Hilfeleistungslöschfahrzeug

Florian Dingolfing 40/1

DGF – FW25

Hilfeleistungslöschfahrzeug nach DIN 14530 Teil 11

HLF 20/16

Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug ist ein Feuerwehrfahrzeug, das mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe und im Regelfall mit einem Wasserbehälter und anderen zusätzlichen Geräten (z.B. Seilwinde) für die Technische Hilfe ausgerüstet ist. Die Besatzung besteht aus einer Gruppe (1/8).

Indienststellung: 2008

FAHRGESTELL

  • Typ: Daimler Chrysler, Mercedes Benz Atego 1629 AF, Straßen-Feuerwehrfahrgestell, HA-Sperre
  • Radstand: 3.850 mm
  • Motorleistung: 210 kW / 288 PS; 2.200 1/min

TECHNISCHE DATEN

  • Schaltung: Allison Automatikgetriebe WT MD 3060 PR, 5 / 3,49-0,75, integrierter Retarder (Bremspedal)
  • Abmessungen: L x B x H: 7.720 x 2.500 x 3.300 mm
  • Gesamtgewicht zul. / tats.: 15.500 kg / 10.240 kg
  • Bereifung (6-fach): Michelin XDE 2+ 11 R 22,5 M+S

KABINE

  • Besatzung: Gruppenbesatzung 1/8
  • Mannschaftsraum: Ziegler Ganzstahlsicherheitskabine aufgebaut auf Mercedes Benz Fahrerhauspodest

AUFBAU

  • Aufbauart: Ziegler, Geräteraum-Aufbau
  • Lackiert in Struktur RAL 3000
  • Geräteraumaufbau der getrennt und verwindungsgerecht auf dem Fahrgestell gelagert ist
    • Variabler Innenausbau mit speziellen Stellschienenprofilen
    • Geräteraumbeleuchtung mit elektromagnetisch berührungslosem Kontaktschalter
    • Zwischen den Achsen heruntergezogen, mit Traversenkästen und begehbaren Klappen
  • Dachfläche mit witterungsgeschützter Beladung in zwei großen Aluminiumkästen
  • Seitliche und heckseitige Dachverblendungen
  • Aufstieg über eine abklappbare, selbstarretierende Leiter mit doppelten Übersteigbügeln

EINBAUTEN

  • Lichtmast (pneumatisch – mm), Lichtpunkthöhe mm
  • Aufnahmebrücke für vier 1000 Watt Halogen-Flutlichtscheinwerfer
  • Schaumzumischung
  • separate Abgänge für Wasser-Schaummittelgemisch
  • Fahrbare Einmann-Schlauchhaspel mit Aufprotzvorrichtung am Heck für Druckschlauch B-20-k
  • Fahrbare Einmann-Haspel für Verkehrsabsicherung

KOMMUNIKATION- UND SIGNALTECHNIK

  • Funk: EADS Teledux 9 FMS, Ausführung als Bedienhandapparat
  • Warneinrichtung: , Frontblitzer Typ
  • Signaltechnik: Martinanlage (vier Schallbecher), elektrische Bosch-Einsatzhörner

LÖSCHANLAGE

  • System: Ziegler Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10/2000 nach DIN 14420 sowie EN 1028
    • Vollautomatische Trocken-Kolben-Entlüftungspumpe (-einrichtung) “TROKOMAT”
    • Automatische Nebenabtriebsschaltung
    • Leistung: 1.600 l/min – 8 bar (DIN 14420), max. 2.800 l/min – 8 bar, S = geodätische Saughöhe = 1,5 m
  • Wassertank: GFK-Wassertank mit einer Füllmenge von 1.600 ltr.
  • Schaumtank: 50 ltr. Mehrbereich-Schaummittel, 150 ltr. AAAF-Schaummittel
  • Schnellangriff: Schlauchkorb zur Aufnahme von 30 m D Druckschlauch mit D-Rohr

STROM

  • Ladeeinrichtung: Pölz Kombinationsladeeinrichtung (Spannung, Luft), Batterie-Test-System BTL 400
  • Stromversorgung: Eisemann Dreh- und Wechselstromgenerator 13 kVA

BELADUNG

Allgemein:

  • Gesamte Standardbeladung nach DIN 14530 Teil 11
  • Zusatzbeladung nach DIN 14530 Teil 11, DIN 14502 Teil 1

Sonder:

  • Wärmebildkamera
  • Handsprechfunkgerät FuG 13a mit Zubehör
  • 4x Handsprechfunkgerät FuG 11b mit Zubehör
  • Notfallrucksack mit Combi-Bag
  • HS- und Pistolenstrahlrohr
  • Faltsignal