Typisierungsaktion für Florian Söltl


FF Dingolfing beteiligte sich an der Aktion

Florian Söltl strahlt Lebensfreude aus, ein Kämpfer, ein Strahlemann, ein Optimist. Im Januar hat er die Diagnose Leukämie bekommen. Florian Söltl braucht einen Stammzellenspender, damit er vollständig gesund wird. Seine Heimatstadt Landau hatte eine Typisierungsaktion für Samstag, den 21. November am Gymnasium Landau ins Leben gerufen.

Das ist wie eine Achterbahnfahrt“, versucht der 38-jährige es in Worte zu fassen. „Mal bist Du unten, mal oben. Mal weißt du gar nicht, was mit dir geschieht. Und du kannst nicht anhalten, wenn du willst. Du kannst erst aussteigen, wenn alles vorbei ist.“ Es fing alles harmlos im November 2014 an. Es war Grippezeit. Vom Hausarzt wurde er zum Lungenfacharzt geschickt. Hier wurde die Diagnose gestellt, dass Florian Söltl AML (Akute myeloische Leukämie) hat. Zur Behandlung wurde er in eine Fachklinik eingewiesen. „Auf der Krebsstation ist man ja nicht nur mit seiner eigenen Geschichte konfrontiert. Man lernt andere Menschen kennen und sieht manche von ihnen sterben.“ Deswegen war Florian Söltl nach jeder Chemoeinheit froh, wenn er das Klinikum verlassen durfte.

Hoffnung geben Florian Söltl seine Freunde, seine Schwester, sein Bruder und seine Eltern.

Heute, gut ein Jahr nach der Diagnose, enthält Florian Söltls Blutbild keine Anzeichen mehr von Leukämie. Der Haken: „Der Tumormarker in meinem Körper ist immer noch da. Und das ist ein Indikator, dass die Leukämie früher oder später zurückkommen wird“, weiß Florina Söltl. Doch die Ärzte möchten, dass er vollständig gesund und die Rückfallgefahr so weit wie nur irgendwie möglich ausgeschlossen ist. Die letzte Chance ist nun eine erfolgreiche Stammzellenspende. Dafür braucht Florian einen genetischen Zwilling oder jemanden, der ihm in puncto Gewebemerkmalen zumindest so ähnlich wie möglich ist. Die Chancen hierfür stehen zwischen 1:20 000 und 1:mehreren Millionen, je nach Gewebemerkmalen.

Die Freiwillige Feuerwehr Landau hat federführend mittlerweile in Zusammenarbeit mit der Stiftung AKB (Aktion Knochenmarkspende Bayern) eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen. Landrat Heinrich Trapp hat die Schirmherrschaft hierfür übernommen und stellt Räumlichkeiten im Gymnasium Landau zur Verfügung.

Zum ersten Mal in meinem Leben erfahre ich eine Situation, in der ich bedingungslos auf die Hilfe eines anderen angewiesen bin. Und diesen einen Menschen muss ich finden.“


Feuerwehr bei 800-Jahr-Feier der Stadt Enns


Eine große Ehre wurde den Mitgliedern der Stadtfeuerwehren zu teil

Am Sonntag, den 22. April 2012 feierte die Stadt Enns 800 Jahre Stadtrecht. Als Redner für den Festakt am Ennser Stadtplatz konnte der österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer gewonnen werden.

Dieser ließ es sich nicht nehmen und stellte sich zu einer Gruppenaufnahme mit den bayerischen Feuerwehrleuten. Dieses Foto hat wahrscheinlich einen hohen Seltenheitswert, denn wann posiert man schon mit einem Bundespräsidenten.


Feuerwehr profitiert von Vereinsauflösung


Nachdem sich der Handwerker-Gesellen-Kranken-Unterstützungsverein auflöste, kam der Feuerwehr Dingolfing (neben den Kindergärten St. Josef und St. Johannes, sowie den Freunden des Kreiskrankenhauses Dingolfing e.V.) durch die Vereinsauflösung eine nicht unbeachtliche Summe des ehemaligen Vereinsvermögens zu.

Aufgrund des überholten Vereinszwecks und durch den Umstand, dass sich keine Vorstandschaft mehr fand, musste sich einer der ältesten Vereine der Stadt auflösen.

So traurig dieser Umstand zwar war, zeigt sich die Feuerwehr Dingolfing doch dankbar für die mehr als großzügige Spende, die am Freitag, 9. März im Rathaus durch die Vertreter des ehemaligen Vorstands überreicht wurde.

Die Feuerwehr bedankt sich bei der gesamten Vorstandschaft und den Mitgliedern des ehemaligen Handwerker-Gesellen-Kranken-Unterstützungsverein.


