Neubau der Feuerwache 1985-1987


Wie auch in den vergangenen Jahrzehnten, so sollte auch dieser Bau nicht ganz ohne Reibereien über die Bühne gehen. Die Standortfrage war zwischen der Stadtverwaltung und der Feuerwehr heiß diskutiert. Die Stadt hielt das Gelände des jetzigen Bauhofes für am geeignetsten – die Feuerwehr wollte in der Innenstadt bleiben. Der Stadtrat ließ sich aber doch von der Innenstadtlösung überzeugen und stimmte am 16. Februar 1984 dieser Komponente zu, was freilich nicht bedeutete, dass damit alle Standortfragen gelöst worden waren. Als nächstes stellte sich das Gebäude am Wollanger nämlich die Frage: „Alter Bauhof (Wollerstraße) oder Auenweg?“.

Die Gemüter erhitzten sich wieder etwas, während das Plenum am 21. März 1984 schon den Planungsauftrag an das Stadtbauamt gegeben hatte. Knapp zwei Monate später, am 16. Mai wollte der Stadtrat das neue FFW‑Haus am Auenweg – Anwesen Zeiler – gebaut sehen, was sich aber nicht realisieren ließ. Am 22. August zog man im Rathaus daraus die Konsequenz und entschied sich für das Gelände des alten Bauhofes.

Gleichzeitig genehmigte man den Vorentwurf des Bauamtes, der geschätzte Baukosten von rund vier Millionen DM vorsah. Die Zuschussgenehmigung über eine Millionen DM ging am 28. Dezember als verspätetes Christkindl ein.

Im April 1983 stand die Eingabeplanung, im Mai die Werkplanung und im Juni konnte schließlich das Projekt ausgeschrieben werden. Den Auftrag für die Baumeisterarbeiten erhielt das Dingolfinger Bauunternehmen Georg Schweiberger, das im August mit dem Aushub der Baugrube begann.

In den folgenden 19 Monaten Bauzeit ergaben sich dann folgende Termine:

  • Betriebsgebäude, Keller, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss: September bis Dezember 1985
  • Dachstuhl: Januar 1986
  • Haustechnik: Mai bis Juni 1986
  • Richtfest: 19. Juni 1986
  • Bauvollendung: März 1987
  • Einzug: April 1987

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