaben. Der Festmarsch der beiden Wehren, der über die Höller Straße, Bahnhofsstraße und Wollerstraße in Richtung Innenstadt führte, bildete den Auftakt für das traditionelle Patenbitten der Feuerwehr Landau. Begleitet wurden die Patenbitten auch von zahlreichen kommunalen Würdenträgern, wie dem Bürgermeister Josef Pellkofer, Zweite Bürgermeisterin Christl Jodlbauer und dritter Bürgermeister Franz Bubenhofer sowie einigen Stadträten. Aber auch der künftige Schirmherr des Jubelvereins, der Landauer Bürgermeister Josef Brunner marschierte an der Spitze der Landauer Feuerwehrmänner mit. Die Verbindung zwischen den Kameraden in Dingolfing und Landau sei über die letzten Jahre hinweg immer enger geworden. Vorsitzender der FFW Landau Alois einzelnen Feuerwehrstützpunkten der Altlandkreise sei inzwischen Geschichte und heutzutage steht eine enge, konstruktive Zusammenarbeit der Stadtfeuerwehren Dingolfing und Landau im Vordergrund. Nach dem Vortragen der Patenbitten durch Vorsitzenden Alois Streifeneder wurde insbesondere die Vorstandschaft der FFW Landau auf den Prüfstand gestellt, denn schließlich wolle man sich als Patenverein nicht blamieren, betonte Vorsitzender der FFW Dingolfing und Moderator Alex Schmidlkofer. Daher mussten die hochrangigen Vertreter in blau nun ihre Geschicklichkeit, ihre Teamarbeit und Belastungsfähigkeit in mehreren Aufgaben unter Beweis stellen.
Dazu gehörte nicht nur das schweißtreibende Zersägen eines Baumstamms mit einem Sägeblatt, bei dem nicht nur Muskelkraft, sondern auch Taktgefühl gefragt war. Beim Biertest hatten erfahrene Florianijünger die Brauerzeugnisse der lokalen Brauereien rein aufgrund des Geschmacks zu erraten. Daneben wurden auch die Löschkünste überprüft, indem sich zwei Feuerwehrler erst über einen Hindernisparcours zur brennenden Kerze durchkämpfen mussten. Doch für die größte Erheiterung sorgte das traditionelle Scheitlknien, bei dem neben dem Vorsitzenden Streifeneder auch Bürgermeister Brunner und Fahnenmutter Birgit Ach unter Geduldsprobe gestellt wurden. Am Ende meisterten die Landauer Feuerwehrmänner sämtliche Prüfungen mit Bravour und wurde per Handschlag die Patenschaft besiegelt.
Doch natürlich mussten die Landauer dafür einen nicht unerheblichen Preis zahlen, denn Erster Kommandant Gregor Piechoczek konnte für seine Kameraden eine Gegenleistung von 120 Litern Bier aushandeln. Im Anschluss daran konnten sich die Feuerwehrler beim gemeinsamen Abendessen über die anstehenden Feierlichkeiten im kommenden Jahr austauschen und bereits heute die enge Freundschaft der Feuerwehren feiern.

Pressebericht auf PNP

Zeitungsartikel Dingolfing