Stadtbus fährt Werbung


Jetzt ist auch in der Stadt Dingolfing der Startschuss für die Imagekampagne des Landesfeuerwehrverbandes Bayern gefallen. Die Stadtwerke Dingolfing fahren mit dem „roten Dingo“  für die groß angelegte Werbeaktion des Landesfeuerwehrverbandes.

Hintergrund für die Aktion, so Verbandsvorsitzender Alfons Weinzierl, sei die demografische Entwicklung, die auch bei den Feuerwehren ihre Spuren hinterlassen wird, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird. Weniger Aktive stehen zur Verfügung, die auch in ihren Berufen stärker gefordert werden und immer weniger freie Zeit für das Ehrenamt aufbringen können. Den demografischen Wandel müssen alle aktiv und vorausschauend gestalten. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft  sind aufgerufen, sich gemeinsam für die Weiterentwicklung des Bayerischen Feuerwehrwesens einzusetzen.

323.000 Kameradinnen und Kameraden sind derzeit in 7.723 Freiwilligen Feuerwehren und 7 Berufsfeuerwehren in Bayern im Einsatz.

Sie retten, löschen, bergen, schützen: 
Rund 256.000 mal im Jahr, also im Schnitt alle 2 Minuten.

Vielleicht profitieren auch die Stadtfeuerwehren von dieser außergewöhnlichen Werbeidee.

Unsere Kameradinnen und Kameraden riskieren im Einsatz ihr Leben, um anderen zu helfen. Meist ehrenamtlich und unentgeltlich. Dabei brauchen sie Unterstützung!


Neuregelung beim monatlichen Sirenenprobealarm


Seit geraumer Zeit gibt es mit der Integrierten Leitstelle in Landshut nur noch eine zentrale alarmauslösende Stelle für unseren Landkreis. Eine getrennte Durchführung des monatlichen Sirenenprobealarmes für die Inspektionsbereiche Dingolfing und Landau ist deshalb nicht mehr notwendig. Diese Trennung hat in der Vergangenheit auch wiederholt zur Verwechslung der beiden Inspektionsbereiche beim Probealarm geführt.

Ab dem 10. März 2012 gibt es deshalb nur noch einen gemeinsamen monatlichen Sirenenprobealarm für den gesamten Landkreis Dingolfing-Landau.

Der Probealarm findet, wie bisher, jeden 2. Samstag im Monat statt und beginnt um 11.30 Uhr (Alarmierung beginnt mit der Wehr Dingolfing). Die Alarmierung aller 93 Feuerwehren erfolgt im Zeitfenster zwischen 11.30 Uhr bis 11.43 Uhr.

Im Falle eines überhöhten Notrufaufkommens bei der Leitstellle können geringfügige Zeitabweichungen auftreten, bzw. der Probealarm ganz ausfallen.


Feuerwehr Dingolfing ist nun offiziell e.V.


Seit 08. Februar 2012 ist die Feuerwehr Dingolfing offiziell ein „eingetragener Verein“.

Durch die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Landshut wurde unserem Verein Rechtsfähigkeit verliehen, so dass er nun als juristische Person selbständig Träger von eigenen Rechten und Pflichten ist. Der Verein ist daher im Ergebnis rechtlich einer natürlichen Person weitestgehend gleichgestellt. Die „juristische Personen“ Feuerwehr Dingolfing e.V. wird durch den Vorstand vertreten.

Da der eingetragene Verein von seinem Mitgliederbestand unabhängig ist, handelt es sich um eine Körperschaft des privaten Rechts.


Feuerwehr wird Patenverein


Die Feuerwehr Landau feiert im Jahr 2013 ihr 150jähriges Bestehen. Vom 5. – 7. Juli 2013 soll das große Fest unserer Nachbarwehr steigen.

Die Anfrage über eine Übernahme der Patenschaft hat die Feuerwehr Dingolfing mit Freude und einem einstimmigen „Ja“ gerne angenommen – stellt dies nicht zuletzt auch die gute und konstruktive Zusammenarbeit unserer beiden Wehren weiter unter Beweis. Vom 5. bis zum 7. Juli 2013 wird aber Gemeinsamkeit auf besondere Art und Weise gefragt sein.

Damit wird die Wehr Dingolfing im nächsten Jahr Patenverein für die Feuerwehr Landau bei ihrem Gründungsfest sein. Doch bevor die Dingolfinger Feuerwehr ihre Rolle als Patenverein übernimmt, werden sich die Landauer in bester Patenbitten-Manier erst noch ihren Patenverein verdienen müssen.

Dazu findet am 21. Juli diesen Jahres beim alljährlichen Gartenfest der Feuerwehr Dingolfing das offizielle Patenbitten der Feuerwehr Landau statt. Hierzu werden dann einige Aufgaben von der Jubelwehr zu erledigen sein, bevor die Patenschaft dann endgültig angenommen wird.

Alle Mitglieder der Wehr Dingolfing sollten sich schon heute den Termin für dieses Ereignis vormerken.